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	<title>Periöken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:08:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peri%C3%B6ken&amp;diff=24196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sebigbos1968: /* Wirtschaftliche und soziale Situation */ Verlinkungen eingefügt</title>
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		<updated>2025-07-02T13:18:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaftliche und soziale Situation: &lt;/span&gt; Verlinkungen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Periöken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perioiken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; von {{grcS|περίοικοι|períoikoi|de=Herumwohnende, Nachbarn}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online=http://images.zeno.org/Pape-1880/K/big/Pape-1880----02-0584.png |Titel=Handwörterbuch der griechischen Sprache |Auflage=3. Auflage, 6. Abdruck |Verlag=Vieweg &amp;amp; Sohn |Ort=Braunschweig |Autor=[[Wilhelm Pape]], Max Sengebusch (Bearb.) |Datum=1914 |Abruf=2019-05-14 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Angehörige antiker griechischer Stadtstaaten, insbesondere im [[Sparta|Staat der Lakedaimonier (Sparta)]]. Die Zahl der Periöken dürfte sich auf mehrere zehntausend belaufen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lukas Thommen, |Titel=Sparta Verfassungs- und Sozialgeschichte einer griechischen Polis |Ort=Stuttgart |Datum=2017 |Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie besaßen zwar kein [[sparta]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;nisches [[Bürgerrecht]], waren aber freie, vollwertige Mitglieder des [[Lakedaimonier|lakedaimon]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ischen Staates.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Periöken bewohnten [[Polis|Städte]] in den Berg- und Küstengebieten [[Lakonien]]s (u.&amp;amp;nbsp;a. Skiritis, Belminatis, Thyrea), auf der Insel [[Kythira|Kythera]] sowie an der Südspitze [[Messenien]]s. Wobei die Anzahl der Periökenstädte auf lakonischem Gebiet zahlreicher waren als die auf messenischem Gebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schmitz Winfried |Titel=Die griechische Gesellschaft. Eine Sozialgeschichte der archaischen und klassischen Zeit |Ort=Heidelberg |Datum=2014 |Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gebiete waren einst von den [[Spartiaten]] unterworfen worden, behielten jedoch eine gewisse Autonomie in der lokalen Verwaltung. Zwischen Spartiaten und Periöken bestand keine Heiratsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitische Entscheidungen, insbesondere über Krieg und Frieden, wurden durch die Spartiaten getroffen. Die Periöken waren daran nicht beteiligt, mussten jedoch militärische Dienste für Sparta leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche und soziale Situation ==&lt;br /&gt;
Die Periöken waren gemeinsam mit den Spartiaten im schwerbewaffneten [[Spartanisches Heer|Bürgerheer]]. Trotz der Verpflichtung zum Heeresdienst mussten sie nicht die eigentliche Anzahl, sondern nur einen Teil an verfügbaren Männern stellen. Erprobte perioikische [[Hoplit]]en bekamen den Titel des &amp;#039;&amp;#039;kalos kagathos&amp;#039;&amp;#039;. Dazu gehörte auch, gewisse Vorbedingungen zu erfüllen, überhaupt im Kontingent der Schwerbewaffneten aufgenommen zu werden, so die Ehrenhaftigkeit und mannhafte Tüchtigkeit sowie die wirtschaftliche Kraft, für die eigene Ausrüstung und Versorgung auf dem Feldzug zu sorgen. Perioiken konnten auch mittlere Kommandostellen in der [[Spartanisches Heer|Armee]] einnehmen. Die Periöken der nördlichen Landschaft Skiritis bildeten eine eigene Einheit der Armee mit spezifischen Aufgaben im Aufklärungs- und Wachdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellung der Periöken im lakedaimonischen Heer darf nicht unterschätzt werden. Ohne sie hätte Sparta viele militärische Erfolge nicht erringen können – insbesondere da die Zahl der Spartiaten kontinuierlich abnahm. Zudem bildeten sie gemeinsam mit den Spartiaten eine Einheit gegenüber den unfreien [[Heloten]]. Da die Periöken um Sparta herum lebten, schützten sie die Stadt außerdem vor Angriffen und Einflüssen von außen. Es mussten jedoch nur diejenigen Periöken, die sich eine [[Hoplit|Hopliten]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;rüstung leisten konnten, den Spartanern zur Verfügung stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schmitz Winfried, |Titel=Die griechische Gesellschaft. Eine Sozialgeschichte der archaischen&lt;br /&gt;
und klassischen Zeit |Ort=Heidelberg |Datum=2014 |Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Periöken arbeitete als Bauern, doch sie waren auch in Fischerei, Schiffbau, Metallproduktion, Handwerk und Handel tätig. Innerhalb des lakedaimonischen Staates hatten sie ein Monopol auf Handwerk und Handel, da Spartiaten und Heloten auf die Landwirtschaft beschränkt waren. Alle importierten Waren passierten perioikisches Gebiet, bevor sie Sparta erreichten. Ihre wichtigsten Hafenstädte waren [[Gythio|Gytheion]] und [[Kythira|Kythera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Periöken wurden ohne Beraubung ihrer inneren [[Autonomie]] an den spartanischen Staatsverband angegliedert und stellten einen untrennbaren Teil dieses Staates dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lukas Thommen |Titel=Sparta Verfassungs- und Sozialgeschichte einer griechischen Polis |Ort=Stuttgart |Datum=2017 |Seiten=103}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Über den Ursprung der Periöken wurde die Vermutung angestellt, dass die Periöken Angehörige der um 1000 v. Chr. verdrängten vordorischen Bevölkerung waren, die sich so erfolgreich wehrten, dass sie durch einen Vertrag der Sklaverei entgingen. Dagegen spricht aber, dass die Periöken den dorischen Dialekt sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere These besagte, dass die Periöken zwar [[Dorer]] waren, jedoch nicht die gleichen Rechte wie die Spartiaten hatten, weil sie nicht direkt in Sparta lebten und so nicht allzeit abkömmlich für politische Aufgaben und militärische Einsätze waren. Dagegen spricht, dass die Besitzer messenischer Landlose Vollbürger sein konnten. Ebenso gut hätten sich lakonische Landlosbesitzer fern ihres Landloses in Sparta einrichten können wie diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Heloten]]&lt;br /&gt;
* [[Spartiaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andrey Eremin: &amp;#039;&amp;#039;Settlements of Spartan perioikoi. Poleis or komai?&amp;#039;&amp;#039; In: Anton Powell, Stephan Hodkinson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sparta. Beyond the Mirage.&amp;#039;&amp;#039; Classical Press of Wales u. a., London u. a. 2002, ISBN 0-7156-3183-7, S. 267–283.&lt;br /&gt;
* Jonathan M. Hall: &amp;#039;&amp;#039;Sparta, Lakedaimon and the Nature of Perioikic Dependency.&amp;#039;&amp;#039; In: Pernille Flensted-Jensen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Further Studies in the Ancient Greek „Polis“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Historia (Zeitschrift)|Historia]]. Einzelschriften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 138 = &amp;#039;&amp;#039;Papers from the Copenhagen Polis Centre.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5). Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07607-7, S. 73–89.&lt;br /&gt;
* [[Detlef Lotze]]: &amp;#039;&amp;#039;Bürger zweiter Klasse: Spartas Periöken. Ihre Stellung und Funktion im Staat der Lakedaimonier.&amp;#039;&amp;#039; In: Detlef Lotze: &amp;#039;&amp;#039;Bürger und Unfreie im vorhellenistischen Griechenland. Ausgewählte Aufsätze&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Altertumswissenschaftliches Kolloquium.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Herausgegeben von [[Walter Ameling (Althistoriker)|Walter Ameling]] und [[Klaus Zimmermann (Althistoriker)|Klaus Zimmermann]]. Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07673-5, S. 171–183.&lt;br /&gt;
* [[Lukas Thommen]]: &amp;#039;&amp;#039;Sparta. Verfassungs- und Sozialgeschichte einer griechischen Polis.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart u. a. 2003, ISBN 3-476-01964-0.&lt;br /&gt;
* Barbara Wallner: &amp;#039;&amp;#039;Die Perioiken im Staat Lakedaimon.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2008 (Studien zur Geschichtsforschung des Altertums, 17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Perioken}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sparta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Institution (Antike)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sebigbos1968</name></author>
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