<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Permanent_Make-up</id>
	<title>Permanent Make-up - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Permanent_Make-up"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Permanent_Make-up&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T11:19:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Permanent_Make-up&amp;diff=1121079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Coppolarius: Änderung 254488226 von Bessserwisser123 rückgängig gemacht; -Werbung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Permanent_Make-up&amp;diff=1121079&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-27T06:32:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/254488226&quot; title=&quot;Spezial:Diff/254488226&quot;&gt;254488226&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Bessserwisser123&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Bessserwisser123&quot;&gt;Bessserwisser123&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; -Werbung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Permanent Makeup by Grisha Maslov.jpg|mini|hochkant|Permanent Make-up an den Lippen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Permanent Make-up&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (PMU) (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pigmentierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist die Bezeichnung für spezielle [[Kosmetik|kosmetische]] [[Tätowierung]]en im Gesicht, durch die mehrjährig haltbare künstliche Lidstriche oder Lippenkonturen erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Permanent makeup, eyebrow procedure.jpg|mini|Permanent Make-up an den Augenbrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Permanent Make-up zählen:&lt;br /&gt;
* Augenbrauen – Kontur formen, auffüllen, betonen&lt;br /&gt;
* Wimpernkranzverdichtung – Lidstrich zwischen den Wimpernhärchen&lt;br /&gt;
* [[Lidstrich]] – feine bis starke Linien für Eyeliner&lt;br /&gt;
* [[Lipliner]] – Kontur formen, vergrößern oder verkleinern&lt;br /&gt;
* Lippenfarbauffüllung – Farbeffekt mit [[Lippenstift]] vergleichbar&lt;br /&gt;
* Brustwarzenneugestaltung – Brustwarzenimitation&lt;br /&gt;
* [[Schönheitsfleck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kosmetische Tätowierungen sind bei vielen Völkern bekannt. So wurden beispielsweise bei den Frauen der japanischen Ureinwohner, der [[Ainu]], die [[Anci-Piri|Lippen dunkel tätowiert]], bei den afrikanischen [[Fulbe]] teilweise die Lippen und der Bereich rundherum,&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe etwa [[:Datei:Peul tattoo.jpg|Abbildung einer Jugendlichen der Fulbe]], die sich gerade selbst tätowiert (Foto auf [[Wikimedia Commons]]). Laut Bildbeschreibung wurde früher bei Unverheirateten nur die untere Lippe tätowiert, die obere erst nach einer Heirat, heute sei es eher ein Schmuck.&amp;lt;/ref&amp;gt; teilweise nur die Lippenkanten&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Fulani Woman from Niger.jpg|Abbildung einer Fulbe-Frau aus Niger]], außer der gut zu erkennenden Tätowierung in den Mundwinkeln sind auch die Kanten der Lippen dunkel gefärbt (Foto auf [[Wikimedia Commons]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei den Frauen der neuseeländischen [[Māori|Maori]] werden oftmals die Lippen (Ngutu purua) in die ornamentale Kinntätowierung ([[Tā moko|Ta Moko]]) mit einbezogen (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Nanaia Mahuta]]). Vielfach wurden rote Lippen als unschön betrachtet. Als Pigment wurde in allen Fällen die überall leicht verfügbare Holzkohle – zu feinem Pulver zerrieben – verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wikingern erwähnt der jüdisch-arabische Handelsreisende [[Ibrahim ibn Yaqub]] nach einem Besuch in [[Haithabu|Schleswig]] [Übersetzung von Georg Jacob]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&amp;#039;&amp;#039;Auch gibt es dort eine künstlich hergestellte Augenschminke; wenn Sie sie anwenden, nimmt die Schönheit niemals ab, sondern noch zu, bei Männern und Frauen&amp;#039;&amp;#039;,“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Übersetzung widerspricht ein Kollege des Übersetzers und Herausgebers in der Fußnote&amp;lt;sup&amp;gt;9)&amp;lt;/sup&amp;gt; und schlägt stattdessen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&amp;#039;&amp;#039;Bleibt sie (die Augenschminke), und verschwindet nicht wie der gewöhnliche [[Kajal|Khol]], der stets erneuert werden muss,&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztere Übersetzung ist angesichts der leichten Verfügbarkeit von Holzkohle-Pigment und Tätowier-Instrumenten (z.&amp;amp;nbsp;B. mit Nadeln aus Pflanzendornen oder Fischgräten), sowie der weltweiten Verbreitung von Tätowierungen, sicherlich die zutreffendere. Offenbar waren bereits in frühmittelalterlicher Zeit in Mittel- bzw. Nordeuropa tätowierte Lidstriche bei Frauen und Männern verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten, wissenschaftlich belegten, kosmetischen Tätowierungen der neueren Zeit fertigte der [[Tätowierer]] [[Horst Streckenbach]] ab 1951 an. Streckenbach tätowierte [[Schönheitsfleck]]e, Lidstriche, Augenbrauen und auch [[Lidschatten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul-Henri Campbell]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tätowierung|Tattoo]] &amp;amp; Religion. Die bunten Kathedralen des Selbst.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;[[Manfred Kohrs]] Geschichte machen, Geschichte schreiben.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 2019, ISBN 978-3-88423-606-2, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1976 kamen noch Arbeiten im medizinischen Bereich hinzu. Er nahm nach einer [[Mammakarzinom]]-Operation die weltweit erste [[Mamillenrekonstruktion]] vor. Der Vorgang wurde als „Streckenbach-Technik“ in die med. Literatur übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geburtshilfe und Frauenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 36, Ausgabe 1, 1976, [https://books.google.de/books?id=-t4EAQAAIAAJ&amp;amp;q=H.+H.+Streckenbach&amp;amp;dq=H.+H.+Streckenbach&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiMu6Prov_fAhUJmbQKHUyQCCkQ6AEIKzAB S.&amp;amp;nbsp;13].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine asiatische Form der Permanent Make-up ist das manuelle [[Mikroblading]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltbarkeit ==&lt;br /&gt;
Es ist davon auszugehen, dass je nach Hauttyp eine effektive Haltbarkeit von zwei bis fünf Jahren erreicht wird, bevor das Permanent Make-up aufgefrischt werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.brigitte.de/beauty/make-up/permanent-make-up--immer-schoen--10096572.html |titel=Permanent-Make-up: Immer schön? |hrsg=Brigitte.de |zugriff=2. September 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Pigmentieren werden Farben mit einer feinen Nadel in die obere [[Dermis]] eingebracht. Behauptungen, dass die im Vergleich zu gewöhnlicheren Tätowierungen kürzere Haltbarkeit darauf zurückzuführen seien, dass die Pigmente oberflächlicher eingebracht würden, ist angesichts der Erneuerung der [[Epidermis (Wirbeltiere)|Epidermis]] innerhalb von 4–6 Wochen unrichtig. Die kürzere Haltbarkeit ist eher die Folge der geringeren Gesamtmenge der eingebrachten Pigmente, die sich entsprechend schneller im Gewebe verteilen, bzw. aufgrund einer geringeren Partikelgröße in die [[Lymphknoten]] abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Permanent Make-up verblasst wie klassische Tätowierungen nach einiger Zeit. Farben mit organischen Pigmenten können dabei auch ihre ursprüngliche Farbe verändern, im Gegensatz zu mineralischen Pigmenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
Zu den Risiken gehören Spannungsgefühl, Rötung, Schwellung, Lymphaustritt nach dem Eingriff, Entzündung, Infektionen, bleibende Narben, allergische Hautreaktion und Ausbruch von Lippenherpes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern die Pigmentierfarbe [[Eisenoxidpigment|Eisenoxid]] enthält, besteht bei späteren [[Magnetresonanztomographie|MRT]]-Untersuchungen das Risiko, dass sich Bereiche, in denen das Permanent Make-up aufgetragen wurde, unangenehm erhitzen und dort Rötungen, Schwellungen oder leichte Verbrennungen entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.klinikverbund-suedwest.de/mvz/mvz-boeblingen/radiologische-praxis/|titel=Implantate bei MRT-Untersuchungen|zugriff=2013-04-14|format=PDF; 45&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere ein am Auge angebrachtes Permanent Make-up ist daher dem Radiologen zuvor mitzuteilen;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.berliner-radiologie.de/|titel=Patienten-Merkblatt und Aufklärung über MRT-Untersuchung (Kernspintomografie)|zugriff=2013-04-14|format=PDF; 48&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Umständen muss dann eine MRT-Untersuchung abgebrochen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie aus 2019 zeigten sich Tattoos vor allem mit schwarzer Farbe beim MRT als nicht gefährlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina F. Callaghan, Clive Negus, Alexander P. Leff, Megan Creasey, Sheila Burns, Janice Glensman, David Bradbury, Elaine Williams, Nikolaus Weiskopf |Titel=Safety of Tattoos in Persons Undergoing MRI |Sammelwerk=[[New England Journal of Medicine]] |Band=380 |Nummer=5 |Datum=2019-01-31 |DOI=10.1056/NEJMc1811197 |Seiten=495–496}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als einzige festgestellte Nebenwirkung bei einem von 330 Probanden mit insgesamt 932 Tätowierungen wurde ein leichtes Kribbeln festgehalten. Radiologen empfehlen in den ersten vier bis sechs Wochen nach einem Permanent Make-up oder einer Tätowierung kein MRT zu machen. Durch die strengen behördlichen Bestimmungen sind allerdings keine Farben zugelassen, die durch Verunreinigungen elektrisch leitfähige Pigmente enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paola Piccinini, Laura Contor, Ivana Bianchi, Chiara Senaldi, Sazan Pakalin: &amp;#039;&amp;#039;Safety of tattoos and permanent make-up&amp;#039;&amp;#039;, [[Joint Research Centre]], 2016, ISBN 978-92-79-58783-2, [[doi:10.2788/011817]].&lt;br /&gt;
* Georg Jacob [Hrsg. u. Übers.]: &amp;#039;&amp;#039;Arabische Berichte von Gesandten an germanische Fürstenhöfe aus dem 9. und 10. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Ins Deutsche übertragen und mit Fußnoten versehen von [[Georg Jacob]], Berlin, Leipzig 1927. Digitalisierte Ausgabe der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Permanent makeup|Permanent Make-up}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.express.co.uk/life-style/style/342179/Treatment-of-the-week-Permanent-make-up|hrsg=Express.co.uk (englisch)|titel=Treatment of the week: Permanent make-up |abruf=2. September 2012 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=DZdLtrN7ssA |titel=Video einer Permanent-Make-up-Behandlung der Augenbrauen |abruf=11. Februar 2016 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kosmetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tätowierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Coppolarius</name></author>
	</entry>
</feed>