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	<title>Pellicula - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:41:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pellicula&amp;diff=1554361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gompfunk: + 2 L.</title>
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		<updated>2024-04-19T09:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ 2 L.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pellicula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;pellicula&amp;#039;&amp;#039; „Pelzchen“, „Häutchen“), im Englischen auch pellicle, werden verschiedene, zueinander nicht immer [[Homologie (Biologie)|homologe]] Zellhüllen um einzellige Algen oder [[Protisten]] genannt. Bei vielen Gruppen bezeichnet sie eine nicht näher definierte, äußere Struktur aus der Zellmembran mit darunter ansitzenden Verdickungen verschiedener Art&amp;lt;ref name=&amp;quot;wort&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Röttger: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Protozoologie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Protozoological Monographs&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Shaker, Aachen 2001, S. 165, ISBN 3-8265-8599-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preisig&amp;quot;&amp;gt;H.R. Preisig, O.R. Anderson, J.O. Corliss, Ø. Meestrup, M.J. Powell, R.W. Robertson, R. Wetherbee: Terminology and nomenclature of protist cell surface structures. Protoplasma 181: 1-28.&amp;lt;/ref&amp;gt; (alternativ auch Cortex oder Ektoplasma genannt). Bei den [[Ciliat]]en bezeichnet Pellicula den äußeren Teil der Zelle, bestehend aus Zellmembran, Alveoli genannten [[Vakuole]]n und der äußeren, Epiplasma genannten Schicht des Cytoplasmas&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preisig&amp;quot; /&amp;gt;. Bei den [[Dinoflagellaten]] wird der Ausdruck verwendet für die Wandstruktur temporärer [[Zyste (Biologie)|Cysten]], nachdem diese ihre dauerhafte Hülle ([[Theca (Einzeller)|Theka oder Theca]] genannt) abgeworfen haben. Bei den [[Chlamydomonadales]] bezeichnet der Begriff ein Häutchen aus aggregierten Zellen, das sich beim Zusammentreffen der [[Zygote]]n unterschiedlicher Paarungstypen ausbilden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preisig&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Missverständlichkeit haben Preisig und Kollegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preisig&amp;quot; /&amp;gt; empfohlen, den Ausdruck fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pellicula der Euglenida ==&lt;br /&gt;
Die Pellicula der [[Euglenida]] ist eine aus Proteinen bestehende, direkt unter der [[Zellmembran]] sitzende Hüllstruktur der einzelnen Zellen. Sie besteht beim [[Augentierchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Euglena&amp;#039;&amp;#039;) aus streifenartigen Platten, die gegeneinander verschiebbar sind. Bei anderen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Phacus]]&amp;#039;&amp;#039; können sie eine starre, untereinander verbundene Hülle bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preisig&amp;quot; /&amp;gt; Die im Lichtmikroskop sichtbaren Streifen bestehen aus rippenartigen Proteinstrukturen mitsamt begleitenden [[Mikrotubuli]] und [[Endoplasmatisches Retikulum|endoplasmatischem Reticulum]], sie werden zusammengehalten durch Überlappungen an den Rändern und faserigen Verbindungen zum Zellskelett. Sie können nach außen vorragende Spitzen und andere Vorsprünge aufweisen. Die Zahl der Streifen ist oft artkonstant, etwa 40 bei &amp;#039;&amp;#039;Euglena gracilis&amp;#039;&amp;#039;. Ihre Breite ist unterschiedlich, die schmalsten werden im Lichtmikroskop nicht mehr aufgelöst. Die Streifen können gerade oder gedreht (spiralig) verlaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;James R. Rosowski: Photosynthetic Euglenoids. In: John D. Wehr &amp;amp; Robert G. Sheath (editors): Freshwater Algae of North America. Ecology and Classification. Academic Press, Amsterdam etc. 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meist besitzen die Streifen der Pellicula eine verdickte und eine dünnere Kante, die dünne ist umgeschlagen und über die dickere eingebogen, so dass eine flexible Struktur resultiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Edward Lee: Phycology. Cambridge University Press, 3rd edition 1999. ISBN 0-521-63090-8. Chapter 6 Euglenophyta.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Euglena&amp;#039;&amp;#039; vermag trotz der festen Hülle in erheblichem Maße, seine Form zu verändern (sogenannte „euglenoide“ Bewegung).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Storch]], [[Ulrich Welsch]]: Kükenthal – Zoologisches Praktikum. Springer-Spektrum-Verlag, Berlin und Heidelberg 27. Auflage 2014. ISBN 978-3-642-41936-2. Euglena viridis auf Seite 24 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pellicula der Euglenida wurde früher oft mit dem synonymen Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;[[Periplast]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gompfunk</name></author>
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