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	<title>Pelagial - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:09:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pelagial&amp;diff=81317&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ernsts: /* Eupelagial und Hemipelagial */ Anker</title>
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		<updated>2025-10-12T12:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eupelagial und Hemipelagial: &lt;/span&gt; Anker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Freiwasserbereich in Seen und im Meer. Für das Album der Band &amp;#039;&amp;#039;The Ocean&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Pelagial (Album)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pelagial&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|πέλαγος|pélagos}} „Meer“) ist bei [[See]]n und dem [[Meer]] der uferferne Freiwasserbereich oberhalb der Bodenzone ([[Benthal]]). Bei Seen reicht er von der Seemitte zum Ufer hin bis zu den ersten wurzelnden [[Wasserpflanzen]]. Im Meer wird mit &amp;#039;&amp;#039;Pelagial&amp;#039;&amp;#039; der freie Wasserkörper sowohl in Küstennähe über dem [[Kontinentalschelf]] als auch auf dem offenen Ozean bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pelagischen Zonen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelagiczone de.svg|mini|hochkant|Die Tiefenzonen des marinen Pelagials, nicht maßstäblich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichtabsorption im Wasser.webm|mini|Video: Lichtabsorption im Wasser]]&lt;br /&gt;
Im Meer gliedert sich das Pelagial horizontal in eine &amp;#039;&amp;#039;[[Neritisch|neritische]] Provinz&amp;#039;&amp;#039; über dem [[Kontinentalschelf]] einschließlich der Küsten- bzw. [[Gezeitenzone]] und in eine &amp;#039;&amp;#039;ozeanische Provinz&amp;#039;&amp;#039; jenseits der Schelfkante. Für [[Sedimente und Sedimentgesteine]], von denen eine jeweils entsprechende Entstehungsumgebung angenommen wird, gilt eine leicht abweichende Terminologie: Schelfablagerungen werden als &amp;#039;&amp;#039;neritische Sedimente&amp;#039;&amp;#039; und ozeanische Ablagerungen als &amp;#039;&amp;#039;pelagische Sedimente&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (siehe → [[Marines Sediment#Faziestypen mariner Sedimentgesteine|Faziestypen mariner Sedimentgesteine]]). Vertikal gliedert sich das Pelagial gemäß der [[Geomorphologie|geomorphologischen]] Unterteilung des Gewässerbodens entlang des [[Kontinentalhang]]s in fünf Tiefenzonen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Ott: &amp;#039;&amp;#039;Meereskunde. Einführung in die Geographie und Biologie der Ozeane.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 1988, ISBN 3-8001-2584-6, S.&amp;amp;nbsp;131–132, S.&amp;amp;nbsp;159&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Carol M. Lalli, Timothy R. Parsons: &amp;#039;&amp;#039;Biological Oceanography. An Introduction.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Elsevier Butterworth-Heinemann, Oxford 1997, ISBN 0-7506-3384-0, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Epipelagial ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Epipelagial&amp;#039;&amp;#039; (griechisch {{lang|grc|ἐπί|epí}} „auf“) reicht bis in eine Tiefe von 200&amp;amp;nbsp;Metern im Meer oder, seltener, in einem [[See]] und zeichnet sich durch eine positive Bioproduktivität sowie den höchsten [[Artenreichtum]] innerhalb des [[Ökosystem]]s aus. Neben [[Plankton]] lebt hier auch das [[Nekton]]&amp;amp;nbsp;– insbesondere [[Fische]], Meeressäuger, [[Krebstiere|Krebse]] und [[Kopffüßer]]. Die epipelagische Zone wird von der Sonne durchflutet und erlaubt daher vielzelligen [[Alge]]n, höheren [[Pflanzen]] und [[Autotrophie|photoautotrophen]] Kleinstlebewesen, [[Photosynthese]] zu betreiben. Der Bereich des Epipelagials, in welchem dies möglich ist, hängt von den Eigenschaften eines Gewässers ab und heißt [[euphotische Zone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mesopelagial ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Mesopelagial&amp;#039;&amp;#039; (griechisch {{lang|grc|μέσος|mésos}} „mittig“) erstreckt sich von 200 bis 1000 Metern Tiefe und liegt damit als [[Dysphotische Zone|Dämmerzone]] des Meeres zwischen der hellen und den dunklen Tiefenzonen, woher auch sein Name rührt. Seine Untergrenze markiert den Beginn der eigentlichen [[Tiefsee]], der [[Aphotische Zone|aphotischen Zone]]. Obgleich noch ein wenig blaues Licht in diese Tiefen vordringt, gibt es keine Photosynthese und somit auch keinen Pflanzenbewuchs mehr; ab und zu findet sich jedoch [[Plankton]]. Im Mesopelagial leben beispielsweise die [[Tiefsee-Beilfische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bathypelagial ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Bathypelagial&amp;#039;&amp;#039; (griechisch {{lang|grc|βαθύς|bathýs}} „tief“) reicht von 1000 bis zu 4000 Metern Tiefe. Der Druck beträgt in dieser Tiefenzone bis etwa 400&amp;amp;nbsp;bar. Es ist kein Sonnenlicht mehr vorhanden, nur einige Fische und Bakterien erzeugen Licht durch [[Biolumineszenz]]. Unter den in dieser Zone lebenden Tieren finden sich unter anderem [[Kalmare]] und [[Kraken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abyssopelagial ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Abyssopelagial&amp;#039;&amp;#039; (griechisch {{lang|grc|ἄβυσσος|ábyssos}} „bodenlos“) reicht von 4000 bis 6000 Metern Tiefe. Die hier lebenden Tiere, unter anderem [[Tiefsee-Anglerfische]], bewegen sich bei Temperaturen nahe dem [[Gefrierpunkt]] sowie einem Druck von bis zu 600&amp;amp;nbsp;bar. Da Nahrung in diesen Tiefen spärlich ist, haben sich bei einigen Tieren auffallend große Münder entwickelt, sodass sie jedwede Beute machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hadopelagial ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Hadopelagial&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch {{lang|grc|Ἄιδης}} „[[Hades]]“, der griechischen [[Unterwelt der griechischen Mythologie|Unterwelt]]) ist die tiefste Zone und reicht von 6000 bis zu circa 11.000 Metern Tiefe, dem tiefsten Punkt der Weltmeere im [[Marianengraben]]. Hier ist der Druck bis zu 1100-mal höher als an der Wasseroberfläche. Die Temperatur ist, wie im Abyssopelagial, nahe am Gefrierpunkt. Zu den hier vorkommenden Lebewesen gehören [[Riesenflohkrebs]]e, [[Scheibenbäuche]] und [[Borstenwürmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Eupelagial|Hemipelagial}}Eupelagial und Hemipelagial ===&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Eupelagial&amp;#039;&amp;#039; (griechisch {{lang|grc|εὖ|eu}} „gut, wohl“) oder &amp;#039;&amp;#039;eupelagisch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man den Bereich von mehr als 2400 Metern Tiefe. Er schließt also die vorgenannten Zonen teils ein. Das &amp;#039;&amp;#039;Hemipelagial&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch {{lang|grc|ἥμισυς|hemisys}} „halb“) umfasst die dem Eupelagial vorgelagerte Zone im Bereich von 800 bis 2400 Metern. Die Begriffe finden in der [[Geologie]] bei der Betrachtung von [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]] Verwendung (litorale, hemipelagische und eupelagische Sedimente, pelagischer Regen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht einiger [[Meeresbiologie|Meeresbiologen]] lassen sich Bathypelagial, Abyssopelagial und Hadopelagial (auch pelagisches [[Hadal]], Hadalpelagial, hadopelagische Zone) anhand ihrer [[Hydrologie|hydrologischen]] und [[Biologie|biologischen]] Merkmale nicht unterscheiden. Aus diesem Grunde werden sie häufig zu einer Zone, der [[Tiefsee]], zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsbiologische Zonen ==&lt;br /&gt;
Das Pelagial lässt sich ähnlich wie das [[Benthal]] (analog [[Litoral]] und [[Profundal]]) in zwei produktionsbiologische Zonen einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# In eine [[trophogene Zone]] (&amp;#039;&amp;#039;Nährschicht&amp;#039;&amp;#039;, das heißt, es wird mehr [[Sauerstoff]] und [[Biomasse]] erzeugt als verbraucht)&lt;br /&gt;
# In eine [[tropholytische Zone]] (&amp;#039;&amp;#039;Zehrschicht&amp;#039;&amp;#039;, das heißt, es wird weniger Sauerstoff und Biomasse erzeugt als verbraucht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenze zwischen den beiden Zonen wird als [[Kompensationsebene]] bezeichnet ([[Photosynthese]]&amp;amp;nbsp;= [[Atmung|Respiration]]&amp;amp;nbsp;⇒ Biogene Nettoproduktion&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;0). Sie liegt dort, wo die für die Photosynthese verfügbare Restlichtmenge so gering ist, dass von den Pflanzen ([[Primärproduzent|Produzenten]]) in der [[Lichtreaktion|Licht-]] und [[Dunkelreaktion]] erzeugter Sauerstoff und Biomasse durch Respiration von ihnen wieder vollständig verbraucht werden. In den größeren (also tropholytischen) Wassertiefen müssen darum der für die Organismen zum Leben notwendige Sauerstoff und alle Nährstoffe durch Stofftransport aus der trophogenen Schicht kommen oder die Bewohner steigen auf (vertikale Wanderung) und holen sich aktiv die benötigten Stoffe. Die tatsächliche Lage der trophogenen Schicht und damit auch der Kompensationsebene ist von der aktuellen Photosyntheseleistung abhängig, die wiederum von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. So wird die Lichtdurchlässigkeit des Wassers von den lokalen Gegebenheiten (Wassertrübung, [[Plankton]]dichte) bestimmt, die Photosyntheseleistung schwankt in höheren Breiten direkt mit dem Verlauf der Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Pelagial lebenden Organismen gehören dem passiv treibenden [[Plankton]] oder dem aktiv schwimmenden [[Nekton]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ökosystem See]]&lt;br /&gt;
* [[Hochseefischerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Pelagial}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4173618-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meereskunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ernsts</name></author>
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