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	<title>Pelops - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pelops&amp;diff=68691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2026-02-05T16:48:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelops and Hippodamia racing.jpg|miniatur|Pelops und [[Hippodameia (Pisa)|Hippodameia]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pelops&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Πέλοψ|Pélops}}) ist in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] nach der gängigen, allerdings jüngeren Genealogie der Sohn des Königs [[Tantalos]], Bruder der [[Niobe (Mythologie)|Niobe]], des [[Broteas (Sohn des Tantalos)|Broteas]] und des [[Daskylos (Sohn des Tantalos)|Daskylos]]. Eine ältere Tradition scheint ihn als Sohn des [[Hermes]] aufgefasst zu haben. Unzweifelhaft ist in den Mythen hingegen seine Herkunft aus [[Kleinasien]], und er wird [[Lydien|Lyder]], [[Phrygien|Phryger]] oder [[Paphlagonien|Paphlagonier]], sogar [[Dardaner (Ilias)|Dardaner]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
Pelops wurde von seinem Vater [[Tantalos]] in Stücke geschnitten und gekocht den Göttern als Speise vorgesetzt, um deren Allwissenheit auf die Probe zu stellen. Die Götter merkten aber den Betrug und ließen das Mahl unberührt; nur [[Demeter]], die wegen der Trauer um ihre Tochter [[Persephone]] nicht ganz bei Sinnen war, verzehrte eine Schulter. [[Zeus]] befahl darauf dem [[Hermes]], die Stücke wieder in den Kessel zu legen, aus welchem dann [[Klotho (Mythologie)|Klotho]] den Knaben in erneuter Schönheit hervorzog. Die fehlende Schulter ersetzte Demeter durch eine elfenbeinerne, weshalb alle Nachkommen des Pelops – die &amp;#039;&amp;#039;Pelopiden&amp;#039;&amp;#039; – als erbliches Abzeichen ihres Geschlechts ein weißes Mal auf der Schulter hatten. Tantalos wurde zur Strafe in den [[Tartaros]] verbannt und dort den sprichwörtlichen Tantalosqualen ausgesetzt. Der griechische Dichter [[Pindar]] hingegen erzählt, dass der wahre Hintergrund der Ereignisse lediglich darin bestand, dass Poseidon seinen Liebling Pelops in den [[Olymp]] entführt habe, weshalb die angebliche &amp;#039;&amp;#039;Gefräßigkeit der Götter&amp;#039;&amp;#039; nur als boshafte Lüge neidischer Nachbarn zu verstehen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, [[Epinikia (Pindar)#Olympische Oden|&amp;#039;&amp;#039;Olympische Oden&amp;#039;&amp;#039;]] 1,26–27; [[Ovid]], &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 6,403–411; [[Hyginus Mythographus|Hyginus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogiae|Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; 83&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum schönen Jüngling herangewachsen, kam Pelops nach [[Pisa (Griechenland)|Pisa]] in der [[Elis]] als Freier der [[Hippodameia (Pisa)|Hippodameia]], der Tochter des Königs [[Oinomaos (König von Pisa)|Oinomaos]]. Oinomaos hatte bereits viele Freier seiner Tochter im Wagenrennen besiegt und darauf erschlagen bzw. (nach anderer Version) während des Rennens von hinten erstochen. Mit Hilfe der Pferde, welche ihm [[Poseidon]] geschenkt hatte (dessen [[Eromenos|Geliebter]] er zeitweise gewesen sein soll), oder durch die Treulosigkeit des [[Myrtilos]], des Wagenlenkers des Oinomaos, errang Pelops jedoch den Sieg und somit auch die Hand der Hippodameia. Als hierauf Myrtilos den bedungenen Lohn seines Verrats verlangte, wurde er von Pelops bei Geraistos auf [[Euböa]] ins Meer gestürzt. Im Sterben verfluchte Myrtilos seinen Mörder und dessen gesamte Nachkommenschaft, und von dieser [[Frevel]]tat her schreibt sich auch der Fluch, der fortan auf dem Haus des Pelops ruhte, und der ein fruchtbarer Stoff für die [[Tragödie]]ndichter wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Fluch setzte sich, einer bekannten Sagentradition nach, in seinen beiden Söhnen [[Atreus]] und [[Thyestes]] fort, die ihr Leben lang in gegenseitigem Hass verbunden waren, übertrug sich auf seine Enkel [[Agamemnon]] und [[Aigisthos]] und wurde erst durch Agamemnons Sohn [[Orestes]] beendet, der zuvor jedoch seine Mutter tötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Mord an Oinomaos wurde Pelops zum König von Pisa, die [[Peloponnes]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Geschlecht der Pelopiden ==&lt;br /&gt;
Hippodameia hatte mit Pelops zahlreiche Nachkommen, die das Geschlecht der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pelopiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; begründeten:&lt;br /&gt;
* [[Ailinos]]&lt;br /&gt;
* [[Alkathoos (Sohn des Pelops)|Alkathoos]], König von [[Megara]]&lt;br /&gt;
* [[Argeios (Sohn des Pelops)|Argeios]]&lt;br /&gt;
* [[Atreus]], König von [[Mykene]]&lt;br /&gt;
* [[Dias (Sohn des Pelops)|Dias]]&lt;br /&gt;
* [[Epidauros]], manchmal auch Sohn des [[Apollon]] bezeichnet&lt;br /&gt;
* [[Hippalkmos (Sohn des Pelops)|Hippalkmos]], den [[Argonautensage|Argonauten]], auch &amp;#039;&amp;#039;Hippalkus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hippalmos&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hippalkimos&amp;#039;&amp;#039; geschrieben&lt;br /&gt;
* [[Hippasos (Sohn des Pelops)|Hippasos]]&lt;br /&gt;
* [[Kleon (Sohn des Pelops)|Kleon]], auch &amp;#039;&amp;#039;Kleonos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kleones&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kleonymos&amp;#039;&amp;#039;, von [[Atreus]] als Herrscher in [[Kleonai]] eingesetzt&lt;br /&gt;
* [[Kopreus]]&lt;br /&gt;
* [[Korynthios]]&lt;br /&gt;
* [[Kynosuros]]&lt;br /&gt;
* [[Pittheus]], König von [[Troizen (Stadt)|Troizen]]&lt;br /&gt;
* [[Pleisthenes (Pelopide)|Pleisthenes]]&lt;br /&gt;
* [[Skeiron]] oder &amp;#039;&amp;#039;Skiron&amp;#039;&amp;#039;, der auch als ein Sohn des [[Poseidon]] gesehen wird; und&lt;br /&gt;
* [[Thyestes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Antibia]]&lt;br /&gt;
* [[Archippe]], die Mutter von [[Eurysteos]] und [[Alkyone (Trachis)|Alkyone]]&lt;br /&gt;
* [[Astydameia (Tochter des Pelops)|Astydameia]], von einigen als Mutter des [[Amphitryon]] bezeichnet&lt;br /&gt;
* [[Eurydike (Tochter des Pelops)|Eurydike]]&lt;br /&gt;
* [[Lysidike (Tochter des Pelops)|Lysidike]], nach anderen die Mutter des Amphitryon&lt;br /&gt;
* [[Nikippe (Tochter des Pelops)|Nikippe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Nymphe]] [[Axioche]] zeugte er den [[Chrysippos (Sohn des Pelops)|Chrysippos]], dessen Vergewaltigung durch den thebanischen König [[Laios]] zur Vorgeschichte der [[Ödipus]]sage gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftsbereich ==&lt;br /&gt;
Seine Herrschaft dehnte Pelops von Pisa zunächst über [[Olympia (Griechenland)|Olympia]], wo er die Spiele erneuerte, dann über [[Arkadien]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze südliche Halbinsel Griechenlands aber erhielt von ihm den Namen [[Peloponnes]] (wörtlich „Pelopsinsel“),&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu [[Hans-Joachim Gehrke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Insel des Pelops.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Orbis Terrarum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 2024, S. 199–219.&amp;lt;/ref&amp;gt; und vor allen Heroen wurde er hoch verehrt. Sein Grabmal fand sich am [[Alfios|Alpheios]] bei Pisa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tantaliden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Bei einem Besuch des heiligen [[Vinzenz Ferrer]] im spanischen Ort [[Morella]] 1414 wollte ihm die Frau, bei der er wohnte, eine Mahlzeit kredenzen, die seinem Rang entsprach. Da sie jedoch zu arm war, um Fleisch zu kaufen, schlachtete sie kurzerhand ihren eigenen Sohn und setzte ihn ihrem hohen Gast vor. Als Vinzenz Ferrer die Situation durchschaute, setzte er den Knaben wieder zusammen und erweckte ihn zum Leben. Allerdings fehlte diesem ab nun ein kleiner Finger: Seine Mutter hatte gekostet, ob das Gericht gut genug gewürzt sei. … Mit dieser Legende wird offenbar der Pelops-Mythos, wenn auch in veränderter Gestaltung, [[Hagiographie|hagiographisch]] rezipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Laura Ackerman Smoller: &amp;#039;&amp;#039;The Saint and the Chopped-up Baby. The Cult of Vincent Ferrer in Medieval and Early Modern Europe.&amp;#039;&amp;#039; Cornell University Press, 2014, ISBN 978-0-8014-5217-8, Abbildung 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|3,2|1866|1875|Pelops|[[Leo Bloch]]}}&lt;br /&gt;
* András Patay-Horváth: &amp;#039;&amp;#039;Transformations of Pelops. Myths, monuments and cult reconsidered.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, Abingdon (New York) 2023. – Rezension von Graeme Bourke, [[Bryn Mawr Classical Review]] [https://bmcr.brynmawr.edu/2024/2024.02.14/ 2024.02.14]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ritschl]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine philologische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Leipzig 1866, S.&amp;amp;nbsp;795&amp;amp;nbsp;ff. ([https://books.google.de/books?id=6XQUAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA795&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_toc_r#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]).&lt;br /&gt;
* {{DNP|9|509|510|Pelops 1|Jan Stenger}}&lt;br /&gt;
* {{LIMC|7|282|287|Pelops|Ismène Triantis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pelops|Pelops}}&lt;br /&gt;
* {{Mythoskop|ID=w687}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119027836|LCCN=sh2005004941|VIAF=45102838}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eromenos der griechischen Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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