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	<title>Peisel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T05:17:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peisel&amp;diff=401718&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2024-06-29T23:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gummersbach&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/01/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/28/05/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 200&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 53&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gummersbach.de/_Resources/Persistent/75dd5aa147794c41ea7d1901b70f2c9b8e794d16/Einwohnerzahlen%20Stadtteile%2031.12.2022.pdf |titel=Zahlen, Daten, Fakten – Rathaus |hrsg=Stadt Gummersbach |seiten=2 |format=PDF; 17,9 KB |abruf=2024-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 51647&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02261&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland NRW Gummersbach&lt;br /&gt;
| Bild                   = GMPeisel2.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Peisel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peisel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Gummersbach]] im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]] im südlichen [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Peisel liegt ca. 7,9&amp;amp;nbsp;km vom Stadtzentrum [[Gummersbach]] entfernt an der [[Landesstraße|L]] 306 (von [[Meinerzhagen]] nach [[Engelskirchen]]) am rechten Ufer der Gelpe, einem etwa 5,2&amp;amp;nbsp;km langen Nebenfluss der [[Leppe]]. Der Ortsteil [[Nochen (Gummersbach)|Nochen]] grenzt nordöstlich an Peisel; ein weiterer benachbarter Gummersbacher Ortsteil ist [[Elbach (Gummersbach)|Elbach]] im Südwesten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen |Titel=Nordrhein-Westfalen. Amtliche topographische Karten („Top50“) |Verlag=Bundesamt für Kartografie und Geodäsie |Datum=2003 |ISBN=3-89439-721-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Laut [[Heinrich Dittmaier]] deutet der Ortsname (&amp;#039;&amp;#039;Peisel&amp;#039;&amp;#039; heißt in etwa „Tümpel, feuchte Stelle“) auf eine Entstehungszeit in der „jüngsten, nachmittelalterlichen Siedlungsschicht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1469 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, als ein Thomas &amp;#039;&amp;#039;in der Peisel&amp;#039;&amp;#039; als Zeuge bei einem Streit zwischen [[Herzogtum Berg|Berg]] und [[Grafschaft Mark|Mark]] fungierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Pampus: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Oberbergischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.&amp;amp;nbsp;V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 1600 muss der &amp;#039;&amp;#039;Hof Peisel&amp;#039;&amp;#039; eine gewisse Bedeutung gehabt haben, da die später so bezeichnete [[Bauerschaft]] [[Niedergelpe]] zu jener Zeit nach diesem Hof benannt war. 1610 stellt Peisel den ersten Schritt zur Erweiterung des [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenbergischen]] Grundbesitzes, der späteren [[Grafschaft Gimborn]], dar: [[Adam von Schwarzenberg]] beansprucht in einem Schreiben an seinen Lehnsherrn, den Brandenburgischen Kurfürsten [[Johann Sigismund (Brandenburg)|Johann Sigismund]], die &amp;#039;&amp;#039;„Bauerschaft Peyssel mit deren 24 Kotten, Gehuchteren und Leuthe, welche darinnen gesessen“&amp;#039;&amp;#039; und dass &amp;#039;&amp;#039;„das Gericht Peyssel dem Gericht Gimborn uniirt und incorporirt“&amp;#039;&amp;#039; werde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Woelke&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Woelke: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Gummersbach. In zeitgenössischen Bildern und Ansichten.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ein Streifzug durch die Stadt und ihre 70 Dörfer.&amp;#039;&amp;#039; Gronenberg, Gummersbach 1980, ISBN 3-88265-024-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zweihundert Jahre später wird über den Ort berichtet:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Auf diesem Hofe wohnte ehedem ein Junckherr, der eine eigene Gerichtsbarkeit, besaß, wozu auch eine Gewisse Hofesgerechtigkeit über verschiedene nahe dabey liegende Güter gehörte, über welche auf diesem Hofe ein gewisses Lehn oder Lathengericht gehalten wurde (…) Von einem ehemaligen Schlosse oder Burg auf welchem der Junckherr daselbst gewohnt haben soll, findet man izt keine Spur mehr. Unter diesem Hofe und nahe dabey liegt eine Herrschaftliche Kornmühle, welche aber in Erbpacht ausgethan ist. Sie wird von dem Gelper Bach getrieben.|[[Johann Friedrich Franz von Steinen|Franz von Steinen]]|Specialgeschichte des Kirchspiels Gummersbach (S. 175 f), &amp;#039;&amp;#039;verf. um 1815; gedr. 1865&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Peisel gehörte bis 1806 zur [[Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV1846&amp;quot;&amp;gt;{{Uebersicht Ortschaften Cöln |Seite=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Zugehörigkeit zum [[Großherzogtum Berg]] (1806–1813) und einer provisorischen [[Generalgouvernement Berg|Übergangsverwaltung]] kam die Region aufgrund der auf dem [[Wiener Kongress]] getroffenen Vereinbarungen 1815 zum [[Königreich Preußen]]. Unter der preußischen Verwaltung gehörte der Ort zunächst zum [[Kreis Gimborn]] (1816–1825) und danach zum [[Kreis Gummersbach]] in der [[Rheinprovinz]]. Im Jahr 1843 standen in Peisel 5 Häuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV1846&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1800 hatte Peisel 15 Einwohner, um 1900 war die Einwohnerzahl auf 38 gestiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Woelke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulwesen ==&lt;br /&gt;
1885 entschloss man sich, in Peisel zur Entlastung der überfüllten Schulen in [[Hülsenbusch (Gummersbach)|Hülsenbusch]] und [[Berghausen (Gummersbach)|Berghausen]] eine neue Schule zu gründen. Bis zu 100 Kinder wurden hier einklassig unterrichtet, bis 1947 schichtweise zweiklassig und ab 1954 schließlich auch in einem zweiten Klassenraum. Als in den 1970er Jahren die [[Mittelpunktschule]] in Hülsenbusch-Wegescheid fertig war, wurde die Peiseler Schule geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Woelke&amp;quot; /&amp;gt; Seit einigen Jahren beherbergt das in massiver Bruchsteinbauweise errichtete, hervorragend erhaltene Schulgebäude die „Freie Christliche Grundschule Peisel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Haltestelle von Peisel wird über die Buslinien 307 (Gummersbach Bf – Berghausen – [[Lindlar]]) (hier jedoch Haltestelle Nochen, ca. 100&amp;amp;nbsp;m entfernt) sowie 316 (Gummersbach Bf – [[Neuremscheid (Engelskirchen)|Neuremscheid]]) angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Gummersbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Gummersbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1469]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück</name></author>
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