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	<title>Personalgemeinde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Personalgemeinde&amp;diff=1779283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */ Tippfehler</title>
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		<updated>2025-12-17T00:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DEAT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Personalgemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man eine [[Kirchengemeinde]], die sich nicht aus einem bestimmten Gebiet, sondern aus überörtlich zusammenfindenden Mitgliedern zusammensetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Personalgemeinde&amp;#039;&amp;#039; wird in Deutschland insbesondere eine [[EKD|evangelische]] [[Kirchengemeinde]] bezeichnet, die keinen geographisch festgelegten Pfarrbezirk ([[Parochie]]) verwaltet. Die Mitgliedschaft in einer Personalgemeinde leitet sich nicht aus dem Wohnsitz eines Gläubigen ab, wie es bei einer [[Territorialprinzip|Territorial]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gemeinde der Fall ist, sondern wird vom Gläubigen bestimmt. Personalgemeinden setzen sich aus Gläubigen zusammen, die einem bestimmten Personenkreis angehören oder gemeinsame Interessen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Freikirche|freikirchlichen]] Gemeinden sind als Personalgemeinden gelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[römisch-katholisch]]e Pendant zur Personalgemeinde ist die [[Personalpfarrei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|2=Dieser Absatz|grund=Inhaltlich sind die auf dem ELThG beruhenden Angaben äußerst fragwürdig. P. unter landesherrlicher Aufsicht entstanden bereits im 17. Jhd. für wallonische und hugenottische Flüchtlinge; diakonische Einrichtungen sind fast immer [[Anstaltsgemeinde]]n. Die neuere Entwicklung mit P. für Migranten fehlt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichtlich geht die Entstehung von Personalgemeinden auf die [[Erweckungsbewegung#19. Jahrhundert: Baptisten, Methodisten, Heiligungsbewegung, Neupietismus|Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts]] und auf die Entwicklung der [[Diakonie]] zurück. Innerhalb der evangelischen [[Landeskirche#Landeskirchen in Deutschland|Landeskirchen]] wurden [[Diakonissenhaus|Diakonissenmutterhäuser]] und große [[Diakonisches Werk#Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V.|Diakonieeinrichtungen]] bald nach ihrer Entstehung zu Personalgemeinden erklärt, damit die Mitglieder oder Heimbewohner [[Seelsorge|seelsorglich]] und kirchlich eigenverantwortlich betreut werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ELThG&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Geiss |Hrsg=Helmut Burkhardt, Uwe Swarat |Titel=Personalkirchengemeinde |Sammelwerk=Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde |Band=Band 2: H–Q |Auflage=Korrigierter Nachdr. der 1. Aufl. 1993, 2. |Verlag=[[R. Brockhaus Verlag]] |Ort=[[Wuppertal]] |Datum=1998 |ISBN=3-417-24674-1 |Seiten=839–1.640 (Bd. 2) |Kommentar=ISBN bezieht sich auf die dreibändige Studienausgabe aus 1998}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Personalkirchengemeinden entstanden unter dem Einfluss von [[Pietismus]] und [[Gemeinschaftsbewegung]] mit einem Schwerpunkt auf [[Evangelisation|evangelistischer]] Verkündigung, so z.&amp;amp;thinsp;B. die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Personalkirchengemeinde Nord-Ost&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurt am Main]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ELThG&amp;quot; /&amp;gt; Je nach geltender [[Kirchenverfassung#Evangelische Kirchen, insbesondere Landeskirchen in Deutschland|Kirchenverfassung]] werden auch Soldaten- oder [[Studentengemeinde]]n (Hochschulgemeinden) als Personalgemeinden geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Territorialprinzip bei der Gemeindestruktur überwiegt, sind Personalgemeinden nur vereinzelt vorzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sind durch die Möglichkeit der Umgemeindung einige zentrale Großstadtgemeinden durch Mitglieder geprägt, die nicht im eigentlichen Gemeindeterritorium wohnen. Oftmals gibt es dort fast keine Wohnbevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personale Gemeinden ===&lt;br /&gt;
In den evangelischen Landeskirchen gibt es unterschiedliche Bestimmungen zu Personalgemeinden. So hat die Evangelische Kirche Württembergs am 26. November 2012 die Möglichkeit beschlossen, „Personale Gemeinden“ zu bilden. Im Gegensatz zur Personalgemeinde ist die Personale Gemeinde keine Körperschaft des öffentlichen Rechts, sondern ein rechtlich unselbstständiger Teil einer (Gesamt-)Kirchengemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://seehaus-gemeinde.de/personale-gemeinde/ |text=Unterschied zwischen einer Personalen Gemeinde und einer Personalgemeinde |wayback=20151208151123 |archiv-bot=2019-05-06 20:58:42 InternetArchiveBot}}, seehaus-gemeinde.de, abgerufen am 24. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Personale Gemeinden&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.elk-wue.de/landeskirche/landessynode/fruehere-tagungen/herbsttagung-2012/montag-26-november/ |text=Top 7 Kirchliches Gesetz zur Änderung der Kirchengemeindeordnung |wayback=20150706190114 |archiv-bot=2019-05-06 20:58:42 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei solcher Gemeinden sind zurzeit im Prozess der Anerkennung: der „Jesus-Treff“ in Stuttgart&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jesustreff.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Seehaus Leonberg|Gemeinde am Glemseck]]&amp;#039;&amp;#039; in Leonberg&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gemeinde-am-glemseck.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche A.B. in Österreich|evangelische Kirche A.B.]] und [[Evangelische Kirche H.B. in Österreich|H.B.]] in Österreich hat die kirchenrechtliche Möglichkeit geschaffen, einer „Wunschgemeinde“ (korrekt: Wahlgemeinde) anzugehören, wenn ein dementsprechender Antrag von den [[Kirchengemeindeleitung|Presbyterien]] beider Pfarrgemeinden befürwortet wird. Dadurch entsteht die wohl einzigartige Situation, dass beide Kirchen prinzipiell nach dem [[Parochialrecht]] organisiert sind, es ihren Mitgliedern aber erlauben, sich für eine Personalgemeinde zu entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings bedeutet dies nur, dass der Kirchenbeitrag von der Wahlgemeinde eingehoben wird, und auch die Möglichkeit zur Ausübung von kirchlichen Ämtern nur in dieser besteht, andererseits aber alle [[Kasualien]] durch die Wohnsitzgemeinde durchzuführen sind, die diese Personen nur als Gast in ihrer Kartei führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Personalgemeinde wird kirchenintern auch für jene Personen angewandt, die eine besonders intensive Beziehung, resp. Verehrung für einen Pfarrer / eine Pfarrerin entwickelt haben.  Diese umgangssprachliche Verwendung hat eine kritische oder auch abwertende Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Heussi]]: &amp;#039;&amp;#039;Kompendium der Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 15. Auflage, Tübingen 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sammlung der Kirchengesetze der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich,&amp;#039;&amp;#039; Stand 03/2013, laufend, Hrsg.: Evangelischer Oberkirchenrat A.B. Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anstaltsgemeinde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelisches Kirchenrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenverwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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