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	<title>Pehuenche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;LexICon: +Lf.</title>
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		<updated>2019-04-03T19:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Lf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Trapa_trapa_2_2008.jpg|mini|hochkant=1.5|Pehuenche 2008]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pehuenche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch in der deutschen Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pewenchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind ein [[Indigene Völker Südamerikas|indigenes Volk Südamerikas]], das oft zu den [[Mapuche]] gerechnet wird. Sie gehörten ursprünglich der Volksgruppe der [[Tehuelche]] an und lebten auf beiden Seiten der Anden. Das hauptsächliche Siedlungsgebiet auf der Ostseite der Kordillere lag im Nordwesten [[Patagonien]]s, vor allem in der heutigen argentinischen [[Provinz Neuquén]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Lindig u. Mark Münzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Indianer.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: Mark Münzel: &amp;#039;&amp;#039;Mittel- und Südamerika&amp;#039;&amp;#039;, 3. durchgesehene und erweiterte Auflage der 1. Auflage von 1978, dtv, München 1985, ISBN 3-423-04435-7. S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Westseite der Anden umfasste ihr traditionelles Siedlungsgebiet die Gebirgs- und Vorgebirgslandschaften etwa vom Vulkan [[Llaima]] im Süden bis zum Fluss [[Río Maule|Maule]] als äußerste Nordgrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich von der [[Indianer|indianischen]] Bezeichnung der [[Chilenische Araukarie|Chilenischen Araukarie]] („Andentanne“) her, die auf [[Mapudungun]], der Sprache der Mapuche, &amp;#039;&amp;#039;pewen&amp;#039;&amp;#039; heißt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.mapuche.info/docs/diccionarioMapuP.html| wayback=20121001041357| text=Eintrag &amp;#039;&amp;#039;pewen&amp;#039;&amp;#039;}}. In: Alberto Trivero: &amp;#039;&amp;#039;Diccionario Mapudungun-Español.&amp;#039;&amp;#039; Mondovì 1998 (Wörterbuch Mapudungun-Spanisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; in hispanisierter Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Pehuén&amp;#039;&amp;#039;. Pehuenche bedeutet demnach übersetzt „Tannenleute“ oder „Araukaner“, da sie sich vielfach von den Samen der Andentanne ernährten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts kam es zur Vermischung mit den Mapuche, die immer häufiger über die Anden zogen, um im östlichen Gebirgsvorland Rinder und Pferde zu züchten &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch: [[Araukanisierung]])&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Riekenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Argentiniens.&amp;#039;&amp;#039; C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-58516-6. S. 13–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei übernahmen die Pehuenche neben der Sprache auch die Pferdezucht bzw. die [[Indigene Reiterkulturen Südamerikas|Reiterkultur]] der Mapuche.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Motz: &amp;#039;&amp;#039;Sprachen und Völker der Erde – Linguistisch-ethnographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Band 1, Projekte-Verlag Cornelius, Halle 2007, ISBN 978-3-86634-368-9. S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1725 zogen auch die Pehuenche als kriegerische Reiter in die [[Pampa]] Argentiniens. Reste der ebenfalls araukanisierten [[Puelche (Volksgruppe)|Puelche]]-Indianer gingen zu dieser Zeit in den Pehuenchen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Stegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;TaschenAtlas Völker und Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Klett-Perthes, Gotha 2006, ISBN 978-3-12-828123-0. S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mapuchevölker beherrschten über lange Zeit Südchile und Patagonien und hinderten die [[Spanien|spanischen]] [[Konquistador]]en und später die chilenischen und argentinischen Kolonisatoren mehrere hundert Jahre lang in zähen und zum Teil sehr harten kriegerischen Auseinandersetzungen ([[Arauco-Krieg]]) an der Besiedlung des Gebietes südlich der Flüsse [[Río Bío Bío|Biobío]] und [[Río Colorado]]. 1769 kam es zum so genannten Pehuenche-Aufstand, bei dem Pehuenche-Gruppen aus dem Raum östlich der Anden in das Gebiet am [[Río de La Laja]] in Chile vorstießen, wo 13 Jahre zuvor ein Abkommen zwischen Pehuenche und dem Gouverneur des [[Generalkapitanat Chile|Generalkapitanats Chile]] geschlossen worden war. Auch während der [[Südamerikanische Unabhängigkeitskriege|südamerikanischen Unabhängigkeitskriege]] kam es zu wechselnden Bündnissen einzelner Pehuenche-Gruppen mit der independentischen [[Andenarmee]] beziehungsweise mit den Truppen des spanischen [[Vizekönigreich Peru|Vizekönigs von Peru]] und den in den 1820er Jahren in Chile operierenden royalistischen Freischärlern. 1861 wurde das Gebiet auf der Westseite des Gebirgskammes von Chile annektiert und bis 1883 militärisch unterworfen und anschließend massiv durch europäische Einwanderer besiedelt, die zu erheblichen Teilen aus deutschsprachigen Ländern kamen und die Urbevölkerung relativ schnell zurückdrängten. Ostpatagonien wurde zwischen 1878 und 1881 in der so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Wüstenkampagne|Conquista del Desierto]]&amp;#039;&amp;#039; endgültig dem argentinischen Staat einverleibt. In der Endphase dieses argentinischen Indianerkriegs wurden 1882/83 auch die andinen und andennahen Regionen in Neuquén und im Süden der [[Provinz Mendoza]] mit den dort lebenden Pehuenche-Indianern unterworfen und ihre Siedlungsgebiete europäischen Siedlern erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben im südlichen Teil Zentralchiles neben anderen Mapuche auch kleinere Bevölkerungsteile der Pehuenche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Argentinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Chile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mapuche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indigenes Volk in Südamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiterkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LexICon</name></author>
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