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	<title>Pescada-gó - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T01:26:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pescada-g%C3%B3&amp;diff=1605770&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: foto statt zeichnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pescada-g%C3%B3&amp;diff=1605770&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-05-03T05:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;foto statt zeichnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pescada-gó&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Macrodon ancylodon&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Markus Elieser Bloch|Bloch]] und [[Johann Gottlob Theaenus Schneider|Schneider]], 1801)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Macrodon&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Umberfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sciaenidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Barschverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Percomorphaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stachelflosser&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Acanthopterygii&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Macrodon ancylodon 199066465.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pescada-gó&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Macrodon ancylodon&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Meeresfisch aus der Familie der [[Umberfische]]. Er kommt an der [[Atlantischer Ozean|Atlantik]]küste Südamerikas vor.&lt;br /&gt;
Dieser Angehörige der [[Barschverwandte]]n hat zahlreiche [[Vernakularname]]n, ist also – als beliebter Speisefisch – in seiner Heimat recht bekannt: am verbreitetsten dürfte Pescada-gó (goete) sein, wie er auf Portugiesisch in Brasilien heißt. Neuere genetische Untersuchungen legen die Existenz mindestens zweier [[Population (Biologie)|Populationen]] nahe, die möglicherweise Art-Niveau erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Santos et al. (2002): Estrutura genética de população da pescada-gó, &amp;#039;&amp;#039;Macrodon ancylodon&amp;#039;&amp;#039; (Sciaenidae), na costa Atlântica da América do Sul: Grandes divergências genéticas sem mudanças morfológicas.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der pazifischen Seite Südamerikas lebt auf etwa gleicher Breite (Costa Rica bis Ecuador) die recht ähnliche Art &amp;#039;&amp;#039;Macrodon mordax&amp;#039;&amp;#039; (Gilbert and Starks, 1904), der „Hundszahn-Weichfisch“, von dem angegeben wird, dass er auch [[Kalmare]] frisst – was man darum von &amp;#039;&amp;#039;ancylodon&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls annehmen darf. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Macrodon&amp;#039;&amp;#039; für diese Umberfische stammt von [[Heinrich Rudolf Schinz|H. Schinz]] 1822. Lange Zeit verstand man unter „&amp;#039;&amp;#039;Macrodon&amp;#039;&amp;#039;“ (mit [[Johannes Müller (Mediziner)|J. Müller]] 1843) aber die [[Salmler]]-Gattung &amp;#039;&amp;#039;Hoplias&amp;#039;&amp;#039;. „&amp;#039;&amp;#039;Macrodon asperula&amp;#039;&amp;#039;“ dagegen ist kein Fisch, sondern ein in der Nomenklatur ungültiger Name einer [[Muscheln|Muschel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Körper ist gestreckt und seitlich wenig abgeflacht; die Profillinie bis zur ersten Rückenflosse fast gerade, die Bauchseite mehr gewölbt. Das Auffallendste an dem Fisch ist wohl die Bezahnung (der wissenschaftl. Name nimmt darauf Bezug: „krummzähniger Großzahn“). Am Vorderende des [[Prämaxillare]] stehen je zwei große, einwärts gekrümmte spitze Zähne; am Vorderende des Dentale eine Gruppe ähnlicher, aber kaum gebogener, kleinerer, bei geschlossenem Maul vor ersteren gelegener Zähne, die man aber dennoch nicht als „Canini“ (Hundszähne) bezeichnen sollte. Die größten Zähne sind pfeilspitzenförmig. Am Prämaxillare folgen lateral, am Dentale innen (von den erwähnten) kleinere, weniger dicht (in zwei Reihen) stehende Reißzähne. Diese Art der Bezahnung findet sich, oft nur weniger deutlich, besonders bei [[Umberfische]]n mit Krebstier-Nahrung. Offenbar ist sie so angelegt, dass der Fisch damit auch sich (z.&amp;amp;nbsp;B. an [[Mangrove (Baum)|Mangrove]]-Wurzeln) festklammernde kleine Krabben packen und losreißen kann. Ähnliche Gebissformen sind schon von primitiven [[unterdevon]]ischen [[Sarcopterygii]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Psarolepis romeri]]&amp;#039;&amp;#039; u.&amp;amp;nbsp;a., [[Onychodontiformes]], d.&amp;amp;nbsp;h. „Krallenzähner“) bekannt; bei rezenten [[Acanthopterygii]] aber kaum so ausgeprägt – die Formen, die hartschalige Beute losreißen (Sparoiden, Blennioiden), haben nämlich im Kiefer-Gebiss meist auch Quetschzähne, die bei Sciaeniden aber bekanntlich die [[Pharyngealia| Pharyngeal-]] (Schlund-)Bezahnung ausmachen. Das schrägstehende (fast oberständige) Maul ist groß, die Fortsätze der [[Kiemenreuse]] sind kurz, plump und gering an Zahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „king weakfish“ (so ein [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation|FAO]]-Name; bei Frankophonen [übersetzt] auch „Jäger-Umber“, acoupa-chasseur, bei Spanischsprachigen „Königsfischlein“, pescadillo real, in Guyana auch bantamary, auf Trinidad sogar German salmon: wegen gelblicher Mundschleimhaut) wurde maximal über 50&amp;amp;nbsp;cm lang, erreicht heute jedoch infolge starker Nachstellung diese Größe kaum mehr. Die Färbung ist das Schattenfisch-Silber mit gelblichem Einschlag an der Basis der ventralen Flossen. Bei Jungfischen sind einzelne Schuppen der Rückenseite dunkel. Keine [[Barteln]]. Der Hinterrand des Präoperkulum ist fein gesägt. Der Fisch ist klein- und glattschuppig; die zweite Rückenflosse (die undulierend dem Vortrieb bei ruhigem Schwimmen dient) ist fast ganz mit sehr kleinen Schuppen bedeckt, ähnlich die Afterflossen-Basis. ([[Flossenformel]]: D1 X-XI, D2 I/27-29, A II (schwach)/8-9, C 19.) Die Schwanzflosse (C) ist fünfeckig, die mittleren Strahlen (mit dem verlängerten [[Seitenlinienorgan]] beiderseits) bei Jungfischen lang ausgezogen. Nur der [[Otolith|Sacculith]] (die Sagitta) ist groß (fürs Wahrnehmen des arteigenen Quarrens), aber dünn, der Lagenolith (Lapillus) hingegen rudimentär. Die Schwimmblase hat nur zwei einfache vordere Anhänge – die Laut-Produktion ist offenbar noch nicht genauer untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tropische atlantische Westküste Amerikas: Trinidad, Venezuela bis [[Mar del Plata]] (Mittelargentinien), bei 23–28&amp;amp;nbsp;°C (daher an den östlichsten Küsten Brasiliens seltener). Meist über schlammigem oder feinsandigem Grund bis in 60&amp;amp;nbsp;m Tiefe, gewöhnlich aber im Seichten ([[Litoral]]), wo er (gesellig) Krebse ([[Garnelen]], [[Krabben]]), [[Weichtiere]] und kleinere Fische jagt. Gerne in brackigen [[Ästuar]]en (bes. die Jungfische) und [[Mangrove (Ökosystem)|Mangrove]]. Dank dieser Ökologie lässt er sich nur kleinräumig mit Waden oder Grundnetzen fangen, spielt aber auf lokalen Märkten (bes. im südlichen Verbreitungsgebiet) eine beträchtliche Rolle und muss trotz hoher Fortpflanzungsrate als überfischt gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Von Oktober bis März wird im freien Wasser scharenweise wiederholt abgelaicht, z.&amp;amp;nbsp;T. mit zwei Aktivitäts-Gipfeln (November, Februar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M.I. Militelli, G.J. Macchi |Titel=Spawning and fecundity of king weakfish, &amp;#039;&amp;#039;Macrodon ancylodon&amp;#039;&amp;#039;, in the Rio de la Plata estuary, Argentina-Uruguay |Sammelwerk=Journal of the Marine Biological Association of the United Kingdom |Band=84 |Nummer=2 |Datum=2004-04 |Seiten=443–447 |DOI=10.1017/s0025315404009427h |Online=https://in.booksc.eu/dl/53640489/59417b |Format=PDF | KBytes=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
Größere Wanderungen finden hierzu nicht statt (so dass die erwähnte Ausbildung isolierter Populationen plausibel wird). Geschlechtsreife Fische sind dabei mindestens 23 (Männchen) bis 30&amp;amp;nbsp;cm lang (Weibchen) und meist drei (oder mehr) Jahre alt (festgestelltes Maximalalter: 7 Jahre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=macrodon|s=ancylodon}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fao.org/3/y4162e/y4162e29.pdf Macrodon ancylodon] auf [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen | FAO.org]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umberfische]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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