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	<title>Pechiney - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T23:28:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gelli63: /* Unternehmensleitung */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Unternehmensleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pechiney&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pechiney Ugine Kuhlmann) war ein traditionsreicher [[Frankreich|französischer]] Industriekonzern mit einer Hauptverwaltung in [[Paris]] und Geschäftssitz in [[Lyon]], der auf dem Gebiet der [[Aluminium]]gewinnung und -verarbeitung, der [[Verpackung]], der [[Chemie]]produktion und der [[Kernbrennstoff]]e tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Gruppe Pechiney reicht in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Henry Merle gründete [[1855]] eine Fabrik zur Produktion von [[Natriumcarbonat]], [[Tonerde]], Kupfersulfat und zahlreichen anderen Sulfiten im südfranzösischen [[Salindres]]. Sie war damals die weltweit einzige, die Aluminium auf chemischem Wege erzeugte. Dreißig Jahre später, 1886, erfand [[Paul Héroult]] (1863–1914) einen Prozess, mit dem das [[Bauxit]] zur Elektrolyse vorbereitet werden konnte, der noch heute im Wesentlichen die Grundlage dieser Industrie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Pechiney ist einer der Zunamen des Nachfolgers des Unternehmensgründers, Alfred Rangod (1833–1916), der nach dem frühen Tod seines Vaters bald den Familiennamen seines Stiefvaters „Péchiney“ (gleichbedeutend mit Pitchounet, der Kleine) annahm. Nachdem sich Pechiney 1888 zunächst gegen eine Fabrikation von Aluminium nach dieser neuen Methode entschieden hatte und im südfranzösischen Salindres nur noch den Aluminiumgrundstoff Tonerde produzieren wollte, änderte das Unternehmen diese Strategie 1897 erneut mit dem Aufkauf einer ersten Aluminiumfabrik in Calypso, Savoie. Später kamen zahlreiche weitere Werke hinzu, vor allem St. Jean-en-Maurienne (1907).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Jahrhundertwende stand das Aluminium im Zentrum der Unternehmensaktivitäten, &amp;lt;!--&amp;quot;Seine variablen und diversifizierten Einsatzzwecke wurden durch die [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] mit anderen Unternehmen ständig erweitert.&amp;quot; Was für Fusionen? Das wäre zu erläutern.--&amp;gt;und ist noch heute eine seiner bedeutendsten Aktivitäten, zu denen sich weitere metallurgische und chemische, nukleare und Verpackungsindustrieaktivitäten hinzugesellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung von Pechiney für die französische und deutsche Wirtschaft kann man vielleicht daran ablesen, dass die Direktoren von Péchiney et Ugine im Juni 1941, also 12 Monate nach der deutschen Besetzung Frankreichs während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] planten, gemeinsam mit den [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers]]-Werken Ende 1942 eine Aluminiumhütte zu bauen. Doch da die Junkers-Werke mit der [[I.G. Farben]] und der Hansa Leichtmetall AG verbundenen waren, wurden die Pläne nicht verwirklicht. Nach einem Sprengstoffanschlag auf das Werk in [[Gardanne]], in der Nacht vom 4. auf den 5. März, verübt durch die [[Résistance|Resistance-Kämpferin]] Jean Vial, kam die Kooperation zum Erliegen. Die Fabrik wurde stillgelegt und erst fünf Monate später, nach dem Abzug der deutschen Truppen wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fusionierte die &amp;#039;&amp;#039;Compagnie Pechiney SA&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Ugine Kuhlmann&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Pechiney Ugine Kuhlmann&amp;#039;&amp;#039; (PUK), die sich zum wichtigsten privaten Industriekonzern Frankreichs auf dem Gebiet der Elektrochemie, der Elektrometallurgie und teilweise der organischen Chemie entwickelte. Von 1971 bis 1992 hielt Péchiney signifikante Anteile an [[Comurhex]], einem in der [[Urankonversion]] tätigen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde die Gruppe Péchiney verstaatlicht. 1995 wurde der Konzern unter seinem Präsidenten J.P. Rodier reprivatisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Übernahme der amerikanischen Triangle Industries, Inc. fanden im November 1988 [[Insidergeschäft]]e statt, die unter dem Titel „Affäre Péchiney-Triangle“ bekannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nytimes.com/1988/11/22/business/french-agree-to-buy-american-can-s-parent.html?pagewanted=all&amp;lt;/ref&amp;gt; Überraschend schnell verfügte die [[United States Securities and Exchange Commission|amerikanische Börsenaufsicht (SEC)]] über Hinweise zu Insidergeschäften, die zu Ermittlungen gegen die beteiligten, vom französischen Staat entsandten Firmenmanager führten. Später einigte sich die SEC mit fünf ausländischen Personen und zwei ausländischen Finanzfirmen auf Strafzahlungen von 6,5 Mio. Dollar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sec.gov/divisions/enforce/claims/triangleind.htm |titel=Claims Fund: Triangle Industries Insider Trading — Samir Traboulsi et al. |abruf=2024-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sec.gov/files/litigation/litreleases/lr15429.txt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde Pechiney von der [[Kanada|kanadischen]] [[Alcan]]-Gruppe für € 3,4 Mrd. feindlich übernommen. Pechiney war mit einem Umsatz von € 11,9 Mrd. 2001 viertgrößter Aluminiumproduzent der Welt. Er wurde an der Pariser Börse [[Euronext]] notiert und gehörte dem [[Aktienindex]] Euronext 100 an. Seitdem fanden zahlreiche Umstrukturierungen statt, durch die Teile des Pechiney-Konzerns die sich mit Walzerzeugnissen beschäftigen, eine eigene Gesellschaft („spin-off“) unter der Firma [[Novelis]] bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die ehemalige Pechiney auf zwei Produktionsfeldern aktiv: der Aluminium- und der Verpackungsindustrie. Die Produkte finden in der [[Automobilindustrie|Automobil]]-, [[Flugzeugbau|Luft]]- und Raumfahrtindustrie, bei der [[Marine]] und in der Baubranche Verwendung. 320 Betriebe weltweit gehörten bei Übernahme zu Péchiney mit 34.500 Mitarbeitern, darunter ein Aluminiumpresswerk in [[Landau in der Pfalz|Landau]] in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensleitung (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Pierre Grezel 1971–1972&lt;br /&gt;
* Pierre Jouven 1972–1975&lt;br /&gt;
* Philippe Thomas 1975–1982&lt;br /&gt;
* [[Georges Besse]] 1982–1985&lt;br /&gt;
* Bernard Pache 1985–1987&lt;br /&gt;
* Jean Gandois 1987–1994&lt;br /&gt;
* Jean-Pierre Rodier 1994–2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Pechiney}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Chemieunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Lyon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemieunternehmen (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Lyon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1855]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gelli63</name></author>
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