<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Perschen</id>
	<title>Perschen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Perschen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Perschen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T08:28:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Perschen&amp;diff=1261654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Adalbertriehl: /* Weblinks */ bavarikon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Perschen&amp;diff=1261654&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-10T19:06:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; bavarikon&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Nabburg]] im Landkreis Schwandorf in der [[Oberpfalz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:2022 Perschen Naab 01.JPG|mini|300px|St. Peter und Paul, Edelmannshof (2022)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Perschen wurde 1122 erstmals urkundlich erwähnt und war der Hauptort zwischen Nabburg und [[Pfreimd]], die beide zur Pfarrei Perschen gehörten. 1216 wurde Pfreimd zur eigenständigen Pfarrei erhoben und die Pfarrei Perschen um 1420 nach Nabburg verlegt. Die Bewohner Perschens wurden und werden auf dem um die Kirche angelegten [[Friedhof]], der in neuerer Zeit vergrößert wurde, bestattet. Da der Friedhof von einer nur noch teilweise erhaltenen Wehrmauer umgeben ist, liegt die Vermutung nahe, dass dieser ursprünglich auch als [[Kirchenburg]] Verwendung fand. Perschen wurde nach Nabburg eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter und Paul Kirche in Perschen.PNG|mini|Lageplan der Peter-und-Paul-Kirche in Perschen auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
Die den [[Apostel]]n [[Simon Petrus|Peter]] und [[Paulus von Tarsus|Paul]] geweihte Kirche war bischöfliches Eigentum; etwa 1160 überließ Bischof [[Liste der Bischöfe von Regensburg|Hartwich]] sie mit ihren Einkünften dem [[Domkapitel]] [[Regensburg]]. Die Anlage wird als [[Bodendenkmal]] unter der Aktennummer D-3-6539-0131 im [[Liste der Bodendenkmäler in Nabburg|Bayernatlas]] als „archäologische Befunde und Funde im Bereich der Katholischen Filialkirche St. Peter und Paul in Perschen, darunter die Spuren älterer Bauphasen“ geführt. Ebenso ist sie unter der Aktennummer D-3-76-144-121  als [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] [[Liste der Baudenkmäler in Nabburg|Baudenkmal]] von Perschen verzeichnet. Die Friedhofsmauer aus [[Bruchstein]]mauerwerk geht im Kern zurück auf eine mittelalterliche Befestigungsmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im 14. Jahrhundert wurde die Sakristei angebaut. Auch die Verbindung der Türme stammt aus späterer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1752/1753 wurde die Holzdecke durch die noch vorhandene Wölbung ersetzt und die Kirche in barocker Manier ausgestattet. 1880 wurde sie renoviert, die gotischen [[Fresko|Fresken]] im Chor wurden 1904 restauriert. Eine erneute grundlegende Renovierung der Kirche erfolgte im Jahr 2000. Die einmanualige Orgel stammt aus der Zeit um 1850.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/nabburg-perschen-st-peter-und-paul/ |titel=Nabburg / Perschen – St. Peter und Paul – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |sprache= |abruf=2024-11-21 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Christus - Fresco in St. Michael (Karner).jpg|mini|Christusbild im Karner]]&lt;br /&gt;
Aus der ursprünglichen Kirche des 13. Jahrhunderts hat sich der runde Taufstein mit Vierpassfries und Spitzbogenblenden erhalten. Im ganzen Kirchengebäude sind [[Gotik|gotische]] Fresken und [[Wandmalerei]]en vorhanden. Die Kanzel und die Heiligenfiguren stammen aus dem 17. Jahrhundert. 1753 schuf der Maler [[Franz Lidtmann|Johann Franz Lidtmann]] aus [[Nabburg]] eine Reihe von [[Barock|barocken]] Deckengemälden im Mittelschiff, die die folgenden Motive zeigen (von Ost nach West):&lt;br /&gt;
* Heilige Dreifaltigkeit, umgeben von den Aposteln und weiteren Heiligen&lt;br /&gt;
* Christus übergibt Petrus die Schlüssel des Himmelreiches&lt;br /&gt;
* Kreuzigung Petri&lt;br /&gt;
* Bekehrung des Paulus&lt;br /&gt;
* Enthauptung des Paulus&lt;br /&gt;
* Christus, dessen Blutstropfen in das Fegefeuer fallen, am Kreuz&lt;br /&gt;
Der Hochaltar stammt aus der Zeit der Renovierung von 1880.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabsteine ===&lt;br /&gt;
* [[Grabmal]], 14. Jahrhundert, mit Kreuz und Schild auf Kleeblattbogen&lt;br /&gt;
* [[Grabstein]], um 1500, mit Umrissen einer Frau, zu ihren Füßen zwei [[Wappen]]&lt;br /&gt;
* [[Epitaph]] von 1602 für ein Kind, Sohn einer Familie aus [[Nabburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhofskapelle ==&lt;br /&gt;
Der aus dem 12. Jahrhundert stammende Rundbau beherbergt im Untergeschoss den Raum für die aus den Gräbern entfernten Totengebeine. Nach dem Abbruch des Schulgebäudes wurden die Gebeine dem [[Beinhaus|Karner]] entnommen und dort in einem Sammelgrab, jedoch ohne Kennung wieder in der Erde bestattet.&lt;br /&gt;
Die Bemalung im runden Innenraum der dem heiligen [[Michael (Erzengel)|Michael]] geweihten Kapelle stammt aus der Entstehungszeit. Die Innenwände waren ursprünglich alle bemalt, erhalten blieben die Malereien in der Kuppel. Die dort dargestellten Personen, sicherlich die Apostel, sind halblebensgroß, [[Jesus Christus|Christus]] ist lebensgroß dargestellt. Die Wandmalereien gelten als „Höhepunkt romanischer Wandmalerei in Bayern“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=G. Hager |url=http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/4824/1/Stein_Meerstern_und_Karfunkelstein_1987.pdf |titel=zitiert in: Heidrun Stein: Meerstern und Karfunkelstein. Die Malereien im Karner zu Perschen |werk= |hrsg=Zentralinstitut für&lt;br /&gt;
Kunstgeschichte in München |datum= |abruf=14. Oktober 2020 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Edelmannshof ==&lt;br /&gt;
Hierbei handelt es sich um einen Bauernhof, der seit dem Mittelalter (urkundlich nachweisbar ab etwa 1122) als Wohnstätte und zur Eigenversorgung des Pfarrers von Perschen diente. Zu dieser Zeit trug er den Namen &amp;#039;&amp;#039;Widenhof&amp;#039;&amp;#039;, was auf seine Funktion als Pfarrhof hindeutet (vgl. [[Wittum]]). Bedingt durch die sukzessive Verlagerung (Details nicht nachvollziehbar) der Pfarrei nach Nabburg wurde der Hof 1522 an einen Bauern &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Eckstein zu Persen&amp;#039;&amp;#039; verkauft. 1692 fiel der Hof für sechs Jahre in die Hände des Adeligen Claudius von Stein und trägt seither den Namen &amp;#039;&amp;#039;Edelmannshof.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Informationstafel am Freilandmuseum Edelmannshof (Stand 13. Oktober 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bis heute erhaltene Bauernhaus wurde 1605 von den damaligen Bauern &amp;#039;&amp;#039;Andres und Lienhart Hilprant&amp;#039;&amp;#039; erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1698 wurde der Hof von der Familie &amp;#039;&amp;#039;Hösl&amp;#039;&amp;#039; bewirtschaftet, die 1957 auf eine neugebaute größere Hofanlage umsiedelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1964 dient der Edelmannshof als Oberpfälzer Bauernmuseum. Dieses wurde zuerst auf Vereinsbasis eröffnet und 1977 vom Bezirk Oberpfalz übernommen, der dann noch das Freilandmuseum [[Neusath]] errichtete. Als beide unter eine Verwaltung gestellt wurden, erhielten sie den Namen &amp;#039;&amp;#039;Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen&amp;#039;&amp;#039;, später [[Freilandmuseum Oberpfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022_Perschen_Naab_Haindorf_01.JPG|Perschen mit Haindorf (2022)&lt;br /&gt;
Datei:Perschen Kirche 190823002RM.jpg|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Peter und Paul&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:St. Peter und Paul in Perschen.jpg|St. Peter und Paul, daneben Eingang zum &amp;#039;&amp;#039;Edelmannshof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Nabburg Perschen Freilandmuseum Taubenhaus 8235175.jpg|Taubenschlag im &amp;#039;&amp;#039;Edelmannshof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bayern V: Regensburg und die Oberpfalz&amp;#039;&amp;#039;, S. 380&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Bezirksamt Nabburg, S. 66–80&lt;br /&gt;
* Franz Grundler, &amp;#039;&amp;#039;Karnerkosmos&amp;#039;&amp;#039;, Nabburg 2022&lt;br /&gt;
* Berta Ritscher: &amp;#039;&amp;#039;Zur Vorgeschichte des Edelmannshofes in Perschen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg&amp;#039;&amp;#039;, VHVO 125, 1985, S. 349–371. ([https://www.heimatforschung-regensburg.de/2217/ &amp;#039;&amp;#039;Online verfügbar&amp;#039;&amp;#039;]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|6377|Kirchhofbefestigung Perschen, Sankt Peter und Paul}}&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Perschen |ID= ODB_S00037518}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.47|EW=12.187|type=city|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Nabburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4225854-6|VIAF=235560624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nabburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schwandorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1122]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Adalbertriehl</name></author>
	</entry>
</feed>