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	<title>Perhobstler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:58:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Perhobstler&amp;diff=2836132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-05-16T15:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perhobstler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich  &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Michael Schneider&amp;#039;&amp;#039;, (* [[4. Dezember]] [[1891]] &lt;br /&gt;
in [[Altrip]]; † [[7. April]] [[1975]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein Pfälzer [[Heimatdichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb unter den [[Pseudonym]]en &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Michael&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Michael Perhobstler&amp;#039;&amp;#039; und nach dem Zweiten Weltkrieg unter seinem richtigen Namen Wilhelm Michael Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schneider wurde in [[Altrip]] in der damals zu [[Königreich Bayern|Bayern]] gehörenden [[Rheinkreis|Pfalz]] geboren. Sein Vater war [[Essigsieder]] und besaß eine kleine Fabrik in Altrip. Schneider hatte sieben Geschwister und verbrachte seine Kindheit in Altrip, ging dort zur Dorfschule, danach zur Oberrealschule ins [[Großherzogtum Baden|badische]] [[Mannheim]]. Er begann sein Berufsleben bei der [[Hugo Stinnes]] GmbH in Mannheim mit einer kaufmännischen Lehre. Nach Abschluss der Lehre und den ersten Berufsjahren wechselte er 1923 nach Frankfurt am Main und begann dort seine berufliche Karriere bei [[I.G. Farben]], bei der er es bis zum Prokuristen brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als junger Mann zog er wie viele seiner Zeitgenossen mit Begeisterung in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Er kam nach kurzer Ausbildung zum [[Königlich Bayerisches 23. Infanterie-Regiment „König Ferdinand der Bulgaren“|23. bayerischen Infanterieregiment]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] in Flandern. Bis zum Frühjahr 1917 kämpfte er im Westen und wurde mehrmals verwundet. Nach seiner Beförderung zum Leutnant der Reserve wurde er zum [[12. Königlich Bayerische Division|27. bayerischen Infanterieregiment]] an die [[Rumänischer Kriegsschauplatz (Erster Weltkrieg)|rumänische Front]] versetzt. 1918 gelangte die Einheit in den Westen, wo Schneider im Juni ein letztes Mal verwundet wurde.&lt;br /&gt;
Während einer seiner Lazarettaufenthalte lernte er in [[Blankenburg (Harz)]] seine spätere Frau Antonie Jahn kennen, die zur weiteren Nachkommenschaft des [[Friedrich Ludwig Jahn|Turnvaters Jahn]] gehörte. Die intensiven Kriegserlebnisse sind der Anlass seines dichterischen Schaffens geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Gründungsmitglied des Turnvereins in Altrip und Mitglied des [[Literarischer Verein der Pfalz|Literarischen Vereins der Pfalz]]. Bis zu seinem Tode im Jahre 1975 lebte er in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarisches Werk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Erstling „Infantrist Perhobstler“ erschien 1929 und war ein großer Erfolg. Es schildert den Krieg aus der Sicht eines einfachen Soldaten. [[Thomas Mann]] hat in einem persönlichen Schreiben 1929 an Schneider dieses Buch als eines der stärksten und wahrhaftigsten bezeichnet. Er schreibt unter anderem in seinem Brief: „Ich kann nicht sagen, was Ihre Erzählungen alles in mir aufgewühlt haben an menschlicher Ratlosigkeit.“&lt;br /&gt;
Dieses Buch, erschienen im [[Rembrandt-Verlag]] in Berlin, wurde 1936 von den [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] auf Grund seiner realistischen Darstellung des Krieges verboten. Von der DDR-Zensur wurde es 1953 auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Büchern und einem Bühnenstück veröffentlichte er eine Reihe von Erzählungen und Kurzgeschichten in Sammelbänden und Büchern sowie Zeitungen und Zeitschriften in den Jahren von 1937 bis 1972. Eine enge Freundschaft verband ihn mit den Dichtern [[Rudolf Binding]] und [[Paul Alverdes]] sowie [[August Friedrich Velmede]]. &lt;br /&gt;
Die Qualität um Schneiders Buch „Infantrist Perhobstler, mit bayrischen Divisionen im Weltkrieg“ war für eines der großen militärhistorischen Museen in Europa, das [[Bayerisches Armeemuseum|Bayerische Armeemuseum]] in Ingolstadt, Anlass, es zum Gedenkjahr 2014 in kommentierter Form erneut herauszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1965 Erster Preis der Rheinpfalz für den Roman „Anna“&lt;br /&gt;
* 1966 Literaturpreis von Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* 1966 Ehrengabe des Bezirksverbandes Pfalz&lt;br /&gt;
* 1971 Ehrenbürger der Gemeinde Altrip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infantrist Perhobstler, mit bayrischen Divisionen im Weltkrieg; Berlin 1929&lt;br /&gt;
* Franzosen am Rhein (auch Franzosen im Land); 1930&lt;br /&gt;
* Telegraphenstangen; 1934&lt;br /&gt;
* Die Hohenzollernschanze; 1932 (als Bühnenstück erschienen 1939) &lt;br /&gt;
* Englisches Gesicht; 1940&lt;br /&gt;
* Flut um Hohenufen (Trilogie); 1943&lt;br /&gt;
* Schlingstrom, Roman eines Tages; 1960&lt;br /&gt;
* Ungeschminkte Geschichten; 1966&lt;br /&gt;
* Infantrist Perhobstler, mit Bayerischen Divisionen im Weltkrieg; 2014 (kommentierter Nachdruck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Storz: &amp;#039;&amp;#039;„Infantrist Perhobstler“. Ein vergessener Frontroman der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; In: Josef Johannes Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arte &amp;amp; Marte. In Memoriam Hans Schmidt. Eine Gedächtnisschrift seines Schülerkreises.&amp;#039;&amp;#039; Herzberg 2000, S. 469–533.&lt;br /&gt;
* Dieter Storz: &amp;#039;&amp;#039;„Der große Krieg“, 100 Objekte aus dem Bayerischen Armeemuseum.&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1174-1.&lt;br /&gt;
* Dieter Storz: &amp;#039;&amp;#039;Infantrist Perhobstler, mit Bayerischen Divisionen im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039;  Kommentierter Nachdruck, Verlag Militaria, Wien 2014, ISBN 978-3-902526-67-0.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Diehl (Schriftsteller)|Wolfgang Diehl]]: &amp;#039;&amp;#039;„Infantrist Perhobstler“, ein pfälzischer Kriegsroman.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chaussee, Zeitschrift für Literatur und Kultur in der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Heft 35+36/2015, Bezirksverband Pfalz, Kaiserslautern 2015, ISSN 1436-1442, S. 59–64.&lt;br /&gt;
* Dieter Storz: &amp;#039;&amp;#039;„So gefährlich ist der Krieg“&amp;#039;&amp;#039;, zur Neuausgabe von Wilhelm Michael Schneiders Infantrist Perhobstler. In: &amp;#039;&amp;#039;Dichtung und Wahrheit, Literarische Kriegsverarbeitung vom 17. bis zum 20. Jahrhundert,&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichung des Universitätsverlages Osnabrück bei V&amp;amp;R unipress. Vol. XXI (2015), ISBN 978-3-8471-0487-2, S. 91–116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|107401614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107401614|VIAF=268381040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Perhobstler&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schneider, Wilhelm Michael (wirklicher Name); Perhobstler, Wilhelm Michael (Pseudonym); Michael, Wilhelm (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altrip]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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