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	<title>Per Olov Enquist - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PO Enquist.jpg|miniatur|hochkant|Per Olov Enquist, 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Per Olov Enquist en.webm|mini|Enquist (2012)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Per Olov „P. O.“ Enquist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|pæːr ˈuːlɔv ˈeːnkvist}}] (* [[23. September]] [[1934]] in [[Hjoggböle]], [[Skellefteå (Gemeinde)|Gemeinde Skellefteå]]; † [[25. April]] [[2020]] in [[Vaxholm]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Steinfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/kultur/per-olov-enquist-nachruf-literatur-1.4888664 Zum Tod von Per Olov Enquist: Der zweifelhafte Wille zum Glauben]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[sueddeutsche.de]]&amp;#039;&amp;#039; vom 26. April 2020, abgerufen am 27. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Schwedische Literatur|schwedischer Schriftsteller]] und [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Per Olov Enquist war der Sohn von Maja Lindgren (1903–1992) und Elof Enquist (1903–1935). Sein Vater, ein [[Sveriges socialdemokratiska arbetareparti|Sozialdemokrat]], arbeitete im Sommer als [[Stauer]] und im Winter als [[Holzfäller]]. Bis zum 16. Lebensjahr wuchs er bei seiner verwitweten Mutter auf. Sie war Dorfschullehrerin, Anhängerin der [[Liberalerna|Volkspartei]] und gehörte der [[Pfingstbewegung]] an. Seinen Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Lewi Pethrus|Lewis]] Reise&amp;#039;&amp;#039; widmete der Autor seiner Mutter. Enquist, der in seiner Jugend [[Hochsprung|Hochspringer]] (Rekordmarke: 1,97&amp;amp;nbsp;m) war, studierte nach dem Abitur, das er auf einem Internat absolviert hatte, von 1955 bis 1964 [[Literaturwissenschaft]]en an der [[Universität Uppsala]]. Im ersten Studienjahr wohnten Per Olov Enquist und [[Lars Gustafsson]] gemeinsam in einer Wohnung zur Untermiete. Das Studium beendete Enquist 1960 mit dem [[Master of Arts|M.A.]] und 1966 mit einem [[Lizenziat]] über den Autor [[Thorsten Jonsson]]. Während seines Studiums gehörte Enquist zum Kreis um die schwedische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Rondo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Schreiben begann unter dem Einfluss des französischen [[Nouveau Roman]]. Enquist [[debüt]]ierte im Herbst 1961 mit dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Kristallögat&amp;#039;&amp;#039;. Zuvor heiratete er Margareta, seine Jugendfreundin aus der Gymnasialzeit, in Skellefteå. Dieser ersten Ehe entstammen der Sohn Mats (* 1961) und die Tochter Jenny (* 1968). Von Januar 1970 bis 1971 ermöglichte eine einjährige Förderung des [[DAAD]] dem Schriftsteller – gemeinsam mit seiner Familie – einen Studienaufenthalt in [[West-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während seines Studiums schrieb Enquist [[Literaturkritik]]en – zunächst für die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Upsala Nya Tidning&amp;#039;&amp;#039;, von 1963 bis 1966 für das &amp;#039;&amp;#039;[[Svenska Dagbladet]]&amp;#039;&amp;#039; und dann für die [[Boulevardzeitung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Expressen]]&amp;#039;&amp;#039;. Bis 1976 arbeitete er als Kolumnist für Zeitungen und auch als Fernsehmoderator. Als Reporter berichtete er über die [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerspiele 1972]] in München und auch über die [[Geiselnahme von München]]. Nach seiner Rückkehr schrieb Enquist in der Wohnung seiner Mutter in Bureå das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Kathedrale in München&amp;#039;&amp;#039;. Seine Eindrücke der dramatischen Tage fasste er in dem Satz zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wenn alles so gut angefangen hatte, wie konnte es so schlimm enden.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein anderes Leben&amp;#039;&amp;#039;. S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1972 reiste Enquist mit seiner Familie nach [[Los Angeles]] und übernahm an der [[University of California, Los Angeles]] (UCLA) eine [[Gastprofessur]]. 1975 debütierte er mit dem Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht der [[Tribaden]]&amp;#039;&amp;#039;, das in den folgenden Jahren in dreißig Sprachen übersetzt und über dreihundert Mal inszeniert wurde. Weitere Theaterstücke folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1978 wurde seine erste Ehe geschieden. Enquist und die Dänin [[Lone Bastholm]] – [[Dramaturg|Chefdramaturgin]] am [[Det Kongelige Teater|Königlichen Theater]] – heirateten im selben Jahr. Von 1978 bis 1993 wohnte der schwedische Autor in Dänemark – außer in den Jahren von 1986 bis 1988: In dieser Zeit lebte das Ehepaar in [[Paris]], wo seine Frau als [[Kulturattaché]]e an der Dänischen Botschaft tätig war. Während seines Aufenthaltes in Frankreich trat Enquists [[Alkoholkrankheit|Alkoholabhängigkeit]] stärker hervor. Im Jahr 1989 versuchte Per Olov Enquist mehrmals, mit Hilfe verschiedener Therapien vom Alkohol loszukommen; schließlich gelang dem Autor im Februar 1990 ein neuer Anfang als &amp;#039;&amp;#039;Totalabstinenzler&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ein anderes Leben&amp;#039;&amp;#039; konnte beginnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein anderes Leben&amp;#039;&amp;#039;. S. 539&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1977 an war Per Olov Enquist freier Schriftsteller. Er setzte sich für die [[gewerkschaft]]liche Organisation von Schriftstellern ein. Aus dem schwedischen Schriftstellerverband, dessen Vorstandsmitglied er zeitweilig war, trat er nach einer Kontroverse aus. Enquist lebte und arbeitete zuletzt in [[Stockholm]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.bbc.com/news/world-europe-52432215?intlink_from_url=&amp;amp;link_location=live-reporting-story Per Olov Enquist: Swedish author dies at the age of 85]&amp;#039;&amp;#039; mit der Bildunterschrift: “Per Olov Enquist at his home in Stockholm in 2011”, bbc.com, erschienen und abgerufen am 26. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb im April 2020 nach längerer Krankheit im Alter von 85 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich glaube, es gibt in allen Menschen einen oft unterschätzten Drang, Künstler zu sein.|Quelle=in: [[Kölnische Rundschau]], 7. April 2009, S. 10, „Kultur. Der hellsichtige Satz“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Inhalte ===&lt;br /&gt;
In Enquists Werk erkennt man eine eher [[Melancholie|melancholische]] Weltsicht. Immer wieder schildert der Autor auch die Einschränkungen, die eine [[Pietismus|pietistische]] bzw. freikirchliche Lebensweise auferlegt, vor allem in &amp;#039;&amp;#039;Auszug der Musikanten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lewis Reise&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Karl-Markus Gauß]]: Die Freiheit und die Kirche. &amp;quot;Lewis Reise&amp;quot;: Per Olov Enquists kühnster Roman. In: [[NZZ]], 6. März 2003. &amp;lt;br /&amp;gt;Gauß meint: „Dass es Enquist zuwege bringt, das Religiöse als Moment der Moderne ausgerechnet in einem Roman über eine fundamentalistische Bewegung zu rechtfertigen, ist … eine bewundernswerte literarische Leistung.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein im deutschen Sprachraum bekanntestes Werk ist der historische Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Besuch des Leibarztes&amp;#039;&amp;#039;, in dem er das Verhältnis des Arztes und Politikers [[Johann Friedrich Struensee|Struensee]] zu der dänischen Königin [[Caroline Mathilde von Hannover|Caroline]] darstellt. Schon 1966 erschien in Deutschland erstmals sein Roman &amp;#039;&amp;#039;Der fünfte Winter des Magnetiseurs&amp;#039;&amp;#039;, in dem Enquist ebenfalls von einer historischen Person ausgeht. In diesem Werk ist [[Franz Anton Mesmer]] das Vorbild für den [[Protagonist]]en Friedrich Meisner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seinen ersten Kinderroman &amp;#039;&amp;#039;Großvater und die Wölfe&amp;#039;&amp;#039;, der auf einem Ausflug mit seinen Enkeln basiert, wurde er mit dem [[Luchs des Monats|Luchs des Jahres]] 2003 ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem in der dritten Person geschriebenen [[Autobiografie|autobiografischen]] Buch &amp;#039;&amp;#039;Ein anderes Leben&amp;#039;&amp;#039; berichtet Enquist u. a. über die Kindheit in einem nordschwedischen Dorf, die Entstehung und [[Kunstrezeption|Rezeption]] einiger Werke – besonders des [[Dokumentarroman]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgelieferten&amp;#039;&amp;#039;, der die sog. „[[Baltenauslieferung]]“ behandelt, aber auch die Theaterstücke – sowie über seine Alkoholkrankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
==== Romane und Erzählungen ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kristallögat&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts, Stockholm 1961. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Das Kristallauge&amp;#039;&amp;#039;.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magnetisörens femte vinter&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts, Stockholm 1964. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der fünfte Winter des Magnetiseurs&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Schwedischen übersetzt von [[Hans-Joachim Maass]]. Erste deutsche Ausgabe bei Erdmann, Herrenalb 1966. Neuausgabe bei Hanser, München Wien 2002)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Legionärerna. En bok om baltutlämningen.&amp;#039;&amp;#039; Norstedts, Stockholm 1968. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgelieferten.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Schwedischen übersetzt von Hans-Joachim Maas. Hoffmann und Campe, Hamburg 1969.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sekonden&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts, Stockholm 1971. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der Sekundant&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berättelser från de inställda upprorens tid&amp;#039;&amp;#039;. Erzählungen. Norstedts, Stockholm 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musikanternas uttåg&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts, Stockholm 1978. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Auszug der Musikanten&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nedstörtad ängel&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts, Stockholm 1985. (Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Gestürzter Engel&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Schwedischen übersetzt von [[Wolfgang Butt]]. Hanser, München 1987, ISBN 3-446-14535-4)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kapten Nemos bibliotek&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts, Stockholm 1991, (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Kapitän Nemos Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Livläkarens besök&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts, Stockholm 1999. (Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Besuch des Leibarztes]]&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Schwedischen übersetzt von Wolfgang Butt. Hanser, München Wien 2001, ISBN 3-446-19980-2)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lewis resa&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts, Stockholm 2001. (Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Lewis Reise&amp;#039;&amp;#039;. Hanser, München 2003, ISBN 3-446-20267-6)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Boken om Blanche och Marie&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts: Stockholm, 2004. (Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von [[Blanche Wittman|Blanche]] und [[Marie Curie|Marie]].&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2007. ISBN 3-596-17172-5.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liknelseboken&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Norstedts, Stockholm 2013. (Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Gleichnisse&amp;#039;&amp;#039;. Ein Liebesroman. Aus dem Schwedischen übersetzt von Wolfgang Butt. Hanser, München 2013, ISBN 3-446-24330-5.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theaterstücke ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tribadernas natt&amp;#039;&amp;#039;. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht der Tribaden.&amp;#039;&amp;#039;) [[Uraufführung|UA]]: 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chez Nous&amp;#039;&amp;#039;. Zusammen mit [[Anders Ehnmark]]. UA: 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Till Fedra&amp;#039;&amp;#039;. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Verdunklung&amp;#039;&amp;#039;.) UA: 1980 (Regie: Lone Bastholm.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Från regnormarnas liv&amp;#039;&amp;#039;. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben der Regenwürmer&amp;#039;&amp;#039;.) UA: 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I lodjurets timma&amp;#039;&amp;#039;. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;In der Stunde des Luchses&amp;#039;&amp;#039;.) UA: 1988. 2013 verfilmt als &amp;#039;&amp;#039;[[In der Stunde des Luchses]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildmakarna&amp;#039;&amp;#039;. (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildmacher&amp;#039;&amp;#039;) UA: 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Essays ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katedralen i München&amp;#039;&amp;#039;. Norstedts, Stockholm 1972. (Deutscher Titel: &amp;quot;Die Kathedrale in München&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kartritarna&amp;#039;&amp;#039;. Norstedts, Stockholm 1992 (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die Kartenzeichner.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kinderbücher ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Großvater und die Wölfe]].&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München, Wien 2003, ISBN 978-3-446-20345-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großvater und die Schmuggler&amp;#039;&amp;#039;. Hanser, München, Wien 2011, ISBN 978-3-446-23659-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Biografie ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[August Strindberg|Strindberg]]. Ein Leben&amp;#039;&amp;#039;, aus dem Schwedischen von Verena Reichel, aktualisierte Neuausgabe, btb Verlag/Random House, München 2012, 283 S.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/indizien-fuer-eine-rastlose-existenz.950.de.html?dram:article_id=141338 Indizien für eine rastlose Existenz Per Olov Enquist: &amp;quot;Strindberg. Ein Leben&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autobiografisches Werk ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ett annat liv.&amp;#039;&amp;#039; Norstedts, Stockholm 2008. (Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Ein anderes Leben&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Schwedischen übersetzt von Wolfgang Butt. Hanser, München 2009, ISBN 978-3-446-23270-9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Drehbücher ====&lt;br /&gt;
* 1970: &amp;#039;&amp;#039;Baltutlämningen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1985: &amp;#039;&amp;#039;August Strindberg - ett liv&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;Il Capitano&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;Hamsun&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Enquist erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter:&lt;br /&gt;
* 1969: [[Literaturpreis des Nordischen Rates]] für &amp;#039;&amp;#039;Legionärerna. En bok om baltutlämningen.&amp;#039;&amp;#039; (Deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgelieferten.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1992: Ehrendoktor der [[Universität Umeå]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.humfak.umu.se/om/hedersdoktorer/ |wayback=20170809132504 |text=Hedersdoktorer Humanistisk fakultet Umeå universitet }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999: [[BMF-Plakette]]&lt;br /&gt;
* 2002: [[Deutscher Bücherpreis]] für Internationale Belletristik &amp;#039;&amp;#039;(Der Besuch des Leibarztes)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: [[Gerard-Bonnier-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Luchs des Monats|LUCHS des Jahres]] und [[Nelly-Sachs-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[August-Preis]] für &amp;#039;&amp;#039;Ett annat liv&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: [[Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur]]&lt;br /&gt;
* 2010: [[Nordischer Preis der Schwedischen Akademie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 70. Geburtstag stifteten 2005 seine internationalen Verlage den [[Per-Olov-Enquist-Preis]] für Nachwuchsliteraten von europaweiter Ausstrahlungskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Uwe Timm]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Figuren behalten ihr Geheimnis&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Konkret (Zeitschrift)|konkret]] Literatur 1984/85, S. 92–93.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13685861|Titel=Wir wählen die Waffen (Im Vorhof der Hölle)|Autor=Gespräch|Jahr=1994|Nr=37|Seiten=161–163|Kommentar=Gespräch}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Steinfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vorstellungskraft ist ein Riesenmuskel. Der schwedische Autor Per Olov Enquist wird achtzig.&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Süddeutsche Zeitung]], Nr. 219, 23. September 2014, {{ISSN|0174-4917}}, Seite 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* 1978: Per Olov Enquist. Eine Produktion des Saarländischen Rundfunks/Fernsehen (45 Minuten). Buch und Regie: [[Klaus Peter Dencker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|P.O. Enquist|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119430592}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|5484}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0257981}}&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL274130A}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uibk.ac.at/iza/lis-cgi/laus/laus_prepare.cgi?pgm_status=start&amp;amp;laus_lang=de&amp;amp;sstr=Enquist Artikelsammlung] des [[Innsbrucker Zeitungsarchiv]]s (PDF-Dateien sind frei erhältlich.)&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/kultur/per-olov-enquist-ueber-suende-nett-sein-ist-eine-schwaeche-1.440873 „Nett sein ist eine Schwäche“], [[Süddeutsche Zeitung]], 17. Mai 2010, Interview mit [[Willi Winkler (Autor)|Willi Winkler]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/feature/Feature-Ich-wollte-der-weltbeste-Hochspringer-werden,sendung1026566.html &amp;#039;&amp;#039;Ich wollte der weltbeste Hochspringer werden&amp;#039;&amp;#039; – Fakten und Fiktionen bei Per Olov Enquist] -  Feature von [[Regina Leßner]] (Text und Regie) – Produktion: SWR 2013 - Länge 53:58 (abrufbar auf ndr.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119430592|LCCN=n79055010|NDL=01146126|VIAF=46760618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Enquist, Per Olov}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolumnist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schwedisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Science-Fiction-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Roman]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guldbagge-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Litteris et Artibus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Umeå]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Stockholm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Enquist, Per Olov&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Enquist, P. O.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Hjoggböle, [[Skellefteå (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vaxholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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