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	<title>Pehr Wilhelm Wargentin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pehr_Wilhelm_Wargentin&amp;diff=906924&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Kategorie</title>
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		<updated>2026-02-27T07:41:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Wargentin|Zum Mondkrater siehe [[Wargentin (Mondkrater)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pehr Wargentin-1849.jpg|mini|Pehr Wilhelm Wargentin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pehr Wilhelm Wargentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Peter Vilhelm&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|22|9|1717|Link=1}} in [[Sunne (Jämtland)|Sunne]] ([[Jämtland]]), [[Schweden]]; † [[13. Dezember]] [[1783]] in [[Stockholm]]) war ein schwedischer [[Astronom]] und Statistiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wargentin interessierte sich bereits früh für Astronomie und beobachtete mit 12 Jahren zusammen mit seinem Vater, dem Pfarrer Wilhelm Wargentin, eine Mondfinsternis. 1735 begann er sein Studium an der [[Universität Uppsala]], das er 1743 mit dem [[Magister]]examen abschloss. 1737 regte ihn Professor [[Anders Celsius]] an, die Verfinsterung der [[Galileische Monde|Galileischen Monde]] durch den Jupiter genauer zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1741 legte Wargentin nach vier Jahren Arbeit seine Beobachtungs- und Berechnungsergebnisse an der gerade fertiggestellten Sternwarte von Uppsala vor – &amp;#039;&amp;#039;Tabulae pro calculandis eclipsibus satellitum Jovis&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Acta Regiae Societatis Scientiarum Upsalaiensis pro 1741&amp;#039;&amp;#039; (1746 gedruckt). Diese Beobachtungen waren genauer als die seiner Vorgänger und zeigten, dass die Monde unregelmäßig den Jupiter umkreisten. Als Ursache vermutete er die gegenseitigen Anziehungskräfte zwischen den Monden. Er bestätigte auch die Feststellung von [[James Bradley]], dass die drei Galileischen Monde [[Io (Mond)|Io]], [[Europa (Mond)|Europa]] und [[Ganymed (Mond)|Ganymed]] immer nach einer Periode von 437 Tagen 19 Stunden und 41 Minuten genau dieselbe Position einnehmen. Damit regte er [[Joseph-Louis Lagrange]] 1766 und [[Pierre-Simon Laplace]] 1788 an, eine Erklärung durch die [[Gravitation]]stheorie von [[Isaac Newton]] zu erarbeiten. Die Kopplung der Umlaufzeiten der drei Monde im Verhältnis 1 : 2 : 4 nennt man heute Laplace- oder [[Bahnresonanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Promotion 1743 und seiner Professur für Astronomie 1748 wurde er 1749 ständiger Sekretär der [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften|Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften]] in Stockholm. 1753 übernahm er noch die Leitung der [[Stockholmer Sternwarte]], beschaffte Geräte von Daniel Ekström, John Bird, [[John Dollond]] und zog in das Gebäude. Als Sekretär gab er die Sitzungsberichte heraus und baute die Akademie durch viele Kontakte zu europäischen Wissenschaftlern weiter aus. Er beteiligte sich an der Ermittlung des Abstandes Erde-Sonne durch Beobachtung der Marsopposition 1752 und der [[Venustransit]]e 1761 und 1769 in Stockholm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch zuständig für das &amp;#039;&amp;#039;Tabellenverket&amp;#039;&amp;#039; und sammelte ab 1749 Personendaten aus Kirchenbüchern, die ab 1686 geführt werden mussten ([[Folkbokföring]]). Damit wurde Schweden das erste Land der Welt mit einer Bevölkerungsstatistik. Heute wird diese Arbeit vom Statistischen Zentralamt (SCB) geleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1756 heiratete er Christina Magdalena Raab. Sie bekam drei Töchter und starb 1769 bei einer Fehlgeburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit 1741 war Wargentin Mitglied der [[Königliche Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala|Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala]]. 1754 wurde er zum auswärtigen Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]],&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1781 in die [[American Academy of Arts and Sciences]] und 1783 zum auswärtigen Mitglied der Pariser [[Académie des sciences]] gewählt. Seit 1760 war er Ehrenmitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]] in [[Sankt Petersburg]]. Der [[Mondkrater]] [[Wargentin (Mondkrater)|Wargentin]] und eine Hauptschule in [[Östersund]] (&amp;#039;&amp;#039;Wargentinsskolan&amp;#039;&amp;#039;) wurden nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heutigen Observatoriums-Museum in Stockholm wird sein Arbeitszimmer gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Sten Lindroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Wargentin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Scientific Biographies&amp;#039;&amp;#039;, Vol XIV, S. 178–179&lt;br /&gt;
* P. Wargentin: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung der Ungleichheiten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Königl.Schwed.Akad. d.Wiss. Abhandlungen aus der Naturlehre, Haushaltskunst und Mechanik&amp;#039;&amp;#039;. Band 10, S. 169–188 (1748,dtsch 1758)&lt;br /&gt;
* N.V.E. Nordenmark: &amp;#039;&amp;#039;Pehr Wilhelm Wargentin&amp;#039;&amp;#039;. Uppsala 1939 (schwedisch)&lt;br /&gt;
* Erland Hofsten: &amp;#039;&amp;#039;Pehr Wargentin: den svenska statistikens fader.&amp;#039;&amp;#039; Stockholm: Statistiska centralbyrån 1983.&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma= |Auflage=2 |Band=31 |Spalte=668 |SpalteBis=}}&lt;br /&gt;
* [https://runeberg.org/famijour/1879/0233.html Biografischer Artikel.] In: &amp;#039;&amp;#039;Svenska Familj-Journalen&amp;#039;&amp;#039;, 1879 (schwedisch)&lt;br /&gt;
* {{SvensktBioHandlexikon |Lemma=Wargentin, Peter Vilhelm |Band=2 |Seite=698 |SeiteBis= |runeberg=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LinnéBriefw|alvin=9609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117565849|LCCN=n/83/237814|VIAF=45083732}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wargentin, Pehr Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistiker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ständiger Sekretär der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Uppsala]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1717]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1783]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wargentin, Pehr Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Astronom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1717&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sunne]], [[Schweden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Dezember 1783&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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