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	<title>Penisvorfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T01:25:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Penisvorfall&amp;diff=1065301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RonMeier: Kleinkram</title>
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		<updated>2024-12-08T15:36:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Penisvorfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Prolapsus penis&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Penisprolaps&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man in der [[Veterinärmedizin|Tiermedizin]] das Ausschachten des [[Penis]] bei Säugetieren über die Phase der sexuellen Erregung hinaus bzw. die Unfähigkeit den Penis in die [[Penisvorhaut|Vorhaut]] zurückzuziehen. Größere praktische Bedeutung hat der Penisvorfall beim [[Hauspferd|Hengst]] und beim [[Eigentliche Chinchillas|Chinchillabock]]. Die entsprechende Erkrankung bei Reptilien ist der [[Hemipenisvorfall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Bei den Nichtprimaten ist der [[Penis]] normalerweise in der Haut der Bauchwand verborgen. Bei sexueller Erregung stülpt sich sein freies Ende (&amp;#039;&amp;#039;Pars libera penis&amp;#039;&amp;#039;) infolge der [[Erektion]] aus („Ausschachten“) und wird nach dem Deckakt durch den [[Musculus retractor penis]], beim Hengst auch durch die [[glatte Muskulatur]] des [[Penisschwellkörper]]s zurückgezogen. Zur Untersuchung des Penis muss bei Großtieren mittels einer Penisanästhesie ([[Regionalanästhesie|Leitungsanästhesie]] des [[Nervus pudendus]] oder seiner Penisäste) ein Penisvorfall künstlich herbeigeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursachen für einen Penisvorfall sind sexuelle Überbeanspruchung, Innervationsstörungen, bei Hengsten die Verabreichung von [[Acepromazin]] und bei Chinchillas auch Haarringbildung um die [[Glans penis|Eichel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinisches Bild und Behandlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgen eines andauernden Penisvorfalls sind Austrocknung der Eichel und Penisverletzungen, die bei längerem Bestehen zu einem [[Nekrose|Absterben]] führen. Therapeutisch kann versucht werden, den Penis nach Reinigung zurückzuverlagern. Bei starken Gewebsveränderungen oder häufigen [[Rezidiv]]en muss eine Penis[[amputation]] in Erwägung gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Busch, Alois Holzmann: &amp;#039;&amp;#039;Veterinärmedizinische Andrologie: Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung bei männlichen Tieren&amp;#039;&amp;#039;. Schattauer Verlag, 2001, ISBN 3-7945-1955-8.&lt;br /&gt;
* Michael Fehr: &amp;#039;&amp;#039;Penisvorfall, Paraphimose.&amp;#039;&amp;#039; In: K. Gabrisch, P. Zwart: &amp;#039;&amp;#039;Krankheiten der Heimtiere.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover 2005, ISBN 3-89993-010-X, S. 201.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferdekrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin bei Tieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RonMeier</name></author>
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