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	<title>Peist - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:10:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peist&amp;diff=507159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Link auf Langwies GR</title>
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		<updated>2025-10-21T21:59:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Langwies GR&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Peist&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Peist wappen.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Plessur&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Arosa&lt;br /&gt;
| BFS = 3929&lt;br /&gt;
| BILD = Peist 2020.jpeg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Peist im August 2020. Links unten der Bahnhof der RhB&lt;br /&gt;
| PLZ = 7029&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.833882&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.678&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1340&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 17.89&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 204&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2012&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.peist.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsteil|Fraktion]] der Gemeinde [[Arosa]], [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 war Peist eine eigenständige Gemeinde. Am 1. Januar 2013 schloss sie sich mit den bis dahin ebenfalls selbständigen Gemeinden [[Calfreisen]], [[Castiel]], [[Langwies GR|Langwies]], [[Lüen]], [[Molinis]] und [[St.&amp;amp;nbsp;Peter-Pagig]] der Gemeinde Arosa an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Peist liegt elf Kilometer (Luftlinie) östlich von [[Chur]] auf der nördlichen Talseite des [[Schanfigg]]s und gehört zur Region St. Peter/Hochwang. Der grössere Teil des ehemaligen Gemeindegebiets erstreckt sich rechts der [[Plessur]] vom rund {{Höhe|1100|CH|link=true}} gelegenen Flusslauf über den von mehreren [[Tobel]]n zerklüfteten Hang bis zur [[Hochwangkette]], die zwischen &amp;#039;&amp;#039;Cunggel&amp;#039;&amp;#039; (2413&amp;amp;nbsp;m) und &amp;#039;&amp;#039;Mattjisch Horn&amp;#039;&amp;#039; (2461&amp;amp;nbsp;m, höchster Punkt der ehemaligen Gemeinde) die nördliche Begrenzung bildet. Auf der gegenüberliegenden Talseite umfasste der Peister [[Bann (Gebiet)|Bann]] den bis auf 1900&amp;amp;nbsp;m ansteigenden &amp;#039;&amp;#039;Enthalbwald&amp;#039;&amp;#039; und die sich oberhalb anschliessende [[Alm (Bergweide)|Alp]] &amp;#039;&amp;#039;Prätsch&amp;#039;&amp;#039; mit den beiden [[Prätschseen]] und dem [[Guisanplatz (Arosa)|Guisanplatz]]. Neben dem [[Straßendorf|Strassendorf]] Peist (1340&amp;amp;nbsp;m), auf einer sonnigen Hanglehne rund 250&amp;amp;nbsp;m rechts oberhalb der Plessur und 100&amp;amp;nbsp;m oberhalb der Bahnlinie Chur–[[Arosa]] gelegen, gehörten zur ehemaligen Gemeinde die (zum Teil als [[Maiensäss]]e genutzten) Aussensiedlungen &amp;#039;&amp;#039;Barguns,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Chegelboden&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tarnatel&amp;#039;&amp;#039;. Der früher ebenfalls zu Peist gehörende [[Maran GR|Hof Maran]] ist bereits seit 1911 Teil der Gemeinde Arosa. Von Peist aus gelangen Wanderer über den [[Faninpass]] nach Furna oder auch Fideris im Prättigau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Siedlung ist 1084 als &amp;#039;&amp;#039;de Paiste&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen. Ein Hof des Churer Klosters [[St. Luziuskirche (Chur)|St. Luzi]] in Peist wird 1149 erwähnt. Das Churer [[Domkapitel]] bezog im 12. Jahrhundert Schaf-, Wein- und Roggenzehnten. Bis ins 13. Jahrhundert war Peist innerste Siedlung des von [[Romanen]] ausgebauten Ackerlands. Die 1262 bezeugten Herren von Peist sassen wahrscheinlich auf der gleichnamigen Burg. Landesherren waren als bischöflichen [[Lehnswesen|Lehensnehmer]] bis 1338 die [[Freiherren von Vaz|Vazer]], denen die [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberger]] und 1363 die [[Toggenburger]] folgten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Peist 1.jpg|mini|links|x230px|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Peist 2010.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 31. Dezember 2012]]&lt;br /&gt;
Die Germanisierung setzte im 14. Jahrhundert mit dem Zuzug von [[Walser]]n aus den obersten Randlagen des Tals ein. Mit der [[Gerichtsgemeinde]] [[St. Peter GR|St. Peter]] schloss sich Peist 1436 dem [[Zehngerichtenbund]] an. Neue Landesherren waren ab 1437 die [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Montforter]], nach 1471 die [[Matsch (Adelsgeschlecht)|Matscher]] und ab 1479 Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Peist zu St. Peter, die eigene Kirche St. [[Calixt|Calistus]] und [[Florinus von Remüs|Florinus]] wird 1478 erwähnt. Die [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] wurde um 1530 eingeführt. Der Auskauf der Herrschaftsrechte erfolgte 1652, derjenige der bischöflichen Lehensrechte 1657.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Viehwirtschaft und Ackerbau ist in Peist auch das Handwerk traditionell gut verankert. Dorfbrände ereigneten sich 1622, 1724, 1749 und 1874, ein grosser Erdrutsch 1975. Die 1875 bis 1877 erbaute Talstrasse und die [[Arosabahn]] verbinden Peist mit Chur. 2005 waren 35 Prozent der Arbeitsplätze in Peist dem ersten und 54 Prozent dem zweiten [[Wirtschaftssektor|Erwerbssektor]] zuzurechnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Peist wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Blau goldener [[Pfahl (Heraldik)|Pfahl]], belegt mit steigendem blauem Pfeil&lt;br /&gt;
| Zusatz = Nach dem Vorbild der alten [[Fahne|Talschaftsfahne]]. Der Pfahl wurde hinzugefügt, um das Wappen vom Kreiswappen zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1780|| 1850|| 1900|| 1950|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2012&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 312|| 236|| 160|| 180|| 229|| 204&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Haupterwerbszweige sind Landwirtschaft und Handwerk. Im Dorf sind ein Bauunternehmen, eine Sägerei und zwei Schreinereien ansässig. Eine der Schreinereien produziert als einziger Betrieb überhaupt den traditionellen [[Schanfigger Schlitten]]. Der Tourismus spielt in Peist eine geringere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Peist verläuft die [[Schanfiggerstrasse]]. Die ehemalige Gemeinde ist durch die 1914 eröffnete [[Bahnstrecke Chur–Arosa|Arosalinie]] der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] und seit dem 1. April 1981 zusätzlich durch die [[Postauto]]linie Chur–Peist&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bündner Woche]]&amp;#039;&amp;#039; vom 22. Mai 2013, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Mit der Inbetriebnahme der Bahn wurde auch der [[Bahnhof Peist]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Arosa}}&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die [[Reformierte Kirche Peist|reformierte Dorfkirche]]. Das Rufanatöbeli östlich des Farbtobels ist bekannt für seine eigenartigen, sandigen [[Erosion (Geologie)|Erosionsgebilde]] («Steimannli»)&amp;lt;!--nicht zu verwechseln mit künstlichen [[Steinmännchen]]--&amp;gt;. Im September 2012 beschloss das Tiefbauamt Graubünden gegen den anfänglichen Widerstand der Bündner Umweltverbände die komplette Abtragung des grössten dortigen Steimannlis, da der Felsblock auf dessen Spitze eine Gefahr für die darunter liegende Schanfiggerstrasse darstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Südostschweiz (Zeitung)|Die Südostschweiz]]&amp;#039;&amp;#039; vom 21. und 22. September sowie 4. Oktober 2012, S. 4 bzw. jeweils 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnhof steht die [[Peister Esche]], eine der ältesten Eschen in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Danuser (Autor)|Hans Danuser]]: &amp;#039;&amp;#039;Aroser Orts- und Flurnamen mit Einbezug des [[Welschtobel]]s und einiger grenznaher Gebiete benachbarter Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Institut für Kulturforschung Graubünden, IKG. Verlag Hans Danuser, Arosa 2011, ISBN 978-3-905342-49-9.&lt;br /&gt;
* Hans Danuser/Walser-Vereinigung Graubünden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte Wege im Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walser-Vereinigung Graubünden, Splügen 1997, {{DNB|955753066}}.&lt;br /&gt;
* Carl Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute im Tale Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Manatschal Ebner &amp;amp; Cie., Chur 1905.&amp;lt;!--nicht in DNB, nicht in WorldCat--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons  Graubünden II. Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1937; unveränd. Nachdruck 1957, {{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1595|Peist|Autor=Jürg Simonett|Datum=2016-12-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeindearosa.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Arosa]&lt;br /&gt;
* [https://www.peist.ch/home/ Willkommen in Peist (Foto)] auf peist.ch&lt;br /&gt;
* [https://arosalenzerheide.swiss/de/Arosa/Region/Schanfigg/Peist Peist. Das lebhafte Bergbauern- und Handwerkerdorf (Foto)] auf arosalenzerheide.swiss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HLS|1595|Peist|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Plessur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schanfigg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arosa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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