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	<title>Peenetal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:24:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peenetal&amp;diff=588406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:EU-Vogelschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern umbenannt in Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-09-25T05:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:EU-Vogelschutzgebiet_in_Mecklenburg-Vorpommern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:EU-Vogelschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:EU-Vogelschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Europ%C3%A4isches_Vogelschutzgebiet_in_Mecklenburg-Vorpommern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2025/Juli/20&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2025/Juli/20 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gützkow-Peenetal-Torfstiche-0206-luft-001.jpg|mini|300px|Torfstiche im Peenetal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peenetal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine naturräumliche Einheit in [[Vorpommern]] und im Nordosten Mecklenburgs. Es handelt sich um die Flächen an der [[Peene]] im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] und im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]], die sich vom [[Kummerower See]] entlang der Städte [[Dargun]], [[Demmin]], [[Loitz]], [[Jarmen]], [[Gützkow]] und [[Anklam]] bis zur Mündung in den [[Peenestrom]] erstrecken. Das Peenetal ist eine weitgehend unberührte [[Naturlandschaft]] mit hoher [[Artenvielfalt]] und umfasst als [[Naturschutzgroßprojekt]] eine Kernzonenfläche von 20.000 [[Hektar]] und eine Gesamtfläche von 45.000 Hektar. Es ist damit das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Mitteleuropas. Seit 2012 liegt ein Teil der Flächen im Eigentum der [[NABU-Stiftung Nationales Naturerbe]], die sich für den Schutz des Gebiets einsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://naturerbe.nabu.de/naturparadiese/mecklenburg-vorpommern/peenetal/index.html &amp;#039;&amp;#039;Peenetal&amp;#039;&amp;#039;.] NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, abgerufen am 24. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Geomorphologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peene-Neukalen-23-04-2008-007.jpg|mini|Neukalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Peenetal umfasst die Flächen, die an die [[Peene]] in ihrem Verlauf vom [[Kummerower See]] bis zu ihrer [[Flussdelta|deltaartigen]] Mündung in den Peenestrom angrenzen. Der Peenestrom ist dabei trotz seines Namens kein Teil der Peene mehr, sondern ein Mündungsarm der [[Oder]] und zugleich ein Meeresarm der [[Ostsee]]. Hinsichtlich des [[Naturraum]]s stellt das Peenetal ein vor allem durch [[Moor]]e, [[Wald|Wälder]], [[Feuchtwiese]]n und [[Magerrasen]] geprägtes [[Norddeutsches Tiefland|Tieflandgebiet]] dar. Insbesondere die ausgedehnten [[Niedermoor]]e sind auf die Entstehung der Peene vor etwa 10.000 Jahren als Schmelzwasserablauf der zurückweichenden [[Gletscher]] im [[Stettiner Haff|Oderhaff]]- und Ostseebereich während der [[Weichseleiszeit]] zurückzuführen. Das Wasser floss zu dieser Zeit nach Westen, wodurch in den früheren [[Grundmoräne]]nablagerungen eine Schmelzwasserrinne entstand, welche das [[Flussbett]] der Peene bildete. Dieses verläuft vom Kummerower See bis Loitz zunächst in nordöstlicher und anschließend bis zur Mündung in östlicher beziehungsweise ostsüdöstlicher Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Peene zählt zu den wenigen unverbauten und nicht [[Wehr (Wasserbau)|stauregulierten]] Flüssen in Deutschland und ist deshalb in ihrem gegenwärtigen Zustand praktisch vollständig durch ihre natürliche Entstehung und Ausformung geprägt. Ein Ergebnis dieser Entstehungsgeschichte, welches die Gestalt und Ökologie des Peenetals bis heute beeinflusst, ist das sehr geringe Gefälle des Flusses, das ab dem Kummerower See etwa 24 Zentimeter auf rund 100 Kilometer Flusslänge beträgt und eine sehr niedrige Fließgeschwindigkeit sowie einen geringen Durchfluss zur Folge hat. Des Weiteren sind die etwa 500 bis 700 Meter breiten Überflutungsmoore im Peenetal durch vergleichsweise hohe [[Grundwasser]]stände gekennzeichnet, die ebenso wie die Wasserstände der Peene aufgrund der Verbindung zur Ostsee stark von [[Wetter]]einflüssen wie der [[Windrichtung]] und [[Niederschlag|Niederschlägen]] abhängig sind. Da die Ostsee aus [[Klimatologie|klimatologischer]] Sicht als Wärmespeicher und -puffer fungiert, ist das Wetter im Peenetal wie in den restlichen küstennahen Bereichen im Vergleich zum Binnenteil des Landes Mecklenburg-Vorpommern durch mildere Sommer und wärmere Winter gekennzeichnet. Die Nähe der Peene zur Oder und deren [[Haff]] hat durch den Zugang von [[Wanderfische]]n Einfluss auf die [[Artenvielfalt]] in ihrem Fischbestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peene bij Gutshaus Stolpe 2002 12-2.jpg|mini|Peene bei Stolpe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Peenetal gilt hinsichtlich seiner naturräumlichen Ausstattung als repräsentativ für eine Reihe von typischen [[Biotop]]en des norddeutschen Tieflandes. Es ist durch eine artenreiche [[Fauna|Tier-]] und [[Pflanzenwelt]] gekennzeichnet und fungiert für eine Reihe von bedrohten und seltenen Tier- und Pflanzenarten als Rückzugsgebiet. Zu den hier heimischen Tieren gehören zum Beispiel eine Reihe von [[Amphibien]], darunter verschiedene [[Kröten]], [[Froschlurche|Frösche]] und [[Unken]], sowie [[Reptilien]] wie [[Zauneidechse]]n, [[Waldeidechse]]n, [[Ringelnatter]]n und [[Kreuzotter]]n, ebenso wie [[Biber]], [[Fischotter]], [[Seeadler (Art)|See-]] und [[Schreiadler]], [[Kornweihe|Korn-]] und [[Wiesenweihe]]n sowie [[Eisvögel]]. Von den im Peenetal registrierten 156 Vogelarten, rund 80 Prozent der in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesenen Arten, stehen etwa 40 Prozent auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] des Landes, darunter 26 europaweit geschützte Arten. Das Peenetal gilt damit als einer der bedeutendsten Vogellebensräume Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den 37 regelmäßig oder zeitweise in der Peene lebenden Fischarten zählen [[Brachse|Blei]], [[Rotaugen|Plötze]], [[Barschartige|Barsch]], [[Hechte|Hecht]], [[Schleie]] und [[Wels (Fisch)|Wels]]. Die ebenfalls vorkommenden Arten [[Rapfen]], [[Steinbeißer (Fisch)|Steinbeißer]], [[Flussneunauge|Fluss-]] und [[Bachneunauge]], [[Schlammpeitzger]] und [[Lachse|Lachs]] stehen europaweit unter besonderem Schutz. Die Peene ist damit mit großer Wahrscheinlichkeit das fischartenreichste Flusssystem des Landes Mecklenburg-Vorpommern. An [[Insekten]] sind insgesamt 149 [[Laufkäfer]]arten, davon 24 mit Rote-Liste-Status, sowie 33 [[Libellen]]-Arten, 64 [[Tagfalter]]-Arten und 483 [[Nachtfalter]]-Arten, darunter fünf Arten aus der Familie der [[Widderchen]], im Peenetal nachgewiesen. Unter den im Peenetal vorkommenden Tagfaltern gelten drei Arten als vom Aussterben bedroht und neun als stark gefährdet. Als seltene Pflanzen wachsen hier beispielsweise verschiedene Arten der [[Knabenkräuter]] und andere [[Orchideen]], die [[Mehlprimel]], das [[Gemeines Fettkraut|Gemeine Fettkraut]] und die [[Gewöhnliche Kuhschelle]]. Weitere typische Pflanzen sind [[Strauch-Birke]]n, [[Trollblume]]n und der [[Lungen-Enzian]]. Etwa 25 Prozent der hier nachgewiesenen rund 740 Pflanzenarten stehen auf der Roten Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peene in Anklam.jpg|mini|Hafen in Anklam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald, in denen das Peenetal liegt, sind industriell nur wenig erschlossen und durch eine dementsprechend geringe [[Bevölkerungsdichte]], eine vorwiegend [[Dorf|dörfliche]] Besiedlung sowie eine im Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt und anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns hohe [[Arbeitslosigkeit]] in der Bevölkerung gekennzeichnet. Die [[Demographischer Wandel|demographische Entwicklung]] ist seit 1990 durch Abwanderung und Geburtenrückgang sowie eine dadurch mitbedingte Überalterung geprägt. Wirtschaftliche Schwerpunkte der Region sind der [[Fremdenverkehr]] und die [[Landwirtschaft]]. Für die Nutzung der Peene und der angrenzenden Flächen des Peenetals wird deshalb vorwiegend eine Erschließung im Rahmen des sogenannten [[Sanfter Tourismus|sanften Tourismus]] angestrebt. So existieren im Verlauf der Peene, die insbesondere in ihrem Mündungsdelta hinter Anklam auch als „Amazonas des Nordens“ bezeichnet wird, mehrere [[Kanu]]stationen und [[Wasserwanderrastplatz|Wasserwanderrastplätze]]. [[Marina (Hafen)|Yachthäfen]] für die Freizeitschifffahrt bestehen beispielsweise in [[Loitz]] und [[Stolpe an der Peene]]. [[Kreuzfahrt|Flusskreuzfahrten]] spielen bei der touristischen Nutzung der Peene hingegen nur eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Wasserstraße]] für den industriellen Gütertransport ist die Peene nur von begrenzter regionaler Bedeutung. Sie ist von ihrer Mündung bis Demmin als [[Binnenwasserstraße]] der Kategorie&amp;amp;nbsp;IV klassifiziert, der weitere schiffbare Teil von Demmin bis Malchin zählt zur Kategorie&amp;amp;nbsp;III. Schiffbare Verbindungen ins Inland zu wirtschaftlich relevanten Binnenwasserstraßen bestehen nicht. In den 1950er und 1960er Jahren existierten Planungen, die Peene im Rahmen eines als [[Küstenkanal (Rostock)|Recknitz-Trebel-Peene-Kanal]] bezeichneten Projektes in einen Wasserweg einzubinden, mit dem der 1960 eröffnete [[Hafen Rostock|Überseehafen Rostock]] an die [[Binnenschifffahrt]] in der damaligen [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) angeschlossen werden sollte. Zu einer Umsetzung kam es jedoch nicht. [[Binnenhafen|Binnenhäfen]] entlang der Peene bestehen in [[Malchin]], [[Demmin]], Loitz, [[Jarmen]] ([[Hafen Jarmen]]) und [[Anklam]]. Für den Güterverkehr von Bedeutung sind dabei die Häfen in Demmin, Jarmen und Anklam, deren [[Verladung|Umschlag]] im Jahr 2003 bei zusammengenommen rund 85.890 Tonnen lag und damit gegenüber den Vorjahren rückläufig war. Rund die Hälfte davon wurde durch [[Dünger]] erzielt, weitere Güter mit nennenswerten Umschlagmengen waren [[Baustoff]]e, [[Getreide]] und [[Schrott]]. Der etwa 20 Kilometer nördlich von der Peenemündung am [[Peenestrom]] gelegene [[Seehafen]] der Stadt [[Wolgast]], der sowohl für die Binnen- als auch für die [[Seeschifffahrt]] von Bedeutung ist, erwirtschaftete im Vergleich dazu einen etwa zehnmal höheren Umschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrs- und Industriebauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peene-VI-2007-352.jpg|mini|Peenetalbrücke bei Jarmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahr 2005 fertiggestellte [[Bundesautobahn 20|Ostseeautobahn A20]], die von der [[Uckermark]] nach [[Lübeck]] verläuft, führt bei Jarmen und Gützkow durch das Peenetal. Sie überquert dabei die Peene und angrenzende Flächen auf der 1110 Meter langen [[Peenetalbrücke]], die von 1998 bis 2001 gebaut wurde. Die Brücke ist gekennzeichnet durch einen [[Regelquerschnitt|Sonderquerschnitt]] ohne [[Standstreifen]] und mit einer verringerten [[Mittelstreifen]]breite, einen lärmmindernden [[Fahrbahnbelag]], abgedichtete Schutzwände gegen den Eintrag von Spritzwasser sowie eine Begrenzung der Fahrgeschwindigkeit auf 100 Kilometer pro Stunde. Zum ökologischen Ausgleich für den Brückenbau wurde darüber hinaus eine Fläche von 186 Hektar im Peenetal [[Renaturierung|renaturiert]]. Der Bau der Autobahn durch das ökologisch sensible Peenetal war trotz dieser Maßnahmen stark umstritten und von teilweise intensiven Protestaktionen begleitet, unter anderem einem durch Autobahngegner errichteten [[Hüttendorf]] in der Nähe der Ortschaft [[Breechen]]. Zum Symbol für den letztendlich erfolglosen Widerstand, aber zum Teil auch für die Ablehnung von aus Sicht der Autobahnbefürworter übertriebenen Natur- und Landschaftsschutzforderungen, wurde der [[Hochmoorlaufkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Carabus menetriesi menetriesi&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei industrielle Bauwerke, die durch das Peenetal verlaufen werden und aufgrund der möglichen Auswirkungen des Baus auf die Natur und Landschaft als umstritten gelten, sind die von der [[Hamburg]]er Firma [[Concord Power]] geplante [[Norddeutsche Anbindungsleitung|NORDAL-Pipeline]] und die von der Firma [[Wingas]] anvisierte [[OPAL (Pipeline)|OPAL-Pipeline]] zum Transport von [[Erdgas]]. Mit beiden Leitungen soll das Erdgas, das mit der wahrscheinlich im Jahr 2011 in Betrieb gehenden und bei [[Lubmin]] in der Nähe von [[Greifswald]] anlandenden [[Nordeuropäische Gasleitung|Ostsee-Pipeline]] aus [[Russland]] importiert werden würde, nach [[Bernau bei Berlin]] in [[Brandenburg]] beziehungsweise [[Olbernhau]] in [[Sachsen]] weitergeleitet werden. Der genehmigte Verlauf beider Gasleitungen würde teilweise parallel zur A20 erfolgen und das Peenetal durchqueren. Der Bau der OPAL-Pipeline hat im Oktober 2009 begonnen, für die NORDAL-Leitung liegen ebenfalls alle notwendigen Genehmigungen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nsg peenewiesen guetzkow 1.jpg|mini|Peenewiesen bei Gützkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peenetal sind 9.600 Hektar als Naturschutzgebiete ausgewiesen:&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Anklamer Stadtbruch]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Peenetal von Salem bis Jarmen]] (mit den bisherigen NSG &amp;#039;&amp;#039;Devener Holz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neukalener Moorwiesen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Peenewiesen bei Gützkow]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Peenetal westlich des Gützkower Fährdammes]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Schwingetal und Peenewiesen bei Trantow]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Unteres Peenetal (Peenetalmoor)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin enthält es die [[Landschaftsschutzgebiet]]e &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburger Schweiz/Kummerower See&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trebeltal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unteres Peenetal&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus gilt die Region unter der Bezeichnung „Peenetal vom Kummerower See bis Schadefähre“ als [[Vogelschutzgebiet]] nach der [[EG-Richtlinie]] 79/409/EWG. Das Peenetal war unter der Bezeichnung „Peenetal / Peene-Haff-Moor“ ein [[Naturschutzgroßprojekt]] des [[Bundesamt für Naturschutz|Bundesamtes für Naturschutz]] (BfN) mit einem Finanzvolumen von 31,1 Millionen Euro für den Förderzeitraum von 1992 bis 2008, das zu rund 73 Prozent vom Bund aufgebracht wurde. Das Land Mecklenburg-Vorpommern beteiligte sich mit rund 19 Prozent an der Finanzierung, der für die Umsetzung des Projekts zuständige Zweckverband „Peenetal-Landschaft“ mit Sitz in Anklam mit rund acht Prozent. Mitglieder des Verbands sind die Städte Demmin, Loitz, Jarmen, Gützkow und Anklam, die beiden betroffenen Landkreise sowie der Förderverein „Naturschutz im Peenetal“, über den der ehrenamtliche Naturschutz in das Projekt eingebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich mit dem [[Nationalpark Jasmund]], dem [[Nationalpark Müritz]] und dem [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] bereits drei der insgesamt 14 deutschen [[Nationalpark]]s im Land Mecklenburg-Vorpommern befinden, hat die Landesregierung die Einrichtung und den Unterhalt eines Nationalparks „Peenetal“ in staatlicher Trägerschaft im Anschluss an die BfN-Förderung mehrfach abgelehnt. Auch Vorschläge zur Realisierung eines Nationalparks in Form einer auf privaten Mitteln basierenden [[Stiftung]] wurden von den zuständigen Behörden und Verbänden aus juristischen und aus finanziellen Gründen als nicht realisierbar bewertet. Stattdessen wurde im Juli 2011 der [[Naturpark Flusslandschaft Peenetal]] mit einer Fläche von etwa 33.400 Hektar gegründet. Sitz des Naturparks ist [[Stolpe an der Peene]]. Vom Stolper Fährkrug setzt eine Fähre zum Nordufer über, wo das bis 2022 sanierte [[Wasserschloss Quilow|Renaissanceschloss Quilow]] als touristische Basisstation dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mike Stegemann, Frank Hennicke: &amp;#039;&amp;#039;Errichtung und Sicherung schutzwürdiger Teile von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung. Projekt: Peenetal / Peene-Haff-Moor, Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Natur und Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Heft 7/8, 1991. Bundesamt für Naturschutz, S. 287–294, {{ISSN|0028-0615}}.&lt;br /&gt;
* Barbara Havenstein, Frank Hennicke, Mike Stegemann, Jens Kulbe (Autoren), Zweckverband „Peenetal-Landschaft“ Anklam (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Natur- und Wanderführer Peenetal.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann-Druck GmbH, Wolgast 1998.&lt;br /&gt;
* Erich Hoyer: &amp;#039;&amp;#039;Naturführer Insel Usedom. Mit Haffküste, Ueckermünder Heide und unterem Peenetal.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Erich Hoyer, Galenbeck 2001, ISBN 3-92-919213-6.&lt;br /&gt;
* [[Frieder Jelen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Nationalpark im Peenetal. Wird eine Vision Wirklichkeit?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nationalpark. Wildnis – Mensch – Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1/2006. Verein der Freunde des Ersten Deutschen Nationalparks Bayerischer Wald e.V, S. 4–7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Peene|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.peenetal-landschaft.de/ Naturschutzgroßprojekt Peenetal-Landschaft]&lt;br /&gt;
* [https://www.bfn.de/0203_peenetal.html BfN: Peenetal] Informationen des Bundesamtes für Naturschutz&lt;br /&gt;
* [http://www.natur-peenetal.de/ Förderverein „Naturschutz im Peenetal“] Offizielle Website des Fördervereins&lt;br /&gt;
* [https://www.naturpark-flusslandschaft-peenetal.de Offizielle Website des Naturparks Flusslandschaft Peenetal]&lt;br /&gt;
* [https://data-naturerbe.nabu.de/schutzgebietssteckbriefe/Peenetal.pdf &amp;#039;&amp;#039;Steckbrief Peenetal&amp;#039;&amp;#039; (PDF).] NABU-Stiftung Nationales Naturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4663489-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Vorpommern-Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Peene|MPeenetal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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