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	<title>Penis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Penis&amp;diff=1653800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: WL hierher</title>
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		<updated>2026-04-03T09:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WL hierher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Penis unbeschnitten.jpg|mini|hochkant|[[Penis des Menschen]] mit [[Hodensack]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strombus gigas Duclos in Chenu 1844 pl 1.jpg|mini|hochkant|Männliche [[Große Fechterschnecke]]. Der Penis ragt links aus dem Haus hervor. [[Jean-Charles Chenu|Chenu]], 1844]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserläufer bei der Paarung crop.jpg|mini|hochkant|[[Wasserläufer]] bei der Paarung, [[Aedeagus]] deutlich erkennbar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Penis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|De-at-Penis.ogg|Aussprache}}, [[Indogermanische Sprachen|indogermanischer]] Wortstamm, {{laS|penis}} „Schwanz, männliches Glied“; vgl. {{grcS|prefix=nein|πέος|péos}}; Plural: &amp;#039;&amp;#039;Penes&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Penisse&amp;#039;&amp;#039;), fachsprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Membrum virile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;männliches Glied&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und älter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zagel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet man das [[Geschlechtsorgan|Begattungsorgan]] männlicher [[Tier]]e bei Arten mit einer [[Befruchtung#Arten der Befruchtung|inneren Befruchtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Der Penis dient zur Übertragung der [[Spermium|Spermien]] in den [[Geschlechtsorgane|weiblichen Geschlechtstrakt]] und bei [[Plazentatiere]]n auch der Ausscheidung des [[Harn]]s. Er ist vor allem bei landlebenden Tierarten sowie bei [[Sedimentation|Sedimentbewohnern]] ausgebildet. Die Penes verschiedener Tiergruppen sind untereinander nicht [[Homologie (Biologie)|homolog]], sondern im Laufe der Evolution mehrfach unabhängig voneinander entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Penis des Menschen]] entspricht in seiner Anatomie und Funktion dem typisch aufgebauten [[Penis der Säugetiere]]. Als [[Phallus]] ist er in vielen Kulturen ein bedeutendes [[Fruchtbarkeitssymbol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Penis stellt im Regelfall ein unpaares röhren- oder rinnenförmiges Organ dar, das als Verlängerung des [[Samenleiter]]s dient. Im einfachsten Falle wird er von einem Schlauch gebildet, der als Körperanhang mit Hilfe des Körperinnendrucks ausgestülpt und in die [[Vagina]] des weiblichen Tieres eingeführt wird. Diese Form ist beispielsweise bei verschiedenen [[Plattwürmer]]n und den [[Rädertierchen]] ausgebildet und wird dort als [[Cirrus (Zoologie)|Cirrus]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kratzwürmer]]n, vielen [[Schnecken]] und [[Ringelwürmer]]n und bei einigen [[Schlangen]] wird der Penis durch ein [[Stützgewebe]] sowie durch [[Hornsubstanz]] stabilisiert. Dieses [[Exoskelett|cuticuläre]] Außenskelett versteift den Penis und bietet Ansatzstellen für Muskulatur, mit deren Hilfe der Penis vorgestreckt werden kann. Bei vielen [[Insekten]] und anderen [[Gliederfüßer]]n, vor allem [[Krebstiere]]n, wird der Penis dagegen als Röhre aus [[Chitin]] gebildet und kann teleskopartig ein- und ausgefahren werden. Dabei ist er durch weiche Zwischenhäutchen allerdings vergleichsweise flexibel. Bei ihnen wird der Penis auch als [[Aedeagus]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten [[Wirbeltiere]]n, die einen geschlossenen [[Blutkreislauf]] besitzen, erfolgt die Ausstülpung des Penis dagegen nicht über Muskulatur, sondern mit Hilfe von speziellen [[Schwellkörper]]n, die aus [[Bindegewebe]] mit zahlreichen Hohlräumen bestehen. Bei ihnen werden die Schwellkörper mit Blut gefüllt und führen so zu einer [[Erektion]] des Penis. Diese Form der Peniserektion ist bei den [[Schildkröten]], [[Krokodile]]n und dem [[Penis der Säugetiere]] ausgebildet, geht aber auch hier nicht auf einen gemeinsamen Ursprung zurück. Beim [[Penis der Vögel]] gibt es ebenfalls Schwellkörper, diese werden jedoch über [[Lymphe]] gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Sondertyp des Penis stellen die starren Injektionskanülen dar, die bei einigen [[Kiefermündchen]] und [[Strudelwürmer]]n ausgebildet sind. Bei ihnen wird das Sperma nicht in die weibliche Geschlechtsöffnung, sondern an einer beliebigen Stelle in den Körper des Weibchens injiziert, eine sogenannte [[Perkutan|hypodermale]] [[Begattung|Kopulation]]. Die Spermien gelangen dann über die Körperflüssigkeit zu den Eiern und befruchten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Penisbildungen in der Regel unpaar sind, gibt es auch einige Tiergruppen mit paarig vorhandenen [[Hemipenis|Hemipenes]] (Halbpenisse). Dazu gehören unter den wirbellosen Tieren die [[Eintagsfliegen]] sowie unter den Wirbeltieren die [[Schuppenkriechtiere]] mit den beiden Hemipenes. Zur Stimulation und zum besseren Halt können Penisse bei vielen Säugetieren und auch bei Reptilien mit Hornschuppen und Widerhaken ausgestattet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Penis des Menschen]]&lt;br /&gt;
* [[Penis der Hunde]]&lt;br /&gt;
* [[Penisknochen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Westheide]], Reinhard Rieger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Einzeller und Wirbellose Tiere.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Stuttgart / Jena / New York 1996, ISBN 3-437-20515-3.&lt;br /&gt;
* Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Wirbel- und Schädeltiere&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Spektrum Lehrbuch&amp;#039;&amp;#039;). Spektrum Akademischer Verlag, München 2004, ISBN 3-8274-0307-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Penis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Herder-Lexikon der Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2003, ISBN 3-8274-0354-5.&lt;br /&gt;
* Kim Wallen, [[Elisabeth Lloyd|Elisabeth A. Lloyd]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.uam.es/personal_pdi/psicologia/fpelaez/Ev_Int_P_sexuales/Documentos/Wallen&amp;amp;Lloyd_08.pdf Clitoral variability compared with penile variability supports nonadaptation of female orgasm].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Evolution &amp;amp; Development.&amp;#039;&amp;#039; 2008, Band 10, Nr. 1, S. 1–2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4115528-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliches Geschlechtsorgan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Penis| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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