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	<title>Peitschenwurm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peitschenwurm&amp;diff=107162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MBq: &quot;derzeit&quot; ist ungenau</title>
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		<updated>2025-11-03T10:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;derzeit&amp;quot; ist ungenau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Peitschenwurm&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Trichuris trichiura&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1771&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Peitschenwürmer&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Trichuris&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Trichuridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Trichocephalida&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Enoplia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Adenophorea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Trichuris eggA.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Ei des Peitschenwurmes (&amp;#039;&amp;#039;Trichuris trichiura&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peitschenwurm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Trichuris trichiura&amp;#039;&amp;#039;; synonym: &amp;#039;&amp;#039;Trichocephalus dispar&amp;#039;&amp;#039;) gehört zum [[Stamm (Biologie)|Stamm]] der [[Fadenwürmer]]. Er hat einen fadenförmigen Kopfteil und ein kurzes, dickes Schwanzende. Er ist ein [[Parasit]] des Menschen und Verursacher der [[Trichuriasis]]. Es sind keine [[Zwischenwirt]]e eingeschaltet. Der Parasit wurde um 1761 in [[Göttingen]] von [[Johann Georg Roederer]] bei Sektionen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Peitschenwurm ist weltweit verbreitet, jedoch am häufigsten in den [[Tropen]] und [[Subtropen]] anzutreffen. Rund 750 Millionen Menschen sind weltweit infiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Wurm wird bis zu 50 Millimeter lang, wobei das fadenförmige Vorderende fast zwei Drittel der Gesamtlänge des Wurmes einnimmt. Daran anschließend ist das Hinterende mit Darm und Geschlechtsorganen, welches ein stark verdicktes Aussehen hat. Dadurch sieht der Wurm peitschenähnlich aus, daher die Namensgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenszyklus ==&lt;br /&gt;
Der erwachsene Wurm setzt sich im Übergangsbereich zwischen [[Dünndarm| Dünn-]] und [[Dickdarm]] fest, wo er vom Inhalt der Darmschleimhautzellen lebt, deren Wände er auflöst. Dort werden auch die Eier ausgeschieden und gelangen über die [[Faeces]] ins Freie. Es dauert 3 bis 4 Monate, bis die Eier reif werden und für eine erneute Infektion bereitstehen. Dabei schlüpft im Körper eine Larve, die sich im selben Gebiet wie der adulte Wurm festsetzt und sich mehrmals häutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadwirkung ==&lt;br /&gt;
Der Peitschenwurm ist erst bei hohem Befall problematisch. Bei über 100 Würmern kommt es zu Durchfall, Blutungen und seltener zu einem lebensgefährlichen [[Ileus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbeugung ==&lt;br /&gt;
Durch eine ausreichende Hygiene ist eine Vorbeugung möglich. Vermieden werden sollte auch der Verzehr von rohem Gemüse, wie etwa Salat, das mit [[Gülle]] [[Düngung|gedüngt]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Mittel der Wahl zur Behandlung des Peitschenwurmbefalles sind die Arzneistoffe [[Mebendazol]] und [[Albendazol]]. Beide Präparate sollten nicht während der Schwangerschaft angewendet werden. Derzeit (Oktober 2025) läuft eine Zulassungsstudie, um [[Emodepsid]] insbesondere gegen den Befall mit dem Peitschenwurm bei Menschen einzusetzen, gegen den bislang kein effizienter Wirkstoff auf dem Markt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/peitschenwurm-entwurmungsmittel-tropenmedizin-100.html |titel=Tropenkrankheit - Wie eine Pharmazeutin den Peitschenwurm besiegen will |datum=2025-10-27 |sprache=de |abruf=2025-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapieoption bei Autoimmunerkrankungen ==&lt;br /&gt;
Die intestinale Applikation von Peitschenwürmern kann zur Therapie von einigen [[Autoimmunerkrankung]]en dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2835 PTA-FORUM. Darmerkrankungen Behandlung mit Parasiten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/intestinale-mikroflora-und-das-immunsystem/ Der Arzneimittelbrief. Intestinale Mikroflora und das Immunsystem AMB 2011, 45, 32a]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Parasiten des Menschen]],&lt;br /&gt;
* [[Schweinepeitschenwurm]] (&amp;#039;&amp;#039;Trichuris suis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Allergische Rhinitis#Ursachen|Allergische Rhinitis]]: Eine versuchsweise Behandlung von an [[Morbus Crohn]] Erkrankten, die gleichzeitig an Allergien leiden, mit dem Peitschenwurm zeigte danach eine Besserung der Symptomatik des Crohns sowie der Allergie.&lt;br /&gt;
* [[Peitschenwurmbefall des Hundes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Mehlhorn; G. Piekarski: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Parasitenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Heidelberg 2002.&lt;br /&gt;
* I. Schiefke; R. Schmäschke et al.: &amp;#039;&amp;#039;Tropische und subtropische Helminthosen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Internist.&amp;#039;&amp;#039; Band 47, 2006, S. 801–809.&lt;br /&gt;
* Hans Adolf Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Trichocephalus dispar (Peitschenwurm).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Heilmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trichuris trichiura|&amp;#039;&amp;#039;Trichuris trichiura&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasit des Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trichocephalida (Ordnung)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MBq</name></author>
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