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	<title>Pelchrzim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:17:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pelchrzim&amp;diff=1362999&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grodetzky: Aussprache des Namens vielen unbekannt. Die Familie spricht sich seither nach Altpolnischer Aussprache bzw. Teschner Mundart &quot;Pelcherzim&quot; und nicht, wie man wegen des &quot;rz&quot; vermuten könnte, polnisch &quot;Pelchjim&quot;.</title>
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		<updated>2024-09-08T10:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aussprache des Namens vielen unbekannt. Die Familie spricht sich seither nach Altpolnischer Aussprache bzw. Teschner Mundart &amp;quot;Pelcherzim&amp;quot; und nicht, wie man wegen des &amp;quot;rz&amp;quot; vermuten könnte, polnisch &amp;quot;Pelchjim&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pelchrzim-Wappen.png|mini|hochkant=0.9|Wappen derer von Pelchrzim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pelchrzim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gesprochen: Pelcherzim, ({{csS|Pelhřim z Třankovic}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Pelgrzim&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pielgrzym&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Peldrzim&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Peldřim&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pelhrim&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pelhrzim&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pelhrzym&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines alten [[Schlesien|schlesischen]] [[Adelsgeschlecht]]s aus dem [[Herzogtum Teschen]], das erstmals zu Beginn des 13. Jahrhunderts urkundlich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Die Herren Pelchrzim von Trzenkowitz gehören zu den alten Geschlechtern Schlesiens, dem sogenannten schlesischen [[Uradel]]. Sie hießen zunächst nach den Dörfern Katschitz und Groß Kuntschitz bei Skotschau im [[Herzogtum Teschen]]. Der Name Pelgrzim wurde erst zum Ende des 14. Jahrhunderts gebräuchlich. Mit einem Ritter &amp;#039;&amp;#039;Grzymisław&amp;#039;&amp;#039; im Gebiet von [[Cieszyn|Teschen]] auf einer Urkunde des Breslauer Bischofs [[Lorenz (Breslau)|Lorenz]] vom 27. Mai 1223 werden sie erstmals genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Igalffy-Igaly&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ludwig Igálffy-Igály |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Schlesische Grabdenkmäler, Totenschilde und Ahnentafeln&amp;#039;&amp;#039; |Sammelwerk=Jahrbuch der Gesellschaft Adler |Nummer=8 (1971/73) |Seiten=79–82}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grzymislaws Urenkel war &amp;#039;&amp;#039;Grzimislaus von [[Kaczyce (Zebrzydowice)|Katschitz]]&amp;#039;&amp;#039;, urkundlich erwähnt in [[Bielsko-Biała|Bielitz]] am 14. März 1316.&amp;lt;ref&amp;gt;Codex diplom. Tess., Urk. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1322 bis 1337 wird &amp;#039;&amp;#039;Pelgrzim von Katschitz&amp;#039;&amp;#039; als Rat des Herzogs [[Kasimir I. (Teschen)|Kasimir&amp;amp;nbsp;I. von Teschen]] sowie &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus von Kuntschitz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nikel von Trzankowitz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biermann.Teschen&amp;quot;&amp;gt;G. Biermann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Herzogthums Teschen&amp;#039;&amp;#039;. Teschen 1863.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit &amp;#039;&amp;#039;Nicolaus Pelgrzym&amp;#039;&amp;#039;, Gutsherr auf Katschitz und Kuntschitz (&amp;#039;&amp;#039;[[Kończyce Wielkie|Kończyce]]&amp;#039;&amp;#039;) bei Teschen, urkundlich 1388 genannt, beginnt die direkte [[Stammreihe]]. 1413 werden dem &amp;#039;&amp;#039;Kaspar Pelhrzym&amp;#039;&amp;#039; die alten Privilegien bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biermann.Teschen&amp;quot;/&amp;gt; Im Jahr 1416 sind drei Pelhrzyms nachweisbar: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus&amp;#039;&amp;#039; auf Trzankowitz und [[Pruchna|Klein Pruchna]] sowie die Brüder &amp;#039;&amp;#039;Gorschy&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mnischek&amp;#039;&amp;#039; auf Katschitz. Von &amp;#039;&amp;#039;Mnischek&amp;#039;&amp;#039; stammen die polnischen Grafen Mniszek (&amp;#039;&amp;#039;Mniszkowie&amp;#039;&amp;#039;) ab, von Nikolaus die noch heute blühenden Pelchrzim von Trzankowitz (Trzenkowitz).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Igalffy-Igaly&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammsitz dieses Adelsgeschlechts sind die Dörfer [[Třanovice]] und [[Ochaby|Groß-Ochab]]. Das Dorf [[Pielgrzymowice (Pawłowice)|Pielgrzymowice]] bei [[Pawłowice|Pawlowitz]] geht auf eine Gründung der Familie im Jahr 1305 zurück. Die Pelchrzim waren im Herzogtum Teschen reich begütert und besaßen auch im benachbarten [[Mähren]] einigen Grundbesitz. Wegen ihrer Beteiligung am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Böhmischen Ständeaufstand 1618]] wurde ihr Besitz in Böhmen und Mähren vom böhmischen Landesherrn [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;II.]] konfisziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Chr. Ritter d’Elvert: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Rebellion&amp;#039;&amp;#039;, Brünn 1867.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Ostpreußen]] wurde die Familie zu Berghof, Ladtkeim, Pokraken heute [[Leninskoje (Kaliningrad)]], Schirten und Polixen begütert. In Schlesien waren sie noch 1805 zu Gordawitz und Gieraltowitz und 1830 zu Rogosina gesessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kneschke&amp;quot;&amp;gt;H. Kneschke: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Adels-Lexicon&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 7. Leipzig 1867.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 17. Jahrhunderts führt Sinapius die Brüder Wenceslaw von Pelgrzim und Trzenkowitz auf Ottrembow und Friedrich von Pelgrzim und Trzenkowitz auf. Nur Friedrichs Sohn Kaspar von Pelgrzim und Trzenkowitz auf [[Bobrek (Cieszyn)|Bobrek]], der freien Standesherrschaft Beuthen Landrechtsbeisitzer, setzte die Linie im Mannesstamm fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kneschke&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie förderte früh den Protestantismus und war maßgeblich am Bau der Teschener evangelischen [[Jesuskirche (Cieszyn)|Jesuskirche]] beteiligt, welche seit 1709 die Mutter sämtlicher evangelischer Kirchen in [[Österreichisch Schlesien]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Biermann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche österreichisch Schlesiens&amp;#039;&amp;#039;, Teschen 1859.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappenbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das [[Stammwappen]] zeigt in Silber einen mit einer nach oben geöffneten silbernen (auch goldenen) Mondsichel belegten schwarzen [[Adler (Wappentier)|Adlerflügel]]. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken das Schildbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen-Pelchrzim.jpg|Stammwappen der&amp;lt;br&amp;gt;schlesischen Familie &amp;#039;&amp;#039;von Pelchrzim&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Christoph Weigel der Ältere|Weigelsches Wappenbuch]] von 1734)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Pelchrzim-Wappen Hdb.png|Wappenvariante derer von Pelchrzim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensträger ==&lt;br /&gt;
* [[Edgar von Pelchrzim]] und Trzankowitz (1904–1990), deutscher Tanzkünstler, Ballettmeister und Choreograph&lt;br /&gt;
* [[Gottlieb Julius von Pelchrzim]] und Trzenkowitz (1717–1788), königlich preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Karl von Pelchrzim]] und Trzankowitz (1742–1807), königlich preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Kaspar d. Ältere von Pelgrzim und Trzankowitz]] (1560–1630), Hauptmann und Kanzler des Fst. Teschen&lt;br /&gt;
* [[Kaspar d. Jüngere von Pelgrzim und Trzenkowitz]] (1592–1684), Kanzler des Fürstentums Teschen (1625–1637)&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus von Pelgrims]] (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Mikuláš z Pelhřimova&amp;#039;&amp;#039;) (* etwa 1385 in Poděbrady; † 1460 ebenda) war ein tschechischer Bischof, Chronist und Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Theodor von Pelchrzim]] und Trzenkowitz (1816–1892), königlich preußischer Major und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Wenceslaus von Pelhrzim und Trzenkowitz]], Kanzler des Fürstentums Teschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Adelsgeschlechter N–Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. X, S. 236 (Bd. 119 der Gesamtreihe), C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1999, ISBN 3-7980-0819-1.&lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels, &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser B&amp;#039;&amp;#039;, Bd. V, S. 275 (Bd. 26 der Gesamtreihe), C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1961.&lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels, &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser A&amp;#039;&amp;#039;, Bd. XXVI, S. 381 (Bd. 126 der Gesamtreihe), C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2001, ISBN 3-7980-0826-4.&lt;br /&gt;
* [[Emilian von Żernicki-Szeliga]]: &amp;#039;&amp;#039;Der polnische Adel und die demselben hinzugetretenen andersländischen …&amp;#039;&amp;#039;, Verlag H. Grand, 1900.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Blažek]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Siebmacher|Siebmacher’s grosses und allgemaines Wappenbuch]]. Der Adel von Oesterreichisch Schlesien – Šlechta Rakouského Slezska&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberg 1886. Reprint: Brno 2000.&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|27|91|177|177|Pelgrzim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlesisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grodetzky</name></author>
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