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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peritonealraum</id>
	<title>Peritonealraum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:48:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peritonealraum&amp;diff=2505691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jay Laserfocus: Kleine Rechtschreibung</title>
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		<updated>2026-04-24T14:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleine Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peritonealraum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauchfellhöhle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peritonealhöhle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cavitas peritonealis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cavum peritonei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist ein Teil der vom [[Peritoneum|Bauchfell]] ausgekleideten [[Abdomen#Bauchhöhle|Bauchhöhle]] (&amp;#039;&amp;#039;Cavitas abdominalis&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Das Wort wird für zwei Räume verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Lippert: Lehrbuch Anatomie. 7. Auflage. Elsevier GmbH, München 2003, ISBN 978-3-437-42362-8, S. 278&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Im engeren Sinne bezeichnet es den schmalen Spalt zwischen den beiden Blättern des [[Peritoneum]]s, also zwischen dem viszeralen und dem parietalen Blatt.&lt;br /&gt;
* Im weiteren Sinne versteht man darunter das Peritoneum (beide Blätter) mitsamt den von ihnen eingeschlossenen (intraperitonealen) Organen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peritonealhöhle im engeren Sinn ==&lt;br /&gt;
Der Peritonealraum i.e.S ist ein Spaltraum zwischen dem [[Peritoneum|Peritoneum parietale]] (der Auskleidung der Innenseite der [[Bauchwand]]) und dem [[Peritoneum|Peritoneum viscerale]] (der Überzug der Organe in der Bauchhöhle). Im Peritonealraum befindet sich eine geringe Menge an &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peritonealflüssigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Beim Erwachsenen ist es etwa 50 bis 80&amp;amp;nbsp;ml Peritonealflüssigkeit, die vom Peritoneum [[Sekretion|sezerniert]] und [[Resorption|resorbiert]] wird. Das Sekret hat schmierende Eigenschaften, wodurch es die Reibung der Organe im Peritonealraum herabsetzt. Dadurch werden die Bewegungen der Organe gegeneinander erleichtert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stud&amp;quot; /&amp;gt; Sowohl zu viel, als auch zu wenig Peritonealflüssigkeit kann für den Betroffenen pathologisch werden. Die Peritonealflüssigkeit ist normalerweise klar, viskos und geruchslos. Die isotonische Flüssigkeit hat darüber hinaus entzündungshemmende Eigenschaften. Bei einigen Erkrankungen, wie beispielsweise einer [[Endometriose]], ist die Anzahl an [[Leukozyt]]en in der Peritonealflüssigkeit erhöht.&amp;lt;ref&amp;gt;M. A. Bedaiwy, T. Falcone: &amp;#039;&amp;#039;Peritoneal fluid environment in endometriosis. Clinicopathological implications.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Minerva ginecologica.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Nummer 4, August 2003, S.&amp;amp;nbsp;333–345, {{ISSN|0026-4784}}. PMID 14581858. (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Dialyse#Peritonealdialyse|Peritonealdialyse]] wird die große Oberfläche des Peritonealraums als [[Biomembran|Membran]] zum Flüssigkeits- beziehungsweise [[Elektrolyt]]austausch genutzt. Dazu wird ein kleiner Schlauch durch die Bauchwand in den Peritonealraum gelegt. Über den Schlauch wird die Dialyseflüssigkeit in den Peritonealraum injiziert. Über das Peritoneum findet dann der Stoffaustausch statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stud&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Oberfläche Peritonealraum erleichtert andererseits die schnelle Ausbreitung von [[Entzündung]]en und [[Infektion]]en ([[Peritonitis]]). Auch [[Krebs (Medizin)|Krebszellen]] können sich in der Peritonealhöhle leicht absiedeln ([[Metastase|metastasieren]]), sich dort schnell ausbreiten und so zu einer [[Peritonealkarzinose]] führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stud&amp;quot;&amp;gt;W. Vogl, A. W. M. Mitchell: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie für Studenten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Elsevier, Urban&amp;amp;Fischer, 2007, ISBN 3-437-41231-0, S.&amp;amp;nbsp;275–276. {{Google Buch |BuchID=YjvXCvbJlVoC |Seite=275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Injektionen in den Peritonealraum bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;[[intraperitoneal]]e Injektion&amp;#039;&amp;#039;. Diese Applikationsform wird vor allem bei Tieren angewendet. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;intraperitoneal&amp;#039;&amp;#039; ist eine anatomische Lageangabe, die „innerhalb des Peritonealraums gelegen“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peritonealhöhle im weiteren Sinn ==&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne besteht die Peritonealhöhle also aus dem Peritoneum und den [[intraperitoneal]] gelegenen Organen des Bauches. Dazu gehören der Magen, der größte Teil des Dünndarms, Teile des Dickdarms, die Leber, die Milz sowie bei der Frau die Ovarien, die Eileiter und der Uterus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Peritonealhöhle kann durch das Aufhängeband des querverlaufenden Dickdarms (Mesocolon transversum) in zwei Abschnitte unterteilt werden. Oberhalb des Quercolons liegt die &amp;#039;&amp;#039;Pars supracolica&amp;#039;&amp;#039; mit Leber, Magen, Zwölffingerdarm, Bauchspeicheldrüse und Milz. Unterhalb des Quercolons liegt die &amp;#039;&amp;#039;Pars infracolica&amp;#039;&amp;#039; mit Dünndarm (ohne Zwölffingerdarm) und Dickdarm (inklusive Quercolon, ohne Rektum). Nach unten wird sie durch die Beckeneingangsebene begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. Isbert: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie der Bauchwand und Leistenregion.&amp;#039;&amp;#039; In: J. P. Ritz, H. J. Buhr: &amp;#039;&amp;#039;Hernienchirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 2, Verlag Springer, 2006, ISBN 3-540-27724-2, S.&amp;amp;nbsp;9–20. {{DOI|10.1007/3-540-27726-9_2}}&lt;br /&gt;
* H. Fritsch, W. Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Taschenatlas Anatomie 02. Innere Organe&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2009, ISBN 3-134-92110-3, S.&amp;amp;nbsp;182–189. {{Google Buch|BuchID=SrudccUisSEC|Seite=182}}&lt;br /&gt;
* M. Schünke, E. Schulte u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Prometheus Lernatlas der Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2009, ISBN 3-131-39532-X, S.&amp;amp;nbsp;201. {{Google Buch|BuchID=XQkFsH-xrPEC|Seite=201}}&lt;br /&gt;
*Herbert Lippert: Lehrbuch Anatomie. 7. Auflage. Elsevier GmbH, München 2003, ISBN 978-3-437-42362-8, S.&amp;amp;nbsp;278.&lt;br /&gt;
*Helga Fritsch, Wolfgang Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Taschenatlas Anatomie – Band 2 Innere Organe.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2005. ISBN 3-13-492109-X, S.&amp;amp;nbsp;182.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperhöhlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jay Laserfocus</name></author>
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