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	<title>Peruanischer Pfefferbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:25:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2003:CD:272E:BE00:B94B:87F8:BA01:60F1: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-12-24T18:51:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Peruanischer Pfefferbaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Schinus molle&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Pfefferbäume&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Schinus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anacardioideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Sumachgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anacardiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Seifenbaumartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Sapindales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Starr-120403-4053-Schinus molle-habit and park picnic tables-Kula-Maui (25020082412).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peruanische Pfefferbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Schinus molle&amp;#039;&amp;#039;) gehört zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Sumachgewächse]] (Anacardiaceae). Er hat elegante, herabhängende Zweige und dekorative Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:(ALB) S. molle-fruit-2.jpg|mini|Zweig mit Früchten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schinus molle 01.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
Der Peruanische Pfefferbaum ist ein [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]] [[Baum]] mit kurzem Stamm und erreicht eine Wuchshöhe von 4 bis über 15 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schönfelder&amp;quot; /&amp;gt; Der Stammdurchmesser erreicht bis über 60 Zentimeter.&amp;lt;ref&amp;gt;J. A. Vozzo: &amp;#039;&amp;#039;Tropical Tree Seed Manual.&amp;#039;&amp;#039; USDA Forest Service, 2002, S. 710 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die braun-graue [[Borke]] ist im Alter rau und furchig bis abblätternd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den überhängenden Ästen sitzen [[Phyllotaxis|wechselständig]] die gestielten, unpaarig gefiederten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]]. Sie duften aromatisch, wenn man sie verreibt. Das gesamte Blatt wird bis 30&amp;amp;nbsp;cm lang und ist aus 15 bis 41 [[Blättchen]] zusammengesetzt. Das einzelne, ledrige, kahle, meist sitzende, ganzrandige oder gesägte, spitze Blättchen ist schmal-eilanzettlich, bis 6&amp;amp;nbsp;cm lang und bis 0,8&amp;amp;nbsp;cm breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoP&amp;quot; /&amp;gt; Die Blattspindel ist oft schmal geflügelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schönfelder&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thul&amp;quot;&amp;gt;[https://plants.jstor.org/compilation/Schinus.molle &amp;#039;&amp;#039;Schinus molle&amp;#039;&amp;#039;] M. Thulin: &amp;#039;&amp;#039;Flora Somalia.&amp;#039;&amp;#039; Vol 2, 1999, bei JSTOR.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nebenblätter fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Peruanische Pfefferbaum ist zweihäusig [[Diözie|diözisch]]. Die kleinen, funktionell eingeschlechtlichen, gelblich-weißen, kurz gestielten und fünfzähligen, bis 4 Millimeter großen Blüten mit doppelter [[Blütenhülle]] sind in end- oder achselständigen, hängenden, kegelförmigen [[Rispe]]n zusammengefasst. Die männlichen Blüten besitzen zehn kurze [[Staubblatt|Staubblätter]] in zwei ungleichen Kreisen und einen reduzierten Pistillode. In den weiblichen Blüten sind ein oberständiger [[Stempel (Botanik)|Stempel]] mit drei bis vier kurzen [[Griffel (Botanik)|Griffeln]] und 10 Staminodien vorhanden. Es ist jeweils ein gelappter [[Diskus (Botanik)|Diskus]] vorhanden. Aus ihnen entwickeln sich kleine, rosa bis rötliche, aromatische und einsamige, glatte, ledrige, dünnfleischige, -schalige [[Steinfrucht|Steinfrüchte]] mit einem Durchmesser von 0,5 bis 0,7&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoP&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thul&amp;quot; /&amp;gt; Der holzige, rundliche Steinkern ist skulptiert und bis 4 Millimeter groß. Die Früchte bleiben noch lange an der Pflanze stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 28.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Peruanische Pfefferbaum stammt aus Süd- und [[Mittelamerika]], wo er von [[Mexiko]] im Norden bis [[Chile]] und [[Argentinien]] im Süden beheimatet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust&amp;quot; /&amp;gt; Er bevorzugt [[semiarid]]e Böden und ist im Mittelmeerraum ([[Marokko]]) ebenso eingebürgert wie im Süden der USA, in [[Südafrika]] und Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die leicht nach Pfeffer schmeckenden Früchte sind, wie die des [[Brasilianischer Pfefferbaum|Brasilianischen Pfefferbaums]] (&amp;#039;&amp;#039;Schinus terebinthifolius&amp;#039;&amp;#039;), als „Rosa Pfeffer“ im Handel. Der Baum wird gelegentlich als Ziergehölz angepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schönfelder&amp;quot; /&amp;gt; In Südamerika sind weitere Verwendungsmöglichkeiten bekannt. Aus den Früchten wird ein leicht alkoholisches Getränk ([[Chicha]]) zubereitet, Blätter und Harz werden zu medizinischen Zwecken genutzt und gelegentlich wird ein gelber Farbstoff aus dem Baum gewonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer&amp;quot; /&amp;gt; In [[Peru]], Chile und Argentinien wird er vor allem als Windschutz angepflanzt, um die kalten Winde aus den Anden von Plantagen und Bauernhöfen abzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fao.org/tempref/GI/Reserved/FTP_FaoRlc/old/redes/sisag/arboles/Chi-schi.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Bericht der FAO über den Peruanischen Pfefferbaum und seine Verwendung in den trockenen Gebieten Südamerikas&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20181210220526}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wird er beim Weinanbau in Bolivien als Wuchshilfe der Weinreben genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gonzalo F. Gil, Philippo Pszczółkowski: &amp;#039;&amp;#039;VitiCultura, Fundamentos para optimizar producción y calidad.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Santiago de Chile: Impresa de la Pontificia Universidad Católica de Chile, 2015, ISBN 978-956-14-1609-3, S. 423, Bild Nr. 2, {{Google Buch |BuchID=4myBDwAAQBAJ |SeitenID=PA423-IA1}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baum führt ein [[Gummiharz]], &amp;#039;&amp;#039;Aroeireharz&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Amerikanischer [[Mastix]]&amp;#039;&amp;#039;, wie der [[Brasilianischer Pfefferbaum|Brasilianische Pfefferbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Schinus terebinthifolia&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittelschwere [[Holz]] ist recht beständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Botanische Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Peruanische Pfefferbaum wird schon bei [[Johann Bauhin]] „Molle“ genannt, bei [[Caspar Bauhin]] heißt er „Lentiscus Peruanus“ – Bezug nehmend auf den [[Mastixstrauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Pistacia lentiscus&amp;#039;&amp;#039;). Die [[Erstbeschreibung]] [[Carl von Linné]]s als &amp;#039;&amp;#039;Schinus molle&amp;#039;&amp;#039; stammt von 1753. Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;molle&amp;#039;&amp;#039; könnte sich von einem südamerikanischen [[Trivialname]]n ableiten oder aus dem Spanischen stammen (&amp;#039;&amp;#039;mollear&amp;#039;&amp;#039;, „weich werden“, Bezug nehmend auf das gekaute Harz).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marilena Idžojtić]]: &amp;#039;&amp;#039;Dendrology.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, 2019, ISBN 978-0-444-64175-5, S. 618.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hänsel|R. Hänsel]], K. Keller, [[Horst Rimpler|H. Rimpler]], G. Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Band 6, Drogen &amp;#039;&amp;#039;P–Z&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Springer, 1994, ISBN 978-3-642-63390-4 (Reprint), S. 627–635.&lt;br /&gt;
* T. K. Lim: &amp;#039;&amp;#039;Edible Medicinal and Non-Medicinal Plants.&amp;#039;&amp;#039; Volume 1: &amp;#039;&amp;#039;Fruits&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 2012, ISBN 978-90-481-8660-0, S. 153–159.&lt;br /&gt;
* P. N. Ravindran: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Herbs and Spices.&amp;#039;&amp;#039; Volume 1, CABI, 2017, ISBN 978-1-78639-114-8, S. 166–169.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schinus&amp;#039;&amp;#039; [http://www.floraiberica.es/floraiberica/texto/imprenta/tomoIX/09_114_Anacardiaceae_2011_09_13.pdf (PDF)] in der Flora iberica, Vol. IX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Schinus molle|Peruanischer Pfefferbaum (&amp;#039;&amp;#039;Schinus molle&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Schinus+molle &amp;#039;&amp;#039;Schinus molle&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* [https://www.arbolesornamentales.es/Schinusmolle.htm &amp;#039;&amp;#039;Schinus molle&amp;#039;&amp;#039;] bei Arboles ornamentales.&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Schi_ter.html Gernot Katzers Website zum Thema &amp;quot;Rosa Pfeffer&amp;quot;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schönfelder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Peter Schönfelder]], Ingrid Schönfelder: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Kosmos-Mittelmeerflora&amp;#039;&amp;#039;. Kosmos Verlag Stuttgart, 2008, S. 414.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoP&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Yasin J. Nasir: &amp;#039;&amp;#039;Schinus&amp;#039;&amp;#039;. In: S. I. Ali, M. Qaiser (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Flora of Pakistan&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=5&amp;amp;taxon_id=129471 efloras.org]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, S.&amp;amp;nbsp;389 (Nachdruck von 1996).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fritz L. Kramer: &amp;#039;&amp;#039;The Pepper Tree, Schinus molle L.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Economic Botany.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11, Nr. 4, 1957, S. 322–326.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=1300267|WissName=Schinus molle|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sumachgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtgewürz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:CD:272E:BE00:B94B:87F8:BA01:60F1</name></author>
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