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	<title>Peritonealkarzinose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:35:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peritonealkarzinose&amp;diff=1459682&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-11-11T23:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = C78.6&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sekundäre bösartige Neubildung des Retroperitoneums und des Peritoneums&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 2D91&lt;br /&gt;
| Data-01 = Im Peritoneum lokalisierte Metastase einer bösartigen Neubildung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peritonealkarzinose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karzinose des Bauchfells&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Carcinosis peritonei&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Peritonitis carcinomatosa&amp;#039;&amp;#039;) wird ein flächiger Befall des [[Bauchfell]]s ([[Peritoneum]]s) mit bösartigen [[Tumor]]zellen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Primärtumor ==&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich dabei um [[Metastase]]n anderer im [[Bauchraum]] gelegener Tumoren. Bei 10 bis 20 % aller Patienten mit einem [[Magenkarzinom|malignen Tumor des Magens]], des [[Kolorektales Karzinom|Darms]] und der [[Ovarialkarzinom|Eierstöcke]] haben die Krebszellen bereits bei der Erstdiagnose in den Bauchraum und das die Bauchhöhle auskleidende Bauchfell gestreut.&amp;lt;ref&amp;gt;Cortés-Guiral, Hübner, Alyami et al. Primary and metastatic peritoneal surface malignancies. Nat Rev Dis Primers. 2021 16;7:91. [https://www.nature.com/articles/s41572-021-00326-6]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Das anwachsende Tumorvolumen kann im Spätstadium die Funktion anderer Bauchorgane beeinträchtigen. So kommt es häufig zum [[Darmverschluss]] durch Einengung des Darms von außen oder zum [[Obstruktive Uropathie|Nierenstau]] durch Behinderung des Urinabflusses. Zudem können die Metastasen eine lokale Ausschüttung von Entzündungsfaktoren provozieren, welche die Durchlässigkeit der Gefäßwände im Bauchraum erhöhen, so dass sich ein maligner [[Aszites]] (Bauchwassersucht) entwickelt. Peritonealkarzinosen stellen ein spätes Stadium einer Krebserkrankung dar und sind mit einer deutlich reduzierten Lebenserwartung verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Schwenk, Mall, Neudecker: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://chirurgie.charite.de/klinik/leistungsspektrum/allgemein_und_visceralchirurgie/peritonealkarzinose |text=Peritonealkarzinose |wayback=20120916020440}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Peritonealkarzinosen sind nur sehr schlecht behandelbar, denn eine operative Entfernung ist oft unmöglich. Auch durch herkömmliche [[Chemotherapie]]n ist eine Heilung wenig wahrscheinlich. Das liegt zum einen daran, dass die [[Zytostatika]] über das Blutgefäßsystem verabreicht werden und so hauptsächlich in gut durchblutete Organe gelangen. Das Bauchfell ist aber vergleichsweise schlecht durchblutet, so dass die Zytostatika dort nicht ausreichend hoch dosiert werden können. Zum anderen handelt es sich bei einer Peritonealkarzinose oft um [[Rezidiv]]e mit entsprechenden [[Resistenz]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An verschiedenen Kliniken ist seit einigen Jahren eine intraoperative Chemotherapie etabliert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Piso, Arnold. Multimodale Therapiekonzepte der Peritonealkarzinose bei kolorektalen Karzinomen. Dtsch Arztebl Int 2011; 108: 802-8. [https://www.aerzteblatt.de/archiv/114135/Multimodale-Therapiekonzepte-der-Peritonealkarzinose-bei-kolorektalen-Karzinomen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesem Verfahren wird eine Operation mit einer lokalen Chemotherapie kombiniert, wobei die zellzerstörenden Medikamente nach der operativen Entfernung des Tumors direkt in den Bauchraum gespült werden. Die Flüssigkeit wird dabei zuvor auf 41–42&amp;amp;nbsp;°C erwärmt, was die Durchblutung des Bauchraumes und damit die Wirksamkeit der Zytostatika verstärken soll. Das Verfahren, genannt HIPEC (Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie) gilt als technisch und personell aufwändig und erfordert die Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres kombiniertes Verfahren von Operation und lokaler Chemotherapie stellt die Pressurized Intraperitoneal Aerosol Chemotherapy (PIPAC) dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Solass, Kerb, Mürdter et al.  Ann Surg Oncol. 2014;21:553-9: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3929768/ Intraperitoneal chemotherapy of peritoneal carcinomatosis using pressurized aerosol as an alternative to liquid solution: first evidence for efficacy.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird das Chemotherapeutikum nicht flüssig in den Bauchraum gespült, sondern durch einen Vernebler direkt in der Bauchhöhle zu einem Aerosol zerstäubt. Dadurch erhöht sich die Eindringtiefe des Wirkstoffs ins Peritoneum, die Operationsdauer wird verringert und die Chemotherapie kann aufgrund der geringen Nebenwirkungen im Bedarfsfall wiederholt werden. PIPAC kann als ausschließlich minimal-invasives oder als kombiniertes offenchirurgisch/laparoskopisches Verfahren eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Reymond, Tempfer, Strumberg: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.bdc.de/document.jsp?documentid=EAD793D7E656FCBFC1257D49004D1213&amp;amp;form=Dokumente&amp;amp;print=1&amp;amp;parent=null |text=Die Druck-Aerosolchemotherapie (PIPAC) – Weniger ist manchmal mehr |wayback=20150119144326}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Philipp Kiewe, Eckhard Thiel |Titel=Peritonealkarzinose und maligner Aszites. |Auflage=1. |Verlag=UNI-MED |Ort=Bremen, London, Boston |Datum=2010 |ISBN=978-3-8374-2113-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Marc A. Reymond, Wiebke Solass |Titel=PIPAC – Pressurized IntraPeritoneal Aerosol Chemotherapy – Cancer under Pressure |Auflage=1. |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2014 |ISBN=978-3-11-034594-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Chemotherapie direkt in der Bauchhöhle verbessert die Therapiechancen: [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/doppelte-chemotherapie-fuer-effektivere-eierstockkrebsbekaempfung/ Doppelte Chemotherapie für effektivere Eierstockkrebsbekämpfung].&lt;br /&gt;
* Fernsehbericht WDR Lokalzeit Ruhr: [https://www.youtube.com/watch?v=N_lqdRDf4RQ PIPAC].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Onkologische Krankheiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metastasierendes Tumorleiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Gastroenterologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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