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	<title>Pericle Fazzini - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:07:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pericle Fazzini La Sibilla.JPG|mini|Pericle Fazzinis Beitrag zur [[documenta II]] 1959 in [[Kassel]]: &amp;#039;&amp;#039;La Sibilla&amp;#039;&amp;#039;, hier ein Abguss für [[Kiel]], Lorentzendamm, 1961]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pericle Fazzini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Mai]] [[1913]] in [[Grottammare]]; † [[4. Dezember]] [[1987]] in [[Rom]]) war ein italienischer [[Bildhauerei|Bildhauer]]. Er gehört zu den bedeutenden Vertretern der [[Moderne Kunst|Modernen Kunst]] nach 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pericle Fazzini lernte in der Werkstatt seines Vaters, der ein [[Tischler]] war. Bereits in dieser Zeit begann er [[Skulptur]]en zu fertigen. Im Jahr 1929 zog Fazzini nach Rom, um die Bildhauerei zu erlernen. Er besuchte Zeichenkurse an der &amp;#039;&amp;#039;Akademie in Rom&amp;#039;&amp;#039; und erlernte das [[Porträt]]zeichnen. Im Jahr 1932 gewann er ein nationales Stipendium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele seiner frühen Skulpturen sind [[Holzschnitzerei]]en, die windgepeitschte Figuren zeigen, die in [[Barock]]-anmutender Bewegung in überschäumender Fantasie dargestellt werden. Auch seine späten, monumentalen Werke aus Metall zeigen diese speziellen Formen. Der italienische Dichter [[Giuseppe Ungaretti]] (1888–1970) bezeichnete ihn deshalb auch als den „Bildhauer des Windes“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 traf er [[Arturo Martini]], der ihm ein Lehrmeister wurde. Fazzini wurde selbst Lehrer: von 1937 bis 1952 am &amp;#039;&amp;#039;Museo Artistico Industriale&amp;#039;&amp;#039; in Rom. Er hatte seine erste Einzelausstellung 1943 in der &amp;#039;&amp;#039;Galleria La Margherita&amp;#039;&amp;#039; in Rom 1943. Im Jahr 1945 ist er Mitbegründer der Künstlergruppe „&amp;#039;&amp;#039;Neo-cubista&amp;#039;&amp;#039;“, zusammen mit [[Renato Guttuso]], [[Antonio Corpora]] und anderen Künstlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1940er Jahren schuf er kleine, verkrümmte Bronze-Skulpturen von Tänzern, Katzen und Akrobaten. Im Jahr 1947 wurde er Mitglied der [[Fronte Nuovo delle Arti]]. Er gewann den Preis für Bildhauerei der [[Biennale von Venedig]] 1954. Fazzini wurde Professor an der &amp;#039;&amp;#039;Akademie von [[Florenz]]&amp;#039;&amp;#039; in den Jahren 1955–1959 und an der &amp;#039;&amp;#039;Akademie von Rom&amp;#039;&amp;#039; 1958. Im Jahr 1959 war er Teilnehmer der [[documenta&amp;amp;nbsp;2]] in [[Kassel]]. 1968 wurde er mit einem [[Antonio-Feltrinelli-Preis]] ausgezeichnet. 1983 wurde er als assoziiertes Mitglied in die [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/pericle-fazzini/ |titel=Académicien décédé: Pericle Fazzini |hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique |sprache=fr |abruf=2023-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Werken Fazzinis zählt die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;La Resurrezione&amp;#039;&amp;#039; („Die Auferstehung“) für die [[Vatikanische Audienzhalle|päpstliche Audienzhalle]] im [[Heiliger Stuhl|Vatikan]] (fertiggestellt 1975). Die Halle wird geprägt von der etwa 20 Meter breiten, sieben Meter hohen und drei Meter tiefen Skulptur, die im hinteren Teil der Tribüne steht. Sie stellt Jesus dar, der aus dem Krater einer nuklearen Explosion heraus aufersteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nytimes.com/1987/12/05/obituaries/pericle-fazzini-74-a-sculptor-for-vatican.html Nachruf/Würdigung Hauptwerk, &amp;#039;&amp;#039;The New York Times&amp;#039;&amp;#039;, 5. Dezember 1987, (engl.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Fazzini schrieb dazu:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ho pensato di creare il Cristo come se risorgesse dallo scoppio di questo grande uliveto, luogo di pace delle ultime preghiere. Il Cristo risorge da questo cratere apertosi dalla bomba nucleare: un&amp;#039;atroce esplosione, un vortice di violenza ed energia.&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Ich entschloss mich, die Auferstehung Christi in einem großen Olivenhain darzustellen, jenem friedlichen Ort seiner letzten Gebete. Christus steigt aus einem Krater auf, den eine Atombombe aufgerissen hat: eine grausame Explosion, ein Strudel der Gewalt und Energie.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.whipart.it/archivio2005/28-4-05-versolaresurrezione-periclefazzini-annalisacameli.html Beschreibung &amp;#039;&amp;#039;La Resurrezione&amp;#039;&amp;#039; mit Zitaten, Abbildungen und weiterführenden Quellenangaben, (ital.)]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skulptur besteht aus Bronze und Messing und ist ca. 40 Tonnen schwer. Die Arbeit an ihr dauerte sieben Jahre lang. Zwölf Jahre lagen zwischen dem ersten Kontakt des Vatikans zum Künstler und der Einweihung des Werkes in der Audienzhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazzinis Werke wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen, [[Biennale]]n und Museen gezeigt. Sein letztes Werk ist ein monumentales Denkmal für [[Pio von Pietrelcina|Padre Pio]] in [[San Giovanni Rotondo]] bei [[Monte Sant’Angelo]] in [[Apulien]]. Das Denkmal stellt den Padre mit erhobenen Armen dar und drückt die ganze stürmische Bewegung aus, die Fazzinis Kunst kennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Georg Sehrt]], Giorgio de Marchis: &amp;#039;&amp;#039;Pericle Fazzini. 1913–1987. Bildhauer und Maler&amp;#039;&amp;#039;; [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]] 1995, 60 S., 60 Abb., hrsg. vom Halleschen Kunstverein e.&amp;amp;nbsp;V. anlässlich der Ausstellung vom 5. Mai–11. Juni 1995 im [[Stadtmuseum Halle]]&lt;br /&gt;
* Ausstellungskatalog zur documenta II (1959) in Kassel: &amp;#039;&amp;#039;II.documenta’59. Kunst nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Katalog: Band 1: Malerei; Band 2: Skulptur; Band 3: Druckgrafik; Textband. Kassel/Köln 1959&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scultura-italiana.com/Galleria/Fazzini%20Pericle/index.html Beispiele seiner Arbeiten]&lt;br /&gt;
* [https://www.scuolaromana.it/document/doc066.htm Weitere Beispiele seiner Arbeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.scultura-italiana.com/Biografie/Fazzini.htm Biografische Notizen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11919399X|LCCN=n50003086|NDL=00439287|VIAF=25407254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fazzini, Pericle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fazzini, Pericle&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Mai 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grottammare]], ([[Ascoli Piceno]]) [[Italien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]], Italien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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