<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peribolos</id>
	<title>Peribolos - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peribolos"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peribolos&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T03:18:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peribolos&amp;diff=754563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Unicode-Steuerzeichen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peribolos&amp;diff=754563&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-02T07:48:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unicode-Steuerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Olympia 01.jpg|mini|Heratempel von Olympia; Peribolos als einfache Mauer im Vordergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Temple of Zeus Baotocecian, Husn Suleiman (حصن سليمان), Syria - Peribolos north interior wall with propylaeon - PHBZ024 2016 2009 - Dumbarton Oaks.jpg|mini|Peribolos mit Propylon am Tempel des [[Zeus]] in Hosn Suleiman (arabisch: حصن سليمان; Nordsyrien), dem antiken Baitokaike]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peribolos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|περίβολος|de=Umfriedung}}, ‚Umzingelung‘; von {{lang|grc|περὶ|peri|de=herum}} und {{lang|grc|βάλλειν|ballein|de=werfen}}, ‚legen‘, ‚setzen‘), [[Plural]]: Periboloi, ist die bauliche Umgrenzung eines als heilig geltenden Tempelbezirkes ([[Temenos]]) im [[Antikes Griechenland|antiken Griechenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Archaik|archaischen]] und [[Griechische Klassik (Kunst)|klassischen]] Zeit der griechischen Kultur war ein umlaufender Peribolos kein wesentliches Element des Heiligtums. Der sakrale Raum konnte auch mit einer Reihe von Markierungssteinen gekennzeichnet werden, wobei der Zugang durch das Überqueren einer Grenzlinie zwischen zwei Steinen erfolgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagg&amp;quot;&amp;gt;Robin Hagg, Nanno Marinato (Hrsg.): Greek Sanctuaries: New Approaches. Routledge, London 1993, ISBN 0-415-05384-6, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Statt einfacher Natursteine fanden manchmal Horoi ([[Singular]]: [[Horos (Grenzstein)|Horos]]), beschriftete Stelen, Verwendung, die in [[Geschichte Athens|Athen]] auch profan genutzt wurden, um die Grenzen des Marktplatzes, der Straßen und des Privateigentums zu markieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Sielhorst: Hellenistische Agorai: Gestaltung, Rezeption und Semantik eines urbanen Raumes. De Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-034485-1, S. 219&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Beispiel ist die Grenzmarkierung des Heiligtums für die [[Tritopatores]] im antiken [[Kerameikos]] in [[Athen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jutta Stroszeck: Das Heiligtum der Tritopatores im Kerameikos von Athen. In: Heide Frielinghaus (Hrsg.): Neue Forschungen zu griechischen Städten und Heiligtümern. Bibliopolis, Möhnesee 2010, ISBN 978-3-933925-91-6, S. 55–84&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Heiligtümern des antiken Griechenland wurde ein Peribolos erst nachträglich – in verschiedenen Epochen und in unterschiedlicher Bauweise – errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagg&amp;quot; /&amp;gt; Eine weitere, frühe Möglichkeit der Abgrenzung war ein einfacher Erdwall, der heute jedoch kaum noch archäologisch nachweisbar ist. Dessen Fortentwicklung war eine einfache Mauer, aus nicht oder kaum bearbeiteten Steinen. Ein Beispiel ist der Peribolos des [[Dorische Ordnung|dorischen]] [[Hera]]tempels in [[Olympia (Griechenland)]] (ca. 600 v. Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden Periboloi mit Hallen und [[Kolonnade|Säulengängen]] umzogen, manchmal mit [[Statue]]n reich verziert und mit einem monumentalen Zugang ([[Propylon]]) versehen. Der Tempel der [[Hekate]] (Hekataion) aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. in der antiken Stadt [[Lagina (Karien)|Lagina]] in der Türkei war von einer wahrscheinlich einst zwei Meter hohen Mauer aus sorgfältig behauenen und [[Bossenwerk|bossierten]] [[Quader (Stein)|Quadern]] umgeben. Der Peribolos bildete gleichzeitig die Rückwand der [[Stoa (Architektur)|Stoa]] und ist älter als der Hekate-Tempel.&amp;lt;ref&amp;gt;Aytekin Büyüközer: The Sanctuary of Hekate at Lagina in the 4th Century BC. In: Arkhaia Anatolika The Journal of Anatolian Archaeological Studies Bd. 1 2018, S. 17–18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein heute noch sichtbares, besonders prächtiges Beispiel aus vorrömischer Zeit ist der Peribolos des [[Apollon]] der [[Agora]] von [[Korinth]], der als abgegrenzter Hof mit [[Ionische Ordnung|ionischen Säulen]] aus Marmor erbaut war. Er war nicht nur symbolische Umfassung, sondern diente auch durchaus profanen Zwecken, denn er bot Schutz vor schlechtem Wetter und Rückzug vom Lärm und Verkehr der angrenzenden Lechaion-Straße. Geschmückt war er mit einer [[Bronze]]statue des Apollon und, wie [[Pausanias]] berichtet, einem Gemälde von [[Odysseus]], der die Freier bekämpft.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias: Beschreibung von Griechenland. Übersetzt von H. Reichardt, J.B. Metzler, Stuttgart 1855, 2. Buch, 3. Kapitel&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kathleen Warner Slane: Tetrarchic Recovery in Corinth: Pottery, Lamps, and other Finds from the Peribolos of Apollo. In: [[Hesperia (Zeitschrift)|Hesperia]], Bd. 63, 1994, S. 127–168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine im 5. Jahrhundert v. Chr. erbaute Treppenanlage führte zum klaren Wasser des Brunnenhauses der [[Peirene]] im Süden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rachele Dubbini: Die Kulttopographie der Agora von Korinth. Probleme, Methode und Ergebnisse einer Rekonstruktionshypothese. In: Caroline Rödel-Braune, Catharina Waschke (Hrsg.): Orte des Geschehens – Interaktionsräume als konstitutive Elemente der antiken Stadt. Lit-Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-643-11848-6, S. 109–131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Grabbauten trennten Periboloi die [[Grabmal]]e symbolisch vom Diesseits, sie können als Vorläufer der heutigen Grabeinfassungen angesehen werden. Im [[Mittelalter]] wurde der Begriff auf ummauerte, heilige Bezirke übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers Online|12|845|spezialkapitel=Períbŏlos}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In fast allen frühen Kulturen stellten Einhegungen der unterschiedlichsten Art übliche Abgrenzungen des profanen vom sakralen Raum dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempel (Architektur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
</feed>