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	<title>Perfluoralkoxy-Polymere - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:27:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Perfluoralkoxy-Polymere&amp;diff=574708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 11. Januar 2025 um 06:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-11T06:23:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PFA structure.svg|miniatur|Allgemeine Struktur von Perfluoralkoxy-Polymeren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perfluoralkoxy-Polymere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kurzzeichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PFA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind vollständig [[fluor]]ierte Kunststoffe, [[Copolymer]]e aus [[Tetrafluorethylen]] (TFE) und Perfluoralkoxyvinylethern, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Perfluorvinylpropylether]].&amp;lt;ref name=roempp&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-16-00997|Name=Perfluoralkoxy-Polymere|Abruf=2014-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Braun, &amp;#039;&amp;#039;Kunststofftechnik für Einsteiger&amp;#039;&amp;#039;, Hanser, München, 2003. [http://books.google.com/books?id=Xp0TRVDTCNAC&amp;amp;lpg=PA32&amp;amp;dq=DIN%207728%20PFA&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA32#v=onepage&amp;amp;q=PFA&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind eine Weiterentwicklung des verbreiteten Sinterwerkstoffes [[Polytetrafluorethylen]] (PTFE) und wurden wie dieses zuerst von [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] auf den Markt gebracht. PFA sind im Gegensatz zu PTFE thermoplastisch verarbeitbar ([[Spritzgießen]], [[Extrusion (Verfahrenstechnik)|Extrudieren]], [[Schweißen]]).&amp;lt;ref name=Reichelt&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Glossar |url=https://www.rct-online.de/de/HmswGlossar/detail/id/15 |titel=PFA - Perfluoralkoxy |werk=Reichelt Chemietechnik |abruf=2019-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Vergleich zu PTFE ([[Polytetrafluorethylen|Teflon)]] haben PFA bessere Antihafteigenschaften, höhere Chemikalienbeständigkeit, jedoch geringere Kratzfestigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://technofinish.de/ptfe-fep-pfa/ |autor=Beschichtungen |titel=PTFE, FEP, PFA |werk=TechnoFinish GmbH &amp;amp; Co. KG |abruf=2019-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markennamen &amp;lt;!-- für PFA --&amp;gt; sind Teflon-PFA, Dyneon-PFA, Hyflon-PFA und Chemfluor-PFA.&amp;lt;ref name=Reichelt /&amp;gt;, amboflon-PFA, CONflon-PFA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
PFA hat eine geringe [[Festigkeit]] und [[Härte]]. Es ist beständig gegen nahezu alle Chemikalien, zeigt eine sehr hohe Temperaturfestigkeit und ist flammwidrig ([[UL94]] V-0). PFA verfügt über einen geringen [[Reibwert]], hat ein weitgehend [[inert]]es Verhalten, hohen Gleitverschleiß und eine extrem geringe [[Adhäsion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Übliche Verarbeitungstemperaturen: 380&amp;amp;nbsp;°C bis 450&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
* Schmelzpunkt: circa 310&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
* Einsatztemperatur: −200&amp;amp;nbsp;°C bis +260&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
* Reibungskoeffizient dyn trocken: ca. 0,20–0,30&lt;br /&gt;
* ausgeprägtes antiadhäsives Verhalten&lt;br /&gt;
* geringe Wasseraufnahme (&amp;lt;0,03 %)&lt;br /&gt;
* geringe Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
* typische [[Dichte]]: ca. 2,15 g/cm³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
PFA wird in der [[Spurenanalytik|Elementspurenanalytik]] verwendet, um [[Nachweisgrenze]]n zu senken. Der Einsatz von PFA-Gefäßmaterialien ist bestens dafür geeignet. Heute wird in der Elementspurenanalytik in Konzentrationen im [[Nanogramm|ng]]/[[Gramm|g]] ([[parts per billion|ppb]])- und [[Pikogramm|pg]]/g (ppt)-Bereich gearbeitet. Gefäßmaterialien aus [[Glas]], [[Quarz]], [[Polyethylen]] (PE) und [[Polypropylen]] (PP) können durch Wechselwirkungen der Gefäßwand mit Probe oder Referenzlösung Konzentrationsänderungen hervorrufen und so Analysenergebnisse verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen haben ergeben, dass die Haltbarkeit von niedrig konzentrierten [[Elementstandard]]s in Gefäßen aus PFA über sehr lange Zeit gewährleistet ist. Der Einsatz von Gefäßen aus PFA ist damit nicht nur aus analytischer Sicht sicherer, sondern auch noch wirtschaftlicher durch die Rationalisierung von Laborabläufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übliche Verwendung für PFA ist, neben der Benutzung als Schlauch- und Fittingwerkstoff für aggressive Chemikalien, die korrosionsfeste Auskleidung im Chemieanlagenbau. Durch das Auskleiden von Bauteilen aus unlegiertem [[Stahl]] oder [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|GFK]] bietet es eine Alternative zu nickelbasierten Werkstoffen wie [[Hastelloy]], [[Inconel]] oder [[Monel]]. Typische Anwendungen im Chemieanlagenbau sind [[Gaswäscher]], Reaktoren, Behälter, Rohre und Zentrifugen. Mit PFA ausgekleidete Gaswäscher sind in der Regel gegenüber [[Halogen]]en beständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Kohlekraftwerk]]en findet es sich als Auskleidung für [[Wärmeübertrager]]. Durch das säurefeste PFA können Rohgasströme unter den Kondensationspunkt abgekühlt werden, ohne dass der Wärmeübertrager Schaden nimmt. Dadurch kann der Wirkungsgrad eines Kraftwerkes gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind Perfluoralkoxy-Copolymer, Perfluoralkoxypolymer und Perfluoralkoxy-Copolymerisat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hansjürgen Saechtling]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunststoff Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hanser Verlag, Wien 1995, ISBN 3-446-17855-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polyether| Perfluoralkoxy-Polymere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perfluoralkan| Perfluoralkoxy-Polymere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polymergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trockenschmierstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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