<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peitz</id>
	<title>Peitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T12:38:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peitz&amp;diff=76859&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2026-15779-13 (Diskussion) auf die letzte Version von Bungert55 zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peitz&amp;diff=76859&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-12T18:04:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-15779-13&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-15779-13&quot;&gt;~2026-15779-13&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-15779-13&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-15779-13 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Bungert55&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Bungert55 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Bungert55&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Peitz.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/51/30/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/24/41/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Peitz in SPN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Spree-Neiße&lt;br /&gt;
|Amt               = Peitz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 64 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 03185&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 035601&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12071304&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE XPE&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schulstraße 6&amp;lt;br /&amp;gt;03185 Peitz&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.peitz.de/gemeinde/peitz www.peitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Jörg Krakow&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Picnjo}}, ist eine [[Stadt]] im [[Landkreis Spree-Neiße]] in [[Brandenburg]]. Sie ist Sitz des seit 1992 bestehenden [[Amt Peitz|Amtes Peitz]] und Mitglied der [[Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg]]. Die Stadt führt den Namenszusatz &amp;#039;&amp;#039;Fischer- und Festungsstadt&amp;#039;&amp;#039; (niedersorbisch &amp;#039;&amp;#039;Rybakarske a twardnicowe mĕsto&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peitz - Blick vom Festungsturm.jpg|mini|links|Stadtansicht vom Festungsturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Picnjo – tofla do města.jpg|mini|links|Zweisprachiges Ortsschild mit Namenszusatz]]&lt;br /&gt;
Peitz liegt in der [[Niederlausitz]] am östlichen Rand des [[Spreewald]]s, auch Vorspreewald genannt, in einer wasserreichen Landschaft des [[Baruther Urstromtal]]s, mit dem Fluss [[Malxe]] und dem [[Hammergraben (Cottbus)|Hammergraben]], einem künstlich angelegten Nebenarm der [[Spree]], sowie einem großen Teichgebiet südlich der Stadt. Am westlichen Stadtrand befindet sich die [[Garkoschke]], ein künstlich angelegter Badesee. Das Stadtzentrum von [[Cottbus]] ist etwa zwölf Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt grenzt im Westen und im Norden an die Gemeinde [[Turnow-Preilack]], im Nordosten an [[Tauer]], im Osten an [[Jänschwalde]], im Süden an die Gemeinde [[Teichland]] und im Südwesten an Cottbus. Peitz liegt im angestammten und amtlichen [[Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Stadt gehören die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Blüchers Vorwerk &amp;#039;&amp;#039;(Blücherowy Wudwór)&amp;#039;&amp;#039;, Cottbuser Vorstadt &amp;#039;&amp;#039;(Chóśebuske Pśedměsto)&amp;#039;&amp;#039;, Drehnower Vorstadt &amp;#039;&amp;#039;(Drjenojske Pśedměsto)&amp;#039;&amp;#039;, Elster Ausbau &amp;#039;&amp;#039;(Srokowe Wutwarki)&amp;#039;&amp;#039;, Gubener Vorstadt &amp;#039;&amp;#039;(Gubinske Pśedměsto)&amp;#039;&amp;#039;, [[Gutshaus Luisenruh|Luisenruh]] &amp;#039;&amp;#039;(Luizyny Wudwór)&amp;#039;&amp;#039;, Malxebogen &amp;#039;&amp;#039;(Małksowy Wokłon)&amp;#039;&amp;#039;, [[Ottendorf (Peitz)|Ottendorf]] &amp;#039;&amp;#039;(Otašojce)&amp;#039;&amp;#039;, Präsidentenmühle &amp;#039;&amp;#039;(Prezidentowy Młyn)&amp;#039;&amp;#039;, Stadtmitte &amp;#039;&amp;#039;(Srjejź Města)&amp;#039;&amp;#039; und [[Wiesenvorwerk]] &amp;#039;&amp;#039;(Łukowy Wudwór)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120715107304-peitz-picnjo &amp;#039;&amp;#039;Stadt Peitz.&amp;#039;&amp;#039;] Serviceportal der Landesverwaltung Brandenburg, abgerufen am 14. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte der Festung Peitz (um 1690).tif|mini|Plan der Festung Peitz aus dem 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung einer Burg an diesem Ort unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Pitzne&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1301. Sie war Sitz verschiedener Lehnsherren. Im Jahr 1371 wurde Peitz bereits als „stetl“ (Kleinstadt) und 1444 als „Städtchen“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortslexikon&amp;quot;&amp;gt;[[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreise Cottbus, Guben, Spremberg und Sorau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-90-7, S. 85–89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Lausitz im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wechselte die Herrschaft über den Ort mehrmals zwischen [[Brandenburg]] und [[Böhmen]]. Im Frieden von [[Guben]] wurde Peitz zusammen mit [[Cottbus]] 1462 unter Friedrich&amp;amp;nbsp;II., Kurfürst von Brandenburg, endgültig eine brandenburgische [[Exklave]]. Zum Schutz der Stadt wurde unter [[Johann&amp;amp;nbsp;V.]], [[Markgraf]] der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]], Mitte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit dem Bau einer Festung begonnen. Als Schutzgürtel wurden bereits 1556 vor der Stadt 5000&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] große Teiche sowie zu deren Flutung der Hammergraben angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst von Schönfeldt |Titel=Der Landkreis Cottbus mit dem Spreewald |Verlag=Kunstdruck- und Verlagsbüro |Ort=Magdeburg |Datum=1933 |ISBN=3-938555-23-8 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Peitz Festungsturm alt.jpg|mini|Festungsturm]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1559 und 1562 wurde die [[Zitadelle]], die obere Festung, gebaut und von 1590 bis 1595 die Festungsanlage um die Stadt, die untere Festung. Der Bau wurde vom Festungsbaumeister Graf [[Rochus zu Lynar (Baumeister)|Rochus zu Lynar]] geleitet, der auch als Erbauer der [[Zitadelle Spandau]] gilt. Im Jahr 1574 ging aus der Herrschaft Peitz das kurfürstlich-brandenburgische [[Amt Peitz (Neumark)|Amt Peitz]] hervor. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] suchten viele adlige und kirchliche Würdenträger Schutz in Peitz. In den Jahren 1636 und 1637 war Peitz zeitweilig Residenz des brandenburgischen Kurfürsten [[Georg Wilhelm (Brandenburg)|Georg Wilhelm]] bei seiner Flucht vor den schwedischen Truppen. Die Festung wurde auch als Haftanstalt genutzt. Bedeutendster Festungsgefangener war der kurfürstliche Staatsminister [[Eberhard von Danckelmann]], der hier von 1698 bis 1708 inhaftiert wurde. Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] eroberten österreichische Truppen 1758 und 1759 die Festung. Auf Befehl des preußischen Königs [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] wurde 1767 die Festung weitgehend abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1554 wurde das [[Eisenhütten- und Hammerwerk Peitz|Eisenhüttenwerk Peitz]] gegründet,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dehio-Handbuch]]: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München und Berlin, 2. Aufl. 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 796–797.&amp;lt;/ref&amp;gt; deren [[Eisenhammer#Hammerwerke|Hammerwerke]] mit Wasserkraft angetrieben wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christopher Clark&amp;quot;&amp;gt;[[Christopher Clark]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußen. Aufstieg und Niedergang, 1600–1947&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, ISBN 978-3-421-05392-3, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es verarbeitete [[Raseneisenstein]] aus der Region zu Guss- und Schmiedeeisen, aus denen neben Haushalts- und Ackergeräten auch Kanonenkugeln für die brandenburgisch-preußische Armee hergestellt wurden. Allerdings war das dort hergestellte Eisen von minderer Qualität, denn es war bei Frost nicht bruchfest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christopher Clark&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1658 wurde in Peitz der erste Hochofen der Mark Brandenburg errichtet, der von 1809 bis 1810 durch den heute unter Denkmalschutz stehenden Hochofen ersetzt wurde. Damit gehört der Ofen zu den wenigen erhaltenen historischen Hochöfen im Gebiet [[Ostdeutschland]]s. Vergleichbare Anlagen sind nur noch an den Standorten [[Schmalzgrube (Jöhstadt)|Schmalzgrube]] (erhaltener Hochofen von 1659), [[Hammerhütte und Hochofen Brausenstein|Brausenstein]] (erhaltener Hochofen von 1693), [[Morgenröthe-Rautenkranz]] (erhaltener Hochofen von 1820/1822) und [[Neue Hütte (Schmalkalden)|Schmalkalden (Neue Hütte)]] (erhaltener Hochofen von 1835) vorhanden. Seit Ende des 16. Jahrhunderts wird in den Teichen Fischzucht betrieben, die unter dem Namen „Peitzer Karpfen“ überregional bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Peitz Stadtpfarrkirche alt.jpg|mini|Die zwischen 1854 und 1860 erbaute Stüler-Kirche in Peitz]]&lt;br /&gt;
Durch den [[Friede von Tilsit|Tilsiter Frieden]] kam die Stadt Peitz im Jahr 1807 kurzzeitig zum [[Königreich Sachsen]]. Nach der auf dem [[Wiener Kongress]] beschlossenen Teilung Sachsens wurde Peitz im Jahr 1815 wieder preußisch, bei der Gebietsreform im folgenden Jahr wurde die Stadt dem [[Landkreis Cottbus|Kreis Cottbus]] in der [[Provinz Brandenburg]] zugeordnet. Im Jahr 1818 lebten 1131 Einwohner in Peitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortslexikon&amp;quot; /&amp;gt; Das Amt Peitz wurde 1832 mit dem [[Amt Cottbus]] vereinigt. Während des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Tuchindustrie zum wichtigsten Erwerbszweig der Stadtbevölkerung, Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Peitz 169 Webstühle. Zwischen 1854 und 1860 wurde die [[Stadtpfarrkirche Peitz|Peitzer Stadtkirche]] nach Plänen des Architekten [[Friedrich August Stüler]] neu gebaut und die Vorgängerkirche danach abgerissen. Die Peitzer Fischer wurden 1867 zum preußischen Hoflieferanten erklärt. Bei der Volkszählung am 1. Dezember 1871 ermittelte man in Peitz 3994 Einwohner in 897 Haushalten. Von den Einwohnern waren 1946 Männer und 2048 Frauen; 994 Einwohner waren jünger als zehn Jahre. Der überwiegende Anteil der Einwohner war evangelisch-lutherischer Konfession.&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preußischen Staats und ihre Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;. Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1873, S. 218f. ([https://books.google.de/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA218 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Mai 1874 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] Peitz gegründet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;amt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.peitz.de/sites/default/files/PLE-AB/2019/Sonderausgabe_25_J._Amt_Juli_2017_Endfassung.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sonderausgabe 25 Jahre Amt Peitz.&amp;#039;&amp;#039;] Amt Peitz, Juli 2017, S. 12. Abgerufen am 7. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 1876 erfolgte mit den Bahnhöfen Peitz und Peitz Ost der Anschluss der Stadt an die Bahnstrecken [[Bahnstrecke Cottbus–Frankfurt (Oder)|Cottbus–Frankfurt (Oder)]] und [[Bahnstrecke Cottbus–Guben|Cottbus–Guben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstand die Stadt vergleichsweise unbeschädigt. Gegen Kriegsende hissten die Peitzer Einwohner Hans Rabe und Hans Messner weiße Fahnen vom Festungsturm, um die gewaltlose Übergabe der Stadt an die [[Rote Armee]] zu ermöglichen. Dabei fand Hans Rabe, der durch eine [[Schutzstaffel|SS]]-Streife erschossen wurde, am 24. April 1945 den Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Höntsch, Hannes Hüttner: &amp;#039;&amp;#039;Mord in letzter Minute&amp;#039;&amp;#039;. In: Ursula Höntsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stunde Null. Tatsachenberichte über Erlebnisse aus den letzten Tagen des 2. Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Nation, Berlin 1966, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Krieges lag Peitz zunächst in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und ab 1949 in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Bei der Kreisreform am 25. Juli 1952 wurde die Stadt dem Kreis Cottbus (ab 1954 [[Kreis Cottbus-Land]]) im [[Bezirk Cottbus]] zugeordnet. Ende der 1960er Jahre wurde in Peitz die katholische Pfarrkirche St. Josef gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.peitz.de/gemeinde/peitz &amp;#039;&amp;#039;Stadt Peitz.&amp;#039;&amp;#039;] Amt Peitz, abgerufen am 7. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1976 ging das östlich von Peitz gelegene [[Kraftwerk Jänschwalde|Braunkohlekraftwerk Jänschwalde]] in Betrieb. Für die Arbeiter entstand nördlich der Cottbuser Vorstadt im Osten von Peitz die Wohnsiedlung „Malxebogen“ in [[Plattenbau]]weise, die Einwohnerzahl stieg im Zuge dessen um fast ein Drittel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] gehörte die Stadt Peitz zunächst zum Landkreis Cottbus in Brandenburg. 1992 schloss sie sich dem [[Amt Peitz]] an. Bei der Kreisreform am 6. Dezember 1993 ging Peitz im neu gebildeten Landkreis Spree-Neiße auf. Im folgenden Jahr wurde die Stadt Mitglied in der [[Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg]]. Mitte der 1990er Jahre sowie von 2014 bis 2016 wurden mehrere Wohnblöcke der Siedlung Malxebogen zurückgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eingemeindungen&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Ottendorf eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 3 047&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 3 630&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 4 207&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 3 058&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 3 165&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 3 528&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 5 045&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 5 077&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 4 473&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 4 395&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 6 384&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 6 073&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 5 582&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 6 377&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 5 478&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 5 033&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 4 597&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 4 445&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 4 372&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 4 333&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 4 301&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 4 325&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 4 301&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-13_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Spree-Neiße&amp;#039;&amp;#039;]. S. 22–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Peitz besteht regulär aus 16 Stadtverordneten und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 67,7 % zu folgendem Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120715107304.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;14&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#71807304 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br /&amp;gt;2014&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/137e8f6ef6f093dc/c75d4183d5b7/SB_B07-03-04_2014j05_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 im Land Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039;] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2014, S. 98. Abgerufen am 11. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Mittelstandsinitiative Brandenburg || 29,1 % || 5 || – || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 23,2 % || 3 || – || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 16,7 % || 3 || 30,0 % || 5 || 41,0 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 11,0 % || 2 || 28,4 % || 5 || {{0}}3,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler|Wir für Peitz]] || {{0}}9,5 % || 1 || 13,6 % || 2 || {{0}}9,3 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Unabhängige Wählergemeinschaft Peitz || {{0}}5,0 % || 1 || – || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Reinhard Hirthe || {{0}}3,2 % || – || {{0}}8,2 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Brenda Hirthe || {{0}}2,4 % || – || – || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || – || – || 17,0 % || 3 || 33,8 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || – || – || {{0}}2,8 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || – || – || – || – || {{0}}9,6 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Jürgen Nattke || – || – || – || – || {{0}}2,8 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD vier Sitze. Da sie nur drei Kandidaten aufgestellt hatte, bleibt ein Sitz unbesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1990–1992: Hans Gahler&lt;br /&gt;
* 1992–2003: Heinrich Gellner (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.peitz.de/sites/default/files/PLE-AB/2020/PLE09-2020.pdf &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Gellner zum Ehrenbürger der Stadt Peitz ernannt.&amp;#039;&amp;#039;] Peitzer Landecho, Nr. 9/2020, September 2020, S. 24. Abgerufen am 26. November 2023 (PDF; 2,9 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2014: Bernd Schulze (FDP)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen], S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2014: Jörg Krakow (parteilos; bis 2018 SPD){{FN|1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNBox|&lt;br /&gt;
  {{FNZ|1|Bei der Bürgermeisterwahl 2019 wurde Krakow als parteiloser&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fdp-lausitz.de/2019/lausitzer-fdp-nominiert-kandidaten-zur-kreistagswahl/ &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer FDP nominiert Kandidaten zur Kreistagswahl.&amp;#039;&amp;#039;] FDP-Kreisverband Lausitz, 17. Februar 2019, abgerufen am 1. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kandidat mit dem Mandat der FDP gewählt. Bei der Bürgermeisterwahl 2024 trat Krakow als Einzelbewerber und bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung auf der Liste der Mittelstandsinitiative Brandenburg an.}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krakow wurde in der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 mit 65,5 % der gültigen Stimmen gegen drei weitere Kandidaten für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)]&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/715107/410/20240609/buergermeisterwahl_gemeinde/ergebnisse_gemeinde_120715107304.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 2. November 1992 genehmigt und im Jahr 1998 überarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel = &lt;br /&gt;
|Wappenbild = Wappen Peitz.png&lt;br /&gt;
|Größe = &lt;br /&gt;
|Blasonierung = In Rot eine goldene dreitürmige Burg mit geschlossenem blauen Tor auf grünem Schildfuß; auf dem blauen Spitzdach des Mittelturmes mit goldenem Knauf ein goldener Vogel, beseitet von den Ziffern 8 und 5; die Seitentürme mit blauen Kuppeldächern, mit goldenen Knäufen und linkshin gewendeten Fahnen.&lt;br /&gt;
|Quelle = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-stadt-peitz-336804 &amp;#039;&amp;#039;Wappen der Stadt Peitz.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 7. Juli 2023.&lt;br /&gt;
|ref = Dienstleistungsportal der Landesverwaltung&lt;br /&gt;
|Begründung = Die dreitürmige Burg als Wappenbild von Peitz lässt sich bis zum ersten überlieferten Siegel aus dem Jahr 1563 nachweisen. Die Farbgebung wurde mehrfach verändert. Das Brandenburgische Landeshauptarchiv schlug in seinem Gutachten von 1992 die heute verwendete [[Tingierung]] für das Wappen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wappen-kunst.de/client/downloads/G_StadtPeitz.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gutachten zum Stadtwappen von Peitz.&amp;#039;&amp;#039;] Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Potsdam 1992, abgerufen am 7. Juli 2023 (PDF; 440 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Bedum]] ([[Niederlande]]) (mit dem Amt Peitz), 2019 beendet&lt;br /&gt;
* [[Küstrin|Kostrzyn nad Odrą]] ([[Polen]]) (seit 3. August 2001)&lt;br /&gt;
* [[Zbąszynek]] (Polen) (mit dem Amt Peitz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Baudenkmale in Peitz]] und [[Liste der Bodendenkmale in Peitz]] mit den in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Peitz Rathaus.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peitz - Hüttenwerk 0004.jpg|mini|Eisenhammer- und Hüttenwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Festung Peitz]], der Festungsturm und die im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtete Malzhausbastei sind erhalten. Der 36,20&amp;amp;nbsp;Meter hohe Festungsturm mit bis zu 6,22&amp;amp;nbsp;Meter dicken Außenmauern enthält in seinem Kern Teile des ehemaligen [[Bergfried]]s der Peitzer Burg aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Im Zuge des Festungsbaus erhielt er in den Jahren 1559 bis 1562 seine heutige Gestalt.&lt;br /&gt;
* Historischer Altstadtkern der Stadt Peitz&lt;br /&gt;
** [[Klassizismus|Klassizistisches]] [[Rathaus Peitz|Rathaus]] von 1804, der Ostgiebel wurde 1850 im Stil der [[Tudorgotik]] umgestaltet&lt;br /&gt;
** [[Stadtpfarrkirche Peitz|Evangelische Stadtpfarrkirche]], [[Neuromanik|neuromanischer]] Backsteinbau, errichtet 1854 bis 1860 nach Plänen von [[Friedrich August Stüler]]&lt;br /&gt;
* Hüttenmuseum Peitz (ehemaliges Hüttenwerk in Peitz), technisches Denkmal&lt;br /&gt;
* [[Fischereimuseum]] Peitz (eröffnet am 24. März 2006)&lt;br /&gt;
* [[Peitzer Teiche mit dem Teichgebiet Bärenbrück und Laßzinswiesen|Peitzer Teichgebiet]], mit rund 1000&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands&lt;br /&gt;
* Gedenkstein aus dem Jahr 1948 auf dem Städtischen Friedhof für acht deutsche [[Wehrdienstverweigerer]], die im Frühjahr 1945 auf Befehl von General [[Ferdinand Schörner]] erschossen wurden&lt;br /&gt;
* Gedenktafel in der Zitadelle für Hans Rabe, der 1945 an dieser Stelle von einer SS-Streife erschossen wurde, weil er die Stadt kampflos an die [[Rote Armee|Sowjetarmee]] übergeben wollte (am 23. August 2014 enthüllt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peitz ist Mitglied der [[Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“]] des Landes Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Jazzwerkstatt Peitz]] fanden 1979, 1980 und 1981 überregional stark beachtete [[Open Air|Open-Air]]-Konzerte in der Freilichtbühne Peitz statt. Die „von unten“ organisierten [[Musikfestival]]s besuchten mehr als 3000 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraftwerk Jänschwalde in Peitz (2025).jpg|mini|Kraftwerk Jänschwalde]]&lt;br /&gt;
Östlich von Peitz, bereits im Gemeindegebiet von Teichland, befindet sich mit dem [[Kraftwerk Jänschwalde]] das drittgrößte Kraftwerk Deutschlands. Es wird seit 2016 von der [[LEAG (Unternehmen)|LEAG]] betrieben. Zu DDR-Zeiten wurde das Kraftwerk durch den VEB Kraftwerk Jänschwalde betrieben, der Stammbetrieb des [[Kombinat Braunkohlekraftwerke|Kombinats Braunkohlekraftwerke]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren befindet sich in Peitz der Sitz des Büroartikelherstellers Falken Office Products, der 2012 von der [[Biella-Neher Holding]] übernommen wurde und seit 2019 zur Exacompta SAS gehört. Der VEB Falken-Registraturen Peitz war bis 1990 Teil des [[Kombinat Verpackung|Kombinats Verpackung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Peitzer Teichen wird Karpfenzucht betrieben. Der VEB Binnenfischerei Peitz betrieb ab 1983 in Kooperation mit dem Betreiber des Kraftwerks Jänschwalde Fischzuchtanlagen, die durch das aufbereitete Kühlwasser des Kraftwerks gespeist wurden. Der VEB Binnenfischerei Peitz war der größte Karpfenproduzent der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig |ID=BKM-32003063 |Name=Fischzuchtanlagen Kraftwerk Jänschwalde |Zusatz= |Autor= |Datum=2023 |Erg= |Abruf=2026-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Peitz verläuft die [[Bundesstraße 168]] zwischen [[Beeskow]] und [[Cottbus]]. Des Weiteren liegt die Stadt an der Landesstraße 50 nach [[Guben]] und an der Landesstraße 474 nach [[Heinersbrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BfPeitzOstTotal2018.jpg|mini|Bahnhof Peitz Ost]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Peitz Ost|Peitz Ost]]&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Cottbus–Guben]]. Er wird von der [[Liste der Eisenbahnlinien in Brandenburg und Berlin#RE 10|Regional-Express-Linie&amp;amp;nbsp;10]] [[Bahnhof Frankfurt (Oder)|Frankfurt (Oder)]]–[[Cottbus Hauptbahnhof|Cottbus]]–[[Leipzig Hauptbahnhof|Leipzig]] und der [[Liste der Eisenbahnlinien in Brandenburg und Berlin#RB 43|Regionalbahnlinie&amp;amp;nbsp;43]] Frankfurt (Oder)–Cottbus bedient. Der ehemalige [[Bahnhof Peitz]] an der zwischen Cottbus-[[Willmersdorf (Cottbus)|Willmersdorf]] und [[Grunow-Dammendorf|Grunow]] stillgelegten [[Bahnstrecke Cottbus–Frankfurt (Oder)]] ist seit dem 30. Mai 2000 außer Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Peitz gibt es die sechsstufige &amp;#039;&amp;#039;Mosaik-Grundschule Peitz&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Oberschule Peitzer Land&amp;#039;&amp;#039;. Das &amp;#039;&amp;#039;Franz-Groger-Gymnasium Peitz&amp;#039;&amp;#039; wurde nach dem Schuljahr 2006/07 wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Otto Kunze (1936–2015), langjähriger Leiter des Peitzer Männerchores und zahlreicher Blasmusikkapellen, seit August 2001&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peitz.de/cms/upload/pdf/Peitzer_Land_Echo_2015/PLE_8-2015.pdf Nachruf Otto Kunze.]&lt;br /&gt;
In: Peitzer Landecho, Nr. 8/2015, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hans-Wilhelm Blume (1926–2022), ehemaliger Direktor des VEB Binnenfischerei Peitz und Initiator des Peitzer Fischerfestes, seit 1. Oktober 2016&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.peitz.de/sites/default/files/PLE-AB/2019/PLE_02-2017_0.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ehrungen für besonderes Engagement beim Neujahrsempfang.&amp;#039;&amp;#039;] Peitzer LandEcho, Nr. 2/2017 vom 22. Februar 2017, abgerufen am 24. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heinrich Gellner (* 1938), langjähriger Bürgermeister, Mitglied des Amtsausschusses des Amtes Peitz, Peitzer Männerchor und Fischerfestverein, seit 12. September 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[August Bruchwitz]] (1838–1914), Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
* Robert Bertin (1849–1933), Lehrer und Schriftsteller&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://emuseum.duesseldorf.de/de/people/17748/robert-bertin/objects |titel=Robert Bertin |werk=emuseum.duesseldorf.de |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lilli Kann]] (1893–1978), Schauspielerin, floh 1939 nach England&lt;br /&gt;
* [[Paul Noack-Ihlenfeld]] (1902–1962), Komponist und Pianist&lt;br /&gt;
* [[August Wilhelm Raapke]] (1910–1981), Beamter&lt;br /&gt;
* [[Berthold Schulze]] (1929–1988), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Manfred Bogusch]] (1939–2002), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Ulli Blobel]] (* 1950), Konzertveranstalter (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Jazzwerkstatt Peitz&amp;#039;&amp;#039;) und Musikproduzent&lt;br /&gt;
* [[Peter Metag]] (1950–2013), Veranstalter von Jazzkonzerten&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Schreck]] (* 1955), Politiker (SPD), 2002–2005 Abgeordneter des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]&lt;br /&gt;
* [[Jörg Schwanke]] (* 1969), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Jana Thiel]] (1971–2016), Sportjournalistin&lt;br /&gt;
* [[Ute Lewitzka]] (* 1972), Psychiaterin und Hochschullehrerin für Suizidologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Albrecht von Bredow]] (1650–1730), preußischer Generalleutnant, Gouverneur von Peitz&lt;br /&gt;
* [[Jonathan Friedrich von Finck]] (1687–1757), preußischer Generalmajor, Peitzer Festungskommandant&lt;br /&gt;
* [[Franz Hirschfeld (Schriftsteller)|Franz Hirschfeld]] (1868–1924), Lyriker, wuchs in Peitz auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Groger: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte der Stadt und Festung Peitz&amp;#039;&amp;#039;. 1. Teil. Verlag Reinh. Richter’s Wwe. Peitz N.-L. 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Chronik der Stadtgeschichte Peitz&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber: Kulturbund der DDR, Ortsgruppe Peitz. Cottbus 1983.&lt;br /&gt;
* Dirk Redies, Martin Klein: &amp;#039;&amp;#039;Entdeckungen im Peitzer Land&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historischer Führer, Stätten und Denkmale in den Bezirken Dresden, Cottbus&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Urania-Verlag, Leipzig, Berlin, Jena 1988, ISBN 3-332-00234-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.peitz.de/gemeinde/peitz Stadt Peitz auf der Website des Amtes Peitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Spree-Neiße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115887-8|LCCN=no2005014156|VIAF=124692946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peitz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1301]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
	</entry>
</feed>