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	<title>Pechhorn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pechhorn - Rekonstruktion durch M.Protzen.jpg|mini|Rekonstruktion eines Pechhorns]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pechhorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine hölzerne [[Naturtrompete]], die zuletzt im sächsischen [[Vogtland]] verbreitet war und heute als ausgestorben gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Pechhorn wurde aus dünn gespaltenen Brettern in Form eines symmetrischen [[Trapez (Geometrie)|Trapezes]] zusammengefügt, die zur Stabilisierung mit [[Pech (Stoff)|Pech]] bestrichen und mit [[Hanf]] umwickelt waren. Angeblasen wurde ein Pechhorn mit einem ebenfalls hölzernen [[Instrumentenmundstück|Kesselmundstück]]. Die Spieltechnik entsprach dem Prinzip der [[Polsterpfeife]], damit gehörte das Pechhorn zu den [[Blechblasinstrument]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originale Instrumente sind nicht erhalten, so dass Aussagen zu Klang und Tonumfang nur anhand von Rekonstruktionen getroffen werden können. Da Pechhörner auf Darstellungen keine Grifflöcher, Ventile oder Klappen zeigen, ist davon auszugehen, dass nur Töne der [[Naturtonreihe]] erzeugt werden konnten. Der auf Nachbauten erreichbare Tonumfang umfasst nicht mehr als zwei [[Oktave]]n, der Klang ist durchdringend, weittragend und hornähnlich weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Michael Praetorius]] berichtet im Jahr 1619 von im Vogtland hergestellten [[Holztrompete]]n. Zu dieser Zeit waren Pechhörner als Signalinstrumente also noch weithin bekannt. Der Volksmund sagte ihnen Zauberkräfte nach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.alaunwerk.de/gtal/forsths.html | titel=Forsthaus Mylau und die Griebenherde | hrsg=Förderverein Tropfsteingrotte Alaunwerk Mühlwand-Reichenbach e.V. | abruf=2020-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 18. Jahrhundert wurde das Pechhorn nur noch als Volksmusikinstrument der [[Pechsiederei|Pechsieder]] gespielt. Mit dem Aussterben der Pechsiederei endet im 19. Jahrhundert auch diese letzte lokale Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schüssele]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphorn und Hirtenhorn in Europa&amp;#039;&amp;#039;, Buch und Begleit-CD mit 63 Tonbeispielen (Friesenheim 2000)&lt;br /&gt;
* [[Götz Altmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Pechhorn – ein Volksinstrument der Waldleute.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Heimatblätter,&amp;#039;&amp;#039; 1985 &amp;lt;!--stimmt das?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Helmut Reinbothe: &amp;#039;&amp;#039;Das Pechhorn – ein wiederentdecktes Volksinstrument.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 30, Heft 5, 1984, S.&amp;amp;nbsp;234–235.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturtrompete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Musikinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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