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	<title>Pendelhammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T22:23:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pendelhammer&amp;diff=590789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NearEMPTiness: /* Izod-Hammer */ Beim Izod-Pendel</title>
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		<updated>2018-11-18T10:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Izod-Hammer: &lt;/span&gt; Beim &lt;a href=&quot;/index.php?title=Edwin_Gilbert_Izod&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Edwin Gilbert Izod (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Izod&lt;/a&gt;-Pendel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pendelhammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird für den [[Kerbschlagbiegeversuch]] eingesetzt. Es handelt sich um ein keilförmig geformtes Massestück, das an einem freischwingenden [[Pendel]] aufgehängt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Prüfkörper]] – meistens aus [[Kunststoff]] oder [[Metalle|Metall]] – zerbricht beim Aufprall des Pendelhammers. Je nach [[Materialeigenschaft|Materialverhalten]] wird dabei das Pendel mehr oder weniger abgebremst bzw. ausgelenkt. Der [[Werkstoffprüfer]] erkennt aufgrund der Auslenkung welche [[Energie]] der Prüfling absorbiert hat und kann so die Zähigkeit des Materials errechnen. Das Pendel ist in einem [[Pendelschlagwerk]] eingebaut. Mit den heutigen Pendelschlagwerken wird die Auslenkung elektronisch gemessen und ausgewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Je nach [[Normung|Norm]] ist der Pendelhammer unterschiedlich ausgeführt. Er unterscheidet sich nach Form, [[Masse (Physik)|Masse]] und Pendellänge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Charpy-Hammer ===&lt;br /&gt;
Im Bild ist ein Charpypendel nach [[DIN EN ISO 179]] (Norm für Kunststoffe zur Bestimmung der Charpy-[[Schlagzähigkeit]]) abgebildet. In der DIN EN ISO 179-1 sind Pendel mit 50 J ([[Joule]]), 25 J, 15 J, 7,5 J, 5 J, 4 J, 2 J, 1 J und 0,5 J einzusetzen. Bei einem Charpypendel liegt die Probe an beiden Auflagern auf und wird in der Mitte durchgeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren ist üblicherweise nicht für harte Schaumstoffe und Schichtverbundstoffe mit Schaumstoffkern geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Norm [[ASTM D 6110]] schreibt die Pendel 2,7 J, 5,4 J, 10,8 J, 21,6 J vor. Bei dieser Norm erreicht der Pendelhammer beim Aufprall eine Geschwindigkeit von 3,46 m/s, die sich aus der genormten Fallhöhe von 610 mm ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Izod-Hammer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blists Hill Victorian Town - Izod impact tester (geograph 5508952).jpg|mini|Izod-Hammer in [[Blists Hill Victorian Town]]]]&lt;br /&gt;
Beim [[Edwin Gilbert Izod|Izod]]-Pendel nach DIN EN ISO 180 (Norm für Kunststoffe zur Bestimmung der Izod-[[Schlagzähigkeit]]) wird der Prüfkörper hochkant eingespannt und breitseitig geschlagen. Izod-Pendel gibt es nach [[DIN EN ISO 180]] in folgenden Varianten (Aufprallenergien): 22 J, 11 J, 5,5 J, 2,75 J und 1 J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlagzug ===&lt;br /&gt;
Eine dritte Variante des Pendelhammers ist der Schlagzug-Hammer nach [[ISO 8256]]. Bei dieser Prüfung wird die Probe gestreckt, ähnlich wie bei einem [[Zugversuch]]. Hierzu werden Pendel mit 2 J und 4 J verwendet. Hier sind Geschwindigkeiten zwischen 2,6 und 3,2 m/s einzuhalten. Bei den Pendeln 7,5 J, 15 J, 25 J und 50 J sind Geschwindigkeiten von 3,4 bis 4,1 m/s einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halbkugel ===&lt;br /&gt;
Ein Pendelhammer wird auch bei der Bestimmung der [[Rückprallelastizität]] für [[Gummi]] und [[Kautschuk]] verwendet. Der Hammer wird hierfür auch als [[Hammer]]finne ([[Kugel#Kugelschnitte|Halbkugel]]) bezeichnet und hat eine Aufprallenergie von 0,5 J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Siebel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Werkstoffprüfung.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Springer Verlag Berlin Heidelberg GmbH, Berlin Heidelberg 1940.&lt;br /&gt;
* Otto Wawrziniok: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Materialprüfungswesens für Maschinen- und Bauingenieure.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag Berlin Heidelberg GmbH, Berlin Heidelberg 1908.&lt;br /&gt;
* Klaus Urban: &amp;#039;&amp;#039;Materialwissenschaft und Werkstofftechnik.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag Berlin Heidelberg, Berlin Heidelberg 2015, ISBN 978-3-662-46236-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstoffprüfung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NearEMPTiness</name></author>
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