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	<title>Personalist - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Personalisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] [[Reichsstände]] ohne Besitz einer [[reichsunmittelbar]]en [[Herrschaft]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsstandschaft (mit Sitz und Stimme im [[Reichstag (HRR)|Reichstag]]) konnte vom [[Kaiser]] auch solchen Personen verliehen werden, die über kein reichsunmittelbares Territorium verfügten; es konnten (Titular-)[[Reichsfürst]]en oder (Titular-)[[Reichsgraf]]en sein. Auch die [[Reichsritterschaft]] nahm in ihren diversen Kantonen gelegentlich Personalisten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personalisten im [[Reichstag (HRR)|Reichstag]] besaßen &amp;#039;&amp;#039;ad personam&amp;#039;&amp;#039; einen (nicht erblichen) stimmberechtigten Sitz. Oft waren sie – als gewöhnliche [[Rittergut]]sbesitzer – zudem auch in den [[Landtag (historisch)|Land-]] und [[Reichskreis|Kreistagen]] mit Sitz und Stimme vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 17. Jahrhunderts war zum Erwerb der Reichsstandschaft eigentlich der Besitz eines reichsunmittelbaren Territoriums, die Zustimmung des betreffenden Kollegiums und die Einwilligung des Kaisers erforderlich ([[Kooption]] und [[Admissio]]n). Dennoch ernannten die Kaiser gelegentlich Personalisten, um verdiente Persönlichkeiten auszuzeichnen oder ihre Parteigänger im Kollegium zu fördern; um den strengen Aufnahmevorschriften zu genügen, erfolgte die Aufnahme jedoch gewöhnlich gegen „das Versprechen des Erwerbs eines reichsunmittelbaren Territoriums und der Übernahme eines standesgemäßen Matrikular-Anschlages zu den Reichslasten“. So etwa 1701 der [[Reichshofrat]]spräsident Graf [[Johann Wilhelm von Wurmbrand-Stuppach]] (1670–1750) zusammen mit seinen Brüdern oder 1763 der [[Reichsvizekanzler]] [[Rudolph Joseph von Colloredo]], der als neu erhobener (Titular-)Reichsfürst als Personalist in das [[Schwäbisches Reichsgrafenkollegium|schwäbische Reichsgrafenkollegium]] aufgenommen wurde; erst drei Jahre vor dem Ende des Alten Reichs, 1803, erwarb er dann den [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|Nostitz]]’schen Anteil an der [[Grafschaft Rieneck]] und erreichte so noch den Aufstieg in die Reichsunmittelbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1790 werden als Personalisten bei den Reichsgrafenkollegien genannt:&lt;br /&gt;
* Fränkische Bank:  [[Windisch-Graetz]], [[Orsini-Rosenberg|Ursin von Rosenberg]], [[Starhemberg]], [[Wurmbrand-Stuppach]], [[Giech (Adelsgeschlecht)|Giech]], [[Graevenitz (Adelsgeschlecht)|Grävenitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;1727 introduziert, mit Bezug auf Herrschaft Welzheim; diese musste 1735 an Württemberg zurückgegeben werden; seither war Grävenitz ohne reichsunmittelbaren Besitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Pückler]]&amp;lt;ref&amp;gt;1740 wegen Anteil an Herrschaft Limpurg-Obersontheim wohl regelrechter Reichsgraf mit Reichsstandschaft und Anteil an der Kuriatstimme auf der fränkischen Grafenbank.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Schwäbische Bank: die Grafen [[Khevenhüller]], [[Kuefstein]], [[Harrach]], [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Sternberg]], [[Neipperg (Adelsgeschlecht)|Neipperg]], sowie Fürst [[Rudolph Joseph von Colloredo|Colloredo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Eintrag über &amp;#039;&amp;#039;Personalist&amp;#039;&amp;#039; in [http://www.adelsrecht.de/Lexikon/P/Personalist/personalist.html www.adelsrecht.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Heiliges Römisches Reich)|Personalist]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-10114-91</name></author>
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