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	<title>Peinliche Befragung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:10:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;X-angel: /* Siehe auch */ hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-07T18:14:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;peinliche Befragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;hochnotpeinliche Befragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Verfahrenselement der [[Blutgerichtsbarkeit]] des hohen und späten [[Mittelalter]]s sowie der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]]. Die peinliche Befragung wird auch &amp;#039;&amp;#039;scharfe Frage&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tortur&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;peinlich&amp;#039;&amp;#039; ist dabei abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;[[Pein]]&amp;#039;&amp;#039;, lässt sich also im heutigen Sprachgebrauch mit &amp;#039;&amp;#039;schmerzhaft&amp;#039;&amp;#039; übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die peinliche Befragung die Hauptvernehmung des Angeklagten bei [[Inquisition]]sprozessen. Später verstand man unter der peinlichen Befragung allgemein den Einsatz der [[Folter]], um von einem [[Angeklagter|Angeklagten]] ein [[Geständnis]] zu erwirken. Die Verwendung der Folter als [[Vernehmung|Verhörmethode]] lässt sich in vielen Epochen und Erdteilen nachweisen, entwickelte sich jedoch in ihren Ausprägungen regional höchst unterschiedlich. Schriftlich beurkundet wird die peinliche Befragung 1499 in der [[Tiroler Malefizordnung]] unter König [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] und sodann 1532 unter Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] in der reichseinheitlichen Halsgerichtsordnung. Damit gilt die sogenannte {{lang|la|[[Constitutio Criminalis Carolina]]}} oder auch [[Blutgerichtsbarkeit|Halsgerichtsordnung]] von Karl V. als erstes allgemeines deutsches Strafgesetzbuch. Berühmtheit erlangte sie in Europa in der frühen Neuzeit im Zuge der Inquisition und der [[Hexenverfolgung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die peinliche Befragung sollte erst dann eingesetzt werden, wenn zuvor weder durch ein Geständnis, das [[Urgicht]] genannt wurde, noch durch die Verfahrensmethode der [[Beweisung]] der Angeklagte überführt worden war. Außerdem musste [[Tatverdacht|dringender Tatverdacht]] vorliegen. Vom ursprünglichen Prinzip her konnte die peinliche Befragung also nicht willkürlich eingesetzt werden. Ausgeschlossen von der peinlichen Befragung als Anwendung waren Kinder unter 14 Jahren, [[Behinderung|Behinderte]], Greise, schwangere Frauen, [[Psychische Störung|Geisteskranke]], [[Stummheit|stumme]] Menschen sowie [[Krankheit|kranke]] Personen, welche die peinliche Befragung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht überlebt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorstufe der peinlichen Befragung gilt die [[Territion]] (Schreckung), bei der dem Angeklagten die Folterinstrumente vorgeführt und erläutert werden. Eine mildere Form der peinlichen Befragung war die [[Bamberger Tortur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verschärfte Vernehmung]]&lt;br /&gt;
* [[Erweiterte Verhörtechniken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Edward Peters: &amp;#039;&amp;#039;Folter. Geschichte der Peinlichen Befragung.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, 2001, ISBN 3-434-50004-9.&lt;br /&gt;
* Heinrich Institoris: &amp;#039;&amp;#039;Der Hexenhammer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag BiblioBazaar, 2009, ISBN 978-1-110-07364-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls V. und des Heiligen Römischen Reichs von 1532 = (Carolina).&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und erl. von Friedrich-Christian Schroeder. Reclam, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-15-018064-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|De Constitutio criminalis Carolina (1577)|Constitutio Criminalis Carolina}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Keyser Karls des fünfften: vnnd des heyligen Römischen Reichs peinlich gerichts ordnung}}&lt;br /&gt;
* [http://www.historicum.net/themen/hexenforschung/lexikon/sachbegriffe/art/Carolina_Const/html/artikel/1586/ca/9334b35039/ Historicum.net: Hexenforschung, Artikel von Michael Ströhmer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4173608-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Foltermethode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtsgeschichte der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozessrechtsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X-angel</name></author>
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