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	<title>Peritektikum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:26:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peritektikum&amp;diff=437733&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Hrsg)</title>
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		<updated>2022-08-28T18:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Hrsg)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peritektikum.svg|mini|300px|Peritektisches System mit Peritektikum P]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peritektikum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;peritektischer Punkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (abgeleitet vom griechischen περί = „um ... herum“ und τήκω = „schmelzen“) ist ein Punkt in einem [[Thermodynamik|thermodynamischen]] Zweikomponentensystem, der bei konstantem Druck und bei Kenntnis der beteiligten [[Phase (Materie)|Phasen]] eindeutig durch die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;peritektische Temperatur&amp;#039;&amp;#039; (erkennbar als waagerechte Linie im Zustandsdiagramm&amp;lt;ref name=&amp;quot;bargel&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Bargel, Günter Schulze (&amp;#039;&amp;#039;Hrsg.&amp;#039;&amp;#039;): &amp;#039;&amp;#039;Werkstoffkunde.&amp;#039;&amp;#039; 11., bearbeitete Auflage. Springer Vieweg, Berlin Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-17717-0, S. 54–55.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und die &amp;#039;&amp;#039;peritektische Zusammensetzung&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der zugehörigen &amp;#039;&amp;#039;peritektischen Reaktion&amp;#039;&amp;#039; befinden sich eine flüssige Phase S und eine feste Phase α im [[Thermodynamisches Gleichgewicht|thermodynamischen Gleichgewicht]] mit einer festen Phase β, deren chemische Zusammensetzung sich von Phase α unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf der peritektischen Reaktion ==&lt;br /&gt;
Kühlt man ein Gemisch mit beliebigen Stoffanteilen der Phasen S und α ab, so wandelt sich bei Erreichen der peritektischen Temperatur der Anteil des Gemisches, der der peritektischen Zusammensetzung entspricht, in die Phase β um. Da die Zusammensetzung der Phase β weder mit der von Phase S noch der von Phase α übereinstimmt, handelt es sich bei der peritektischen Reaktion um eine inkongruente Phasenumwandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt man eine idealisierte, sehr langsame Abkühlung an, dann beginnt die Temperatur des Gemisches erst nach Abschluss der Umwandlung von α nach β weiter zu sinken. In der Realität läuft die peritektische Umwandlung jedoch meist nicht vollständig ab: Die feste Phase β wird an der Grenzfläche zwischen den Phasen α und S gebildet, so dass sie als [[Diffusion]]sbarriere wirken kann. Dies führt dazu, dass peritektische Reaktionen in der Regel deutlich langsamer als die ansonsten ähnlichen [[Eutektischer Punkt|eutektischen]] und [[eutektoid]]en Umwandlungen ablaufen. Technisch relevante Zeiträume, beispielsweise bei der Herstellung von [[Legierung]]en, reichen für die vollständige Umwandlung in der Regel nicht aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;broeckmann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Broeckmann, Paul Beiss |Titel=Werkstoffkunde I |Verlag=Mainz Verlag |Ort=Aachen |Datum=2014 |Seiten=252–255}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neu entstandene β-Mischkristall lagert sich stattdessen um den bereits bestehenden α-Mischkristall herum an, daher auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Peritektikum&amp;#039;&amp;#039; (Peritektikum, gr.: &amp;#039;&amp;#039;Das Herumgebaute&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bargel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für peritektische Systeme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisen-Kohlenstoff-Diagramm mit Peritektikum.svg|mini|Lage des Peritektikums im [[Eisen-Kohlenstoff-Diagramm]] (rot)]]&lt;br /&gt;
Peritektische Umwandlungen treten in der Regel in Zweikomponentensystemen auf, bei denen die [[Schmelzpunkt]]e der Komponenten weit auseinander liegen. Ein Beispiel für eine peritektische Umwandlung findet sich im Zweikomponentensystem [[Silber]]–[[Platin]] (Ag–Pt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;broeckmann&amp;quot; /&amp;gt; Platin hat einen Schmelzpunkt von 1768 °C, Silber dagegen einen Schmelzpunkt von 982 °C. Ebenfalls peritektisch ist die Reaktion von Schmelze und festen δ-Eisen-Mischkristallen zu festen γ-Eisen-Mischkristallen im für das [[Gießen (Metall)|Gießen]] und die Herstellung von Stahl relevanten [[Eisen-Kohlenstoff-Diagramm|Eisen-Kohlenstoff-System]], die bei der peritektischen Temperatur von 1493 °C und der peritektischen Zusammensetzung von 0,16 Masse-% Kohlenstoff abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peritektoide Reaktionen ==&lt;br /&gt;
Phasenumwandlungen, die Charakteristika von peritektischen Phasenumwandlungen aufweisen, aber, ohne Beteiligung von Schmelze, ausschließlich zwischen festen Phasen ablaufen, werden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;peritektoid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;broeckmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwellenwert (Temperatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefüge (Werkstoffkunde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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