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	<title>Pehlitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:38:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pehlitz&amp;diff=2732328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Tournay: EN 1 formatiert.</title>
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		<updated>2025-07-02T18:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EN 1 formatiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Chorin&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/54/33&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/59/35&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 47&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 10&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Brodowin]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16230&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033366&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild                   = 12-04-06-pehlitz-by-RalfR-02.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsmitte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pehlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Wohnlage der [[brandenburg]]ischen Gemeinde [[Chorin]], Ortsteil [[Brodowin]], und gehört zum [[Amt Britz-Chorin-Oderberg]]. Pehlitz liegt am Südufer des [[Parsteiner See|Parsteinsees]] etwa 15&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Eberswalde]] und 10&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Angermünde]]. In der Nähe des Ortes befindet sich ein Campingplatz auf der Halbinsel [[Pehlitzwerder]]. Der [[Pehlitzsee]] grenzt unmittelbar südlich an den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Pehlitz hat bereits 1258 existiert, der Ort ist in der Gründungsurkunde des [[Parsteiner See#Mariensee|Klosters Mariensee]] der Markgrafen Johann&amp;amp;nbsp;I. und Otto&amp;amp;nbsp;III. aus dem Jahre 1258 benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.barnim.de/Brodowin.1130.0.html |wayback=20140102225022 |text=Brodowin }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die slawische Siedlung hieß damals &amp;#039;&amp;#039;Palitz&amp;#039;&amp;#039; und ist 1335 als &amp;#039;&amp;#039;Pelyz&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. Das Brandenburgische Namenbuch übersetzt die slawische Ortsbezeichnung mit &amp;#039;&amp;#039;Ort, wo Stöcke, Knüppel sind&amp;#039;&amp;#039; – benannt möglicherweise nach dem gleichnamigen See: &amp;#039;&amp;#039;See mit Stöcken, Knüppeln am Ufer&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard E. Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;13 der &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgischen Historischen Studien&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission. be.bra wissenschaft verlag Berlin-Brandenburg, 2005, ISBN 3-937233-30-X, {{ISSN|1860-2436}}, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der [[Polabische Sprache|altpolabischen]] Grundform &amp;#039;&amp;#039;Palica&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;pal-&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Stock, Knüppel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch. Teil&amp;amp;nbsp;10. Die Gewässernamen Brandenburgs&amp;#039;&amp;#039;. Begründet von [[Gerhard Schlimpert]], bearbeitet von Reinhard E. Fischer. Herausgegeben von K.&amp;amp;nbsp;Gutschmidt, H.&amp;amp;nbsp;Schmidt, T.&amp;amp;nbsp;Witkowski. &amp;#039;&amp;#039;Berliner Beiträge zur Namenforschung&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.&amp;amp;nbsp;V. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1996, ISBN 3-7400-1001-0, S.&amp;amp;nbsp;201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kloster Mariensee auf dem Pehlitzwerder ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-09-08-chorin-71.jpg|mini|Vom Klosterbau Mariensee sind nur noch wenige Mauerreste erhalten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-09-08-chorin-63.jpg|mini|Reste der Grundmauer der geplanten Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im [[Spätmittelalter]] einflussreiche Kloster wurde 1258 auf einer ehemaligen Insel, der heutigen Halbinsel Pehlitzwerder,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kumapictures.de/ParsteinerSeeUnterwasserwelt/Pehlitzwerder.html „Pehlitzwerder“] in „Der Parsteiner See“ von Reiner Krause &amp;amp; Marco Just, bei www.kumapictures.de&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Parsteiner See]] gegründet. Es trug anfangs in Anlehnung an seine Schutzheilige den Namen &amp;#039;&amp;#039;Mariensee&amp;#039;&amp;#039; und war eine [[Filiation (Orden)|Filiation]] des 1180 von [[Otto I. (Brandenburg)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]] in der [[Zauche]] begründeten [[Kloster Lehnin|Klosters Lehnin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stifter]] des Klosters waren die Enkel Ottos&amp;amp;nbsp;I., die gemeinsam regierenden Markgrafen [[Johann I. (Brandenburg)|Johann&amp;amp;nbsp;I.]] und [[Otto III. (Brandenburg)|Otto&amp;amp;nbsp;III.]] Hintergrund der Stiftung waren die Erbregelungen, die zur Aufteilung der [[Mark Brandenburg]] in die &amp;#039;&amp;#039;[[Johann I. (Brandenburg)#Johanneische Linie|Johanneische]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Otto III. (Brandenburg)#Linie|Ottonische Linie]]&amp;#039;&amp;#039; führten. Da die traditionelle [[Askanier|askanische]] [[Grablege]] Kloster Lehnin bei der ottonischen Linie verblieb, war die Gründung eines neuen Klosters notwendig.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Warnatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Klosters Lehnin 1180–1542.&amp;#039;&amp;#039; Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser, Regestenverzeichnis, Band 12.2, ISBN 3-931836-46-0, S. 64f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Wahl der ungünstigen Insellage zur Errichtung des Klosters gibt es heute nur Vermutungen, diese Entscheidung widersprach den damals üblichen Gepflogenheiten einer Klostergründung. Das Vorhandensein einer slawischen Burg auf dem Pehlitzwerder und der Ersatz dieser durch ein askanisches Kloster wird als „politische Entscheidung“ vermutet, darüber gibt es aber keine gesicherten Überlieferungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Insellage für die wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Ambitionen der Zisterzienser zunehmend als hinderlich herausstellte und da sie zudem ein Ansteigen des Wasserspiegels befürchteten, verlegten die Mönche das Kloster laut Urkunde von 1273 noch vor seiner Fertigstellung um rund acht Kilometer nach Südwesten an den ehemaligen Choriner See, den heutigen [[Amtssee (Chorin)|Amtssee]]. Der Beschluss zur Verlegung erfolgte noch unter Mitwirkung Johanns&amp;amp;nbsp;I. in dessen Todesjahr 1266. Die Kirche Mariensee war soweit hergestellt, dass der Stifter hier bestattet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Abzug der Mönche ===&lt;br /&gt;
Pehlitz ist seit 1937 Ortsteil von [[Brodowin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Eiche auf dem Pehlitzwerder mit einem Brusthöhenumfang von 7,71 m (2016).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=brandenburg/pehlitz/ |Zugriff=2022-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Winterlinde auf dem Pehlitzwerder mit abnehmendem Umfang (BHU 1994: 7,50&amp;amp;nbsp;m ; BHU 2018: 6,76&amp;amp;nbsp;m). Sie ist der älteste Baum auf der Halbinsel und zeigt einen knorrigen und skurrilen Wuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Bethke |url=http://www.zauber-alter-baeume.de/baumportr/1301-002_pehlitzwerder.htm |titel=Winterlinde auf Pehlitzwerder |werk=Zauber alter Bäume http://www.zauber-alter-baeume.de &amp;gt; Baumporträt |hrsg=Harald Bethke, Schwedt |sprache=de |abruf=2022-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Joachim Fröhlich (baumjaeger) |url=https://www.ostdeutsches-baumarchiv.de/albums/froehlich-wege-zu-alten-baeumen-brandenburg/content/nr-108-linde-pehlitzwerder/ |titel=Wege zu alten Bäumen – Brandenburg – Nr 108 – Linde auf dem Pehlitzwerder bei Brodowin |werk=Ostdeutsches Baumarchiv www.ostdeutsches-baumarchiv.de &amp;gt; Albums |sprache=de |abruf=2022-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan Warnatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Klosters Lehnin 1180–1542.&amp;#039;&amp;#039; Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser, Regestenverzeichnis, Band 12.2, ISBN 3-931836-46-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Chorin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Chorin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Barnim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Tournay</name></author>
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