<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Perlentaucher</id>
	<title>Perlentaucher - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Perlentaucher"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Perlentaucher&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T06:22:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Perlentaucher&amp;diff=396212&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mosmas: /* Gründung und Geschäftsmodell */Kasus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Perlentaucher&amp;diff=396212&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-27T19:09:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gründung und Geschäftsmodell: &lt;/span&gt;Kasus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt das Kultur- und Literaturmagazin &amp;#039;&amp;#039;perlentaucher.de&amp;#039;&amp;#039;. Zur gleichlautenden Berufsbezeichnung siehe [[Perlenfischerei]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Website&lt;br /&gt;
| Name            = Perlentaucher&lt;br /&gt;
| Logo            = Perlentaucher logo.svg&lt;br /&gt;
| Slogan          = Das Kulturmagazin&lt;br /&gt;
| Beschreibung    = Kultur- und Literaturmagazin&lt;br /&gt;
| Sprachen        = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| Sitz            = Berlin&lt;br /&gt;
| Gründer         =&lt;br /&gt;
| Betreiber       = Perlentaucher Medien GmbH&lt;br /&gt;
| Redaktion       = [[Thierry Chervel]]&lt;br /&gt;
| Artikel         =&lt;br /&gt;
| Benutzer        = &amp;lt;small&amp;gt;([[Alexa Internet|Alexa Rank]] 3872 (2018)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.alexa.com/siteinfo/perlentaucher.de |text=&amp;#039;&amp;#039;Site overview perlentaucher.de.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180831111653}} Auf Alexa.com, abgerufen am 31. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Registrierung   =&lt;br /&gt;
| online          = 2000&lt;br /&gt;
| offline         =&lt;br /&gt;
| Stand           =&lt;br /&gt;
| url             = [https://www.perlentaucher.de/ perlentaucher.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Der Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Deutschland|deutsches]] [[Online-Publikation|Online-Magazin]] für [[kultur]]elle Themen, insbesondere für [[Literatur]]. Seit 2000 wird dort eine [[Presseschau]] der deutschsprachigen [[Feuilleton]]s veröffentlicht. Die Redaktion hat ihren Sitz in [[Berlin-Mitte]], nach ihrer Adresse in der Eichendorffstraße ist ihre [[Online-Buchhandlung]] &amp;#039;&amp;#039;eichendorff21&amp;#039;&amp;#039; benannt. Laut [[Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern|IVW]] hatte die Website im März 2017 über 713.000&amp;amp;nbsp;Besucher. Von den 1,5 Millionen&amp;amp;nbsp;[[Seitenabruf]]en in diesem Monat stammten 75&amp;amp;nbsp;Prozent aus dem Inland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=101&amp;amp;a=p45059 &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher Medien GmbH.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern|IVW]]&amp;#039;&amp;#039;, März 2017, abgerufen am 21. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist der &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; nach eigenen Angaben „das führende und unabhängige Kultur- und Literaturmagazin im deutschsprachigen Netz“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.perlentaucher.de/wer-wir-sind/wer-wir-sind.html |titel=Wer wir sind |werk=Perlentaucher |datum=2013-12-05 |abruf=2018-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 hatte die Seite über 107.000 Rezensionsnotizen zu mehr als 65.000 Büchern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunkkultur.de |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/literaturarchiv-marbach-uebernimmt-archiv-von-perlentaucher-102.html |titel=Literaturarchiv Marbach übernimmt Archiv von Perlentaucher |datum=2025-03-06 |sprache=de |abruf=2025-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Geschäftsmodell ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Thierry Chervel (36118520396).jpg|mini|Mitbegründer und Geschäftsführer [[Thierry Chervel]] (2017)]]&lt;br /&gt;
Die Idee zum &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; hatten im Jahr 1999 [[Anja Seeliger]] und [[Thierry Chervel]], der bis dahin als Journalist für die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (SZ) geschrieben hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon-2000&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17219011.html &amp;#039;&amp;#039;„Surfen in der Tiefe“&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. August 2000, abgerufen am 28. August 2016 (Interview mit Thierry Chervel).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wollten damit dem geringen Gewicht entgegenwirken, das die Kultur bis dahin im Internet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon-2000&amp;quot; /&amp;gt; Zusammen mit Adam Cwientzek und Niclas Seeliger gründeten sie mit eigenem Startkapital von 60.000&amp;amp;nbsp;DM&amp;lt;ref name=&amp;quot;Literatur0&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nichts Interessantes aus Österreich. Thierry Chervel über Vergangenheit und Zukunft des „Perlentauchers“ und Trends im Feuilleton.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 2. Februar 2005, Stadtausgabe, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; die &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher Medien&amp;amp;nbsp;GmbH&amp;#039;&amp;#039; als Betreibergesellschaft des neuen Portals. Seit dem 15.&amp;amp;nbsp;März 2000 ist die Webseite online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Form lehnten sich die Gründer an die Presseschauen an, die Chervel als Kulturkorrespondent der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; in Paris im [[Hörfunk in Frankreich|französischen Hörfunk]] schätzen gelernt hatte: Die Übersicht sollte eher in der Art einer „persönlichen Kolumne eines Journalisten“ angelegt sein, der Zeitungen durchblättert und dabei spontane und durchaus subjektive Empfehlungen gibt, und sich damit von den bis dahin üblichen „amtlichen Verlautbarungen“ absetzen, wie man sie etwa aus dem [[Deutschlandfunk]] kannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Literatur0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt, das Chervel selbst fünf Jahre nach der Gründung als „kleinen Familienbetrieb“ bezeichnete,&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon-sign&amp;quot; /&amp;gt; finanzierte sich ursprünglich ausschließlich über [[Internetwerbung]], die als [[Werbebanner]] eingebunden oder in dem regelmäßig erscheinenden [[Newsletter]] enthalten ist, der per [[E-Mail]] frei verbreitet wird. In den Anfangsjahren kooperierte der &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; mit [[bol.de]], dem Konkurrenzangebot des [[Bertelsmann|Bertelsmann-Konzerns]] zum seit 1998 in Deutschland aktiven Buchhändler [[Amazon]], das &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039;-Inhalte erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/kultur/plus206562067/Der-Perlentaucher-wird-20-Was-gute-Zeitungen-ausmacht.html |titel=Der „Perlentaucher“ wird 20: Was gute Zeitungen ausmacht - WELT |datum=2020-03-15 |sprache=de |abruf=2023-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Angebote werden vor allem von Buchverlagen genutzt. Die werktägliche [[Presseschau]] „Heute in den Feuilletons“ wurde zudem bis Juli 2016 von [[Der Spiegel (online)|Spiegel Online]] in einer Kooperation übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/thema/heute_in_den_feuilletons/ &amp;#039;&amp;#039;Heute in den Feuilletons.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 28. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einnahmen aus der Verlagswerbung waren im Lauf der Zeit rückläufig. Seit 2018 besteht eine Kooperation mit dem Dienst [[Steady (Website)|Steady]], über den die Leser für das weiterhin frei abrufbare Angebot freiwillig einen regelmäßigen Betrag zahlen können. Nach Angaben des &amp;#039;&amp;#039;Perlentauchers&amp;#039;&amp;#039; wurden darüber im Jahr 2019 monatlich netto etwa 5000 Euro eingenommen. Im Dezember 2021 hätten auf diesem Weg 1983&amp;amp;nbsp;Mitglieder insgesamt 9299&amp;amp;nbsp;Euro pro Monat für den &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; gezahlt, was fast dem Spendenziel entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://steadyhq.com/de/perlentaucher/about |titel=Perlentaucher |werk=Steady |abruf=2021-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2019 betreibt das Unternehmen zudem einen eigenen [[Elektronischer Handel|Onlineshop]] &amp;#039;&amp;#039;eichendorff21&amp;#039;&amp;#039;, der vorwiegend anspruchsvollere Literatur anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thierry Chervel |url=https://www.perlentaucher.de/in-eigener-sache/2018/unterstuetzen-sie-uns-und-wir-sie.html |titel=Der Perlentaucher braucht Ihre Unterstützung – In eigener Sache |werk=Perlentaucher |datum=2019-11-25 |abruf=2019-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Chervel ermöglichte die Steady-Kooperation die Investition in den Onlineshop sowie das finanzielle Überstehen der durch die [[COVID-19-Pandemie]] ausgelösten [[Wirtschaftskrise 2020–2021|Wirtschaftskrise]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steady |url=https://steady-growth-talks.podigee.io/10-thierry-chervel |titel=Thierry Chervel von Perlentaucher |sprache=de |abruf=2023-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Finanzierung des Magazins sei „stabil“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Feddersen |Titel=25 Jahre „Perlentaucher“: Wer uns „rechts“ nennt, kann selbst nicht links sein |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2025-02-24 |ISSN=0931-9085 |Kommentar=Gespräch mit Thierry Chervel |Online=https://taz.de/25-Jahre-Perlentaucher/!6068449/ |Abruf=2025-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grimme Online Award, 2003 ===&lt;br /&gt;
Drei Jahre nach ihrer Gründung wurde die Website 2003 mit dem [[Grimme Online Award]] Medienjournalismus ausgezeichnet. Die Jury bezeichnete &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; als ein „einzigartige[s] ‚Journal der Journale‘“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=161 |text=„Preisträger des »Grimme Online Award Medienjournalismus«“ |wayback=20121004171143}}, [[Grimme-Institut|Adolf-Grimme-Institut]], 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „signandsight.com“, 2005–2012 ===&lt;br /&gt;
Zum fünfjährigen Bestehen des Portals im Jahr 2005 wurde mit Förderung der [[Kulturstiftung des Bundes]] die englischsprachige Schwesterseite &amp;#039;&amp;#039;signandsight.com&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen, die sich an ein internationales Publikum richtete und mit einer eigenen Feuilletonschau, Übersetzungen ausgewählter Artikel und Themen-Schwerpunkten einen Einblick in das zeitgenössische Kulturleben und die gesellschaftliche Debatte in Deutschland geben wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon-sign&amp;quot;&amp;gt;Andreas Borcholte: [https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/interview-mit-perlentaucher-chef-chervel-wir-sind-journalistisch-unabhaengig-a-346483.html &amp;#039;&amp;#039;„Wir sind journalistisch unabhängig!“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 15. März 2005, abgerufen am 28. August 2016 (Interview mit Thiery Chervel).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Förderung durch die Bundeskulturstiftung in Höhe von 1,4&amp;amp;nbsp;Millionen Euro im September&amp;amp;nbsp;2007 ausgelaufen war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon-sign&amp;quot; /&amp;gt; wurde das Portal noch mehrere Jahre lang durch jährlich 30.000&amp;amp;nbsp;Euro von [[Jakob Augstein]] und der Rudolf-Augstein-Stiftung unterstützt. Am 28.&amp;amp;nbsp;März 2012 gab die Redaktion die Einstellung von &amp;#039;&amp;#039;signandsight.com&amp;#039;&amp;#039; aus wirtschaftlichen Gründen bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Seeliger, Thierry Chervel: [https://www.perlentaucher.de/in-eigener-sache/signandsight-com-sagt-goodbye.html &amp;#039;&amp;#039;Signandsight.com sagt Goodbye.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher.&amp;#039;&amp;#039; 28. März 2012, abgerufen am 29. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debatte zum Islam in Europa, 2007 ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 veröffentlichte [[Pascal Bruckner]] auf &amp;#039;&amp;#039;signandsight.com&amp;#039;&amp;#039; eine Polemik mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Enlightenment fundamentalism or racism of the anti-racists?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.signandsight.com/features/1146.html &amp;#039;&amp;#039;Enlightenment fundamentalism or racism of the anti-racists?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;signandsight.com.&amp;#039;&amp;#039; 24. Januar 2007 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bruckner wandte sich in scharfen Worten gegen [[Ian Buruma]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Grenzen der Toleranz – Der Mord an [[Theo van Gogh (Regisseur)|Theo van Gogh]]&amp;#039;&amp;#039;, aber fast noch mehr gegen [[Timothy Garton Ash]]s Essay über das Buch &amp;#039;&amp;#039;Islam in Europe&amp;#039;&amp;#039;, der zuerst in der &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Review of Books|New York Review of Books]]&amp;#039;&amp;#039; erschienen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Polemik antworteten von Januar bis April 2007 unter anderem Ian Buruma, Timothy Garton Ash, [[Necla Kelek]], [[Ulrike Ackermann]], [[Adam Krzemiński]], [[Bassam Tibi]] und viele andere. Die Debatte fand ein weltweites Presseecho und wurde im November 2007 als Buch bei [[Suhrkamp Verlag|Suhrkamp]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Islam in Europa]]. Eine internationale Debatte&amp;#039;&amp;#039; publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.perlentaucher.de/meldungen/islam-in-europa-das-buch-zur-debatte.html &amp;#039;&amp;#039;Islam in Europa – Das Buch zur Debatte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher.&amp;#039;&amp;#039; 1. November 2007, abgerufen am 30. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Presseschau für „eurotopics“, 2005–2008 ===&lt;br /&gt;
Von 2005 bis zum April 2008 betreute der &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit dem Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Courrier international]]&amp;#039;&amp;#039; die Presseschau der Seite &amp;#039;&amp;#039;[[eurotopics]],&amp;#039;&amp;#039; ein Webangebot der [[Bundeszentrale für politische Bildung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.perlentaucher.de/in-eigener-sache/abschied-von-eurotopics.html &amp;#039;&amp;#039;Abschied von Eurotopics.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher.&amp;#039;&amp;#039; 4. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem im Juni 2007 der damalige freie Mitarbeiter für &amp;#039;&amp;#039;eurotopics&amp;#039;&amp;#039;, [[Olaf Sundermeyer]], in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; einen Artikel gegen die Arbeit des &amp;#039;&amp;#039;Perlentauchers&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sundermeyer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Olaf Sundermeyer |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/internet-die-gedanken-der-anderen-1435190.html |titel=Die Gedanken der anderen |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2007-06-28 |abruf=2014-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ließ der Präsident der Bundeszentrale [[Thomas Krüger (Politiker, 1959)|Thomas Krüger]] das Projekt im Oktober 2007 neu ausschreiben. Daraufhin kam das [[Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung]] e.&amp;amp;nbsp;V. (n-ost) zum Zuge, ein auf Osteuropa spezialisiertes Netzwerk von etwa 200 internationalen Journalisten&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-2008-03-08-a0157&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Die-Gedanken-der-anderen/!854397/ |titel=Die Gedanken der anderen |werk=[[die tageszeitung]] |datum=2008-03-08 |abruf=2014-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Medien, dem auch Sundermeyer angehört. Beiratsmitglied von n-ost war zudem der &amp;#039;&amp;#039;FAZ-&amp;#039;&amp;#039;Mitherausgeber [[Werner D’Inka]]. Er versicherte, von der Bewerbung nur „beiläufig in meiner Funktion als Beirat“ erfahren und erst danach mit Sundermeyer Kontakt aufgenommen zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fr-online-3219818&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daland Segler |url=https://www.fr.de/kultur/eine-perle-weniger-11579386.html |titel=Eine Perle weniger |werk=[[Frankfurter Rundschau]] |datum=2008-03-11 |abruf=2014-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; verlor damit seinen bis dahin größten Auftrag in Höhe von 560.000 Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel-1185790&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/perlentaucher-verliert-seinen-groessten-auftrag/1185790.html |titel=Perlentaucher verliert seinen größten Auftrag |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2008-03-11 |abruf=2014-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsstreitigkeiten von Presseverlegern, 2006–2011 ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; und zwei große deutsche Zeitungsverlage trugen zwischen 2006 und 2011 eine gerichtliche Auseinandersetzung durch alle Instanzen über mögliche [[Urheberrechtsverletzung]]en aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Weiterverkauf von Zusammenfassungen aus dem Feuilleton an die Online-Buchhändler [[Amazon]] und [[buecher.de]] sahen &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; ihre Urheberrechte verletzt. Ihre Klagen auf Unterlassung und Schadenersatz wurden jedoch am 23. November 2006 vom [[Landgericht Frankfurt am Main]] und am 11. Dezember 2007 auch in zweiter Instanz abgewiesen. Die [[Abstract]]s der Buchrezensionen seien als [[freie Benutzung]]en der Originalrezensionen zulässig (§&amp;amp;nbsp;24 UrhG). Ebenso wenig verstoße ihre gewerbliche Nutzung gegen [[Markenrecht]]e der Kläger oder gegen das [[Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb]]. Dagegen legten &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;SZ&amp;#039;&amp;#039; Revision ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2010 hob der [[Bundesgerichtshof]] die Berufungsurteile auf und verwies die Sachen an das [[Oberlandesgericht Frankfurt am Main]] zurück. Er bestätigte zwar die Auffassung des Berufungsgerichts, dass die Kläger kein generelles Verbot der Verwendung ihrer Buchrezensionen verlangen könnten, vielmehr die urheberrechtliche Zulässigkeit einer Verwertung der Abstracts allein davon abhänge, ob es sich bei den Zusammenfassungen um selbstständige Werke handelt, die in freier Benutzung der Originalrezensionen geschaffen worden sind und daher gemäß §&amp;amp;nbsp;24 Abs.&amp;amp;nbsp;1 UrhG ohne Zustimmung der Urheber der benutzten Werke verwertet werden dürfen. Das Berufungsgericht habe bei seiner Prüfung, ob die von den Klägern beanstandeten Zusammenfassungen diese Voraussetzung erfüllen, aber nicht die richtigen rechtlichen Maßstäbe angelegt und zudem nicht alle relevanten tatsächlichen Umstände berücksichtigt. Der Bundesgerichtshof hatte deshalb die Sache an das Berufungsgericht zurückverwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=pm&amp;amp;Datum=2010&amp;amp;Sort=3&amp;amp;nr=54209&amp;amp;pos=0&amp;amp;anz=229 &amp;#039;&amp;#039;Bundesgerichtshof entscheidet im Rechtsstreit FAZ und SZ gegen Perlentaucher.&amp;#039;&amp;#039;] Pressemitteilung Nr. 229/2010 des Bundesgerichtshofs, 1. Dezember 2010, abgerufen am 28. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 2011 entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main im weiteren Verfahrensgang, dass einzelne &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039;-Kritiken, die im Dezember 2004 erschienen waren und von den Klägern konkret benannt wurden, ihr Urheberrecht verletzten. Diese Abstracts bestünden mehr oder weniger aus einer Übernahme von besonders prägenden und ausdrucksstarken Passagen der Originalrezensionen, von denen lediglich einige Sätze ausgelassen worden seien. Sie stellten deshalb eine unzulässige „unfreie“ Bearbeitung im Sinne des Urheberrechtsgesetzes dar und hätten ohne die Einwilligung der Klägerinnen nicht übernommen werden dürfen. In diesem – eingeschränkten – Umfang gab das Oberlandesgericht den Berufungen deshalb statt und änderte die vorausgegangenen Urteile des Landgerichts entsprechend ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de/irj/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet?rid=HMdJ_15/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet/nav/d44/d4471596-ad85-e21d-0648-71e2389e4818,55520ce4-b81d-5331-f012-f31e2389e481,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=55520ce4-b81d-5331-f012-f31e2389e481%26overview=true.htm&amp;amp;uid=d4471596-ad85-e21d-0648-71e2389e4818 |titel=Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main, Urteile vom 1. November 2011, Aktenzeichen 11 U 75/06 und 11 U 76/06 |datum=2011-11-01 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111104160450/http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de/irj/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet?rid=HMdJ_15/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet/nav/d44/d4471596-ad85-e21d-0648-71e2389e4818,55520ce4-b81d-5331-f012-f31e2389e481,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=55520ce4-b81d-5331-f012-f31e2389e481%26overview=true.htm&amp;amp;uid=d4471596-ad85-e21d-0648-71e2389e4818 |archiv-datum=2011-11-04 |abruf=2011-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.perlentaucher.de/artikel/7212.html |titel=FAZ und SZ gegen Perlentaucher: Das Urteil |werk=Perlentaucher |datum=2011-11-01 |abruf=2011-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zeitlichen Zusammenhang mit den umfangreichen Rechtsstreitigkeiten ersuchte der &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; seine Leser im Januar 2011 um einen finanziellen Beitrag, um den weiteren Bestand der Plattform sicherzustellen. Der Appell wurde mit dem Verfall der Preise für Bannerwerbung im Internet begründet. Man bitte um eine freiwillige Unterstützung durch die Leser, weil der &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; weiterhin als frei zugängliches Angebot im Internet erhalten bleiben solle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.perlentaucher.de/appell.php |titel=Appell |werk=Perlentaucher |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110120202810/https://www.perlentaucher.de/appell.php |archiv-datum=2011-01-20 |abruf=2011-01-19 |zitat=Liebe Leserinnen, liebe Leser, für viele von Ihnen gehört der Perlentaucher wie der Morgenkaffee zum Tagesbeginn. Um Ihnen diesen Service weiterhin bieten zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung, damit es den Perlentaucher auch in Zukunft gibt!}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Aufruf erbrachte innerhalb von zwei Wochen Spendeneinnahmen in Höhe von 22.000&amp;amp;nbsp;Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.perlentaucher.de/artikel/6715.html |titel=In eigener Sache: Die Perlentaucher danken ihren Lesern! |werk=Perlentaucher |datum=2011-02-02 |abruf=2011-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Efeu“ und „9punkt“, seit 2014 ===&lt;br /&gt;
Seit dem Januar 2014&amp;lt;ref name=&amp;quot;modernisierung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.perlentaucher.de/in-eigener-sache/perlentaucher-ganz-neu.html &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher ganz neu.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher.&amp;#039;&amp;#039; 21. Januar 2014, abgerufen am 28. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird die Presseschau infolge der veränderten Öffentlichkeit sowie der Nutzungsgewohnheiten der Leser in zwei Teilen gegeben, die zeitgleich vormittags erscheinen: In der Rundschau für Kritik und Kultur &amp;#039;&amp;#039;Efeu&amp;#039;&amp;#039; (Wortspiel mit [[Gemeiner Efeu|Efeu]] und den Anfangsbuchstaben des Worts „Feuilleton“) geht es um die Entwicklung der Künste und der kulturellen Szenen, während es in der Debattenrundschau &amp;#039;&amp;#039;9punkt&amp;#039;&amp;#039; um das kulturelle Gespräch in einem weiteren, auch politischen und wirtschaftlichen Sinne geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debatte über die Literaturkritik, 2014/2015 ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2014 ereignete sich eine Debatte, die Thierry Chervel mit einem Interview begonnen hatte, das er am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 2014 in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Lesart&amp;#039;&amp;#039; im Gespräch mit dem Moderator Joachim Scholl auf dem damaligen [[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandradio Kultur]] gegeben hatte. Chervel hatte darin eine Auswertung der von ihm erfassten Buchrezensionen in den deutschen Feuilletons vorgestellt, der zufolge die [[Literaturkritik]] wegen der [[Zeitungssterben|Zeitungskrise]] immer weniger Bücher bespreche und zudem von einer „Tendenz zur Provinzialisierung“ betroffen sei, weil sie sich immer stärker auf deutsche Autoren konzentriere, deren Texte bei den großen deutschen Verlagen erscheinen. Ausländische Autoren würden deshalb oft nicht mehr so wahrgenommen wie früher. Die Zahl der Rezensionen pro Jahr habe sich seit dem Start des &amp;#039;&amp;#039;Perlentauchers&amp;#039;&amp;#039; beinahe halbiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/zeitungskrise-der-niedergang-der-literaturkritik-100.html &amp;#039;&amp;#039;Zeitungskrise: Der Niedergang der Literaturkritik.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lesart.&amp;#039;&amp;#039; Deutschlandradio Kultur. 9. Dezember 2014, abgerufen am 28. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; initiierte daraufhin in seinem Blog eine Debatte über den Stand und die Zukunft der Literaturkritik.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan Drees]]: [https://www.lesenmitlinks.de/debatte-es-ist-schon-alles-gesagt-nur-noch-nicht-von-allen/ &amp;#039;&amp;#039;Debatte: Schon alles gesagt, nur noch nicht von allen?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lesen mit Links.&amp;#039;&amp;#039; 8. Juli 2015, abgerufen am 28. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.perlentaucher.de/essay/perlentaucher-debatte-literaturkritik-im-netz.html &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher.&amp;#039;&amp;#039; 10. August 2015, abgerufen am 28. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Michael Pilz äußerte sich schließlich auf &amp;#039;&amp;#039;[[literaturkritik.de]]&amp;#039;&amp;#039; kritisch zur statistischen Grundlage,&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Pilz: [https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=20865 &amp;#039;&amp;#039;Platzfragen. Einige historische Einlassungen zur aktuellen Debatte über die Literaturkritik.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[literaturkritik.de]].&amp;#039;&amp;#039; 7. Juli 2015, abgerufen am 28. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; woraufhin Chervel seine ursprüngliche Behauptung relativieren musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Thierry Chervel: [https://www.perlentaucher.de/blog/565_kritische_zahlen.html &amp;#039;&amp;#039;Kritische Zahlen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher.&amp;#039;&amp;#039; 10. Februar 2016, abgerufen am 28. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „lit21“, seit 2015 ===&lt;br /&gt;
Im November 2015 gründete der &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; einen eigenen Aggregator für literarische Online-Angebote unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;lit21.de. Das literarische Metablog&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Planet (Software)|Planet]] sammelt die [[RSS (Web-Feed)|RSS-Feeds]] von 101&amp;amp;nbsp;Webseiten der Zeitungs- und Buchverlage sowie von literarischen Blogs (Stand: März 2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklungen ===&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt des Angebots standen von Anfang an eine werktäglich am Vormittag erscheinende [[Presseschau]], in der die [[Feuilleton]]s der großen deutschsprachigen Tages- und Wochenzeitungen (&amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], [[Frankfurter Rundschau]], [[Neue Zürcher Zeitung]], [[Süddeutsche Zeitung]], [[Tagesspiegel]], [[Die Tageszeitung|die tageszeitung]], [[Die Welt]], [[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;) ausgewertet und zusammengefasst werden, eine internationale Magazinrundschau sowie eine Datenbank, die Ende Februar 2025 über 107.000 Rezensionsnotizen, 65.270 Bücher und 37.125 Buchautoren umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik in den „Perlentaucher-Fakten“ zur [https://www.perlentaucher.de/suche Suchmaske] der Erweiterten Suche, abgerufen am 25. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin werden seit dem Jahr 2000 Resümees zu praktisch allen in diesen Zeitungen veröffentlichten Buchkritiken gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Presseschau nach den darin beobachteten Zeitungen gegliedert. Die besprochenen Feuilleton-Artikel wurden verlinkt, soweit sie auf der Website des jeweiligen Zeitungsverlags online verfügbar waren. Auf lesenswerte Artikel, die nur in der Print-Ausgabe erschienen, wurde außerdem hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wies der &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; immer mehr auch auf Beiträge in ausländischen Zeitungen und Zeitschriften sowie in [[Blog]]s hin. Diese flossen zunächst in die Magazinrundschau, später auch in die Presseschauen ein. Damit trug die Redaktion der Entwicklung der Öffentlichkeit Rechnung, die sich einerseits zunehmend international ausnahm, die andererseits immer stärker abseits der Zeitungen in digitaler Form im Internet stattfand, beispielsweise in Literaturblogs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;modernisierung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bücherrundschau zu den täglich erscheinenden [[Literaturkritik|Rezensionen]] und ein Medienticker zu [[Medienjournalismus|medienjournalistischen]] und -[[Medienpolitik|politischen]] Themen erscheinen um die Mittagszeit. Die Magazinrundschau bündelt vor allem Hinweise auf ausländische Medien. Besprechungen neuer Kinofilme, Essays und weitere Beiträge im eigenen Blog sowie der Feed-Aggregator &amp;#039;&amp;#039;lit21.de&amp;#039;&amp;#039; ergänzen das Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 25. Jubiläum des Perlentauchers wurde angekündigt, dass eine Kopie des Archivs der Website in den Bestand des [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Deutschen Literaturarchivs Marbach]] übergehen soll, insgesamt 170.000 Seiten oder 105 Gigabyte mit Suchfunktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die Aufnahme eines Autors in das Personenverzeichnis des &amp;#039;&amp;#039;Perlentauchers&amp;#039;&amp;#039; gilt in der [[Deutschsprachige Wikipedia|deutschsprachigen Wikipedia]] als Relevanzkriterium.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Ewald Herbert Lenk: &amp;#039;&amp;#039;SprachwissenschaftlerInnen in den Wikipedias. Diskurs- und textanalytische Betrachtungen in kontrastiver Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Gerd Antos]], Roman Opiłowski, Józef Jarosz. 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Gilbert: {{Literatur |Titel=Wikability. Über die Wikipedia als neue Konsekrationsinstanz im literarischen Feld |Sammelwerk=Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft |Nummer=67 |Datum=2023 |DOI=10.46500/83535512-009 |Seiten=227–255}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirstin Breitenfellner bescheinigte dem &amp;#039;&amp;#039;Perlentaucher&amp;#039;&amp;#039; 2013 in einer [[Glosse (Journalismus)|Glosse]] in der [[Wien]]er Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]],&amp;#039;&amp;#039; jeden Tag aufs Neue informativ und humorvoll zu sein. Dadurch verringere sich ihre Angst, bei der Feuilletonlektüre etwas verpasst zu haben. Das Portal sei selbst zu einem [[Gatekeeper (Nachrichtenforschung)|Gatekeeper]] geworden. Gleichwohl beklagte sie, dass [[Medien in Österreich|österreichische Medien]] „eher selten in diesen Olymp des Kulturrelevanten“ gelangten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirstin Breitenfellner |Titel=Enthusiasmuskolumne. Diesmal: Der beste Informationsschleusenwart der Welt der Woche. Der tägliche Tauchausflug zum Frühstück |Sammelwerk=[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]] |Nummer=9 |Datum=2013-02-27 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.perlentaucher.de/ perlentaucher.de]&lt;br /&gt;
* [https://lit21.de/ &amp;#039;&amp;#039;lit21.de.&amp;#039;&amp;#039; Das literarische Metablog]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=ZQ583NYlhqk Zwischenbilanz oder 25 Jahre www.perlentaucher.de]&amp;#039;&amp;#039;, Podiumsdiskussion vom 13. März 2025, [[Deutsches Literaturarchiv Marbach]], mit [[Ijoma Mangold]], [[Ronya Othmann]] und [[Elke Schmitter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=1168908558|VIAF=48153953153305560302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Onlinemagazin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachiges Medium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Grimme Online Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Buchhandlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturjournalismus (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mosmas</name></author>
	</entry>
</feed>