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	<title>Pechschwarzer Milchling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:49:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pechschwarzer_Milchling&amp;diff=2392586&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NeuerHase: + Link Tetrahedron</title>
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		<updated>2023-10-13T15:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Link Tetrahedron&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pechschwarzer Milchling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lactarius picinus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1838--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Milchlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lactarius&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Täublingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Russulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Täublingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Russulales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = unsichere Stellung&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 2012-09-04 Lactarius picinus Fr 310190.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pechschwarze Milchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius picinus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Täublingsverwandte]]n (Russulaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Roten Liste der Großpilze des Landes Sachsen-Anhalt wird die Art als vom Aussterben bedroht geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taeglich2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-09-04 Lactarius picinus Fr 310189.jpg|mini|Blick auf die Hutunterseite des Pechschwarzen Milchlings mit den Lamellen]]&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Hut (Pilze)|Hut]] durchmisst 4–10&amp;amp;nbsp;cm, ist anfangs gewölbt und weiter niedergedrückt bis etwas eingedellt. Die Huthaut ist samtig und von rötlich-brauner bis schwarzer oder auch senf-beiger, am Rand manchmal blasserer Farbe.&lt;br /&gt;
Die [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] sind untermischt stehend, mitunter gegabelt gerade bis kurz herablaufend am Stiel angewachsen; ihre Farbe ist hell gelblich bis ockerlich und auf Druck braun verfärbend. Das Sporenpulver ist creme- bis hellockerfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] 3 bis 6&amp;amp;nbsp;Zentimeter hoch, manchmal behaart, im oberen Teil eventuell weißlich und zur Basis hin ockerbräunlich gefärbt und (im Unterschied zum Mohrenkopf-Milchling) &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; längsrunzlig. Er durchmisst 1 bis 1,5&amp;amp;nbsp;Zentimeter und ist zur Basis verjüngt, doch ansonsten zylindrisch geformt. Er ist fest, anfangs vollfleischig und entwickelt später wattig ausgestopft oder hohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Trama|Fleisch]] ist weiß, später gelb und an der Luft über lachsfarben zu rosa verfärbend, sehr dicht, aber zerbrechlich, mit kaum vorhandenem fruchtigem Geruch und einem scharf pfeffrigen Geschmack.&lt;br /&gt;
Die an Verletzungen reichlich hervortretende weiße Milch ist auf der Zunge anfänglich süß und dann sehr scharf und wird an der Luft dunkelrosa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flueck&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laux2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laux2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Spore]]n sind oval und mit Ornament überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Von ähnlichem Aussehen ist der ebenfalls dunkelhütige und an ähnlichen Standorten wachsende [[Mohrenkopf-Milchling]], der jedoch schmächtiger gebaut und spitz gebuckelt ist, eine dunklere Stielfärbung und keinen scharfen Geschmack aufweist.&lt;br /&gt;
Der ähnliche [[Rußfarbener Milchling|Rußfarbene Milchling]] wächst nur in [[Laubwald|Laubwäldern]] und hat weißliche Milch, die nur in Verbindung mit dem Fleisch rötet und erst mild, weiter bitter und dann scharf schmeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Er wächst zwischen Juli und Oktober einzeln oder in kleinen Gruppen in den [[Nadelwald|Nadel-]] und [[Mischwald|Mischwäldern]], vor allem unter den [[Kiefern]] und in höheren Lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
=== Speisewert ===&lt;br /&gt;
Sein Speisewert wird teils als ungenießbar, teils als bedingt essbar beschrieben. Er verursacht wohl Magen-Darm-Beschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
In intakten Fruchtkörpern ist ein [[Stearinsäure|Stearat]] enthalten, das bei Verletzung des Pilzes sehr schnell zu einem scharfen freien Phenol umgewandelt wird, welches dann nach und nach zu einer Mischung aus roten Pigmenten und etlichen [[Chromene]]n wird.&lt;br /&gt;
Die Änderungen von Geschmack und Farbe an der Luft hängen mit der chemischen Umwandlung von 2-(3-Methyl-2-butenyl)-4-Methoxyphenylstearat zu Benzofuran, 2,2-Dimethyl-6-methoxychromen und [[Oligomer]]en zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernardi1992&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Der Pechschwarze Milchling wurde in der Vergangenheit auch als Unterart des [[Rußfarbener Milchling|Rußfarbenen Milchlings]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Lactarius fuliginosus]]&amp;#039;&amp;#039;) angesehen.&lt;br /&gt;
Das Art-Epitheton &amp;#039;&amp;#039;picinus&amp;#039;&amp;#039; vergleicht seine Farbe wie der deutsche Name mit Pech oder Teer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernardi1992&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Maria De Bernardi, Giovanni Vidari, Paola Vita Finzi&lt;br /&gt;
 |Titel=The chemistry of lactarius fuliginosus and lactarius picinus&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=[[Tetrahedron]]&lt;br /&gt;
 |Band=48&lt;br /&gt;
 |Nummer=35&lt;br /&gt;
 |Datum=1992&lt;br /&gt;
 |Seiten=7331–7344&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |DOI=10.1016/S0040-4020(01)88270-3}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flueck&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Markus Flück&lt;br /&gt;
 |Titel=Welcher Pilz ist das?&lt;br /&gt;
 |Auflage=3&lt;br /&gt;
 |Verlag=Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |Datum=2009&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-440-11561-9&lt;br /&gt;
 |Seiten=165}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laux2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3440084574|Seiten=428}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laux2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans E. Laux&lt;br /&gt;
 |Titel=Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Pilze sammeln – aber richtig&lt;br /&gt;
 |Verlag=Kosmos Verlags-GmbH&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |Datum=2005&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-440-10240-4&lt;br /&gt;
 |Seiten=185}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taeglich2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Ulla Täglich, Heinrich Dörfelt, Gunnar Hensel, Manfred Huth, Wolfgang Huth, Dieter Penke&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
 |Titel=Rote Listen Sachsen-Anhalt.&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Halle&lt;br /&gt;
 |Band=39&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |ISSN=0941-7281&lt;br /&gt;
 |Online=http://www.lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Dateien/rl04_074-090_Grosspilze.pdf&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=206}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lactarius picinus|Pechschwarzer Milchling (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius picinus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milchlinge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NeuerHase</name></author>
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