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	<title>Pekesche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:20:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pekesche&amp;diff=333573&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39863-60 am 11. Dezember 2025 um 16:31 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-11T16:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Matthisen_Stefan_Czarniecki_01.jpg|mini|hochkant| [[Stefan Czarniecki]] in roter Pekesche (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pekesche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Polnische Sprache|polnisch]] &amp;#039;&amp;#039;bekiesza&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Mackensen]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Etymologie&amp;#039;&amp;#039;, Carl Schünemann Verlag Bremen, 1962, S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine nach [[Husaren|Husarenart]] verschnürte Jacke, die ab dem 19. Jahrhundert in Deutschland Teil der [[Wichs|studentischen Tracht]] wurde. Die Pekesche ging aus der &amp;#039;&amp;#039;Bekiesza&amp;#039;&amp;#039; hervor, einem bis zu den [[Wadenbein|Waden]] reichenden ([[Reiten|Reiter-]])Mantel mit [[Pelzbesatz|Pelzverbrämung]], der einst zur polnischen Nationaltracht zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bekiesza&amp;#039;&amp;#039; wurde in Polen über dem [[Kontusz]] angelegt und war vor allem bei [[Szlachta|Landadel]] und Bürgertum üblich. Die Versionen für Männer und Frauen unterschieden sich im Schnitt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Karl Gottfried Jacobson: &amp;#039;&amp;#039;Technologisches Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller nützlichen mechanischen Zünfte, Manufakturen, Fabriken und Handwerker.&amp;#039;&amp;#039; Dritter Teil von M–Schl. Friedrich Nicolai, Berlin/Stettin 1783, S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte er sich allgemein zu &amp;#039;&amp;#039;einer Art Überkleid&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Jakob Schmitthenner]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurzes deutsches Wörterbuch für Etymologie, Synonymik und Orthographie.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1834, S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt; das vor allem als &amp;#039;&amp;#039;knapp anliegender, kurzer Rock, mit Schnüren dicht besetzt&amp;#039;&amp;#039; von Männern getragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Samuel Friedrich Wilhelm Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Vollständigstes Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Leipzig 1857, S. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kämpfen der [[Polen (Ethnie)|Polen]] gegen die [[Teilungen Polens|Teilungsmächte]] wurde die &amp;#039;&amp;#039;Bekiesza&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit dem ihr ähnelnden, doch schnurlosen [[Żupan]], zu einem patriotischen Freiheitssymbol. Nach dem gescheiterten [[Novemberaufstand]] von 1830 gelangte das optisch auffällige Kleidungsstück, mit den vor den russischen Truppen fliehenden polnischen Aufständischen, nach Westeuropa. Im Zuge der damals unter vielen [[Studentenverbindung]]en herrschenden [[Polenschwärmerei]] wurde der [[Pelzmantel]], jetzt unter der eingedeutschten Bezeichnung Pekesche, Teil der studentischen Tracht. Teilweise ergänzte die Pekesche eine [[Studentenmütze]] in Gestalt der polnischen [[Konfederatka]], die noch heute als &amp;#039;&amp;#039;Rogatywka&amp;#039;&amp;#039; Bestandteil der polnischen Heeresuniform ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Gebrauch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinheimtagung 2011.jpg|Weinheimer Corpsstudenten in Kneipjacken (2011)|mini]]&lt;br /&gt;
Die Pekesche (auch &amp;#039;&amp;#039;Flausjacke&amp;#039;&amp;#039; oder nur &amp;#039;&amp;#039;Flaus&amp;#039;&amp;#039; genannt) wird bei offiziellen Veranstaltungen (jedoch nicht bei Damenveranstaltungen) von den aktiven Mitgliedern der meisten farbentragenden Verbindungen getragen. Dabei handelt es sich um einen vorn mit speziellen [[Verschnürung]]en besetzten [[Waffenrock]] aus [[Tuch]] oder [[Samt]], der in der Regel schwarz oder in der Farbe der [[Studentenmütze]] gehalten ist. Weitere Kordelierungen in [[Couleur]]farben finden sich am Halsloch, am Kragen, an den Ärmeln, am Rückenschlitz und an den Flankennähten sowie unten am Oberärmel. Gelegentlich gibt es auch für [[Charge (Studentenverbindung)|Chargierte]] zur Unterscheidung Kneipjacken in anderen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Pekesche gibt es die &amp;#039;&amp;#039;Kneipjacke&amp;#039;&amp;#039;, die im Gegensatz zur Pekesche mit Taschen versehen ist. Die Taschen werden mit eigener [[Verschnürung]] kordeliert. Während die Pekesche immer einen geraden [[Abstich (Schneiderei)|Abstich]] haben muss, werden Kneipjacken auch mit rundem Abstich gearbeitet. Das Band (oder mehrere) wird über der Kneipjacke getragen, da die Jacke mit [[Stehkragen]] gearbeitet ist und das Band sonst nicht zu sehen wäre. Bei einigen Verbindungen ist es auch üblich, bei legereren Anlässen die Jacke offen zu tragen, dann wird das Band unter der Jacke angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verbindungen mit besonderer fachlicher Ausrichtung kann die Kneipjacke auch durch andere Traditionsbekleidung ersetzt werden. So tragen forstlich und jagdlich ausgerichtete Verbindungen oft eine Art Försterjacke in Grün. Die (grüne) Pekesche bürgerte sich in Aschaffenburg besonders bei den [[Senioren-Convent#Aschaffenburg|Aschaffenburger Corps]] ein und wurde bald als typische Aschaffenburger Studententracht angesehen. Die Forststudenten bekamen deshalb bei der einheimischen Bevölkerung den Spitznamen „Forschtpolacke“.&amp;lt;ref&amp;gt;Herrmann Sand: &amp;#039;&amp;#039;Adjee Ihr Forschtpolacke!&amp;#039;&amp;#039; Spessart. Zeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart vom Juni 2010, S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bergbautradition verpflichtete Verbindungen tragen gern den schwarzen [[Bergkittel]] oder den noch festlicheren [[Biberstollen]], welche auch als [[Abendgarderobe]] zugelassen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Ruth Klein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Mode. Drei Jahrtausende europäische Kostümkunde&amp;#039;&amp;#039;. Woldemar Klein Verlag, Baden-Baden 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bekishes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Couleur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde 1820–1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jacke]]&lt;/div&gt;</summary>
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