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	<title>Pentland Firth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pentland_Firth&amp;diff=706790&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-12-04T19:19:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+https &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Meerenge&lt;br /&gt;
|NAME=Pentland Firth   &lt;br /&gt;
|BILD1=Pentland Firth.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Dunnet Head, Blick über den Pentland Firth nach [[Hoy (Orkney)|Hoy]]&lt;br /&gt;
|BILD2=Swona Wikipedia.JPG&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Blick von [[South Ronaldsay]] zur Insel [[Swona]] im Pentland Firth&lt;br /&gt;
|GEWAESSER1=Nordsee&lt;br /&gt;
|GEWAESSER2=[[Atlantischer Ozean|Nordatlantik]]&lt;br /&gt;
|LANDMASSE1=Orkney&lt;br /&gt;
|LANDMASSE2=[[Schottland|Schottisches Festland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=58/42/49/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 3/08/55/W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=XA/GB-SCT&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Schottland&lt;br /&gt;
|LAENGE=&lt;br /&gt;
|BREITE=10&lt;br /&gt;
|TIEFE=&lt;br /&gt;
|STAEDTE=[[John o’ Groats]]&lt;br /&gt;
|INSELN=[[Isle of Stroma]], [[Swona]], [[Muckle Skerry (Orkney)|Muckle Skerry]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pentland Firth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frei übersetzt: „die Meerenge im Land der Pikten“) bezeichnet die [[Meerenge]]/den [[Belte und Sunde|Sund]] zwischen dem [[Schottland|schottischen Festland]] und [[Orkney]]. Sie entstand durch den Meeresspiegelanstieg in der [[Nacheiszeit]], irgendwann zwischen 12.000 und 10.000 v.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Z. (Datierungen liegen vor, sind aber umstritten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Pentland Firth gilt wegen seiner extremen Strömungs- und Windverhältnisse als eines der schwierigsten Seegebiete im Grenzbereich zwischen [[Nordsee]] und [[Atlantik|Nordatlantik]]. So hat z.&amp;amp;nbsp;B. bei der Indienststellungsfahrt von MV &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Sunniva&amp;#039;&amp;#039;, einer Fähre der Reederei [[Peninsular and Oriental Steam Navigation Company|P&amp;amp;O]] – Peninsular and Oriental Line – in den 1980er Jahren ein [[Monsterwelle|Kaventsmann]] das Brückendeck zerschlagen, so dass die Fähre im Schutz der schottischen Küste zurück nach [[Aberdeen]] laufen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu 100&amp;amp;nbsp;% der ausfallenden Überfahrten im [[Ferry Lifeline Service]] zwischen Orkney ([[Stromness (Orkney)|Stromness]]) und dem schottischen Festland ([[Scrabster]]) gehen nicht auf das Konto widriger Witterungsverhältnisse im Seegebiet um Orkney oder vor der schottischen Nordküste allgemein, sondern allein auf das Konto der Bedingungen auf den entscheidenden vier [[Seemeilen]] zwischen der Südküste von [[Hoy (Orkney)|Hoy]] und dem Festland bei Scrabster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gezeitenstromschnellen (Tidal Races) ==&lt;br /&gt;
Der Firth ist sehr bekannt für die Intensität des Gezeitenstroms, der wegen seiner hohen Durchflussmenge zu den energiereichsten der Welt gehört. Allein der nur ca. 7&amp;amp;nbsp;km breite Hauptstrom zwischen [[Duncansby Head]] und [[Muckle Skerry (Orkney)|Muckle Skerry]] führt im Durchschnitt etwa achtmal so viel Wasser wie der [[Amazonas]]. Deshalb wird diese Gegend auch als das „Saudi-Arabien der [[Gezeitenkraft]]“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/scotland/highlands_and_islands/7676234.stm &amp;#039;&amp;#039;Saudi Arabia of marine energy&amp;#039;&amp;#039;]. Website der &amp;#039;&amp;#039;BBC&amp;#039;&amp;#039; 29. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Westlich der [[Pentland Skerries]] wurden bis zu 16&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|Knoten]] (etwa 30&amp;amp;nbsp;km/h) gemessen. Andernorts werden deutlich höhere Spitzengeschwindigkeiten erreicht, die jedoch wegen der kleinen Querschnitte und der geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit nur wenig Gesamt[[volumenstrom]] haben ([[Saltstraumen]] 22&amp;amp;nbsp;kn oder [[Skookumchuck Narrows]] in [[British Columbia]] mit 17&amp;amp;nbsp;kn). Diese hydrologischen Besonderheiten bieten großes Potenzial zur energetischen Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember&amp;amp;nbsp;2014 wurde bekannt gegeben, dass im Pentland Firth das Meeresströmungskraftwerk [[Meeresströmungskraftwerk#MeyGen|MeyGen]] mit einer Leistung von ca.&amp;amp;nbsp;400&amp;amp;nbsp;MW errichtet werden soll. Nach Betreiberangaben handelt es sich hierbei um das größte bisher geplante derartige Kraftwerk. Baubeginn war 2015, der erste Strom wurde 2016 mit zwei 1,5-MW-Anlagen produziert, 2017 wurden zwei weitere installiert. Der Probebetrieb lief ein Jahr lang, bis Sommer&amp;amp;nbsp;2018, sehr erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Binder: &amp;#039;&amp;#039;Neue Technologie im Meer zur Erzeugung von Energie · Mega-Projekt vor Schottland. Riesige Turbinen müssen starkem Gezeitenstrom trotzen. Kräfte wie bei einem Orkan an Land mit 350&amp;amp;nbsp;km/h&amp;#039;&amp;#039;. [[Täglicher Hafenbericht]], 25.&amp;amp;nbsp;Oktober 2017, S.&amp;amp;nbsp;1, 15. Zum Probebetrieb siehe Referenzartikel &amp;quot;Meeresströmungskraftwerk&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt sollen 269&amp;amp;nbsp;Turbinen zum Einsatz kommen, deren jährliches [[Regelarbeitsvermögen]] dem Verbrauch von ca. 175.000 Haushalten entsprechen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/environment/2014/dec/19/green-light-for-worlds-largest-planned-tidal-energy-project-in-scotland &amp;#039;&amp;#039;Green light for world’s largest planned tidal energy project in Scotland&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. Dezember 2014, abgerufen am 24. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft der Gezeitenströme führt zu Stromkabbelungen und Gezeitenstromschnellen, die zu bestimmten Zeitpunkten der Tidenströmung auftreten können. Einige der Hauptstromschnellen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ‘The Merry Men of Mey’. Südwestlich von [[Isle of Stroma|Stroma]]; von St John’s point quer über den Firth in Richtung Tor Ness auf der Insel [[Hoy (Orkney)|Hoy]]. Insbesondere auf einer nur 25&amp;amp;nbsp;m flachen Sandbank 5&amp;amp;nbsp;km westlich von Stroma bilden sich bei westgerichtetem Strom (Weststrom) und Wind aus Westen (Westwind) konstant stehende und permanent brechende Wellen von mehreren Metern Höhe. Die Geschwindigkeit des Gezeitenstromes kann 10 Knoten (18,5&amp;amp;nbsp;km/h) übersteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ‘The Swelkie’. Das Nordende von Stroma ist gleichmäßig gerundet und fällt tief auf 60&amp;amp;nbsp;m ab, so dass die Strömung sowohl bei Ebbe als auch bei Flut lokal sehr stark beschleunigt wird, hinter &amp;#039;&amp;#039;Swelkie Point&amp;#039;&amp;#039; abreißt und einen gewaltigen Strudel bilden kann. Der Strudel wird nach einer Wikingerlegende durch eine Meerhexe verursacht, die dort die Mühlsteine der Salzmühle drehte, um das Meer salzig zu halten. &amp;#039;&amp;#039;Swelkie&amp;#039;&amp;#039; ist abgeleitet vom Altnordischen Wort &amp;#039;&amp;#039;svalga&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet Verschlinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das ‘Duncansby&amp;amp;nbsp;Race’ fließt stets in östliche Richtung. Es startet nach [[Niedrigwasser]] mit dem einsetzenden Flutstrom entlang der Nordostseite der nur 10&amp;amp;nbsp;m tiefen und 2&amp;amp;nbsp;km langen Untiefe &amp;#039;&amp;#039;Boar of Duncansby&amp;#039;&amp;#039; zunächst unmittelbar vor &amp;#039;&amp;#039;Ness of Duncansby&amp;#039;&amp;#039; nach Südost. Mit zunehmendem Flutstrom und zunehmender Wassertiefe über dem &amp;#039;&amp;#039;Boar of Duncansby&amp;#039;&amp;#039; fließt in den nächsten zweieinhalb Stunden immer mehr Wasser immer schneller über die Untiefe, nun nach Ostnordost. Dabei entsteht ein weiteres &amp;#039;&amp;#039;Race&amp;#039;&amp;#039; westlich davon parallel zur Küste vor &amp;#039;&amp;#039;Ness&amp;amp;nbsp;of&amp;amp;nbsp;Huna&amp;#039;&amp;#039;. Nach Hochwasser erzeugt die nach Nordwest gehende Ebbe einen [[Nehrstrom]] gegen den Uhrzeigersinn, so dass wiederum ein nach Nordost gehender Strom über die Untiefe geht. Auch östlich vor [[Duncansby Head]] bilden sich zu unterschiedlichen Phasen der Tide Stromschnellen mit unterschiedlichem, aber stets gefährlichem Charakter. Besonders gefährlich wird es bei stürmischen Winden gegen die Tidenströmung, da die Strudel den Energietransport innerhalb der Sturmwellen unterbrechen, wodurch deren kinetische Energie in potentielle umgewandelt wird, die Welle sich zu einer Wasserwand aufbaut und im nächsten Moment unter der Schwerkraft zusammenbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der ‘Liddel&amp;amp;nbsp;Eddy’ (Liddel-Nehrstrom) bildet sich bei Flut zwischen den Inseln [[South Ronaldsay]] und [[Muckle Skerry (Orkney)|Muckle Skerry]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenge in Schottland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenge (Atlantischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Highland (Council Area)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer von Orkney]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenge in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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