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	<title>Pesenbachtal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pesenbachtal&amp;diff=2783337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pesenbachtal&amp;diff=2783337&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-31T21:05:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = &lt;br /&gt;
| Name               = Pesenbachtal&lt;br /&gt;
| Bild               = Naturgebiet.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Naturschutzgebiet Pesenbachtal&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Bezirk Urfahr-Umgebung]]; [[Bezirk Rohrbach]]; Gemeinde [[Feldkirchen an der Donau]], Gemeinde [[Herzogsdorf]] und Gemeinde [[St. Martin im Mühlkreis]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 250 ha&amp;lt;ref&amp;gt;[https://e-gov.ooe.gv.at/ndbinternet/NDBInternetGenisysDetail.jsp?mod=Gen&amp;amp;genisysInventarNr=N022 E Governement Oberösterreich, Genisys]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Kennung            = n022&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = &lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48.366431&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14.0611353&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = AT-4&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1963&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = Land Oberösterreich&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = 1. Naturschutzgebiet im [[Mühlviertel]]&lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pesenbachtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kerbtal]] im [[Mühlviertel]] in [[Oberösterreich]] am südlichen Rand der [[Böhmische Masse|Böhmischen Masse]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heimat-land.at/index.php?id=18&amp;amp;tx_siwanaturschutzgebiete_pi1%5Bgebiet%5D=547&amp;amp;tx_siwanaturschutzgebiete_pi1%5Baction%5D=getPdf&amp;amp;tx_siwanaturschutzgebiete_pi1%5Bcontroller%5D=Gebiete&amp;amp;cHash=4c8aecedd2bc81bfb39a7558c0a0f506 Heimat-Land, Naturschutzgebiete]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 wurde es als erstes Gebiet des Mühlviertels zum [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]] erklärt; es ist auch das größte dieser Region. Der namengebende [[Pesenbach (Donau)|Pesenbach]] entsteht in [[St. Johann am Wimberg]] und mündet kurz vor [[Ottensheim]] in die [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das Pesenbachtal für seine 250&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] große, naturbelassene Wildwasserlandschaft nördlich der Donau,&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Trumler, Joachim Klinger: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreich: vier Viertel, ein Paradies&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S.&amp;amp;nbsp;124f.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch die der Bach talwärts zieht. Dort sind viele seltene Tiere und Pflanzen beheimatet. Die Naturdenkmäler, die von der [[Erosion (Geologie)|Erosion]] durch Wasser und Wind geformt wurden, haben sich zu Wahrzeichen entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil des Talbereiches ist durch den Einschnitt des Baches in das harte Gestein ([[Weinsberger Granit]] und Grobkorngneis) entstanden.&lt;br /&gt;
Der Süd- und Mittelteil des Tals sind beidseitig von steilen und bewaldeten Hängen umgeben. Der Bach ist stark eingeengt und der Abstand zum Ufer nur wenige Meter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gutachten Naturschutzabteilung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burgruine Oberwallsee]] oberhalb des Pesenbachtals ist seit den 1980er Jahren unbewohnt und dem Verfall preisgegeben. Das Pesenbachtal wird in zahlreichen [[Sage]]n und [[Mythen]] erwähnt. In der Kneippkulturanstalt der Marienschwestern vom Karmel wird das Wasser der [[#Brunoquelle|Brunoquelle]] den Gästen bei den Mahlzeiten serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pesenbach ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldkirchen ad Donau Bad Mühllacken Pesenbachtal-9554.jpg|mini|Pesenbach]]&lt;br /&gt;
Der Pesenbach entsteht aus zwei Quellbächen in St. Johann am Wimberg auf {{Höhe|700|AT}} und hat eine Gesamtlänge von 34 Kilometern. Das Einzugsgebiet umfasst 103,5&amp;amp;nbsp;km², mehr als die Hälfte davon liegen höher als {{Höhe|440|AT}} Das Gefälle beträgt im Mittel 13&amp;amp;nbsp;‰, wechselt aber stark. Der Flussverlauf wird in vier Abschnitte eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; | Gefälleabschnitte des Pesenbachs&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Abschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp; !! Länge&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-weight:normal&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[km]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; !!  Gefälle&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-weight:normal&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[‰]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; !!  Charakteristik&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oberlauf || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; |  6   || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 29   || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | steil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mittlerer Abschnitt || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 14   || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; |  8,5 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | flach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchbruchstrecke || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; |  2,5 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 50   || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | sehr steil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unterlauf || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 11,5  || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; |  2   || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | sehr flach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserspende bei Mittelwasserführung beträgt 10,3&amp;amp;nbsp;l/s·km², bei Niederwasserführung fällt sie auf 1&amp;amp;nbsp;l/s·km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gewässerschutzbericht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== (Natur)denkmäler ==&lt;br /&gt;
Im Pesenbachtal findet man zahlreiche Denkmäler, die zum Teil auf natürlichem Weg entstanden sind. Der Volksmund hat ihnen spezielle Namen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waldandacht ===&lt;br /&gt;
Waldandacht heißt ein Kreuz im Pesenbachtal beim Tiefenbach, der in Gerling (Gemeinde Herzogsdorf) entspringt und in den Pesenbach mündet. Das von der Waldlandschaft umgebene Denkmal ist ein Ort der Besinnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handwerksstrasse.at/Gemeinden/Feldkirchen/Zeichen_4.html Handwerkstraße, Feldkirchen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goaßkirche ===&lt;br /&gt;
Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Goaßkirche&amp;#039;&amp;#039; wurde früher &amp;#039;&amp;#039;Klausbachdachl&amp;#039;&amp;#039; genannt und ist ein Steingefälle aus Granitquadern, die unterirdisch durch Erosionsprozesse geformt wurden. Bei Stürmen schlagen die Bäume über den Steinquadern zusammen und bilden ein &amp;#039;&amp;#039;Dachl&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinmeister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blaue Gasse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldkirchen ad Donau Bad Mühllacken Pesenbachtal Blaue Gasse-9582.jpg|mini|Blaue Gasse]]&lt;br /&gt;
Vor knapp 300 Millionen Jahren, im Erdzeitalter des [[Perm (Geologie)|Perm]], spaltete ein Erdbeben das Grundgestein des Pesenbaches und [[Magma]] drang in den Spalt ein. Als sie schnell abkühlte und erstarrte, entstand eine kleinkristalline, im Vergleich zur Gesteinsumgebung weniger erosionsresistente [[Gang (Geologie)|Gangfüllung]] aus [[Porphyrit]]. Deshalb schnitt sich dort der Pesenbach später in einer nur einen Meter breiten Rinne ins Gestein ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinmeister&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sokoloff&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Perm Mineralienatlas]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kerzenstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldkirchen ad Donau Bad Mühllacken Pesenbachtal Kerzenstein-9609.jpg|mini|Kerzenstein]]&lt;br /&gt;
Der zwölf Meter hohe Kerzenstein hoch über dem Bach ist das Wahrzeichen des Pesenbachtals. Die als [[Naturdenkmal]] ausgezeichnete 40 Meter hohe [[Granit]]säule besteht aus zwei übereinander getürmten Felsblöcken. Das Naturgebilde wurde durch [[Korrasion|Windschliff]] geformt, Geologen sprechen von [[Wollsackverwitterung]] und der damit verbundenen Erosionsphase. Vor allem der obere Block gleicht einem vollgestopften Wollsack, der zweite ruht auf einer schrägen Fuge.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ausflugstipps.at/ausflugstipp/2157277/naturschutzgebiet_pesenbachtal Ausflugstipps, Naturschutzgebiet Pesenbachtal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüner Tümpel ===&lt;br /&gt;
Der Grüne Tümpel ist der größte [[Tümpel]] im Pesenbach. Mit einem kleinen Wasserfall fließt das Wasser über die Felsen in den Tümpel und bietet Tieren und Pflanzen Lebensraum. Besonders viele [[Hain-Sternmiere]]n wachsen in der Nähe des Ufers. Größere Platten aus Porphyrit befinden sich zwischen den Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinernes Dachl ===&lt;br /&gt;
Das Steinerne Dachl ist ein dachförmiger Felsüberhang im Pesenbachtal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinmeister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teufelsbottiche ===&lt;br /&gt;
Die Teufelsbottiche sind große, runde Becken im Bachlauf, in denen, der Legende nach, der Teufel wohnen soll. Andere Mythen behaupten, die Bottiche dienten dem Teufel als Badeorte. Das Wasser des Pesenbachs wird an diesen Stellen stark aufgewirbelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brunoquelle ===&lt;br /&gt;
Das Pesenbachtal ist von [[Schlucht]]en und Tümpeln geprägt. Die Brunoquelle ist seit 1364&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lebensweise-magazin.at/2011/03/11/irdisches-heil-in-klöstern Lebensweise, Irdisches Heil in Klöstern]&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt. Das leicht [[radioaktiv]]e [[Heilwasser]] wird in der von den Marienschwestern vom Karmel betriebenen [[Kneippkur]]anstalt [[Bad Mühllacken]] eingesetzt, die nur ca. 700 Meter von der Quelle entfernt ist. Das Wasser wird täglich von der Quelle geholt und meistens zu den Mahlzeiten serviert. Es enthält viele Spurenelemente, insbesondere ist es sehr eisen- und manganhaltig. Der Legende nach hat das Wasser bereits im 14. Jahrhundert dem kranken Knappen Bruno das Leben gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamenis longissimus.jpg|mini|Äskulapnatter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuersalamander Pesenbach.JPG|mini|Feuersalamander]]&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
Im Pesenbachtal leben zahlreiche Vogelarten: [[Zaunkönig]] (&amp;#039;&amp;#039;Troglodytes troglodytes&amp;#039;&amp;#039;), [[Wasseramsel]] (&amp;#039;&amp;#039;Cinclus cinclus&amp;#039;&amp;#039;), Laubsänger wie [[Fitis]] (&amp;#039;&amp;#039;Phylloscopus trochilus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Zilpzalp]] (&amp;#039;&amp;#039;Phylloscopus collybita&amp;#039;&amp;#039;), sowie [[Wintergoldhähnchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Regulus regulus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Waldbaumläufer]] (&amp;#039;&amp;#039;Certhia familiaris&amp;#039;&amp;#039;), aber auch [[Rotkehlchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Erithacus rubecula&amp;#039;&amp;#039;) und [[Buntspecht]] (&amp;#039;&amp;#039;Dendrocopos major&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der [[Mäusebussard]] (&amp;#039;&amp;#039;Buteo buteo&amp;#039;&amp;#039;) kleine Waldgebiete bevorzugt, ist er im Tal vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Östliche Smaragdeidechse|Smaragdeidechse]] (&amp;#039;&amp;#039;Lacerta viridis&amp;#039;&amp;#039;) aber auch der seltenen [[Äskulapnatter]] (&amp;#039;&amp;#039;Zamenis longissimus&amp;#039;&amp;#039;) bietet das Pesenbachtal einen sicheren Lebensraum. Möglicherweise wurde die Äskulapnatter ungefähr im 3. Jahrhundert vor Christus von den Römern nach Österreich gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinmeister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Pesenbachtal findet man auch zahlreiche [[Schmetterlinge]]: den [[Schwalbenschwanz (Schmetterling)|Schwalbenschwanz]], den [[Großer Schillerfalter|Großen Schillerfalter]] (&amp;#039;&amp;#039;Apatura iris&amp;#039;&amp;#039;), den [[Admiral (Schmetterling)|Admiral]] (&amp;#039;&amp;#039;Vanessa atalanta&amp;#039;&amp;#039;) und verschiedene Formen des [[Großer Perlmutterfalter|Perlmuttfalters]] (&amp;#039;&amp;#039;Argynnis aglaja&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Säugetieren sind [[Fischotter]] (&amp;#039;&amp;#039;Lutra lutra&amp;#039;&amp;#039;), [[Dachs]] (&amp;#039;&amp;#039;Meles meles&amp;#039;&amp;#039;), [[Hermelin]]e (&amp;#039;&amp;#039;Mustela erminea&amp;#039;&amp;#039;) und [[Baummarder]] (&amp;#039;&amp;#039;Martes martes&amp;#039;&amp;#039;) erwähnenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bachforelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Salmo trutta&amp;#039;&amp;#039;) bietet die hohe Wasserqualität einen idealen Lebensraum, sie ernährt sich von [[Insekten]] und kleineren Fischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Nord- und Südhänge weisen unterschiedliche Vegetationen auf: Das Naturschutzgebiet ist stark von [[Fichten]]forsten, jungen Fichtenaufforstungen mit etwa 0,5–1,5 m hohen Exemplaren und bereits&lt;br /&gt;
mehrere Meter hohen, zumeist unterwuchsfreien dichten Beständen auf den Nordhängen gekennzeichnet. Diese Forste sind oftmals in rechtsufrigen Talhängen des Pesenbachs zu finden. Die Südhänge tragen, besonders in höheren Lagen, wärme- und trockenheitsliebende Bäume wie [[Hainbuche]], [[Espe]], [[Zitterpappel]], [[Waldkiefer]] und [[Föhre]]; dort gibt es auch [[Rentierflechten]]. Auf dem Talboden wächst die [[Flatterulme]]. Den Lauf des Pesenbaches säumen seltene Moose, Flechten und Farne sowie eindrucksvolle Gesteinsformationen. Im Uferbereich sind kleine Inseln mit [[Eschen (Pflanzengattung)|Eschen]], [[Bergahorn]] und [[Ulmen]] bewachsen. Nachteilig wirkt sich die Bepflanzung des Waldes mit Fichten aus, sie werden von der [[Kleinen Fichtenblattwespe|Fichtenblattwespe]] stark befallen und verdrängen die anderen Baumarten sowie die natürliche Begleitvegetation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gewässerschutzbericht&amp;quot; /&amp;gt; Im Pesenbachtal findet man auch sehr häufig Walderdbeeren, [[Himbeere]]n, [[Brombeeren]] und [[Heidelbeeren|Blaubeeren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pesenbachtallauf ==&lt;br /&gt;
Jeden ersten Samstag im November findet der Pesenbachtallauf statt. Die elf Kilometer lange Laufstrecke führt von [[Lacken (Gemeinde Feldkirchen)|Lacken]] nach Gerling/OÖ durch das Pesenbachtal und zum Kerzenstein, bevor es über den Gaisberg zurück nach Lacken geht. Diese anspruchsvolle Strecke wird von 15- bis 80-jährigen [[Sportler]]n bewältigt. Für die kleinen Wettkämpfer gibt es traditionell den [[Haribo]]-Kinderlauf im Ort Lacken, wo die Jüngsten Distanzen von 350 bis 1350 Metern zurücklegen.&lt;br /&gt;
Diese Veranstaltung besteht seit über 25 Jahren, wird von der Union Feldkirchen, Sektion Laufen, ausgetragen und verzeichnet mittlerweile mehr als 230 Starter im Hauptlauf und 150 beim Haribo-Kinderlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgruine Oberwallsee ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Oberwallsee Vorburg 06.JPG|mini|Vorburg Burgruine Oberwallsee]]&lt;br /&gt;
Oberhalb des Pesenbachtals, in [[Bad Mühllacken]], steht die [[Burgruine Oberwallsee]]. Die Burg wurde Mitte des 14. Jahrhunderts von [[Eberhard V. von Walsee]] errichtet und Anfang des 17. Jahrhunderts als Schloss umgebaut. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts verfällt die Burg, obwohl sie zwischendurch immer wieder bewohnt wurde. Seit 1980 ist die Ruine endgültig dem Verfall preisgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen und Mythen ==&lt;br /&gt;
Bei der Kerzensteinwanderung passiert man die Teufelsbottiche. Legenden besagen, dass die [[Bottich]]e früher dem Teufel als Badeort dienten. Die Anwohner trauten sich deshalb nicht, darin zu baden. Jeder, der sich den Bottichen näherte, sei nämlich vom Teufel in die Tiefe gezogen worden. Eines Tages sei der Teufel von einem jungen Mädchen beim Baden überrascht worden. Das Mädchen sei zu jung und unschuldig für den Zorn des Teufels gewesen, so sei dieser wütend in den Tiefen der Bottiche verschwunden und seitdem nicht mehr gesehen worden. Die Stelle, wo der Teufel verschwand, ist seit langem verrufen und es geht die Rede, dass hineingeworfene Steine zurückgeschleudert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Sagen aus dem Mühlviertel. Teil 2. Donausagen aus dem Gebiet zwischen bayrischer Grenze und Landshaag.&amp;#039;&amp;#039; OÖ Landesverlag, Linz 1966, S. 120–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Bottichen soll der Teufel der Sage nach auch nachts Gold gewaschen haben. Als er einmal vom Hahnenschrei überrascht wurde, soll er so sehr erschrocken gewesen sein, dass er zur Hölle fuhr. Seitdem wird im Pesenbach statt echtem Gold Katzengold gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählt wird auch von einem Fisch von Kalbsgröße, der an manchen Vollmondnächten dort zu sehen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Mühlviertel Pur: {{Webarchiv |url=http://www.muehlviertel-pur.at/media/dokumente/Kerzensteinweg.pdf |text=Das Pesenbachtal |wayback=20160305144807 |archiv-bot=2019-05-06 21:24:29 InternetArchiveBot}} (PDF; 597&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Sage erzählt von einem reichen Kaufmann, der mit seinem Schiff auf der Donau in Not geriet. Er schaffte es, sich trotz des starken Sturms in die Mündung des Pesenbachs zu retten. Als Dank für seine Rettung baute er die Kirche zu Pesenbach, in deren Gewölbe ein Haken und ein Ruder, die Berufszeichen des Kaufmanns, in den Stein gemeißelt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sagen.at/ Österreichisches Sagenbuch Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Abt. Naturschutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Pesenbachtal. Legende zur Nutzungskartierung.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 1–20 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/GUTNAT_0138_0001-0020.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Bruno Weinmeister: &amp;#039;&amp;#039;Naturkundliche Wanderung ins Pesenbachtal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Apollo.&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 1970, S. 2–7 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/APO_22_0002-0007.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kneippen.at/de/bad-muehllacken/aktuelles.html Kneippkulturanstalt Bad Mühllacken, Marienschwestern vom Karmel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinmeister&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bruno Weinmeister: &amp;#039;&amp;#039;Naturkundliche Wanderung ins Pesenbachtal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Apollo.&amp;#039;&amp;#039; 22, 1970, S. 2–7 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/APO_22_0002-0007.pdf|KBytes=12000}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sokoloff&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stephen Sokoloff: &amp;#039;&amp;#039;Wandererlebnis Oberösterreichische Schutzgebiete.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, August 2003, ISBN 3-9501741-0-9 ([http://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/naturschutz_db/Uak_wandererlebnis.pdf PDF; 3,6&amp;amp;nbsp;MB] auf land-oberoesterreich.gv.at).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gewässerschutzbericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle hydrologischen Daten zum Pesenbach nach dem [https://www.zobodat.at/pdf/GWS-Ber_17_1997_0001-0118.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gewässerschutz Bericht 17/1997 Ranna-Osterbach, Pesenbach und Große Rodl Untersuchungen zur Gewässergüte Stand 1993 - 1996&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, über 100&amp;amp;nbsp;MB) des Amts der Oberösterreichischen Landesregierung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gutachten Naturschutzabteilung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Amt der Oberösterreichischen Landesregierung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Pesenbachtal. Legende zur Nutzungskartierung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; 138, 1993, S. 1–20 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/GUTNAT_0138_0001-0020.pdf|KBytes=37200}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052291988|VIAF=309583976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1963]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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