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	<title>Penninikum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:12:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Penninikum&amp;diff=726846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuhni74: /* Vorkommen */einige Schärfungen in den Ostalpen - die Flyschzone ist ja zweifellos auch alpin</title>
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		<updated>2025-10-26T20:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorkommen: &lt;/span&gt;einige Schärfungen in den Ostalpen - die Flyschzone ist ja zweifellos auch alpin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alpengeologie01.png|mini|Geologische Skizze der Alpen mit den Bezeichnungen der größeren Untereinheiten. Die Lage der Großeinheiten geht aus der Farbzuordnung in der Legende hervor.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Penninikum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der geologischen Haupteinheiten der Alpen. Seine Gesteine gehörten zum größeren Teil dem Ablagerungsraum der [[Tethys (Ozean)|Tethys]] an, dessen Nordwestzipfel im [[Jura (Geologie)|Jura]] (206–144 [[Mya (Zeitskala)|mya]]) zwischen der europäischen [[Erdkruste|Kontinentalkruste]] und der zum afrikanischen Kontinent gerechneten [[Adriatische Platte|Adriatischen Kontinentalplatte]] lag. Bei der [[Alpidische Orogenese|Alpenfaltung]] wurden die Gesteine des Penninikums zusammengeschoben und weit nach Norden und Westen auf den europäischen Kontinentalrand überschoben. So entstanden aus dem Penninikum die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Penninischen Decken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Paläogeographie ==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* Briançonnais&lt;br /&gt;
* Valais&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur und Gesteinsinhalt ==&lt;br /&gt;
Im Strukturbau der Alpen liegt das Penninikum über dem [[Helvetisches System|Helvetikum]] (abgescherte Sedimente des europäischen Kontinents) und unter dem [[Ostalpin]] / [[Südalpen|Südalpin]] (Bestandteile der oberen Kontinentalplatte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Gesteinen des Penninikums lässt sich eine Dreiteilung in Oberes, Mittleres und Unteres Penninikum vornehmen, die jeweils wiederum aus einem kompliziert verformten Stapel tektonischer Decken bestehen, die auf einen gemeinsamen Entstehungsraum zurückgeführt werden. Gebräuchlich ist auch die gleichbedeutende Unterteilung in Nord-, Mittel- und Südpenninikum, alternativ auch Hoch-, Mittel- und Tiefpenninikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberes Penninikum (Piemont-Zone) ===&lt;br /&gt;
Die Gesteine dieser Einheit entstammen dem Piemont-Ligurischen Ozean, einem ozeanischen Teilbecken der Tethys direkt vor dem Rand der Apulischen Platte. Zum Oberen oder Hoch-Penninikum ([[Piemont]], [[Ligurien]]) zählen die südpenninischen [[Ophiolith]]e, die zusammen mit [[Bündnerschiefer]]n und [[Radiolarit]]en (ein typisches Tiefseesediment) vorkommen. Ein weiteres charakteristisches Gestein des Penninikums ist der [[Helminthoiden]]-[[Flysch]]. Bei den Ophiolithen handelt es sich um die nicht der [[Subduktion]] zum Opfer gefallenen Reste eines größeren Ozeans, daher kommt ihnen große Bedeutung als Beweis der Existenz [[Ozeanische Erdkruste|ozeanischen Lithosphärenmaterials]] zu. Solche größeren Opholithmassen bilden in den Alpen auch einige Gipfel, der bekannteste ist der [[Großglockner]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] in Österreich. Zum Oberen Penninikum gehören auch die Gesteine der [[Préalpes]] und die [[tektonische Mélange]] der [[Matrei in Osttirol|Matreier]] [[Tektonische Schuppe|Schuppenzone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittleres Penninikum (Briançonnais-Zone) ===&lt;br /&gt;
Die Gesteine des Mittleren Penninikums entstammen einem Hochgebiet im alpinen Ozean, das als Briançonnais bezeichnet wird. Sie stellte eine „kontinentale“ Hochzone dar, während die südlich gelegene Piemont-Zone und die nördliche Valais-Zone tiefer gelegene Sedimentationsräume waren. Die genaue geologische Stellung des Briançonnais ist weiter Gegenstand der Forschung. Diskutiert wird die Herkunft als Rest eines [[Terran]]s oder als ehemalige Ostspitze der heutigen [[Iberische Halbinsel|iberischen Halbinsel]]. Klar ist, dass die Briançonnais-Schwelle den [[Walliser Trog]] (Valais-Zone) im Norden vom Piemont-Ozean im Süden trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittlere Penninikum enthält Kristallindecken, kohleführende Schichten des [[Paläozoikum]]s (Zone de Houillière) und davon abgescherte [[Mesozoikum|mesozoische]] Sedimentdecken, die aus [[Sandstein]]en, [[Tonstein]]en und [[Sand|Kalksanden]] (im Walliser Trog) sowie flachmarinen Kalken und Mergeln (auf der Briançonnais-Schwelle) bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unteres Penninikum (Valais-Zone) ===&lt;br /&gt;
Das Untere Penninikum enthält unter anderem ozeanische Sedimente und [[Ophiolith]]e, [[Bündnerschiefer]] sowie die [[Flyschzone]]. Es wird heute als Überrest eines [[Akkretionskeil]]s aus dem zum [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] offenen nordpenninischen [[Valais-Ozean]] angesehen, in dem Gesteine aus dem Ozean und vom äußersten Rand des europäischen Kontinents miteinander vermischt sind. Kalk- und Tonschiefer des Unteren Penninikums bilden heute die Berge zwischen [[Brig]] und [[Prättigau]].&amp;lt;!--Nachprüfen!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassischerweise zum Penninikum gerechneten tiefsten Einheiten des penninischen Deckenstapels enthalten Gesteine, die dem Übergang zwischen Ozean und den Außenbereichen des europäischen [[Schelf|Kontinentalschelfs]] entstammen. Sie werden heute unter dem Namen Subpenninikum zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tektonischer Bau ==&lt;br /&gt;
Das Penninikum ist in seiner Gesamtheit als mittlere Großeinheit zwischen der adriatischen Oberplatte und der europäischen Unterplatte oft stark tektonisch beansprucht. Anders als im Helvetikum wurde nicht nur das sedimentäre Deckgebirge, sondern auch das kristalline Grundgebirge in die Deckentektonik mit einbezogen. Typisch für seinen Bau sind große, liegende Falten mit Gneiskernen sowie die häufig vorkommende, großräumige Abscherung der Sedimentdecken von ihrer ursprünglichen Unterlage, vor allem an [[Evaporit]]serien der [[Trias (Geologie)|Trias]]. Die abgescherten Sedimente wurden im Allgemeinen weiter nach Norden verfrachtet als ihr Unterlager, so dass das kristalline [[Grundgebirge]] im Süden zurückblieb. Schmale Reste von Sedimenten machen dort eine Unterscheidung der verschiedenen Deckeneinheiten möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Penninikum wurde in einem späten Stadium der alpinen Orogenese an der [[Periadriatische Naht|Periadriatischen Naht]] nach Süden und Südwesten auf das Südalpin [[Überschiebung|rücküberschoben]], so dass der Deckenstapel auf komplizierte Weise verfaltet wurde. Darüber hinaus kam es im [[Kanton Tessin|Tessin]] zu einer tief reichenden Aufwölbung. Das komplette Penninikum wurde in einer Nord-Süd-[[Streichen (Geologie)|streichenden]] Struktur, dem &amp;#039;&amp;#039;Lepontinischen Dom&amp;#039;&amp;#039;, um bis zu 16&amp;amp;nbsp;km angehoben. Aus diesem Grund sind die Einheiten des Tiefpenninikums dort an der Oberfläche aufgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem penninischen Deckenstapel der Schweiz und Frankreichs ist im Gebiet der [[Dent Blanche]] ein großer Rest ostalpiner Gesteine erhalten geblieben, die [[Dent Blanche-Decke]]. Ungefähr an der Grenze zwischen Schweiz und Österreich werden die penninischen Decken von den ostalpinen Decken fast vollständig überlagert. Sie treten nur im penninischen Flysch der den Alpennordrand begleitenden [[Flyschzone]] zu Tage sowie in einigen tektonischen Fenstern im Osten ([[Gargellenfenster]], [[Unterengadiner Fenster]], [[Tauernfenster]] und [[Rechnitzer Fenster]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klippendecken ===&lt;br /&gt;
Hoch- und Mittelpenninische Sedimente sind von ihrer kristallinen Unterlage abgeschert und weit nach Norden überschoben worden. Sie liegen heute als vom übrigen Penninikum isolierte [[Klippe (Geologie)|tektonische Klippen]] vor. Die Decken der Préalpes liegen auf den tektonisch tieferen [[Helvetisches System|helvetischen Decken]], ganz im Norden sogar auf überfahrener [[Molasse]]. Hier bilden tektonisch stark beanspruchte [[Ultrahelvetikum|ultrahelvetische]] Sedimente die vermittelnde Schicht zwischen den Préalpes und ihrem Unterlager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klippendecken bilden eine lange Reihe von Einzelvorkommen, die sich zwischen dem Osten von [[Luzern]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mythen-Decke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in der Schweiz in weitem Bogen bis nach [[Annecy]] in Frankreich (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annes-Decke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) hinziehen. Die größten zusammenhängenden Vorkommen sind zwei große, an der Ostspitze des [[Genfersee]]s ineinander übergehende Einheiten: im Südwesten die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chablais-Préalpes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, südlich des Genfersees im [[Chablais]], und im Nordosten die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Préalpes Romandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in den [[Freiburger Voralpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Préalpes werden von unten nach oben in folgende Einheiten unterteilt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jon Mosar |url=http://www.unil.ch/igp/page22638_en.html |titel=The Prealps |hrsg=Institute für Geologie und Paläontologie der Universität Lausanne |zugriff=2010-02-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111125064820/http://www.unil.ch/igp/page22638_en.html |archiv-datum=2011-11-25 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-06 18:53:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Niesen-Decke&amp;#039;&amp;#039;, die nur in den Préalpes Romandes vorkommt und dort die südlichste Einheit der Klippendecken bildet&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Préalpes Médianes&amp;#039;&amp;#039;, sie werden in die &amp;#039;&amp;#039;Préalpes Plastiques&amp;#039;&amp;#039; (vor allem weiche, plastische Flysch-Gesteine) und die überlagernden &amp;#039;&amp;#039;Préalpes Rigides&amp;#039;&amp;#039; (vor allem harte, rigide Kalksteine) eingeteilt&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Brekzien-Decke&amp;#039;&amp;#039;, die nur auf dem südlichen Teil der Préalpes Médianes vorkommt&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Nappe Supérieure&amp;#039;&amp;#039;, sie wird noch einmal unterteilt die Gets-Decke, die Simmen-Decke, die Dranses-Decke und die Gurnigel-Decke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Einteilung in&lt;br /&gt;
* Oberes Penninikum (Piedmont, Ligurien):&lt;br /&gt;
** Südpenninische [[Ophiolith]]e&lt;br /&gt;
** [[Bündnerschiefer]]&lt;br /&gt;
** Préalpes&lt;br /&gt;
** Helminthoiden-Flysch&lt;br /&gt;
** Matrei-[[tektonische Mélange|Mélange]]&lt;br /&gt;
* Mittleres Penninikum (Briançonnais)&lt;br /&gt;
** Mittelpenninische Kristallindecken&lt;br /&gt;
** Abgescherte Sedimentdecken (Briançonnais, Sub-Briançonnais, Zone Houillière)&lt;br /&gt;
* Unteres Penninikum (Valais)&lt;br /&gt;
** Akkretionskeil des Unteren Penninikums&lt;br /&gt;
** Nordpenninische Ophiolithe, Bündnerschiefer, [[Rhenodanubischer Flysch]]&lt;br /&gt;
* Sub-Penninikum (distaler europäischer Kontinentalrand)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Metamorphose ==&lt;br /&gt;
Hochpenninikum im Mittel als nur 2–3&amp;amp;nbsp;km breites Band (Beispiel: Aroser Schuppenzone) oberkretazische Hochdruck-Niedrigtemperatur-Metamorphose (100–80 Mio. Jahne), 8–12 kbar ~ 30–45&amp;amp;nbsp;km, 200–400 °C, Eklogit- und Blauschieferfazies&lt;br /&gt;
tertiäre Hochtemperatur-Mitteldruck-Metamorphose (oberes [[Eozän]], 38 Mio. Jahre), Amphibolitfazies, lokal [[Anatexis|anatektische Schmelze]]&lt;br /&gt;
stärkste Metamorphose im Süden&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Größere Teile des Alpenraumes bestehen aus Gesteinen des Penninikums, vor allem in den Westalpen und den Schweizer Alpen. Die Westalpen südlich der [[Rhone]]-[[Simplonpass|Simplon]]-Linie bestehen fast ausschließlich aus Gesteinen des Penninikums, denen nach Westen externe [[Kristallinkomplex|Kristallinmassive]] und tektonisch deformiertes [[Deckgebirge]] vorgelagert sind. Im Schweizer Raum werden die Gebiete südlich des [[Aarmassiv]]s und nördlich der Periadriatischen Naht dem Penninikum zugerechnet. In den Klippen-Decken östlich [[Luzern]] und in der [[Dent Blanche|Dent-Blanche]]-Decke lagern dem Penninikum hier Überreste der Einheit des Ostalpins auf. Das westalpine Penninikum taucht bei [[Liechtenstein]] und [[Kanton Graubünden|Graubünden]] unter das Ostalpin ab. Östlich des Rheins wird das Penninikum so fast vollständig von den Ostalpinen Decken überlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ostalpen ist es unter diesen Decken nur in einigen Bereichen an der Oberfläche erschlossen. Zu den penninischen Decken gehört die [[Flyschzone]] (Sandsteinzone) in den [[Nördliche Ostalpen|Nördlichen Ostalpen]], die den Alpennordrand in Bayern und Österreich auf weite Strecken begleitet (mit einzelnen kalkigen [[Klippe (Geologie)|Klippen]] wie bei [[Ybbsitz]] und Wien-[[Roter Berg (Wien)|St.Veit]]). In den [[Zentrale Ostalpen|Zentralen Ostalpen]] erscheint das Penninikum mit [[Kristallinkomplex|kristallinen Gesteinen]] in [[Fenster (Geologie)|geologischen Fenstern]], zum Beispiel im [[Gargellenfenster]] in [[Vorarlberg]], im [[Unterengadiner Fenster]], das bis [[Prutz]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] hereinreicht; im [[Tauernfenster]] zwischen [[Brennerpass|Brennerfurche]] und [[Liesertal]] und im [[Rechnitzer Fenster]] am Ostende der Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Penninikum&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von den [[Walliser Alpen|Penninischen Alpen]] ab, deren Name von den [[latein]]ischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Mons Penninus&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Summus Penninus&amp;#039;&amp;#039; für den [[Grosser St. Bernhard|Großen Sankt-Bernhard-Pass]] und &amp;#039;&amp;#039;Vallis Pennina&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Alpes Poeninae|Vallis Poenina]]&amp;#039;&amp;#039;) für das [[Rhonetal (Schweiz)|obere Rhonetal]] (entspricht ungefähr dem heutigen [[Kanton Wallis]]) ableitet. Ursprünglich dürfte sich der Name auf ein [[Kelten|keltisches]] oder vorkeltisches Wort für [[Gebirgspass|Pass]] oder Berg bezogen haben (vgl. [[Goidelische Sprachen|gälisch]] &amp;#039;&amp;#039;ben&amp;#039;&amp;#039;, [[Walisische Sprache|walisisch]] &amp;#039;&amp;#039;pen&amp;#039;&amp;#039;), das später eine keltische und dann [[Römisches Reich|römische]] Gottheit bezeichnete (&amp;#039;&amp;#039;[[Jupiter (Mythologie)|Iupiter]] Penninus&amp;#039;&amp;#039;, mit nachfolgend hergestelltem Bezug auf den [[Punier]] (&amp;#039;&amp;#039;Poenus&amp;#039;&amp;#039;) [[Hannibal]] auch &amp;#039;&amp;#039;Iupiter Poeninus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;Der widersinnigen Ableitung des Namens von den Puniern widerspricht schon &amp;#039;&amp;#039;[[Titus Livius|Livius]] (XXI, 38)&amp;#039;&amp;#039;. Auf der Höhe des Passes stand ein Tempel, in welchem ein Gott &amp;#039;&amp;#039;Peninus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Penninus&amp;#039;&amp;#039; von den Eingeborenen verehrt wurde. Dieser Name wird von dem celtischen Worte &amp;#039;&amp;#039;Penn&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pinn&amp;#039;&amp;#039; – de Spitze – abgeleitet. Die Römer machten daraus einen &amp;#039;&amp;#039;Jupiter Penninus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;mons Jovis&amp;#039;&amp;#039; (daher &amp;#039;&amp;#039;Mont Joux&amp;#039;&amp;#039;).&amp;#039;&amp;#039;“ C. Ludwig Enoch Zander: &amp;#039;&amp;#039;Der Heerzug Hannibals über die Alpen.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1828, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ostalpen#Tektonische Gliederung|Tektonische Gliederung der Ostalpen]]&lt;br /&gt;
* [[Penninischer Ozean]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Manfred P. Gwinner |Titel=Geologie der Alpen. Stratigraphie, Paläogeographie, Tektonik |Auflage=2. |Verlag=Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Stuttgart |Datum=1978 |ISBN=3-510-65315-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Stefan M. Schmid]], Bernhard Fügenschuh, Eduard Kissling, Ralf Schuster |Titel=Tectonic map and overtall architecture of the Alpine orogen |Sammelwerk=Eclogae geologicae Helvetiae |Band=97 |Datum=2004 |ISSN=0012-9402 |Seiten=93–117 |Online=https://earth.unibas.ch/tecto/Members/Schmid/Publications/082_Schmidetal.2004bEcl.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Reinhard Schönenberg, Joachim Neugebauer |Titel=Einführung in die Geologie Europas |Reihe=Rombach-Hochschul-Paperback |BandReihe=18 |Auflage=4., neubearbeitete |Verlag=Rombach |Ort=Freiburg (Breisgau) |Datum=1981 |ISBN=3-7930-0914-9 |Seiten=185ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinz Veit |Titel=Die Alpen. Geoökologie und Landschaftsentwicklung |Reihe=UTB. Geowissenschaften, Ökologie, Biologie |BandReihe=2327 |Verlag=Ulmer |Ort=Stuttgart |Datum=2002 |ISBN=3-8001-2788-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattentektonik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuhni74</name></author>
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