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	<title>Peckeloh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peckeloh&amp;diff=1692050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-09-12T19:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Peckeloh&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Versmold&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Amt Versmold.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen der Versmolder Amtsgemeinden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/01/13.968346/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/07/31.20163/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 67 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 17.71&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3338&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-guetersloh.de/unser-kreis/unsere-region/zahlen-daten-fakten/zdf-broschuere-2022-internet-ds.pdf |titel=Der Kreis Gütersloh: Zahlen &amp;amp;#124; Daten &amp;amp;#124; Fakten 2022 |format=PDF; 7,34&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2022-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 33775&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05423&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Stadtgliederung Versmold Ortsteil Peckeoh.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Peckeloh in Versmold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peckeloh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|Tondatei=Peckeloh Audio 2.ogg|&amp;#039;pɛkəloː}} ist ein Ortsteil im [[Ostwestfalen-Lippe|ostwestfälischen]] [[Versmold]] im [[Kreis Gütersloh]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
Einschließlich der Siedlungsgebiete [[Sandort]], [[Wöste (Peckeloh)|Wöste]], [[Buschort]], [[Hollmort]] und [[Vorbruch (Peckeloh)|Vorbruch]] wohnen auf einer Fläche von etwa 1700 Hektar rund 3300 Einwohner (Stand 1. Januar 2022). Somit ist Peckeloh, nach dem Ortsbezirk der Versmolder Innenstadt, der bevölkerungsreichste Stadtteil der ostwestfälischen [[Versmold|Stadt Versmold]]. Mit seiner Lage an der Grenze zu [[Sassenberg]] im Westen ist Peckeloh für den [[Kreis Halle (Westfalen)|Altkreis Halle]] das Tor zum [[Münsterland]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahme von Peckeloh.jpg| 270px |mini |Luftaufnahme von September 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peckeloh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Peclon&amp;#039;&amp;#039;, wie die [[Bauerschaft]] in den ältesten Quellen benannt wird, ab. Die Vorsilbe „Pec“ geht auf den Farbton des moorigen Bodens im südlichen und westlichen Teil des früheren Peckelohs zurück; die Nachsilbe „lon“ war schon in der älteren Literatur als Ausdruck für [[Wassergraben|Gräben]], [[Wasserleitung]]en, [[Knüppeldamm|Knüppeldämme]] oder Abzuggewässer in einer Region bekannt. Somit steht der Name der Bauerschaft in direkter Beziehung zu dem [[Naturraumdargebot|naturräumlichen Potenzial]] des früheren Peckelohs, da dieses vor allem von [[Hochwasser|Überflutungen]] geplagt war und über lange Zeiträume schrittweise durch Gräben und Dämme [[Entwässerung|trockengelegt]] werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wiltmann.de/fileadmin/media/downloads/Wiltman-Jubilaeum.pdf |titel=Unternehmensgeschichte Wiltmann: Von der Kunst des Wurstens |autor=Richard Sautmann |hrsg=Franz Wiltmann GmbH &amp;amp; Co. KG |abruf=2019-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaft von Peckeloh.png| 270px |mini |Die Landschaft von Peckeloh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Peckeloh liegt an der Grenze des [[Münsterland]]s zu [[Ostwestfalen]] in der [[Westfälische Bucht|münsterländischen Bucht]]. Zudem befindet sich die Gemeinde südwestlich des [[Teutoburger Wald]]es. Trotz jener Lage nahe einer [[Gebirge|Gebirgskette]] fehlt Peckeloh jegliche Art von [[Berg|Erhebungen]] und [[Niederung]]en, was unter anderem als markantes Zeichen für die Region gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der niedrigste Punkt ({{Höhe|59|DE-NN}}) von Peckeloh liegt südwestlich der Ortsmitte, wo die [[Hessel]] das Stadtgebiet verlässt. Durch Peckeloh fließen sowohl die bereits genannte Hessel im Süden als auch viele kleine Bäche und Gräben, verteilt über die gesamte Ortschaft, die alle in die Hessel münden. Zu jenen zählen der [[Hollmortgraben]] im Nordwesten, der über das [[Füchtorfer Moor]] bei [[Sassenberg]] in die Hessel fließt, der [[Poggenfahrtsgraben]], der [[Wöstenbach (Hessel)|Wöstenbach]] und der [[Aabach (Hessel)|Aabach]], der von [[Bockhorst (Westfalen)|Bockhorst]] durch die Innenstadt Versmolds nach Süden fließt und beim [[Versmolder Bruch]] in die Hessel mündet. Der Dorfkern Peckelohs liegt 4,5&amp;amp;nbsp;km östlich von Sassenberg, 4&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Greffen]], einem Stadtteil [[Harsewinkel]]s, und 3&amp;amp;nbsp;km südwestlich der Versmolder Innenstadt. Der [[Louisensee]] ist ein Baggersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgrößere Stadt, die [[Gütersloh|Kreisstadt Gütersloh]], liegt etwa 21&amp;amp;nbsp;km in südöstlicher Richtung. [[Bielefeld]] im Osten und [[Osnabrück]] im Norden liegen beide etwa 32&amp;amp;nbsp;km von Peckeloh entfernt, bis Münster im Westen sind es 46&amp;amp;nbsp;km. Peckeloh befindet sich also im Zentrum zwischen Ravensberger Land, [[Westfälische Bucht|Münsterscher Bucht]] und der waldreichen Mittelgebirgslandschaft [[Teutoburger Wald]]. Das Dreiländereck, an dem diese drei Regionen aufeinandertreffen, befindet sich jedoch nicht in Peckeloh, sondern 4&amp;amp;nbsp;km weiter nördlich an der gemeinsamen Grenze von Versmold und [[Sassenberg]] im Versmolder Stadtteil [[Loxten (Versmold)|Loxten]], wo jenes Dreiländereck durch einen Grenzstein markiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungen in Peckeloh ===&lt;br /&gt;
Der Versmolder Ortsteil Peckeloh setzt sich aus den zwei Siedlungen Peckeloh und [[Sandort]], der Streusiedlung [[Buschort]], die zudem einen gleichnamigen [[Weiler]] besitzt, und einigen Bauerschaften wie dem Hollmort und dem Vorburch zusammen. Nicht zu vergessen ist das [[Naherholungsgebiet]] südwestlich von Peckeloh mit seinen [[Ferienhaus|Ferienwohnsiedlungen]] und Camping-Parks an den Peckeloher Seen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Name&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Siedlungsstruktur&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;8&amp;quot;| Lagekarte der Siedlungen in Peckeloh [[Datei:Siedlungen in Peckeloh.png|425px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peckeloh &amp;#039;&amp;#039;(Ortskern)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| großes Dorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gewerbegebiet Peckeloh&lt;br /&gt;
| [[Gewerbegebiet|Gewerbezone]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sandort]]&lt;br /&gt;
| Dorf und Streusiedlung,&amp;lt;br /&amp;gt;Einzelsiedlungen vorzufinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Buschort]]&lt;br /&gt;
| Streusiedlung mit [[Weiler]],&amp;lt;br /&amp;gt; zudem [[Ferienwohnung|Feriewohnsiedlungen]]&amp;lt;br /&amp;gt; und Campingplätze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wöste (Peckeloh)|Wöste]]&lt;br /&gt;
| Bauerschaft mit Campingplätzen&amp;lt;br /&amp;gt;und Industriestandorten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hollmort]]&lt;br /&gt;
| Bauerschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vorbruch (Peckeloh)|Vorbruch]]&lt;br /&gt;
| Bauerschaft&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geothermische Ergiebigkeit 2017 Peckeloh.png| 270px |mini |[[Geothermie|Geothermische]] Ergiebigkeit von Peckeloh]]&lt;br /&gt;
Wie auch im restlichen Gebiet Versmolds finden sich im tieferen Untergrund [[Tonstein|Ton-]] und [[Sandstein]]e eines [[Steinkohle]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gebirges ([[Pennsylvanium|Oberkarbon]]), das [[Flöz]]e führt. Diese werden von einem bis zu 1700&amp;amp;nbsp;m mächtigen Deckgebirge aus [[Mergel]]steinen über [[Kalkstein]]en des Erdmittelalters ([[Kreide (Geologie)|Kreide]]) überdeckt. Die [[Locker-, Halbfest- und Festgestein#Festgestein|Festgesteine]] werden von bis zu 30&amp;amp;nbsp;m mächtigen [[Locker-, Halbfest- und Festgestein#Lockergestein|Lockergesteinen]] des Eiszeitalters ([[Quartär (Geologie)|Quartär]]) vollständig überdeckt.&lt;br /&gt;
Im Boden von Peckeloh finden sich sandige und [[schluff]]ige Ablagerungen der [[Weichseleiszeit|Weichselkaltzeit]]. In der Talaue der [[Hessel]] im Süden finden sich junge [[Humus|humose]] Sande und tonige Schluffen und vereinzelt [[Niedermoor#Niedermoore|Niedermoortorfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung im Mittelalter ===&lt;br /&gt;
1280 wurde die [[Bauerschaft]] Peckeloh erstmals Gegenstand einer quellenmäßigen Erwähnung, als das [[Kloster Marienfeld (Harsewinkel)|Kloster Marienfeld]] die &amp;#039;&amp;#039;„curtis suderloh in parochia Versmele“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ravensberger Regesten I&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ravensberger Regesten I,&amp;#039;&amp;#039; Texte, bearb. v. Gustav Engel. Bielefeld/Dortmund/Münster 1985, Nr. 706, S.&amp;amp;nbsp;582.&amp;lt;/ref&amp;gt;, also einen Hof Suderloh im bereits bestehenden [[Kirchspiel]] Versmold erwarb. Der Hof Suderloh, welcher folgend als Hof Schulte zur Surlage bekannt worden war, wurde keiner benannten Bauerschaft, sondern einem Kirchspielganzen zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebietskauf des Hofes war kompliziert, da sowohl der [[Bischof von Münster]] als auch der [[Bischof von Osnabrück]] an jenem Grenzraum zwischen den beiden [[Bistum|Bistümern]] interessiert waren. Die Übernahme des Hofes durch ein münstersches Kloster berührte die territorialen Ambitionen der [[Grafschaft Ravensberg|Ravensberger Landsherren]] zunächst nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wiltmann.de/fileadmin/media/downloads/Wiltman-Jubilaeum.pdf |titel=Unternehmensgeschichte Wiltmann: Von der Kunst des Wurstens |autor=Richard Sautmann |hrsg=Franz Wiltmann GmbH &amp;amp; Co. KG |abruf=2019-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name „Suderloh“ bedeutet dabei so viel wie „Südlich des Waldes“ oder auch „südlicher Wald“, was darauf hindeutet, dass die „curtis suderloh“ von einem nördlicher liegenden Punkt ihren Namen erhalten hat und Zentrum der Besiedlung eines [[Naturraum]]s wurde, der später den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peckeloh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert war der südliche Versmolder Raum der heutigen [[Ortsteil]]e [[Hesselteich]] und Peckeloh gering bevölkert.&lt;br /&gt;
Vereinzelte [[Bauerschaft|Besiedlungsinseln]], welche am südlichen Wald – Suderloh – gelegen waren, hatten geringe [[Bevölkerungswachstum|Wachstumschancen]], da das Gebiet von Überschwemmung der [[Hessel]] und der [[Aabach (Hessel)|Aa]] geplagt und für die [[Landwirtschaft|Kultivierung]] kaum geeignet war. Peckeloh war zu dieser Zeit also lediglich eine wasserreiche [[Marschland|Feuchtniederung]], die schrittweise trockengelegt werden musste, damit man [[Kulturland]] anlegen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Vinke: &amp;#039;&amp;#039;Versmold. Ein Volks- und Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hg. v.&amp;amp;nbsp;d. Amtsverwaltung, Versmold 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet Peckeloh beschrieb in jenem Zeitraum somit ein langsam entstehendes Bündel zum Kloster Marienfeld gehörender Höfe, die über einen weiten Zeitraum dem Feuchtgebiet zwischen Aa und Hessel [[Schwemmebene|Schwemmländereien]] abrangen und diese zu Kulturländereien ausbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1338 kamen weitere Anwesen hinzu, so dass das Kloster [[Marienfeld (Harsewinkel)|Marienfeld]] nunmehr über ein gewisses Netz an Hofstellen im Raum verfügte, von denen aus [[Rodung]] und [[Landwirtschaft|Kultivierungstätigkeiten]] ausgeübt wurden. Sechs Spännerhöfe auf Peckeloher Boden, Schulte zur Surlage, [[Wiltmann]], Bramert, Piper, Bussmann und Böckmann, gehörten gegen Ende des [[Mittelalter]]s zum Kloster und waren somit im [[Münsterland|münsteraner]] Besitz. Zugleich aber nahm die Besiedlungstätigkeit im Raum insgesamt zu. Erbkötter- und Markkötterhöfe, welche auch im Besitz der Grafen von Ravensberg und später der [[Vereinigte Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg|Herzöge von Cleve, Jülich und Berg]] waren, wurden angesiedelt. Das Gebiet um Peckeloh wurde zunehmend als eine Mark von Ravensberg verstanden, über die Ravensberg, durch Sonderrechte an einzelnen Höfe sowie einer Phase der Förderung einer Landnahme des Klosters Marienfeld, schließlich die [[Grafschaft]]srechte erlangte und den Raum als landesherrliches Gebiet in das [[Kirchspiel]] Versmold fest integrieren konnte. Peckeloh verlor somit seine Zugehörigkeit zum Bistum Münster und gewann die Zugehörigkeit zu [[Grafschaft Ravensberg|Ravensberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Grafschaft Ravensberg ===&lt;br /&gt;
Während das Kloster Marienfeld an einer geringen Anzahl von Höfen Kultivierung und Landesausbau betrieb, fokussierte sich das [[Grafschaft Ravensberg|Haus Ravensberg]] auf die Neuansiedlung kleinerer [[Kötter]]höfe und die Übernahme weiterer [[Eigentum|Rechtstitel]], die allesamt dazu geeignet waren, landesherrschaftliches Recht über ein Gebiet zu erringen, das zum Kirchspiel Versmold zählte und schließlich durch die [[Vogt#Funktion|Vogtei]] Versmold des [[Amt Ravensberg|Amtes Ravensberg]] verwaltet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=451&amp;amp;klassId=9&amp;amp;tektId=966&amp;amp;id=2408&amp;amp;expandId=1 |titel=Kolonate im Kirchspiel Versmold (Bauerschaft Peckeloh) |autor=Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.&amp;amp;nbsp;V.|hrsg=Archive in Nordrhein-Westfalen |abruf=2019-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgend konnten die [[Grenze]]n der [[Grafschaft Ravensberg]] zum [[Hochstift Münster|Stift Münster]] 1535 zum ersten Mal definiert werden. Diese Grenzziehung war jedoch nur grob geschildert und war Ausdruck eines noch immer schwelenden Disputs, zu dessen Befriedung ein Kompromiss gefunden worden war, der allerdings skurrile Züge trug. Letzte Klärung fand man erst nach Abschluss des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], der dann auch zur [[konfession]]ellen Trennung im Grenzraum zwischen Ravensberg, Münster und Osnabrück führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Sautmann: &amp;#039;&amp;#039;Alt Peckeloh. Versmolds Tor zum Münsterland.&amp;#039;&amp;#039; Reihe &amp;#039;&amp;#039;Heimatkundliche Beiträge,&amp;#039;&amp;#039; hg. v.&amp;amp;nbsp;d. Volksbank Gütersloh, H. 13, 2005, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge dessen war die Zugehörigkeit des Hofes Potthoff, ehemals Hollmann, welcher ein bedeutender Peckeloher [[Gutshof|Hof]] an der direkten Grenze zum [[Hochstift Münster|Stift Münster]] war, bis ins 16. Jahrhundert umstritten. Der [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Speicher des Hofes zeigt noch heute einen Ravensberger Sparren im Wappen, was die Zugehörigkeit zur Grafschaft Ravensberg gegenüber Münster verdeutlichen sollte. Hof Hollmann war ein Vorposten der Peckeloher Bauerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= http://www.versmold-kulturhistorisch.de/de/hof-posthof-mit-speicher.html |titel=Hof Potthof mit Speicher|autor=Hans-Reinert-Stiftung Versmold|hrsg=Versmold kultur-historisch |abruf=2019-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Von 1807 bis 1810 gehörte Peckeloh zum [[Kanton Versmold]] des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]] und von 1811 bis 1813 zum Kanton Versmold im französischen [[Département de l’Ems-Supérieur|Département der oberen Ems]]. 1816 kam die Gemeinde Peckeloh zum [[Kreis Halle (Westfalen)|Kreis Halle]], in dem sie zum [[Amt Versmold]] gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 wurde in Peckeloh unter Leitung des damaligen Dorflehrers und Astronomen Heinrich Weber eine erste Dorfschule errichtet. Rund 200 Kinder unterrichtete Lehrer Weber hier, bis 1865 allein und im Schichtbetrieb. Als Besonderheit der kleinen Schule gilt der Glockenturm, der gleichfalls von Weber veranlasst worden war. Das Gebäude der alten Schule ist noch heute in Peckeloh vorzufinden und wird derzeit als Gemeindehaus der [[Evangelische Kirche|evangelischen Kirche]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= http://www.versmold-kulturhistorisch.de/de/alte-schule.html |titel=Alte Schule |autor=Hans-Reinert-Stiftung Versmold |hrsg=Versmold kultur-historisch |abruf=2019-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts modernisierte sich die Landwirtschaft erheblich. Die alten Markengründe wurden urbar gemacht und bald konnten immer mehr Menschen immer besser ernährt werden. So nahm die Bevölkerung, darunter vor allem die Kinderzahl, in der Bauerschaft rasch zu. Schon 1865 wurde eine zweite Lehrerstelle an der Dorfschule in Peckeloh geschaffen. 1881 schließlich wurde eine dritte Lehrerstelle nötig. Darüber hinaus war die Schülerzahl so stark angestiegen, dass eine größere Schule benötigt wurde. So erwarb die Gemeinde Peckeloh eine [[Heide (Landschaft)|Heidefläche]] östlich der alten Schule und erbaute 1881 darauf eine neue Schule samt Lehrerwohnung. Diese wurde 1909 ebenfalls zum Klassenzimmer umgewidmet. Dafür wurde zwischen den beiden Weltkriegen ein Flügel des Gebäudes als Lehrerwohnung aufgestockt. Begleitet von weiteren Anbaumaßnahmen fand hier so lange Unterricht statt. 1960 schließlich wurde die heutige [[Grundschule]] auf dem damaligen Schulacker errichtet, die seither die Schulfunktion im Ort übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= http://www.versmold-kulturhistorisch.de/de/neue-schule-von-1881.html |titel=Neue Schule von 1881 |autor=Hans-Reinert-Stiftung Versmold |hrsg=Versmold kultur-historisch |abruf=2019-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Am 1. April 1960 gab es eine Grenzberichtigung an der damaligen Gemeinde- und Stadtgrenze, welche die Stadt Versmold von der Gemeinde Peckeloh trennte (zu der Zeit war Peckeloh noch eine eigenständige Gemeinde des [[Amt Versmold|Amtes Versmold]] im [[Kreis Halle (Westfalen)|Altkreis Halle]]). Bei dieser Grenzberichtigung wechselten auch bewohnte Gebiete ihre Zugehörigkeit zur Gemeinde Peckeloh oder zur Stadt Versmold. Die Größe des damaligen Stadtgebietes von Versmold reduzierte sich dabei um ca. drei Hektar, die Gemeinde Peckeloh gewann drei Hektar hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Stephanie Reekers | Titel = Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967 | Verlag = Aschendorff  | Ort = Münster (Westfalen) | Datum=1977| ISBN = 3-402-05875-8| Seiten = 272}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurde Peckeloh am 1. Januar 1973 im Zuge der Umsetzung des [[Bielefeld-Gesetz]]es mit den übrigen Gemeinden des Amtes Versmold, darunter Versmold-Stadt, Loxten, Bockhorst, Hesselteich und Oesterweg, zur neuen Stadt Versmold zusammengeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=322}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt Versmold wurde aufgelöst, sein Rechtsnachfolger ist die Stadt Versmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Peckeloh in der Zeit als selbständige Gemeinde im [[Kreis Halle (Westfalen)|Kreis Halle (Westf.)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Landkreis Halle (Westf.): &amp;#039;&amp;#039;1816–1966, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.),&amp;#039;&amp;#039; S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor der Eingemeindung 1973. In der Tabelle werden auch die Einwohnerzahlen von 1970 (Volkszählungsergebnis)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; und 1972&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort =Köln |Datum=1975 | ISBN = 3-555-30092-X| Seiten = 101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gelistet. Die Angaben seit 2006 beziehen sich auf die Anzahl der Bürger Versmolds mit Wohnsitz und Niederlassung im Versmolder Ortsteil Peckeloh.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bevölkerungsentwicklung Peckeloh 2017.png|375px|mini|links|Bevölkerungsentwicklung in Peckeloh (Stand: 2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1799&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Florens Weddigen]] |Titel=Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender |Ort=Kleinenbremen |Datum=1805 |Kapitel=§ 2 Das Amt Ravensberg |Seiten=91 |Online=https://books.google.de/books?id=4TpUAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA91#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false }}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1817 || 1145&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 1374&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 1387&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1408&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 2104&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 2311&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965 || 2880&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 3283&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1972 || 3321&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 3483&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 3404&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3338&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|links/rechts/zentriert|Peckeloh Evangelische Kirche.jpg|212|Peckeloh_alte_Schule.png|205|Gemeindehaus (heute)|Altes Schulgebäude (ca. 1900)}}&lt;br /&gt;
* Evangelisches Gemeindehaus. Das [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindehaus]] liegt im Ortskern Peckelohs und hat zur historischen Dorfgründung beigetragen. 1853 wurde in Peckeloh unter Leitung des damaligen Dorflehrers Heinrich Weber eine erste Dorfschule errichtet. Rund 200 Kinder unterrichtete der Heinrich Weber hier, bis 1865 allein und im Schichtbetrieb. Das Alte Schulgebäude verlor nach dem Bau eines neuen Schulgebäudes im Jahr 1881 seine Funktion und wurde folgend erst als [[Jugendzentrum]] und später als Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde in Peckeloh umfunktioniert. Als Besonderheit der kleinen Schule gilt der [[Glockenturm]], der gleichfalls von Weber veranlasst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.versmold-kulturhistorisch.de/de/alte-schule.html |titel=Alte Schule|autor=Hans-Reinert-Stiftung Versmold |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Glocke trägt folgende Inschrift:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Lieb und Eintracht der Gemeinde. Rief Dich her, so folge mir. Ruft mein Klang Dich zum Gebete, dann bleibt Lieb und Eintracht hier.“&lt;br /&gt;
* Hof Potthof. Der historische Bauernhof mit Vorratsspeicher, der ehemalig den Namen Hollmann trug, präsentiert das [[Wappen]] der [[Grafschaft Ravensberg]], die Zugehörigkeit des Hofes war jedoch bis ins späte Mittelalter umstritten. Heute liegt der Hof Potthof an der direkten Grenze zu Füchtorf. Der zweieinhalb-geschossige Vorratsspeicher auf [[Bad Laer|Laerschem]] &amp;#039;&amp;#039;Piepsteinsockel&amp;#039;&amp;#039; mit seinem Backstein-Kellergewölbe darf als typisches Beispiel für ein separates, im landwirtschaftlichen Umfeld genutztes Lagergebäude gelten. Der Hof ist ein gekennzeichnetes [[Denkmal]] der Stadt Versmold, auf deren Territorium er heute liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.versmold-kulturhistorisch.de/de/hof-posthof-mit-speicher.html |titel=Hof Potthof mit Speicher|autor=Hans-Reinert-Stiftung Versmold |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|links/rechts/zentriert|Peckeloh Wirtshaus Wagemann 1.jpg|200|Peckeloh Wirtshaus Wagemann 2.jpg|200|Altes Wirtshaus Wagemann}}&lt;br /&gt;
* Katholische Kapelle. Errichtet wurde die katholische Kapelle auf dem Hof Schulte zur Surlage auf Veranlassung des Klosters Marienfeld. Das gegenwärtige Gebäude entstand um das Jahr 1720. Der Altar mit seinen fünf eingemeißelten Kreuzen dürfte jedoch wesentlich älter sein. Eigentlich galt Versmold im 18. Jahrhundert schon als protestantisches [[Kirchspiel]]. Umso bemerkenswerter ist, dass das Kloster Marienfeld als Grundherr über den Schultenhof hier eine katholische Kapelle errichten ließ. Das Kloster war daran interessiert, im evangelischen Peckeloh Mission zu betreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.versmold-kulturhistorisch.de/de/kapelle-schulte-zur-surlage.html |titel=Kapelle Schulte zur Surlage|autor=Hans-Reinert-Stiftung Versmold |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heinrich-Weber-Platz. Der Heinrich-Weber-Platz ist ein [[Denkmal|Kulturdenkmal]] mit [[Brunnen]] im Herzen Peckelohs und liegt unmittelbar neben der Grundschule. Der Platz wurde am 26. Oktober 1974 zu Ehren des Dorflehrers und Astronomen Heinrich Weber errichtet und dient heute als Aufenthaltsraum für Erholung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.versmold-kulturhistorisch.de/de/alte-schule.html|titel=Alte Schule, darunter Informationen zum Heinrich-Weber-Platz |autor=Hans-Reinert-Stiftung Versmold |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen Unstimmigkeiten der Anwohner und mutwilliger Sachbeschädigung am Denkmal wurde der Platz neu gestaltet und [[Restaurierung|restauriert]]. Die typisch rote Pflasterung, der der Platz unter den Anwohnern den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Roter Platz&amp;#039;&amp;#039; verdankt, blieb bei der Neugestaltung erhalten. Der Brunnen wurde durch eine [[Springbrunnen|Bodenfontäne]] ersetzt und die Grünfläche wurde erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cdu-versmold.de/lokal_1_1_223_Anwohner-fordern-Veraenderungen-fuer-Heinrich-Weber-Platz-in-Peckeloh.html |titel=Anwohner fordern Veränderung für den Heinrich-Weber-Platz in Peckeloh |autor=CDU Versmold |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Feier des [[1. Mai]] wird hier der [[Maibaum]] aufgestellt. Des Weiteren ist der Heinrich-Weber-Platz Schauplatz für den Weihnachtsbaum im Winter. Zudem finden hier viele kommunale Aktionen statt.&lt;br /&gt;
* Altes Wirtshaus Wagemann. Die alte Gaststätte an der [[Bundesstraße 476|B&amp;amp;nbsp;476]] ist nicht mehr in Betrieb und nun baufällig. Das Gebäude ist, wie auch der Wöstenkrug in der Wöste &amp;#039;&amp;#039;(Bauerschaft in Peckeloh)&amp;#039;&amp;#039; oder der Kastanienkrug im Sandort &amp;#039;&amp;#039;(Siedlung in Peckeloh)&amp;#039;&amp;#039;, eines der vielen ehemaligen Wirtshäuser, die von der Blütezeit Peckelohs zeugen.&lt;br /&gt;
* Jüdisches Mahnmal. Auf dem Vorhof der Grundschule Peckeloh wurde zum Gedenken an die jüdischen Opfer im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und zur Erinnerung an den Schrecken ein [[Mahnmal|jüdisches Mahnmal]] errichtet.&lt;br /&gt;
* [[Bildstock]] der Jungfrau Maria nahe dem Heinrich-Weber-Platz.&lt;br /&gt;
* Peckeloher Pionier-Denkmäler. Verteilt über die zentrale Siedlung Peckelohs sind mehrere Pionier-Denkmäler vorzufinden. Diese befinden sich unter anderem an der [[Genossenschaftsbank|Volksbank]], aber auch am [[Weiher (Gewässer)|Weiher]] im Stadtpark, neben dem Willkommensschild.&lt;br /&gt;
* Ortsschild Peckeloh. Das Ortsschild Peckeloh ist eine alte [[Kutsche]] aus der [[bauerschaft]]lichen Zeit Peckelohs. Der [[Wagen]] ist mit Blumen und Sträuchern gefüllt. Vor der Kutsche steht ein Schild mit der Inschrift „Unser Dorf Peckeloh ’85“. Das Denkmal befindet sich im Herzen des Dorfes gegenüber der neuen Schule von 1881. Das Ortsschild wurde der Inschrift zufolge im Jahr 1985 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Im Bereich des Breitensportes gibt es in Peckeloh den &amp;#039;&amp;#039;SC Peckeloh 1960 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Ferner gibt es den Golfclub &amp;#039;&amp;#039;Schultenhof&amp;#039;&amp;#039;. Peckeloh besitzt zwei gut ausgebaute [[Fußball]]felder im [[Ortschaft|Ortskern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Peckeloh und den umliegenden Bauerschaften und Siedlungen des Versmolder Stadtteils sind eine Vielzahl von [[Unternehmen]] ansässig. Primär befinden sich diese Standorte im &amp;#039;&amp;#039;Peckeloher Gewerbegebiet&amp;#039;&amp;#039; nördlich des Ortskerns, aber auch im [[Sandort]] sind einige vorzufinden. Wenige Unternehmen liegen in der Peripherie des Ortes. Zu den Peckeloher Unternehmen zählen unter anderem:&lt;br /&gt;
* [[Wiltmann|Franz Wiltmann GmbH &amp;amp; Co. KG Westfälische Fleischwarenfabrik]]. Gegründet wurde das Unternehmen 1887 von Franz Wiltmann. Es verarbeitet heute etwa 160 Tonnen Fleisch am Tag. Gut 800 Mitarbeiter erzielen einen Jahresumsatz von 150 Millionen Euro &amp;#039;&amp;#039;(Stand: 2005)&amp;#039;&amp;#039;. Wiltmann ist bei weitem eins der größten Unternehmen in Peckeloh und trägt, als Fleischwarenfabrik, zur Benennung Versmolds als „Fettfleck Deutschland“ bei.&lt;br /&gt;
* Rolf Nagel GmbH. Ein Vertriebs- und [[Logistik]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;unternehmen in der Lebensmittel-Branche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rolfnagel.de/unternehmen.html |titel=Nagel steht für Qualität und Frische|autor=Rolf Nagel GmbH |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reisebüro &amp;amp; Omnibusverkehr Fritz Sieckendiek GmbH &amp;amp; Co. KG. Das Reisebüro Sieckendiek ist eines von drei Reisebüros des Unternehmens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sieckendiek.de/ |titel=Sieckendiek: Reisebüro in Peckeloh.|autor=Fritz Sieckendiek GmbH &amp;amp; Co. KG |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Holz- und Sägetechnik Knemeyer. Der [[Holzverarbeitung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;betrieb ist seit 1764 ein Familienbetrieb in Peckeloh und zählt somit zu den ältesten Unternehmen der Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.knemeyer-holz.de/ |titel=Homepage von Knemeyer Holz- und Sägetechnik.|autor=Knemeyer Holz- und Sägetechnik |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* F+G-Bau GmbH &amp;amp; Co. KG ist ein Bauunternehmen für Wohnungs- und Industriebau am Standort [[Sandort]] (Peckeloh). Es ist hauptsächlich im Umkreis von Versmold und der näheren Umgebung wie der Stadt [[Sassenberg]] oder [[Borgholzhausen]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.xn--derpartnerfrihr-9vb.haus/ |titel=F+G Bau Startseite |autor=F+G-Bau GmbH &amp;amp; Co. KG |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Metallbau Bäcker ist ein [[Schweißen|Schweißerfachbetrieb]] in Peckeloh und ist auf [[Metallbau]]- und Sonderkonstruktionen sowie Edelstahlverarbeitung spezialisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.metallbau-baecker.de/index.php |titel=Herzlich Willkommen – Startseite der Firma Horst Bäcker Metallbau |autor=Metallbau Bäcker |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Roy ist ein [[Sanitärtechnik|Sanitärunternehmen]], das auf sanitäre Installationen und den [[Heizung]]sbau spezialisiert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dasoertliche.de/Themen/Roy-Reinhard-Heizung-B%C3%A4der-Kundendienst-Versmold-Peckeloh-M%C3%BCnsterstr |titel=Das Örtliche für Versmold: Reinhard Roy|autor=Das Örtliche |abruf=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Versmold-Haltepunkt Niedick.jpg|mini|Die Haltestelle Niedick im Vorbruch]]&lt;br /&gt;
Peckeloh liegt an der [[Bundesstraße 476|B&amp;amp;nbsp;476]] und ist mit der Buslinie 71&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fahrplan der Linie 71&amp;quot;&amp;gt;Fahrplan der Linie 71 [http://www.owlv.de/owlv/dl/linienplaene/guetersloh/71.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; stündlich mit der Kreisstadt Gütersloh verbunden. An Schultagen fährt auch die Linie 89 nach [[Halle (Westf.)]] und die Buslinie 91 von Peckeloh über Versmold nach Borgholzhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke [[Bahnstrecke Ibbenbüren–Hövelhof|Ibbenbüren–Hövelhof]] der [[Teutoburger Wald-Eisenbahn]] (TWE)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.noz.de/lokales/bad-laer/artikel/39293/mit-dem-texas-wackel-express-in-die-welt Dr. Rolf Westheider: Mit dem Texas-Wackel-Express in die Welt – Rückblick auf die 110-jährige Geschichte der TWE] Neue Osnabrücker Zeitung 6.&amp;amp;nbsp;August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; verläuft durch Peckeloh. Hier befindet sich die Haltestelle Niedick nahe dem Gutshof Niedick in [[Greffen]]. Die Bahnlinie wird seit 1977 nicht mehr im [[Schienenpersonennahverkehr]] (SPNV) betrieben, sodass nur noch [[Güterzug|Güterzüge]] die Bahngleise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Weber, Dorfschulmeister und [[Astronom]]&lt;br /&gt;
* Peter Schulte zur Surlage, Peckeloher [[Landwirt]] und [[Konzepter|Konzeptionist]] für den Golfclub &amp;#039;&amp;#039;Schultenhof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Franz Wiltmann]] (1852–1915), Unternehmensgründer der [[Wiltmann|Franz Wiltmann GmbH &amp;amp; Co. KG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Sautmann, Richard | Titel=Peckeloh. Versmolds Tor zum Münsterland | Ort=Versmold|Datum=2005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Versmold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Versmold)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Gütersloh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Gütersloh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peckeloh| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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