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	<title>Peginterferon α - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-13T00:35:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peginterferon_%CE%B1&amp;diff=902932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Guido Hollstein: /* Myeloproliferative Neoplasien */</title>
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		<updated>2025-06-10T17:35:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Myeloproliferative Neoplasien&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Protein&lt;br /&gt;
| Name            = &lt;br /&gt;
| Bild            = &lt;br /&gt;
| Bild_legende    = &amp;lt;!-- nach {{PDB|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PDB             = &amp;lt;!-- {{PDB2|1YY1}}, {{PDB2|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Groesse         = ca. 60&amp;amp;nbsp;[[Dalton (Einheit)|kDa]]&lt;br /&gt;
| Kofaktor        = &lt;br /&gt;
| Precursor       = &lt;br /&gt;
| Struktur        = &lt;br /&gt;
| Isoformen       = &lt;br /&gt;
| HGNCid          = &lt;br /&gt;
| Symbol          = &lt;br /&gt;
| AltSymbols      = &lt;br /&gt;
| OMIM            = &lt;br /&gt;
| UniProt         = &lt;br /&gt;
| MGIid           = &lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|198153-51-4|KeinCASLink=1}}&lt;br /&gt;
| CASergänzend    = &lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|L03|AB11}}&lt;br /&gt;
| DrugBank        = BTD00043&lt;br /&gt;
| Wirkstoffklasse = [[Interferon]]e&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peginterferon α-2a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peginterferon α-2b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[PEGylierung|PEGylierte]] [[Arzneistoff]]e aus der Gruppe der [[Interferon]]e. PEGylierung bedeutet eine Bindung des Wirkstoffes mit [[Polyethylenglycol]] (PEG), die eine deutlich langsamere Freisetzung des Wirkstoffes ([[Retard]]ierung) ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interferone ==&lt;br /&gt;
Interferone wurden 1957 primär als zelluläre Abwehrstoffe gegen die Ausbreitung von [[Virusinfektion]]en im Gewebe entdeckt. Interferone besitzen die Eigenschaft, über eine unspezifische Stimulation der [[T-Lymphozyten]] eine Abwehrreaktion des Körpers gegen manche Virusinfektionen zu verstärken. Heute steht neben den antiviralen Eigenschaften zusätzlich die Anti-Tumor-Wirkung im Vordergrund des therapeutischen Interesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hepatitis C ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Standardtherapie der chronischen [[Hepatitis C]] werden / wurden pegylierte Interferone in Kombination mit [[Ribavirin]] und [[Sofosbuvir]] eingesetzt. Peginterferon α-2b war das erste pegylierte Interferon auf dem Markt und wurde unter dem Produktnamen PegIntron&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt; (damals [[Essex pharma|Essex Pharma]], heute – aufgrund von [[Fusion (Wirtschaft)|Firmenfusion / Merger]] – [[Merck &amp;amp; Co., Inc.|MSD]]) am 25. Mai 2000 von der Europäischen Zulassungsbehörde zur Therapie der chronischen Hepatitis C zugelassen. Peginterferon α-2b ist ein monopegyliertes Derivat von Interferon α-2b. Peginterferon α-2a wurde 2002 als Weiterentwicklung des seit 1987 erhältlichen Interferon α-2a unter dem [[Handelsname]]n Pegasys&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt; von [[Hoffmann-La Roche|Roche]] auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Patienten mit chronischer Hepatitis C (Genotyp 2 oder 3) kann bei Kombinationstherapie über sechs Monate in etwa 75 % eine Heilung erreicht werden. Patienten mit den HCV-Genotypen 1 und 4 müssen über zwölf Monate behandelt werden, erreichen aber dennoch nur eine Heilungsrate von 50 %. Auch „hard-to-treat“-Patienten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[HIV]]/HCV-koinfizierte Patienten, bei denen aufgrund des erhöhten Risikos für eine Hepatotoxizität der [[HAART]] eine besondere Dringlichkeit zur Therapie herrscht, können erfolgreich behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 30. Oktober 2007 existiert für die Kombinationstherapie mit Peginterferon α-2b und Ribavirin eine Zulassungserweiterung der [[Europäische Arzneimittelagentur|Europäischen Arzneimittelagentur]], welche die Re-Therapie für Relapse-Patienten sowie [[Non-Responder]], die auf eine Therapie mit (pegyliertem) Interferon/Ribavirin bisher nicht erfolgreich ansprachen, erlaubt. Die Zulassungserweiterung gilt in allen Mitgliedsstaaten der EU sowie in Island und Norwegen. Peginterferon α-2a ist als Monotherapie auch für die Behandlung der [[Hepatitis B]] zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2013 steht Peginterferon α auf der  [[Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation|Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der WHO]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Myeloproliferative Neoplasien ==&lt;br /&gt;
Seit August 2024 besteht für Peginterferon alfa-2a auch eine EMA-Zulassung für [[Polycythaemia vera]] (PV) und [[essentielle Thrombozythämie]] (ET).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pharmaand.com/news/ Pharma&amp;amp; News], abgerufen am 19. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktrückzug durch Roche und Übernahme durch Pharma&amp;amp; ==&lt;br /&gt;
Aufgrund veränderter klinischer Praxis wird Roche &amp;#039;&amp;#039;Pegasys&amp;#039;&amp;#039; (Peginterferon alfa-2a) weltweit vom Markt nehmen resp. hat bereits vom Markt genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.roche.de/aktuelles/news/mittelfristig-laeuft-pegasys-aus/ Mittelfristig läuft Pegasys aus], PM Roche vom 22. Juli 2020, abgerufen am 5. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ausgliederung von &amp;#039;&amp;#039;Pegasys&amp;#039;&amp;#039; an das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;pharma&amp;amp;&amp;#039;&amp;#039; stellt die Versorgung mittel- und langfristig sicher. In Deutschland ist &amp;#039;&amp;#039;pharma&amp;amp;&amp;#039;&amp;#039; 2021 Zulassungsinhaber geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.roche.de/en/aktuelles/news/pegasys-peginterferon-alfa-2a-langfristig-weiterhin-erhaeltlich/ Pegasys (Peginterferon alfa-2a) langfristig weiterhin erhältlich], PM Roche vom 24. Mai 2021, abgerufen am 5. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pharmaand.com/portfolio-rx prescription medicines], Website pharma&amp;amp;, abgerufen am 5. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PEGylierung ==&lt;br /&gt;
Die besondere Eigenschaft von [[PEGylierung|PEGylierten]] Interferonen ist eine langsamere Freisetzung des Wirkstoffes aus der Bindung mit [[Polyethylenglycol]] (PEG). Durch den Prozess der Pegylierung ist es so gelungen, die [[renale Clearance]] zu verzögern und die [[Plasmahalbwertszeit]] des Interferons α-2b auf das 10-Fache zu verlängern (von ca. 4 Std. auf ca. 40 Std.). Durch diese verzögernde Wirkung kommt es zu gleichmäßigen Serumspiegeln, die für eine ausreichende und anhaltende Stimulation der Abwehrreaktion notwendig sind und eine verbesserte Verträglichkeit des Wirkstoffs mit sich bringen. Eine Injektion muss deshalb heute nur noch einmal pro Woche erfolgen. Bei der Kombinationstherapie mit Peginterferon α-2b/Peginterferon α-2a und Ribavirin wird die jeweilige Dosis dabei dem Körpergewicht des Patienten angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EPAR|peginterferon%20alfa-2a|Pegasys}}&lt;br /&gt;
* {{EPAR|peginterferon%20alfa-2b|PegIntron}}&lt;br /&gt;
* Renate Leinmüller: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=34499 &amp;#039;&amp;#039;Chronische Hepatitis C: Pegyliertes Interferon verbessert Ansprechrate.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Dtsch Arztebl.&amp;#039;&amp;#039; 2002; 99(46): A-3121 / B-2630 / C-2334.&lt;br /&gt;
* https://www.pharmaand.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zytokin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Guido Hollstein</name></author>
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