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	<title>Peer Gynt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RoBri: Änderungen von ~2026-34041-0 (Diskussion) auf die letzte Version von Toolittle zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-01-16T07:38:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-34041-0&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-34041-0&quot;&gt;~2026-34041-0&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-34041-0&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-34041-0 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Toolittle&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Toolittle (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Toolittle&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Andere Bedeutungen finden sich unter [[Peer Gynt (Begriffsklärung)]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peer Gynt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Norwegische Sprache|norwegisch]]: [{{IPA|ˈpeːr ˈɡʏnt}}]) ist ein 1867 von [[Henrik Ibsen]] geschriebenes [[dramatisches Gedicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Peer Gynt&amp;#039;&amp;#039; entstand auf der Vorlage [[Norwegen|norwegischer]] [[Feenmärchen]] von [[Peter Christen Asbjørnsen]]. Sie waren zwischen 1845 und 1848 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Norske Huldre-Eventyr og Folkesagn&amp;#039;&amp;#039; erschienen. In seinem Werk setzte sich Ibsen kritisch mit dem romantischen [[Nationalismus]] im Norwegen seiner Zeit auseinander. Er schuf es während seines freiwilligen Exils in [[Italien]], vor allem auf [[Ischia (Insel)|Ischia]] und in [[Sorrent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Peer Gynt&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich nicht für die Bühne geschrieben worden. Einige Jahre nach der Fertigstellung änderte Ibsen jedoch seine Meinung und begann, das bis dahin in der Lesefassung sehr erfolgreiche Gedicht, das auch Züge eines [[Schelmenroman]]s aufweist, zu einer Bühnenfassung umzuarbeiten, was einige Kürzungen mit sich brachte. Für dieses Vorhaben schuf [[Edvard Grieg]] die 26-teilige [[Schauspielmusik]] &amp;#039;&amp;#039;[[Peer Gynt (Schauspielmusik)|Peer Gynt]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Uraufführung der Bühnenfassung zusammen mit Griegs Musik fand am 24. Februar 1876 im &amp;#039;&amp;#039;[[Nationaltheatret#Das Christiania Theater|Christiania Theater]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Oslo|Christiania]] statt. Aus der Schauspielmusik stellte Grieg 1888 und 1891 seine beiden [[Peer-Gynt-Suite]]n zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass die nationalromantische Musik Griegs denkbar schlecht zu Ibsens modernem Drama passt,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Uwe Englert: „Peer Gynt“, in: &amp;#039;&amp;#039;Ibsens Dramen&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 2005, S.&amp;amp;nbsp;35&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl neben musikalischen Qualitäten auch Griegs „theatrale[s] Einfühlungsvermögen“ und sein „Sinn für dramaturgische Knotenpunkte“ gewürdigt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanspeter Krellmann: &amp;#039;&amp;#039;Edvard Grieg&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, 1999, S.&amp;amp;nbsp;66&amp;lt;/ref&amp;gt; Grieg hat in Briefen denn auch mehrfach geäußert, dass Ibsens &amp;#039;&amp;#039;Peer Gynt&amp;#039;&amp;#039; nie seine Sympathie gewinnen werde. Der dänische Märchendichter [[Hans Christian Andersen]] hielt das Werk gar für das Schrecklichste, das er je gelesen hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde [[Harald Sæverud]] mit der Komposition einer neuen, moderneren Bühnenmusik beauftragt, die 1948 erstmals in Verbindung mit dem Stück erklang. In zeitgenössischen Theaterproduktionen wird Griegs Musik entweder gar nicht mehr oder nur ironisch verwendet. Die Verfilmung von 2006 benutzt diese jedoch ganz ohne Ironie und beweist, dass sie sogar zu einer modernen Lesart des Dramas passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzungen ins Deutsche existieren unter anderem von [[Ludwig Passarge]] (1881), [[Christian Morgenstern]] (1901), [[Hermann Stock (Übersetzer)|Hermann Stock]] (1953) und [[Angelika Gundlach]] (2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Hauptfigur ist der junge Bauernsohn Peer Gynt, der mit Lügengeschichten versucht, der Realität zu entfliehen. So verdrängt er, dass sein Vater, der einst sehr angesehene Jon Gynt, Hof und Habe durch Misswirtschaft und zahlreiche Alkoholeskapaden verloren hat. In Peers Fantasiewelt ist die heruntergekommene Behausung jedoch nach wie vor ein strahlender Palast. Auch seine eigene Nichtsnutzigkeit verklärt er zu Heldenhaftigkeit. So schildert er seiner Mutter Aase einen halsbrecherischen Ritt auf einem „Bock“ über einen Grat, möglicherweise den [[Besseggen]] oberhalb des [[Gjende]]sees im norwegischen Gebirge [[Jotunheimen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lina Lossen and Friedrich Kayssler in Peer Gynt by Becker &amp;amp; Maass in 1913.png|mini|[[Lina Lossen]] und [[Friedrich Kayssler]] als Solvejg und Peer Gynt im Jahr 1913. Aufführung im [[Lessingtheater (Berlin)]]. Foto: [[Becker und Maass]]]]&lt;br /&gt;
Von seiner Mutter wird Peer überbehütet und glorifiziert, doch soll er immer ihre Version des Lebens teilen. Auf der Suche nach Liebe und Abenteuer findet er sich bald in einer Welt von [[Troll (Mythologie)|Trollen]] und Dämonen wieder. Er entführt Ingrid, die Braut eines anderen, verlässt sie aber kurz nach der Entführung. Gleichzeitig verliebt er sich in die aus [[Pietismus|pietistischem]] Elternhaus stammende Solvejg, die ihn anfangs nicht erhört, sich ihm später jedoch anschließt und in einem Holzhaus im Wald auf seine Rückkehr wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Zeitsprung von etwa 30 Jahren findet sich der inzwischen unter anderem durch Sklavenhandel reich gewordene Peer im vierten Akt in Marokko wieder. Dort wird ihm von Geschäftspartnern sein Schiff mit allen Reichtümern gestohlen. Nach einem Gebet versinkt das Schiff. Peer findet sich mit seiner Armut ab und wendet sich Gott zu. Durch einen Affenangriff wird er in die Wüste getrieben, wo er sich in eine Oase rettet. Von den dort lebenden Jungfrauen erwählt er Anitra, die ihm allerdings die letzten Habseligkeiten stiehlt. Den Tiefpunkt seines Lebens erlebt Peer im Irrenhaus zu Kairo, dem der deutsche Arzt Doktor Begriffenfeldt vorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alt und verarmt kehrt Peer Gynt heim, wo ihm der Abgesandte des „Meisters“, der sich der Knopfgießer nennt, erscheint und gegen den er um seine Seele kämpfen muss. In einer berühmten Szene vergleicht sich Peer mit einer Zwiebel, die viele Hüllen, jedoch keinen Kern aufzuweisen hat. In der an einem Pfingstmorgen spielenden Schluss-Szene stellt sich jedoch Solvejg, die ein Leben lang auf die Rückkehr ihres Geliebten gewartet hat, schützend vor ihn und rettet ihn. Weil Peers ideales Selbst die ganze Zeit über in Solvejgs Herzen gelebt hat („In meinem Glauben, in meinem Hoffen und in meinem Lieben“), wird ihm verziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vinstra und das Peer-Gynt-Festival ==&lt;br /&gt;
Das Leben von Peder Olsen Hågå, der 1732 bis 1785 auf dem Hof Nordgardhågå&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Nowak, Rasso Knoller: &amp;#039;&amp;#039;Baedeker Reiseführer Norwegen&amp;#039;&amp;#039;, S. 206&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem Dorf Sødorp bei [[Vinstra]] lebte,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.lillehammer.com/sehen-und-erleben/der-peer-gynt-weg-p632053 Der Peer Gynt-Weg] Lillehammer – Sehen und Erleben&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete die Erzählgrundlage für Ibsens Drama. Auf dem alten Kirchenfriedhof in Sødorp steht ein Gedenkstein für Peer Gynt. Der Peer-Gynt-Bauernhof, Hågå, besteht aus 15 alten Häusern und ist heute für das Publikum zugänglich. Außerdem beginnen in Vinstra der &amp;#039;&amp;#039;Peer-Gynt-Weg&amp;#039;&amp;#039; („Peer Gyntveien“) über [[Gålå]] nach [[Gausdal]] und der &amp;#039;&amp;#039;Peer-Gynt-Almweg&amp;#039;&amp;#039; über den [[Rondane-Nationalpark|Ronda]]blick (Rondaneblikk) nach [[Kvam (Oppland)|Kvam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Peer-Gynt-Festival ist ein 10-tägiges Kulturfestival, welches jährlich im August in [[Sør-Fron]] im [[Gudbrandsdalen|Gudbrandstal]] startet. Die Veranstaltung umfasst unter anderem die Theateraufführung „Peer Gynt“ auf der Freilichtbühne am See [[Gålåvatnet]] und das Bergkonzert im Kvamsfjellet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Festival fand 1928 statt. Seit 1967 wird dabei jährlich das Drama von Ibsen aufgeführt, als eine Huldigung an den lokalen Peer Gynt. Seit 1989 finden die Aufführungen im Freilufttheater am See Gålåvatnet statt. Von 1993 bis 2013 wurde das Theaterstück von Edvard Griegs Musik begleitet. Die Theatervorstellung wird jährlich von über 12.000 Zuschauern besucht. Auf der Konzertarena im Kvamsfjellet findet das jährliche Konzert „Am Rondane“ statt. Von 2006 bis 2012 gab es während des Veranstaltungszeitraumes zusätzlich eine Tanzvorstellung in Fryajuvet. Die Auszeichnung  „[[#Ehrenpreis „Årets Peer Gynt“|Årets Peer Gynt]]“ (Peer-Gynt-Ehrenpreis) wird während des Festivals vergeben. Das Festival wird von der Peer Gynt AS aus Vinstra organisiert und veranstaltet. Das Festival wird als zentraler Knotenpunkt betrachtet und zusätzlich zu den bereits genannten drei großen Veranstaltungen werden während der Festivaldauer auch größere und kleinere Kultur- und Naturarrangements angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peer Gynt in Gålå ===&lt;br /&gt;
Von 1988 bis 2013 wurde das Theaterstück unter der Regie von [[Svein Sturla Hungnes]], der von 1995 bis 2007 selbst die Hauptrolle als Peer Gynt übernahm, aufgeführt. Von 1989 bis 2004 spielte Per Tofte die Hauptrolle, bis 2008 dann Dennis Storhøi die Hauptrolle als Peer übernahm. Edvard Griegs Musik wurde bis 2013 von einem Orchester in Begleitung eines Chores gespielt. Die Theatervorstellung hat international Aufmerksamkeit erhalten, so dass unter anderem im Oktober 2006 eine Konzertversion im New Yorker [[Central Park]] organisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde unter der Regie von Erik Ulfsby eine ganz neue Theateraufführung präsentiert. In Zusammenarbeit mit Berufsschauspielern und 80 Laiendarstellern wird diese Version aufgeführt. [[Kjetil Bjerkestrand]] hat die Musik zu dieser neuen Theaterstückversion geschrieben. Die Musik, inspiriert von Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite, hat eine modernere Richtung und wird von sieben Berufsmusikern gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literaturseminar und Debatten ===&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum Festivalprogramm werden auch Literaturseminare und Debatten veranstaltet. Kleinere internationale Theatergruppen zeigten in Auszügen ihre Interpretation des Peer-Gynt-Theaterstückes, Vorträge über Peer Gynt bildende Kunst, Peer Gynt als Volksdichtung, Ibsen und Gudbrandsdalen Tal und vieles mehr. Es gab auch Plenumsdebatten. In den späteren Jahren wurden auf dem Peer Gynt Bauernhof Hågå in Vinstra Seminare abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzerte ===&lt;br /&gt;
Bergkonzert im Kvamsfjellet mit Aussicht auf den [[Rondane-Nationalpark]]: Während des Peer-Gynt-Festivals finden eine Reihe von Konzerten statt. Das Konzert „Morgenstimmung“ („Morgenstemning“) findet vor den Türen der Freiluftbühne am See Gålåvatnet statt. 2014 sorgte das Konzert von [[Ingrid Olava]] und [[Frida Ånnevik]] für Morgenstimmung und Gänsehaut. Das Kirchenkonzert während des Festivals findet in der Kirche von Sør–Fron statt. 2014 spielten Arve Tellefsen, [[Knut Buen]] und Håvard Gimse mit dem Thema  „Leben und Musik von Ole Bull“. 2012 gastierte [[Alexander Rybak]] in der Sør–Froner Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstausstellung ===&lt;br /&gt;
Seit 1971 findet während des Festivals eine Kunstausstellung statt. 2014 wurden die Werke des Künstlers Arve Nøst ausgestellt, der auch Bühnenbildner für die neue Theateraufführung am See Gålåvatnet ist. Basierend auf der Geschichte des Peer Gynt präsentierte Ståle Blæsterdalen seine Ausstellung 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenpreis „Årets Peer Gynt“ ==&lt;br /&gt;
Der Ehrenpreis „Årets Peer Gynt“ wurde 1971 vom Peer Gynt-Festival, mit Einar Gerhardsen als erstem Gewinner, gestiftet. Seit 1973 wählen die Repräsentanten des norwegischen Parlamentes („[[Stortinget]]“) den jährlichen Gewinner. Gewählt werden Personen oder Institutionen, die sich positiv für das gemeinschaftliche Leben in Norwegen eingesetzt haben oder Norwegen als Nation im Ausland bekannt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Preisträger&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://peergynt.no/program/verdensborger |titel=Verdensborger (&amp;quot;Weltbürger&amp;quot;) |hrsg=Peer Gynt Huset (Vinstra) |abruf=2024-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: [[Einar Gerhardsen]], ehemaliger Staatsminister&lt;br /&gt;
* 1972: [[Per Aabel]],  Schauspieler&lt;br /&gt;
* 1973: [[Liv Ullmann]], Schauspielerin&lt;br /&gt;
* 1974: [[Erik Bye (Sänger, 1926)|Erik Bye]], Künstler und Entertainer&lt;br /&gt;
* 1975: [[Erling Stordahl]], Musiker und Vertreter für Behinderte&lt;br /&gt;
* 1976: [[Øivind Bergh]], Dirigent&lt;br /&gt;
* 1977: [[Birgit og Rolf Sunnaas]], Widerstandskämpfer und Krankenhausgründer&lt;br /&gt;
* 1978: [[Arve Tellefsen]], Violinist&lt;br /&gt;
* 1979: [[Grete Waitz]], Langstreckenläuferin&lt;br /&gt;
* 1980: [[Anne-Cath. Vestly]], Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* 1981: [[Cato Zahl Pedersen]], Paralympicsportler&lt;br /&gt;
* 1982: [[Jens Evensen]], Diplomat, Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* 1983: [[Thorbjørn Egner]], Schriftsteller und Zeichner&lt;br /&gt;
* 1984: [[Sonja von Norwegen]]&lt;br /&gt;
* 1985: [[Bobbysocks]], Popduo&lt;br /&gt;
* 1986: [[Annie Skau Berntsen]], Krankenschwester und Missionarin&lt;br /&gt;
* 1987: [[a-ha]], Popgruppe&lt;br /&gt;
* 1988: [[Philharmonisches Orchester Oslo]]&lt;br /&gt;
* 1989: [[Olympische Winterspiele 1994|Olympische Winterspiele-Organisationskomitee]] mit Ole Sjetne&lt;br /&gt;
* 1990: [[Thorvald Stoltenberg]], Politiker und Organisator&lt;br /&gt;
* 1991: [[Hans-Wilhelm Steinfeld]], Journalist&lt;br /&gt;
* 1992: [[Bjørn Dæhlie]] und [[Vegard Ulvang]], Skiläufer&lt;br /&gt;
* 1993: [[Kjetil André Aamodt]], Alpin-Skiläufer&lt;br /&gt;
* 1994: [[Mona Juul (Diplomatin)|Mona Juul]] und [[Terje Rød-Larsen]], Politiker und Diplomat&lt;br /&gt;
* 1995: [[Johann Olav Koss]], Eisschnellläufer&lt;br /&gt;
* 1996: [[Jostein Gaarder]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* 1997: [[Gro Harlem Brundtland]], frühere Staatsministerin und UN-Leiterin&lt;br /&gt;
* 1998: Handballfrauenmannschaft mit [[Marit Breivik]]&lt;br /&gt;
* 1999: [[Thor Heyerdahl]], Ethnograph, Zoologe und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* 2000: Umweltstiftung „[[Bellona Foundation]]“&lt;br /&gt;
* 2001: [[Knut Vollebæk]], Politiker, Diplomat und Zivilökonom&lt;br /&gt;
* 2002: [[Eva Joly]], Juristin und  Korrupsionsverfolgerin&lt;br /&gt;
* 2003: [[Åsne Seierstad]], Journalistin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* 2004: [[Arne Næss]], Philosoph, Bergkletterer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* 2005: [[Jan Egeland]], Politiker und Diplomat&lt;br /&gt;
* 2006: [[Kjell Inge Røkke]], Unternehmer und Wirtschaftsentwickler&lt;br /&gt;
* 2007: [[Leif Ove Andsnes]], Pianist&lt;br /&gt;
* 2008: [[Snøhetta (Architekturbüro)|Snøhetta]], Architektenfirma&lt;br /&gt;
* 2009: [[Ole Gunnar Solskjær]], Fußballspieler&lt;br /&gt;
* 2010: [[Dissimilis]], Kulturorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung&lt;br /&gt;
* 2011: [[Magnus Carlsen]], Schachspieler&lt;br /&gt;
* 2012: [[Marit Bjørgen]], Skiläuferin und [[Jens Stoltenberg]], Staatsminister&lt;br /&gt;
* 2013: [[Jo Nesbø]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* 2014: [[Norway Cup]], Fußballturnier für Kinder und Jugendliche&lt;br /&gt;
* 2015: [[May-Britt Moser]] und [[Edvard Moser]], Hirnforscher&lt;br /&gt;
* 2016: [[Deeyah Khan]], Filmregisseurin, Musikproduzentin und Menschenrechtlerin&lt;br /&gt;
* 2017: [[Skam (Fernsehserie)|SKAM]], norwegische Web- bzw. Fernsehserie&lt;br /&gt;
* 2018: [[Elizabeth Hoff]], Krankenschwester, Hilfsarbeiterin&lt;br /&gt;
* 2019: [[Aksel Lund Svindal]] und [[Kjetil Jansrud]], Skirennfahrer&lt;br /&gt;
* 2020: [[Maja Lunde]], Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* 2021: [[Birgit Skarstein]], Pararuderin und Paralangläuferin&lt;br /&gt;
* 2022: [[Maren Lundby]], Skispringerin&lt;br /&gt;
* 2023: [[Lise Klaveness]], Präsidentin des norwegischen Fußballverbandes&lt;br /&gt;
* 2024: [[Ärzte ohne Grenzen]] &amp;#039;&amp;#039;(Leger Uten Grenser)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2025: [[Benjamin Ree]], Dokumentarfilmregisseur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Inszenierungen ==&lt;br /&gt;
* 1910 [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia Theater]] Hamburg, Regie: [[Leopold Jessner]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Heilmann |Titel=Leopold Jessner - Intendant der Republik |Hrsg=Walter de Gruyter |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Max Niemeyer Verlag |Ort=Tübingen |Datum=2005 |Seiten=421 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1913 [[Lessingtheater (Berlin)|Lessingtheater Berlin]], Regie: [[Victor Barnowsky]], mit [[Friedrich Kayssler]] (Peer Gynt), [[Lina Lossen]] (Solveig), [[Ilka Grüning]] (Aase)&lt;br /&gt;
* 1920 [[Schauspielhaus (Berlin)|Staatstheater Berlin]], mit [[Gustav May]] (Peer Gynt)&lt;br /&gt;
* 1944 [[Old Vic]] London, mit [[Ralph Richardson]] (Peer Gynt), [[Sybil Thorndike]] (Aase), [[Laurence Olivier]] (Knopfmacher)&lt;br /&gt;
* 1957 Stadttheater [[Malmö]], Regie: [[Ingmar Bergman]], mit [[Max von Sydow]] (Peer Gynt)&lt;br /&gt;
* 1971 [[Schaubühne am Halleschen Ufer]], Regie: [[Peter Stein]], mit sechs Darstellern des Peer Gynt: [[Heinrich Giskes]], [[Michael König (Schauspieler)|Michael König]],  [[Bruno Ganz]], [[Dieter Laser]], [[Wolf Redl]] und [[Werner Rehm (Schauspieler)|Werner Rehm]] sowie [[Edith Clever]] (Aase), [[Jutta Lampe]] (Solvejg), [[Angela Winkler]] (Anitra), [[Otto Sander]], [[Hans Diehl (Schauspieler)|Hans Diehl]].&lt;br /&gt;
* 1981 Burgtheater Wien, Regie Otto Schenk, mit Helmuth Lohner (Peer Gynt), Käthe Gold (Aase), Kitty Speiser (Solveig) &lt;br /&gt;
* 1981 [[Théâtre National Populaire]] de [[Villeurbanne]], Regie: [[Patrice Chéreau]]&lt;br /&gt;
* 1989 Premiere von Peer Gynt am See [[Gålåvatnet]], Regie: Svein Sturla Hungnes - Aufführung bis 2013&lt;br /&gt;
* 1994 [[Burgtheater Wien]]. Regie: [[Claus Peymann]], mit [[Ulrich Mühe]] (Peer Gynt), [[Annemarie Düringer]] (Aase), [[Regina Fritsch]] (Solveig)&lt;br /&gt;
* 1998 [[Schauspiel Frankfurt]], Regie: [[Robert Schuster (Regisseur)|Robert Schuster]] mit [[Christian Nickel]]&lt;br /&gt;
* 2004 [[Berliner Ensemble]], Regie: [[Peter Zadek]], mit [[Uwe Bohm]] (Peer Gynt), [[Annett Renneberg]] (Solveig), [[Angela Winkler]] (Aase), [[Anouschka Renzi]], [[Ronald Zehrfeld]]&lt;br /&gt;
* 2005 Nationaltheater [[Bergen (Norwegen)]] und Norwegisches Theater [[Oslo]], Regie: [[Robert Wilson (Regisseur)|Robert Wilson]]&lt;br /&gt;
* 2014 [[Residenztheater (München)]], Regie: [[David Bösch]], mit [[Shenja Lacher]] (Peer Gynt), [[Sibylle Canonica]] (Aase), [[Andrea Wenzl]] (Solveig)&lt;br /&gt;
* 2014 Neuinszenierung von Peer Gynt am See Gålåvatnet, Regie: Erik Ulfsby&lt;br /&gt;
* 2015 [[Staatstheater Stuttgart]], Regie: [[Christopher Rüping]], mit [[Julischka Eichel]], [[Caroline Junghanns]], [[Svenja Liesau]], [[Edgar Selge]], [[Nathalie Thiede]], [[Birgit Unterweger]]&lt;br /&gt;
* 2016 [[Deutsches Schauspielhaus]] Hamburg, Regie und Textbearbeitung: [[Simon Stone (Regisseur)|Simon Stone]], mit [[Angela Winkler]], [[Maria Schrader]], [[Gala Othero Winter]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://schauspielhaus.de/de_DE/kalender/peer_gynt.13158606 |titel=Peer Gynt - 23/03/2016 - Spielplan - DeutschesSchauSpielHausHamburg |zugriff=2018-04-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017 [[Schauspiel Leipzig]], Regie:[[Philipp Preuss]], Bühne Ramallah Sara Aubrecht, Musik Kornelius Heidebrecht,  mit u.&amp;amp;nbsp;a. [[Dieter Jaßlauk]], Felix Axel Preißler&lt;br /&gt;
* 2018 [[Hersfelder Festspiele]], Regie: [[Robert Schuster (Regisseur)|Robert Schuster]] mit [[Christian Nickel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Gampert: [https://www.deutschlandfunk.de/peer-gynt-in-hersfeld-glamour-statt-glanz.691.de.html?dram:article_id=422347 &amp;#039;&amp;#039;Glamour statt Glanz&amp;#039;&amp;#039;] auf dlf.de, 7. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020 [[Schaubühne am Lehniner Platz]] Berlin, Regie: [[John Bock]] und [[Lars Eidinger]], mit Lars Eidinger&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Wallmeier: [https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/02/theaterkritik-peer-gynt-schaubuehne-lars-eidinger-john-bock.html &amp;#039;&amp;#039;Mach keinen Umweg mehr, Peer!&amp;#039;&amp;#039;] auf rbb24.de, 20. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021 [[Schauspielhaus Bochum]], Regie: [[Dušan David Pařízek]], mit [[Anna Drexler]] (Peer Gynt), [[Anne Rietmeijer]] (Solveig), [[Mercy Dorcas Otieno]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen ==&lt;br /&gt;
* 1915 von [[Oscar Apfel]] (USA, Stummfilm, schwarzweiß)&lt;br /&gt;
* [[Peer Gynt (1918)|1919]] von [[Victor Barnowsky]] (Deutschland, Stummfilm, schwarzweiß)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmportal.de/film/peer-gynts-jugend_3f4cd0c32c774b64b2233560b5355ea3 Peer Gynt (1919) bei filmportal.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934 von [[Fritz Wendhausen]], Peer: [[Hans Albers]] (Deutschland, schwarzweiß)&lt;br /&gt;
* 1941 von [[David Bradley (Filmregisseur)|David Bradley]], Peer: [[Charlton Heston]] (USA, schwarzweiß)&lt;br /&gt;
* 1971 von [[Peter Stein]], Peer: [[Bruno Ganz]] (Deutschland, Fernsehaufzeichnung der Inszenierung der [[Schaubühne am Halleschen Ufer]])&lt;br /&gt;
* 1972 von [[Colin Blakely]] (Großbritannien, TV)&lt;br /&gt;
* 1976 von [[John Selwyn Gilbert]] (Großbritannien)&lt;br /&gt;
* 1981 von [[Bernard Sobel]] (Frankreich, Fernsehaufzeichnung der Inszenierung von Patrice Chéreau)&lt;br /&gt;
* 1986 von [[Edith Roger]] (Norwegen, TV)&lt;br /&gt;
* 1988 von [[István Gaál]] (Ungarn, TV)&lt;br /&gt;
* 1993 von [[Bentein Baardson]] (Norwegen)&lt;br /&gt;
* [[Peer Gynt (2006)|2006]] von [[Uwe Janson]], Peer: [[Robert Stadlober]] (Deutschland, TV)&lt;br /&gt;
* 2024 von Kseniya Simonova, (Ukraine, [https://www.youtube.com/watch?v=uAUveKSZ9O8 Sandkunst Film mit der Musik von Edvard Grieg (YouTube)])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Englert: „Peer Gynt“, in: &amp;#039;&amp;#039;Ibsens Dramen.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 2005, [Reclam Interpretationen, RUB 17530], ISBN 3-15-017530-5, S.&amp;amp;nbsp;7–40.&lt;br /&gt;
* [[Meinolf Schumacher]]: „Peer Gynts letzte Nacht. Eschatologische Medialität und Zeitdehnung bei Henrik Ibsen“, in: &amp;#039;&amp;#039;Figuren der Ordnung. Beiträge zu Theorie und Geschichte literarischer Dispositionsmuster,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von Susanne Gramatzki und [[Rüdiger Zymner]]. Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-3-412-20355-9, S.&amp;amp;nbsp;147–162 ([https://pub.uni-bielefeld.de/download/1860170/2913729 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Brigitte Fochler: &amp;#039;&amp;#039;Der Narziss Peer Gynt. Eine psychologische Betrachtung von Ibsens Gedicht und seine dramaturgische Umsetzung durch die Claus-Peymann-Inszenierung am Wiener Burgtheater.&amp;#039;&amp;#039; Diplomatica-Verlag GmbH, ISBN 978-3-8366-5739-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/_/X3TmTgUsHy8C Peer Gynt (1881)] bei [[Google Books]]&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/smtlichewerkei04ibseuoft/page/204 Peer Gynt (1901)] im [[Internet Archive]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/ibsen/peergynt/peergynt.html Peer Gynt (1907)] im [[Projekt Gutenberg-DE]]&lt;br /&gt;
* [https://www.visitnorway.de/listings/der-peer-gynt-weg/35271/ Der Peer Gynt-Weg] (&amp;#039;&amp;#039;Visit Norway&amp;#039;&amp;#039;, [[Oslo]])&lt;br /&gt;
* [https://peergynt.no/ Peer Gynt Festival] (in [[Sør-Fron]], Norwegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4256031-7|VIAF=181811671}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Norwegisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Henrik Ibsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peer Gynt| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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