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	<title>Pensionsgeschäft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:36:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pensionsgesch%C3%A4ft&amp;diff=303211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-07-21T17:04:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pensionsgeschäft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder auch {{enS|repurchase operation, repurchase agreement}}, daraus verkürzt auch „Repogeschäft“) ist im [[Bankwesen]] ein [[Vertrag]], mit dem der [[Eigentümer]] eines [[Vermögensgegenstand]]es diesen an einen anderen mit einer [[Rückkaufvereinbarung]] für einen begrenzten Zeitraum [[Veräußerung|veräußert]]. Der Zeitpunkt der Rückgabe kann von vornherein vereinbart oder erst später festgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort „Pension“ ([{{IPA|paŋ&amp;#039;zìo:n-}}], {{frS|pension}}, „Abwägen, Zahlung, Abgabe“&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Hermann, &amp;#039;&amp;#039;Knaurs etymologisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 366&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde ursprünglich als [[Kostgeld]] oder [[Ruhegehalt]] übersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Franz%C3%B6sisch_Deutsches_W%C3%B6rterbuch_mit_b/dNhDAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Pension+franz%C3%B6sisch&amp;amp;pg=PA165&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1625773274973 J. A. Solomé, &amp;#039;&amp;#039;Französisch-Deutsches Wörterbuch mit besonderer Hinsicht auf den Inhalt der Wörter und die Bildung des Redensarten&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1828, S. 165]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der daraus abgeleitete Ausdruck „in Pension geben“ bedeutet, einen Gegenstand nur temporär einem anderen [[Wirtschaftssubjekt]] zu überlassen und ihn später von diesem wieder zurückzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Wechselpensionsgeschäft&amp;#039;&amp;#039; entstand als erstes Pensionsgeschäft vor dem Ersten Weltkrieg und wurde von deutschen Banken zwecks [[Arbitrage]] ([[Zinsdifferenzgeschäft]]) genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Bank_Lexikon/5JaABwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=wechselPensionsgesch%C3%A4ft&amp;amp;pg=PA1877&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1626637635308 Gerhard Müller/Josef Löffelholz, &amp;#039;&amp;#039;Bank-Lexikon: Handwörterbuch für das Bank- und Sparkassenwesen&amp;#039;&amp;#039;, 1973, Sp. 1878]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Georg Obst]] schrieb in der ersten Auflage seines Grundlagenwerks „Das Bankgeschäft“ im Jahre 1921: „Zur Ausnutzung des billigeren Zinssatzes im Auslande werden öfters Wechsel in Pension gegeben“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Das_Bankgesch%C3%A4ft/Sfkii-4fd20C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Pensionsgesch%C3%A4ft+bankgesch%C3%A4ft&amp;amp;pg=PA314&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1626632119315 Georg Obst, &amp;#039;&amp;#039;Das Bankgeschäft&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1921, S. 314]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen]] berichtete im Jahre 1951, dass auf dem französischen Geldmarkt das Wechselpensionsgeschäft eine bedeutende Rolle spiele. Das von {{laS|pensio}} abstammende Verb ({{laS|pendere}}) bedeute so viel wie „an die Waage hängen“, wovon das Verb {{frS|pendre}} abstamme. In der französischen Sprache spreche man auch von „zum Pfandleiher bringen“ ({{frS|mettre en pension}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Knapp Verlag (Hrsg.), Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, &amp;#039;&amp;#039;Vom französischen Geldmarkt&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, 1951, S. 254&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Wechselpensionsgeschäft trat eine Bank einen Teil der von ihr [[Diskontgeschäft|diskontierten]] [[Wechsel (Urkunde)|Wechsel]] für eine kurze Frist gegen die Gewährung von Darlehen ab, um diese noch vor Verfall der diskontierten Wechsel zurückzukaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Knapp Verlag (Hrsg.), Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, &amp;#039;&amp;#039;Vom französischen Geldmarkt&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, 1951, S. 255&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pensionsgeschäfte deutscher Banken mit französischen Instituten waren für deutsche Institute mit einem [[Währungsrisiko]] verbunden, weil der [[Wechselkurs]] während der [[Laufzeit (Wirtschaft)|Laufzeit]] des Geschäfts schwanken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Beim Pensionsgeschäft ist der &amp;#039;&amp;#039;Pensionsgeber&amp;#039;&amp;#039; die [[Vertragspartei]], die den Pensionsgegenstand mit Rückkaufvereinbarung veräußert, &amp;#039;&amp;#039;Pensionsnehmer&amp;#039;&amp;#039; ist die Partei, die diesen Gegenstand temporär erwirbt. &amp;#039;&amp;#039;Pensionsgegenstand&amp;#039;&amp;#039; sind heute [[Wertpapier]]e ([[Anleihe]]n, seltener [[Aktie]]n; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wertpapierpensionsgeschäfte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Devisen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Das_kleine_B%C3%B6rsen_Lexikon/PyTRDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Pensionsgesch%C3%A4ft&amp;amp;pg=PA1151&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1625775950825 Hans E. Büschgen, &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Börsen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 1151]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich meist um kurzfristige [[Geldmarkt]]geschäfte mit dem Ziel, weniger liquide Pensionsgegenstände durch deren befristete Veräußerung in [[Liquiditätsgrad#Liquidität 1. Grades|Liquidität 1. Grades]] (etwa [[Bankguthaben]]) zu [[Monetarisierung|monetarisieren]]. Da diese Liquiditätsverbesserung nur kurzfristig wirkt und nach Rückkauf wieder verschwindet, dienen Pensionsgeschäfte den Pensionsgebern häufig bei der [[Bilanzierung]] als [[Bilanzkosmetik]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Bankbilanzierung_nach_HGB_und_IFRS/Xnk3DwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Pensionsgesch%C3%A4ft+Pension&amp;amp;pg=PA123&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1625774171168 Hartmut Bieg/Gerd Waschbusch, &amp;#039;&amp;#039;Bankbilanzierung nach HGB und IFRS&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 122 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der [[Offenmarktpolitik]] der [[EZB]] werden Pensionsgeschäfte zudem zur Steuerung der [[Geldmenge]] eingesetzt (siehe [[Rückkaufvereinbarung]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans E. Büschgen, &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Börsen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 1151&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Legaldefinition]] des {{§|340b|hgb|juris}} Abs. 1 [[Handelsgesetzbuch|HGB]] handelt es sich bei Pensionsgeschäften um „Verträge, durch die ein [[Kreditinstitut]] oder der [[Kunde]] eines Kreditinstituts (&amp;#039;&amp;#039;Pensionsgeber&amp;#039;&amp;#039;) ihm gehörende Vermögensgegenstände einem anderen Kreditinstitut oder einem seiner Kunden (&amp;#039;&amp;#039;Pensionsnehmer&amp;#039;&amp;#039;) gegen [[Zahlung]] eines Betrags überträgt und in denen gleichzeitig vereinbart wird, dass die Vermögensgegenstände später gegen Entrichtung des empfangenen oder eines im Voraus vereinbarten anderen Betrags an den Pensionsgeber zurück übertragen werden müssen oder können“. Pensionsgeschäfte bestehen demnach aus einer &amp;#039;&amp;#039;Überlassungsvereinbarung&amp;#039;&amp;#039; und einer &amp;#039;&amp;#039;Rückübertragungsvereinbarung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Pensionsgeber ein Kreditinstitut, handelt es sich um Kredite in Form „anderer außerbilanzieller Geschäfte“ im Sinne des {{§|19|kredwg|juris}} Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 [[Kreditwesengesetz|KWG]], wenn eine Rücknahmeverpflichtung vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vertragsgestaltung]] von Pensionsgeschäften erfolgt international auf der Grundlage des erstmals 1992 veröffentlichten Mustervertrages „Global Master Repurchase Agreement“ der [[International Capital Market Association]] (ICMA) oder der „Public Securities Associaton“ (PSA). In Deutschland wird ein von den [[Bankenverband|Bankenverbänden]] erarbeiteter [[Rahmenvertrag]] für echte Pensionsgeschäfte verwendet. Unterliegen die Pensionsgegenstände einem [[Kursrisiko]], wird im Vertrag eine [[Margin]] oder eine [[Kaufpreis]]anpassung vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist zwischen echten und unechten Pensionsgeschäften:&lt;br /&gt;
* „Übernimmt der Pensionsnehmer die Verpflichtung, die Pensionsgegenstände zu einem bestimmten oder vom Pensionsgeber zu bestimmenden Zeitpunkt zurück zu übertragen, so handelt es sich um ein echtes Pensionsgeschäft“ (§ 340b Abs. 2 HGB).&lt;br /&gt;
* „Ist der Pensionsnehmer lediglich berechtigt, die Vermögensgegenstände zu einem vorher bestimmten oder von ihm noch zu bestimmenden Zeitpunkt zurück zu übertragen, so handelt es sich um ein unechtes Pensionsgeschäft“ (§ 340b Abs. 3 HGB).&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;echten Pensionsgeschäft&amp;#039;&amp;#039; müssen die Pensionsgegenstände am Ende der [[Laufzeit (Wirtschaft)|Laufzeit]] zurück übertragen werden, beim &amp;#039;&amp;#039;unechten Pensionsgeschäft&amp;#039;&amp;#039; können sie zurück übertragen werden. Beim echten Pensionsgeschäft wird technisch ein [[Kassageschäft|Kassaverkauf]] mit einem [[Termingeschäft|Terminkauf]] desselben [[Basiswert]]s kombiniert, beim unechten liegt ein bedingtes Termingeschäft in Form einer [[Option (Wirtschaft)|Option]] zugrunde, bei welcher der Pensionsgeber als [[Stillhalter]] fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pensionsgeschäfte mit der Bundesbank ==&lt;br /&gt;
Pensionsgeschäfte werden auf dem Geldmarkt abgeschlossen. Die [[Deutsche Bundesbank]] schloss im Rahmen ihrer Offenmarktpolitik ab April 1973 &amp;#039;&amp;#039;Wechselpensionsgeschäfte&amp;#039;&amp;#039; mit den [[Geschäftsbank]]en als Pensionsnehmer ab (sie stellte dieses Geschäft 1982 ein), seit Juni 1979 folgten Wertpapiere; sie fungierte bis Dezember 1998 bei Pensionsgeschäften über Wertpapiere mit den Geschäftsbanken ebenfalls als Pensionsnehmer, was zu einer befristeten Erhöhung des [[Zentralbankgeld]]s führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Bankbetriebslehre/iXTzBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Pensionsgesch%C3%A4ft+bankgesch%C3%A4ft&amp;amp;pg=PA667&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1626631033677 Hans E. Büschgen, &amp;#039;&amp;#039;Bankbetriebslehre&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 275]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 1999 hat die [[Europäische Zentralbank]] diese Funktion übernommen. Ab 1979 schloss die Bundesbank auch Pensionsgeschäfte in Devisen auf dem [[Devisenmarkt]] ab,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4dVL8lDl3KsC&amp;amp;pg=PA139&amp;amp;lpg=PA139&amp;amp;dq=bundesbank+Pensionsgesch%C3%A4fte+Devisen+1979&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=F0w8tMUqiZ&amp;amp;sig=ACfU3U2PQAOKzm6_vpH7qhg_8ZTIpFJh4g&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi24_vWpu3xAhUngP0HHZHWDyIQ6AEwB3oECAwQAw#v=onepage&amp;amp;q=bundesbank%20Pensionsgesch%C3%A4fte%20Devisen%201979&amp;amp;f=false Werner Ehrlicher/Diethard B. Simmert, &amp;#039;&amp;#039;Wandlungen des geldpolitischen Instrumentariums der Deutschen Bundesbank&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 140]&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei die Geschäftsbanken als Pensionsnehmer auftreten. Hierdurch floss Zentralbankgeld befristet ab, der Wechselkurs wurde hierdurch nicht beeinflusst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans E. Büschgen]], &amp;#039;&amp;#039;Bankbetriebslehre&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 276&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gab die Bundesbank jedoch nicht ihre Devisenbestände an [[US-Dollar]] in Pension, sondern die Geschäftsbanken erhielten lediglich einen [[Herausgabeanspruch]] auf [[Geldmarktpapier#Handelsobjekte|US-Schatzwechsel]] gegen die Bundesbank.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Maier, &amp;#039;&amp;#039;Die neue Offenmarktpolitik der Bundesbank&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wirtschaftsdienst]] vol. 61 iss. VII, 1981, S. 336 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilanzierung ==&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist ein Pensionsgeschäft aus Sicht des Pensionsgebers eine Kreditaufnahme gegen [[Kreditsicherheit]]en (Pensionsgegenstand); er wird [[Kreditnehmer]] eines Pensionsnehmers, der als [[Kreditgeber]] ein [[Kreditrisiko]] gegenüber dem Pensionsgeber besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Bankbilanz_nach_HGB/VCHRDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Pensionsgesch%C3%A4ft+margin&amp;amp;pg=PA98&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1625909458523 Christian Gaber, &amp;#039;&amp;#039;Bankbilanz nach HGB&amp;#039;&amp;#039;, 2018, S. 98]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kreditrisiko wird durch die Kreditsicherheiten erheblich gemindert. Der Pensionsnehmer hat lediglich noch ein Risiko der [[Wertminderung]], das durch die [[Margin]] abgedeckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle von &amp;#039;&amp;#039;echten Pensionsgeschäften&amp;#039;&amp;#039; sind die übertragenen Pensionsgegenstände weiterhin in der [[Bilanz]] des Pensionsgebers auszuweisen; er hat in Höhe des für die Übertragung erhaltenen Betrags eine [[Verbindlichkeit]] gegenüber dem Pensionsnehmer zu [[Passivierung|passivieren]] ({{§|340b|hgb|juris}} Abs. 4 HGB). Zwar verliert hierbei der Pensionsgeber sein Eigentum am Pensionsgegenstand, aber die [[wirtschaftliche Betrachtungsweise]] ({{enS|substance over form}}) steht bei der [[Bilanzierung]] im Vordergrund. Deshalb darf der Pensionsgeber die Pensionsgegenstände weiterhin [[Aktivierung (Rechnungswesen)|aktivieren]]. Im Falle von &amp;#039;&amp;#039;unechten Pensionsgeschäften&amp;#039;&amp;#039; sind die Vermögensgegenstände nicht in der Bilanz des Pensionsgebers, sondern in der Bilanz des Pensionsnehmers auszuweisen. Der Pensionsgeber hat unter der Bilanz den für den Fall der Rückübertragung vereinbarten Betrag als [[Eventualverbindlichkeit]] anzugeben (§ 340b Abs. 5 HGB) und eine Verbindlichkeit gegenüber dem Pensionsnehmer auszuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jeder [[Bilanzposition]] der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten und der „unter dem Strich“ vermerkten Eventualverbindlichkeiten ist bei Kreditinstituten gemäß {{§|35|rechkredv|juris}} Abs. 5 [[RechKredV]] im [[Anhang (Jahresabschluss)|Anhang]] jeweils der Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögensgegenstände anzugeben. Beim unechten Pensionsgeschäft gilt {{§|27|rechkredv|juris}} RechKredV, wonach der Unterstrichposten 2a „Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften“ zu vermerken ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Gaber, &amp;#039;&amp;#039;Bankbilanz nach HGB&amp;#039;&amp;#039;, 2018, S. 610&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Anders als bei [[Lombardkredit]]en wird bei echten Pensionsgeschäften das Eigentum am Pensionsgegenstand auf den Pensionsnehmer übertragen, beim Lombardkredit liegt eine [[Verpfändung]] vor, die lediglich den [[Unmittelbarer Besitz|unmittelbaren Besitz]] überträgt. [[Devisentermingeschäft]]e, Finanztermingeschäfte und ähnliche Geschäfte sowie die [[Emission (Wirtschaft)|Emission]] eigener [[Schuldverschreibung]]en auf abgekürzte Zeit gelten nicht als Pensionsgeschäfte (§ 340b Abs. 6 HGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pfandleiher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4243845-7}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pensionsgeschaft}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmarktgeschäft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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