<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peruanischer_Schnabelwal</id>
	<title>Peruanischer Schnabelwal - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peruanischer_Schnabelwal"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peruanischer_Schnabelwal&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T08:50:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peruanischer_Schnabelwal&amp;diff=281625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peruanischer_Schnabelwal&amp;diff=281625&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-14T15:28:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Peruanischer Schnabelwal&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mesoplodon peruvianus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Julio C. Reyes|Reyes]], [[James G. Mead|Mead]] &amp;amp; [[Koen van Waerebeek|van Waerebeek]], 1991&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Zweizahnwale&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Mesoplodon&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schnabelwale&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Ziphiidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Zahnwale&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Odontoceti&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Wale&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cetacea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Mesoplodon peruvianus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peruanische Schnabelwal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mesoplodon peruvianus&amp;#039;&amp;#039;), auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwergschnabelwal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwergzweizahnwal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist eine [[Wale|Walart]] aus der Familie der [[Schnabelwale]] (Ziphiidae). Die Art wurde erst 1991 [[Erstbeschreibung|wissenschaftlich beschrieben]] und gilt als kleinster Vertreter ihrer Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von 3,70 bis 3,90 Metern bei einem Gewicht von etwa 500 Kilogramm ist der Peruanische Schnabelwal die kleinste Art der Schnabelwale, wobei Männchen etwas größer als Weibchen werden. Der Wal hat eine spindelförmige Gestalt, wobei der größte Durchmesser etwa im Bereich der Körpermitte liegt. An der Oberseite ist er dunkelgrau und an der Unterseite weißlich-hellgrau gefärbt. Die Männchen besitzen am Rücken eine schachbrettartige Zeichnung, ausgewachsene Männchen können zudem einige weiße Linien am Körper aufweisen, bei denen es sich um verheilte Narben aus Rivalenkämpfen handelt. Die [[Fluke]] ist im Verhältnis zur Körperlänge vergleichsweise breit und der Schwanzansatz ist seitlich abgeflacht. Wie alle Arten der Gattung der [[Zweizahnwale]] besitzt er lediglich zwei Zähne im Unterkiefer und die [[Finne (Flosse)|Finne]] ist klein und sitzt auffallend weit hinten. Die Schnauzenregion und der Unterkiefer bilden eine abgestumpfte schnabelartige Schnauze und an der Kehle sind zwei Gruben vorhanden. Der Unterkiefer der Männchen ist bogenförmig und die beiden Zähne sind etwa in der Mitte des Unterkiefers als kurze Stoßzähne hervortretend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MacLeod 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cetacea range map Pygmy Beaked Whale.png|mini|200px|Verbreitungsgebiet des peruanischen Schnabelwales]]&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Peruanischen Schnabelwals befindet sich im [[Pazifischer Ozean|Pazifischen Ozean]] vor den Küsten Mittel- und Südamerikas. Das tatsächliche Verbreitungsgebiet ist dabei unbekannt, da die Art nur durch eine sehr begrenzte Anzahl von Individuen und Sichtungen nachgewiesen ist. Die Nachweise liegen dabei in einem Gebiet nahe der südamerikanischen Küste von etwa 30° südlicher bis 28° nördlicher [[geographische Breite|Breite]]. Zudem gibt es einen Einzelfund eines gestrandeten Tieres in [[Neuseeland]], bei dem es sich allerdings wahrscheinlich um ein verirrtes Einzeltier handelte. Alternativ ist das Verbreitungsgebiet größer als bisher angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Diese Wale dürften in kleinen Gruppen von drei bis fünf Tieren zusammenleben und sich vorwiegend im tieferen Meeresbereich aufhalten. Wie die meisten Schnabelwale sind sie gute und ausdauernde Taucher und ernähren sich vorwiegend von [[Tintenfische]]n und [[Fische]]n der tieferen Meeresbereiche. Wie andere Schnabelwale jagt er seine Beute wahrscheinlich in Tiefen um 500 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MacLeod 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fortpflanzung gibt es keine Angaben. Bei einer Sichtung einer Walschule von 5 Individuen vor der Küste [[Chile]]s wurde zum ersten Mal auch ein einzelnes Jungtier beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanino et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Peruanische Schnabelwal wird als eigenständige Art innerhalb der [[Zweizahnwale]] (Gattung &amp;#039;&amp;#039;Mesoplon&amp;#039;&amp;#039;) eingeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde im Jahr 1991 durch [[Julio C. Reyes]], [[James G. Mead]] und [[Koen van Waerebeek]] wissenschaftlich beschrieben. Die Beschreibung basierte auf dem Schädel und Skelett eines männlichen Wales, der 1988 am Playa Paraiso in Peru gestrandet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reyes et al. 1991&amp;quot; /&amp;gt; Bevor die Art offiziell beschrieben wurde, wurde sie auf der Basis von Sichtungen als „Mesoplodon species A“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MacLeod 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnabelwale wurden im südöstlichen Pazifik bereits früher dokumentiert, etwa durch einen Fang eines Tieres durch Fischer in Chile im Jahr 1949, das durch [[Philip Hershkovitz]] dem [[Camperdown-Wal]] (&amp;#039;&amp;#039;Mesoplodon grayi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Julius von Haast|von Haast]], 1876}}) zugeordnet wurde. 1855 gab es eine Strandung eines Schnabelwales in [[Paracas]], bei dem es sich wahrscheinlich um einen [[Andrew-Schnabelwal]] (&amp;#039;&amp;#039;Mesoplodon bowdoini&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Roy Chapman Andrews, 1908}}) handelte und in den 1980er Jahren gab es einige weitere Sichtungen unidentifizierter Schnabelwale in peruanischen Gewässern sowie 1989 eine Strandung eines weiblichen Camperdown-Wals. Seit der Erstbeschreibung sind vereinzelt weitere Peruanische Schnabelwale an der Küste Süd-, Mittel- und Nordamerikas gestrandet oder beobachtet worden, unter anderem an der Küste zwischen [[Bahía de la Paz]] und [[Juan de la Costa]] im mexikanischen Bundesstaat [[Baja California Sur]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urbán‐Ramírez &amp;amp; Aurioles‐Gamboa&amp;quot; /&amp;gt; und der Küste von [[Oaxaca]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;García-Grajales et al. 2017&amp;quot; /&amp;gt; bis hin zu einer Sichtung von fünf Individuen vor der chilenischen Küste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanino et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Art werden keine [[Unterart]]en unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MacLeod 2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Der gezielte [[Walfang]] stellt keine Bedrohung für den Peruanischen Schnabelwal dar, wohl aber die Tatsache, dass sich Exemplare in Fischernetzen und in Haischutznetzen vor der südamerikanischen Küste verfangen und ertrinken. Für eine genaue Angabe der Gesamtpopulation oder des Gefährdungsgrades gibt es allerdings zu wenig Daten, sodass die Art von der [[IUCN]] als „data defizient“ eingeordnet wird. Die größte Bedrohung für die Art geht von intensiven Fischfang, vor allem von der [[Thunfisch]]fischerei aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den letzten Jahren wurde der Einfluss von Unterwassergeräuschen, vor allem von unterseeisch eingesetzten [[Sonar]] und von Sprengungen auf verschiedene Wale, auch Schnabelwale untersucht und diskutiert. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass diese Lärmemissionen einen Einfluss auf Wale haben und unter anderem bei Delfinen und auch Schnabelwalen zu Strandungen führen. Inwieweit diese Emissionen den Peruanischen Schnabelwal betreffen, ist nicht bekannt; es ist jedoch anzunehmen, dass er ebenfalls betroffen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Zudem wurden in gestrandeten Tieren Plastikreste gefunden, die auch als konkrete Todesursache in Einzelfällen diskutiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Peruanische Schnabelwal ist auf dem Appendix II des [[Washingtoner Artenschutzübereinkommen]] (CITES) aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reyes et al. 1991&amp;quot;&amp;gt;Julio C. Reyes, James G. Mead, Koen van Waerebeek: &amp;#039;&amp;#039;A new species of Beaked Whale Mesoplodon peruvians sp. n. (Cetacea: Ziphiidae) from Peru.&amp;#039;&amp;#039; Marine Mammals Science 7 (1), Januar 1991; S. 1–24. {{DOI|10.1111/j.1748-7692.1991.tb00546.x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MacLeod 2014&amp;quot;&amp;gt;„Pigmy Beaked Whale.“ In: C.D. MacLeod: &amp;#039;&amp;#039;Family Ziphiidae (Beaked Whales)&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. 4. Sea Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2014; S. 352. ISBN 978-84-96553-93-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urbán‐Ramírez &amp;amp; Aurioles‐Gamboa&amp;quot;&amp;gt;Jórge Urbán‐Ramírez, David Aurioles‐Gamboa: &amp;#039;&amp;#039;First Record of the Pygmy Beaked Whale Mesoplodon Peruvians in the North Pacific.&amp;#039;&amp;#039; Marine Mammals Science 8 (4), Oktober 1992; S. 420–425.  {{DOI|10.1111/j.1748-7692.1992.tb00058.x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanino et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;G. Paolo Sanino, José L. Yáñez, Koen van Waerebeek: &amp;#039;&amp;#039;A first confirmed Specimen Record in Chile, and Sightings attributed to the Lesser Beaked Whale Mesoplodon Peruvians Reyes, Mead and van Waerebeek, 1991.&amp;#039;&amp;#039; Boletín del Museo Nacional de History Natural, Chile, 56, 2009; S. 89–96. ([http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.738.3964&amp;amp;rep=rep1&amp;amp;type=pdf Volltext]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;García-Grajales et al. 2017&amp;quot;&amp;gt;Jesús García-Grajales, Alejandra Buenrostro Silva, Eunice Rodríguez-Rafael, Juan Meraz: &amp;#039;&amp;#039;Biological observations and first stranding record of Mesoplodon peruvianus from the central Pacific coast of Oaxaca, Mexico.&amp;#039;&amp;#039; Therya 8 (2), Mai 2017. {{DOI|10.12933/therya-17-451 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN|Year=2006|ID=13251|ScientificName=Mesoplodon peruvianus|YearAssessed=1996|Assessor=Cetacean Specialist Group|Download=12. Mai 2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.departments.bucknell.edu/biology/resources/msw3/browse.asp?id=14300169 Mesoplodon peruvianus].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Don E. Wilson]], DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mesoplodon peruvianus|Peruanischer Schnabelwal}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cms.int/reports/small_cetaceans/data/m_peruvianus/m_peruvianus.htm Weitere Infos mit Bild und Verbreitungskarte]&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2006|ID=13251|ScientificName=Mesoplodon peruvianus|YearAssessed=1996|Assessor=Cetacean Specialist Group|Download=12. Mai 2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnabelwale]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
	</entry>
</feed>