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	<title>Perlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Perlin&amp;diff=304759&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-82473-7: Der Bürgermeister hat bei der letzten Kommunalwahl gewechselt.</title>
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		<updated>2026-02-06T16:29:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Bürgermeister hat bei der letzten Kommunalwahl gewechselt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/35/14/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/10/26/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Perlin in NWM 2011.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Nordwestmecklenburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Lützow-Lübstorf&lt;br /&gt;
|Höhe              = 45&lt;br /&gt;
|PLZ               = 19209&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03869&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13074061&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Dorfmitte 24&amp;lt;br /&amp;gt;19209 Lützow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.luetzow-luebstorf.de/seite/251985/informationen.html Perlin auf luetzow-luebstorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Björn Oelze&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Süden des [[Landkreis Nordwestmecklenburg|Landkreises Nordwestmecklenburg]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] ([[Deutschland]]). Sie wird vom [[Amt Lützow-Lübstorf]] mit Sitz in der Gemeinde [[Lützow (Mecklenburg)|Lützow]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die etwa 17 Kilometer südwestlich von der Landeshauptstadt [[Schwerin]] liegende Gemeinde ist die südlichste im Landkreis. Ein Teil des [[Dümmer See]]s im östlichen Gemeindegebiet gehört bereits zum [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]]. Der Bereich zwischen der oberen [[Schilde]] und oberen [[Sude]] erreicht hier Höhen bis 68 m ü. NN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Perlin von den Nachbargemeinden [[Gottesgabe (bei Schwerin)|Gottesgabe]] im Nordosten, [[Dümmer (Gemeinde)|Dümmer]] im Südosten, [[Wittendörp]] im Südwesten sowie [[Schildetal]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung Perlins geht auf das Jahr 1222 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB I. (1863) Nr. 280&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Temmen&amp;quot;&amp;gt;Zerniner Beschäftigungsinitiative (ZEBI) e. V. und START e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dorf- und Stadtkirchen im Kirchenkreis Parchim&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen, Bremen/Rostock 2001, ISBN 3-86108-795-2, S. 194&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1343 bis 1431 hatten Ludolf, Ludeke und Hans [[Blücher (Adelsgeschlecht)|von Blücher]] Besitz und Rechte in Perlin.&amp;lt;ref&amp;gt;(MUB) Band IX. (1875) Nr. 6277, (MUB) Band X. (1877) Nr. 6760&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon 1435 kam die Familie [[Lützow (Adelsgeschlecht)|von Lützow]] nach Perlin und behielt das Gut, das Dorf und die Patronatsrechte der [[Dorfkirche Perlin|Kirche]] bis 1781. Mit dem Geheimen Regierungsrat Bernhard Friedrich Graf von Bassewitz übernahm 1795 die Familie [[Bassewitz|von Bassewitz]] das Gut, das Dorf und das Kirchenpatronat von Perlin. Die Erben wohnten auf der Burg Schlitz südlich von Teterow, dem Hauptsitz dieses Bassewitzschen Zweiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 wurde eine Glashütte eingerichtet. 1826 gab es noch eine Mühle, Kirche und Schmiede im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle in und um Perlin. Am 16. Dezember 1877 erbte mit 21 Jahren Cuno Rudolph Friedrich Graf von Bassewitz das Gut mit dem Dorf, leistete am 29. Januar 1884 den [[Lehnswesen|Lehnseid]] und ließ 53 Jahre lang das Gut bewirtschaften. Von 1895 bis zur Auflösung des [[Kloster Dobbertin|Klosteramts Dobbertin]] war [[Cuno von Bassewitz]] dort [[Verweser|Provisor]].&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 3.2-3/1 &amp;#039;&amp;#039;Landeskloster Dobbertin&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1311 Berufung des Grafen von Bassewitz auf Perlin zum Provisor.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1928, also kurz vor der großen Wirtschaftskrise, beinhaltete das Rittergut Perlin als Lehngut mit Landgut Kowahl eine Größe von gesamt 1480 ha. Vor Ort war ein Administrator eingesetzt. Das spricht dafür, dass dies als Auflage eines Kreditunternehmens, zumeist den Ritterschaftsbanken, gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher, Band IV, Mecklenburg |Hrsg=Niekammer |Sammelwerk=Letzte Ausgabe |Band=IV |Auflage=4 |Verlag=Niekammer’s Güter-Adreßbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=185 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=2021-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 wurde das Gut an den Kaufmann Friedrich Gehrke und den Oberstleutnant Günther Stubbenrauch verkauft. 1936 enteignet,&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Schwerin, Enteignung des Rittergutes Perlin durch das Deutsche Reich 1933–1938&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde es 1937 der Heeresverwaltung in Berlin unterstellt und zum [[Remonte]]amt umgebaut. Leiter war Oberst Freiherr [[Langermann (Adelsgeschlecht)|von Langermann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam es während der Besetzung durch die Amerikaner auf dem Gut zu einem Brand. Der Kuhstall, Ochsenstall, Schafstall, die Scheune und Teile des Pferdestalls brannten ab. Das Gutshaus wurde 1974 gesprengt. Einige Pfeiler und Reste des Parks sowie der Straßenname „Zum Schloss“ weisen auf die ehemalige Gutsanlage hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang September 1945 war die Kirche noch mit fünf Flüchtlingsfamilien belegt. Ende Dezember 1945 brachen sowjetische Soldaten in die Kirche ein, beschädigten die Orgel und demolierten die Kirchenbänke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch Flagge. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Mecklenburg geführt. Es zeigt einen hersehenden [[Stierkopfwappen|Stierkopf]] mit abgerissenem Halsfell und Krone und der Umschrift „• GEMEINDE PERLIN • LANDKREIS NORDWESTMECKLENBURG“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/rechtsgrundlagen/hs20perlin20vom2030.10.2009.pdf Hauptsatzung § 1 Abs.2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Perlin Kirche 2009-01-05 020.jpg|mini|Dorfkirche Perlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Perlin Kapelle auf Kirchhof 2009-01-05 024.jpg|mini|Kapelle auf dem Kirchhof]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der turmlosen [[Dorfkirche Perlin|Feldsteinkirche]] in Perlin gehen auf die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag, Neubearbeitung, München/Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6, S. 407&amp;lt;/ref&amp;gt; Die östlichen [[Giebel]]dreiecke sind in Fachwerk ausgeführt, das westliche in Backstein. Vom einst [[Gotik|gotischen]] Baustil zeugen heute noch das östliche dreiteilige [[Chor (Architektur)|Chorfenster]] und das an der Südseite befindliche spitzbogige [[Portal (Architektur)|Portal]]. Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] mit Flachdecke nahm nach einem Brand im Jahr 1734 seine heutige Form an, der Chor hat sein kuppelförmiges Gewölbe mit dem schwach spitzbogigen Triumphbogen erhalten. Zur Innenausstattung der Kirche gehört der 1996 gemauerte Altartisch mit einer Eichenplatte und dem 1649 gefertigten [[Triumphkreuz]] aus der [[Dorfkirche Pokrent|Pokrenter Kirche]]. In dem 1992 komplett sanierten hölzernen Glockenstuhl an der Westseite der Kirche befindet sich eine von [[Lorenz Strahlborn]] 1735 in Lübeck gegossene Glocke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Temmen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Liste der Baudenkmale in Perlin]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Grevesmühlen]] ist 38 Kilometer, die im gleichen Landkreis liegende Insel [[Poel]] 60 Kilometer entfernt, dagegen befindet sich die Kleinstadt [[Wittenburg]] mit Anschluss an die [[Bundesautobahn 24]] ([[Hamburg]]–[[Berlin]]) in etwa 13 Kilometer Entfernung. Der nächste Bahnhof liegt im acht Kilometer entfernten Amtssitz Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Seidel]] (1842–1906), Sohn des Perliner Pastors [[Heinrich Alexander Seidel]], Schriftsteller und Ingenieur, bekannt durch eine ingenieurtechnische Meisterleistung von 1880, die mit 62,5 Metern Breite damals in Europa größte freitragende Dachkonstruktion des Anhalter Bahnhofs in Berlin. Literarisch war er ebenfalls sehr produktiv tätig. Sein bekanntestes Werk ist das Buch &amp;#039;&amp;#039;Leberecht Hühnchen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Martin Romberg]] (1857–1943), geboren in Perlin, Theologe, Pastor und Propst in [[Schwerin]] und [[Ehrendoktor]] der Theologischen Fakultät der [[Universität Rostock]]. Er veröffentlichte theologische Schriften und hielt zahlreiche Vorträge in Schwerin, Rostock und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Beyer]] (1902–1972), lutherischer Theologe, stammt aus Perlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karin Uhlig: &amp;#039;&amp;#039;Perlin, ein Dorf in Mecklenburg mit einer langen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;  Schwerin 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Gedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburgisches Urkundenbuch]] (MUB)&lt;br /&gt;
=== Ungedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Landeshauptarchiv Schwerin]] (LHAS)&lt;br /&gt;
** LHAS 3.2-3/1 &amp;#039;&amp;#039;Landeskloster/Klosteramt Dobbertin.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kreisarchiv Nordwestmecklenburg&lt;br /&gt;
** N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern, N220-0270 N20-0262 Perlin Gutshaus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Nordwestmecklenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4761984-3|VIAF=238143569}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordwestmecklenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1222]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-82473-7</name></author>
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