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	<title>Personal Carbon Trading - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Personal_Carbon_Trading&amp;diff=1094192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: Fehlenden Sprachparameter eingefügt; 1 Datumsformat konvertiert</title>
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		<updated>2025-12-28T09:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlenden Sprachparameter eingefügt; 1 Datumsformat konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Personal carbon trading&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PCT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Kollektivum|Sammelbegriff]] für diejenigen [[Emissionsrechtehandel|Emissionshandelskonzepte]], welche die Emissionen der Privathaushalte miteinbeziehen. Da diese Konzepte zunächst im englischen Sprachraum entwickelt und diskutiert wurden, gibt es bisher keine etablierten deutschen Begriffe dafür. Oft wird einfach von „Ausweitung des Emissionshandels“ gesprochen. Im Umlauf sind außerdem die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Kohlenstoff-Lizenz&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung, [http://seri.at/wp-content/uploads/2011/12/BS_-Klimaschutz-und-Verteilung_CO2-Card.pdf Klimaschutz und Verteilung], Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Privater CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionshandel&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung, [http://www.energiemodell.at/wp-content/uploads/2010/05/KONSENS_WP1_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Verteilungseffekte und Reformoptionen ausgewählter energiepolitischer Maßnahmen], Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Pro-Kopf-Emissionsquote&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA_climate_change&amp;quot;&amp;gt;Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, [http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/climate_change_04_2014_komplett_21.5.2014.pdf Personal Carbon Trading Systeme: Konzepte und Schlussfolgerungen für Deutschland], von Vicki Duscha, im Auftrag des Umweltbundesamt, März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Emissionshandelsrechte für Privathaushalte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Lexikon der Nachhaltigkeit, [https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/emissionshandel_fuer_privathaushalte_1125.htm Emissionshandelsrechte für Privathaushalte], Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang werden in der Europäischen Union ca. 45 % der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen über den [[EU-Emissionshandel]] erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Emissionshandelsstelle, {{Webarchiv |url=https://www.dehst.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/Broschuere_EH-in-Zahlen.pdf?__blob=publicationFile |wayback=20160204170917 |text=Emissionshandel in Zahlen}}, Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieses System sind Industrie, Energieerzeuger und die Luftfahrtunternehmen einbezogen.&lt;br /&gt;
Neben einer Ausweitung des Emissionshandels in der gesamten EU erlauben es die geltenden EU-Vorschriften auch, den Emissionshandel landesspezifisch auf weitere Bereiche z.&amp;amp;nbsp;B. auf den Straßenverkehr auszuweiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, [http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-34402.html Emissionshandel im Verkehr], November 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;cep&amp;quot;&amp;gt;Centrum für Europäische Politik, [http://www.cep.eu/Studien/cepInput_ETS-Erweiterung/cepInput_ETS-Erweiterung.pdf Erweitert den Emissionshandel! Effektive und effiziente Reduktion von Treibhausgasen im Straßenverkehr], von Nima Nader und Götz Reichert, Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Verkehrsteilnehmer-Ansatz ===&lt;br /&gt;
Nach der Logik des bereits etablierten EU-Emissionshandels kann CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; nur im Austausch mit einer entsprechenden Menge an Zertifikaten ausgestoßen werden.&lt;br /&gt;
Übertragen auf den Bereich der Endverbraucher bedeutet dies, dass jeder im Besitz von Zertifikaten sein muss, wenn er z.&amp;amp;nbsp;B. zum Tanken fahren will, und genau wie bislang bereits jeder in den Zertifikatshandel einbezogene Industriebetrieb würde auch jeder Konsument ein entsprechendes Zertifikate-Konto erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA_climate_change&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret sieht die Idee vor, dass jeder Bürger am Monatsanfang kostenfrei Zertifikate bekommt – jeder Bürger gleich viele. Beim Tanken werden parallel zum Bezahlen des Kraftstoffs für das in der Folge ausgestoßene CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; entsprechende Zertifikate abgegeben.&lt;br /&gt;
Wer am Monatsende noch ungenutzte Zertifikate zur Verfügung hat, kann sie zum Kauf anbieten. Umgekehrt muss derjenige, der mit seinem Kontingent nicht auskommt, zusätzliche Zertifikate erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptvorteile dieses Systems: Wer das Klima schont, wird finanziell belohnt. Der Verbraucher bekommt unmittelbar ein Gefühl für die Höhe seiner CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hauptnachteil: Es müssen sehr viele CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Konten verwaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraftstoffbereitsteller-Ansatz ===&lt;br /&gt;
Um den eben beschriebenen Nachteil zu umgehen, erwerben Raffinerien und Kraftstoffimporteure von Öl und Gas CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zertifikate für die von ihnen an Verbraucher gelieferte Mengen und versuchen ihre so gestiegenen Kosten über Preisanpassungen an ihre Kunden weiterzugeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptvorteile: Minimale Transaktionskosten, weniger CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Konten müssen verwaltet werden. Die Komplexität wird den Unternehmen aufgetragen, für den Verbraucher gibt es keine neuen Konten, die Zertifikate werden ohne sein Zutun im Hintergrund für ihn gehandelt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hauptnachteil: Es handelt sich um eine Preiserhöhung, die im Wesentlichen von den Verbrauchern zu tragen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraftstoffbereitsteller-Ansatz mit sozialem Ausgleich ===&lt;br /&gt;
Wie beim Verursacherprinzip erhalten zunächst alle Verbraucher kostenfrei Zertifikate, die sie jetzt aber sofort wieder zum aktuellen Börsen-Kurs an eine Art Bank verkaufen können. Raffinerien und Kraftstoffimporteure erwerben entsprechend ihre Zertifikate bei dieser Bank.&amp;lt;ref&amp;gt;Aachener Stiftung Kathy Beys, {{Webarchiv |url=http://www.co2card.de/konzepte/cap-and-share.html |wayback=20160206190759 |text=Cap and Share}}, abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Grundeinkommen-mit-Oekofaktor/!5270164/ Rauch zu Geld – Grundeinkommen mit Ökofaktor] taz, von [[Bernward Janzing]], 29.&amp;amp;nbsp;Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
* geringe Transaktionskosten,&lt;br /&gt;
* die Preise werden entsprechend der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen angepasst, die Knappheit des CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; ist damit „eingepreist“ und&lt;br /&gt;
* wer das Klima im Vergleich zu anderen schont, wird im Vergleich zu denjenigen, die das Klima stärker belasten, belohnt&lt;br /&gt;
* entgegen einer Steuer, bei der ärmere Bevölkerungskreise regelmäßig stärker betroffen sind, trifft hier der umgekehrte Fall ein: nicht die ärmeren Bevölkerungsschichten, sondern die Vielverbraucher sind entsprechend ihrem Verbrauch stärker von den Mehrkosten betroffen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;siehe auch&amp;#039;&amp;#039; [[Klimadividende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschied zu einer Steuer ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einer Steuer, bei der der Preis pro Emission politisch festgelegt wird und die nachgefragte Menge über den Markt entschieden wird, werden bei der Variante mit Zertifikaten die Mengen festgelegt und der Preis über die [[Nachfrage]] geregelt. Beide Varianten wirken aus Sicht der Verbraucher verteuernd, tendenziell ist mit einer reduzierten Nachfrage zu rechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Kraftstoffen kann bei steigenden Preisen in der Regel mit einem nur wenig zurückgehenden Verbrauch gerechnet werden, siehe [http://www.oeko.de/oekodoc/2220/2015-005-de.pdf &amp;#039;&amp;#039;Instrumentenmix im Verkehrssektor: Welche Rolle kann der EU-ETS für den Straßenverkehr spielen?&amp;#039;&amp;#039;], Öko-Institut, 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn so viele Zertifikate verteilt werden, dass es zu keiner Verhaltensänderung kommen muss, kann der Preis für Zertifikate gegen null sinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen auf den Kraftstoffpreis ===&lt;br /&gt;
Der Liter Benzin würde sich um 7 Cent verteuern, wenn der Straßenverkehr bei einem Zertifikatepreis von 30 Euro pro Tonne CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; in den Emissionshandel einbezogen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Institut der deutschen Wirtschaft, {{Webarchiv |url=http://www.iwkoeln.de/infodienste/iw-kurzberichte/beitrag/klimaschutz-strassenverkehr-in-den-emissionshandel-218829 |wayback=20160208111646 |text=Straßenverkehr in den Emissionshandel?}}, Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den derzeit gehandelten [[CO2-Preis|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Preisen]] wäre es ein Mehrpreis von 1,4 Cent pro Liter Benzin.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Welt, [https://www.welt.de/wirtschaft/article132054408/Autoindustrie-knickt-vor-Klimaschuetzern-ein.html Autoindustrie knickt vor Klimaschützern ein], von Nikolaus Doll und Daniel Wetzel, 9.&amp;amp;nbsp;September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Umweltbundesamt, [http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/short/k2969.pdf Emissionshandel im Verkehr – Kurzfassung], November 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausweitung auf weitere Sektoren ===&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip könnte im gesamten Verkehrssektor angewendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ, &amp;#039;&amp;#039;Den Emissionshandel ausweiten&amp;#039;&amp;#039;, von Johannes Pennekamp, 2.&amp;amp;nbsp;September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ, [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klimagipfel/merkel-lobt-in-paris-den-emissionshandel-13942878.html Merkel will einen Preis für das Kohlendioxid], von Andreas Mihm, 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ausnahme müsste beim Flugverkehr auf Inner-EU-Flügen gemacht werden, weil hier bereits die Luftfahrtgesellschaften dem Emissionshandel unterliegen. Neben dem Verkehr könnten auch der Gebäudesektor und die Landwirtschaft einbezogen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cep&amp;quot; /&amp;gt; In der Schweiz wird mit der sogenannten [[Lenkungsabgabe (Schweiz)|Lenkungsabgabe]] neben CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; u.&amp;amp;nbsp;a. auch Heizöl besteuert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anteile an den CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen in der EU:&amp;lt;ref name=&amp;quot;cep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Straßenverkehr 20 %&lt;br /&gt;
* Gebäudeheizung 13 %&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft 10 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausweitung auf weitere Schadstoffe und knappe Güter ===&lt;br /&gt;
Neben CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; können auch alle anderen Treibhausgase berücksichtigt werden. Prinzipiell können auch weitere Stoffe, wie [[Nitrate]], [[Ammoniak]]&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ, [http://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/feinstaub-immer-mehr-tote-durch-luftverschmutzung-13806381.html Immer mehr Tote durch Luftverschmutzung], 16.&amp;amp;nbsp;September 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Phosphor]], [[Feinstaub]], [[Quecksilber]], [[Metalle der Seltenen Erden|seltene Erden]] bzw. alle aus dem Boden entnommene [[Rohstoffe|nicht nachwachsende Rohstoffe]] einbezogen werden&amp;lt;ref&amp;gt;Freiheit, Gleichheit, Gelassenheit, Mit dem Ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle, von Ulrich Schachtschneider, Oekom-Verlag, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; (siehe auch [[planetarische Leitplanken]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Fachleuten und Wirtschaftsvertretern hat sich für die Ausweitung des Emissions-Handels ausgesprochen. So hat sich u.&amp;amp;nbsp;a. Daimler und BMW für eine Einbeziehung des Straßenverkehrs ausgesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ecomento.tv/2014/09/11/revolution-im-klimaschutz-emissionshandel-fuer-autoverkehr-geplant/ Revolution im Klimaschutz? Emissionshandel für Autoverkehr geplant], 11.&amp;amp;nbsp;September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Opel zeigt sich offen und die Experten der Deutschen Bank und der FAZ sprechen sich ebenfalls dafür aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/dossiers/green_economy/4772667/EUParlament-Grunes-Licht-fur-Reform-des-Emissionshandels |wayback=20150801162454 |text=EU-Parlament. Grünes Licht für Reform des Emissionshandels}}, 8.&amp;amp;nbsp;Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/auch-auf-den-strassen-den-emissionshandel-ausweiten-13130211.html Den Emissionshandel ausweiten], von Johannes Pennekamp, 2.&amp;amp;nbsp;September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Basierend auf dem Prinzip Cap, Personalize and Trade propagiert der Klimaschutzverein &amp;#039;&amp;#039;SaveClimate.Earth&amp;#039;&amp;#039; einen persönlichen Emissionshandel mittels der komplementären CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;e-Währung ECO (Earth Carbon Obligation).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saveclimate.earth/grundidee/ Die Idee: Ein ökologisches Grundeinkommen], auf saveclimate.earth&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ECO wird allen Bürgern monatlich und kostenlos in gleicher Höhe als ökologisches Grundeinkommen ausgezahlt, um damit den individuellen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Konsum zu bezahlen. Alle Waren und Dienstleistungen erhalten ein separates ECO-Preisschild. Es gibt die Summe CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; an, das entlang der kompletten Wertschöpfungskette entsteht. Durch die Angabe des ökologischen Fußabdrucks können Verbraucher die Klimaschädlichkeit von Produkten vergleichen und eine proaktive Kaufentscheidung für das Klima treffen. Der ECO ist das einzige CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Bepreisungssystem, das sämtliche Treibhausgas-Emissionen lückenlos erfasst, transparent abbildet und gerecht abrechnet (EU-ETS bildet nur ca. 45 % aller THG in der EU ab&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ec.europa.eu/clima/system/files/2016-12/factsheet_ets_en.pdf The EU Emissions Trading System (EU ETS) factsheet], European Union, 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. die CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Steuer betrifft nur die Sektoren Wärme und Verkehr&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/nationaler-emissionshandel-1684508 Einstieg in CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Bepreisung], Webseite der deutschen Bundesregierung zum nationalen Emissionshandel, Stand November 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;). Der ECO stellt eine Klimagaswährung dar, die zunächst zur Abbildung und Abrechnung von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen entwickelt wurde. Das Konzept lässt sich auch auf andere Treibhausgase (z.&amp;amp;nbsp;B. Methan CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;, Lachgas N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O) übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
Bereits heute erhält jeder Bürger den gleichen Betrag aus den Einnahmen der Schweizer [[Lenkungsabgabe (Schweiz)|Lenkungsabgabe]] zurückerstattet. Es gibt Überlegungen, die Lenkungsabgabe auf alle Emissionen auszuweiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.climatestrike.ch/wiki/Ideensammlung#6._Initiative_Einreichen Ideensammlung], auf climastrike.ch &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== England ==&lt;br /&gt;
Im Englischen werden unter der generellen Idee des PCT verschiedene Konzepte diskutiert:&lt;br /&gt;
* TEQ (Tradable Energy Quotas, auch als DTQ – Domestic Tradable Quotas bezeichnet) ist ein Konzept, in dem alle Emissionen, die Gesellschaft und Industrie verursachen, erfasst werden sollen. Bei der Idee versteigert der Verbraucher die nur ihm zugeteilten Rechte in wöchentlichen [[Offenmarktpolitik|Tendern]] an Emittenten. TEQ würde somit anstelle des bisherigen Systems des Emissionsrechtehandels treten. TEQ wurde zu Beginn der 1990er Jahre von David Fleming entwickelt und wird seit 2003 am [[Tyndall Centre for Climate Change Research]] erforscht.&lt;br /&gt;
* PCA (Personal Carbon Allowances) wurde von Mayer Hillman und Tina Fawcett am Environmental Change Institute in Oxford entwickelt. Bei diesem Konzept werden die gewerblichen und die privaten Emissionen getrennt erfasst und „vermarktet“. Der bisherige Emissionsrechtehandel wird also um PCA ergänzt. Der Transport inklusive [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] und Heizen werden besonders beachtet.&lt;br /&gt;
* Carbon Credit Card: Hierbei handelt es sich um eine populäre Bezeichnung, die besonders in den Medien Verwendung findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In England wurde die Einführung einer „Carbon Credit Card“ durch das Umweltministerium konkret angekündigt. Hier soll der Verbraucher neben dem Marktpreis für die Produkte zusätzlich mit „CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Punkten“ bezahlen, die ihm in jährlich geringer werdenden Mengen zugeteilt werden. Soweit die Punkte nicht ausreichen für seinen Verbrauch, kann er über eine Börse weitere Punkte von denen erwerben, welche, weil sie zum Beispiel kein Auto haben und in einem [[Nullenergiehaus]] wohnen, ihre Punkte nicht verbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat die Britische Regierung beschlossen, das System vorerst nicht einzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA_climate_change&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|2=Im folgenden Absatz|1=Mit Quellen belegte Fragestellungen und Probleme bezüglich PCA-Umsetzungen, siehe [[:en:Personal carbon trading]]}}&lt;br /&gt;
Eine Studie in &amp;#039;&amp;#039;Nature Sustainability&amp;#039;&amp;#039; kommt zu dem Schluss, dass persönliche Emissionsgenehmigungen (PCAs) eine wirkungsvolle Komponente zur Eindämmung des Klimawandels sein könnten. Sie sind der Ansicht, dass die [[Wirtschaftskrise 2020–2021#Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Gestaltung des Strukturwandels|wirtschaftliche Erholung von COVID-19]] und neue technische Kapazitäten ein günstiges Zeitfenster für erste Testläufe in geeigneten Regionen eröffnet haben. PCAs umfassen – etwa monetäre – Credit-Feedbacks und sinkende Mengen an standardmäßig erlaubten [[CO2-Bilanz|Emissionen pro Kopf]]. Die Studie nennt zudem einige Probleme, die für eine Umsetzung erforscht und gelöst werden könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |url=https://www.washingtonpost.com/business/energy/we-need-cap-and-trade-for-individuals-as-well-as-companies/2021/08/25/7e51e650-056a-11ec-b3c4-c462b1edcfc8_story.html |title=Analysis {{!}} We Need Cap-and-Trade For Individuals As Well As Companies |work=Washington Post |access-date=2021-09-21 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first1=Francesco |last1=Fuso Nerini |first2=Tina |last2=Fawcett |first3=Yael |last3=Parag |first4=Paul |last4=Ekins |title=Personal carbon allowances revisited |journal=Nature Sustainability |pages=1–7 |doi=10.1038/s41893-021-00756-w |issn=2398-9629 |date=2021-08-16 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.saveclimate.earth/ Persönliche, handelbare CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Budgets in Form der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Währung ECO (Earth Carbon Obligation)], Klimaschutzverein SaveClimate.Earth e. V., Dezember 2021&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://ec.europa.eu/energy/action_plan_energy_efficiency/doc/com_2006_0545_de.pdf |wayback=20070108174656 |text=Aktionsplan für Energieeffizienz: Das Potenzial ausschöpfen}} (PDF; 143&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1193194&amp;amp; |wayback=20070930015120 |text=Keine Flickschusterei mehr}}, Frankfurter Rundschau, 17.&amp;amp;nbsp;August 2007&lt;br /&gt;
* [https://www.theguardian.com/politics/2006/jul/19/greenpolitics.travelnews &amp;#039;&amp;#039;Miliband unveils carbon swipe-card plan&amp;#039;&amp;#039;], The Gardian, 19.&amp;amp;nbsp;Juli 2006&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sd-commission.org.uk/pages/carbontrading.html |wayback=20070623112203 |text=Carbon Trading for Individuals?}}&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/2969.pdf Emissionshandel im Verkehr], Umweltbundesamt, November 2005&lt;br /&gt;
* [http://www.oeko.de/oekodoc/2220/2015-005-de.pdf Welche Rolle kann der EU-ETS für den Straßenverkehr spielen?], Öko-Institut, 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2015&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/climate_change_03_2014_komplett_27.3.14.pdf Ausweitung des Emissionshandels auf Kleinemittenten im Gebäude- und Verkehrssektor], Öko-Institut, März 2014&lt;br /&gt;
* Taschenbuch von [[Felix Ekardt]], [https://www.politische-bildung.nrw.de/imperia/md/content/e-books/jahrhundertaufgabe-energiewende.pdf Jahrhundertaufgabe Energiewende (Download)], Sonderausgabe für die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, 2015 – Seite&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emissionsrechtehandel]]&lt;/div&gt;</summary>
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