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	<title>Pazifischer Hering - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:42:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pazifischer_Hering&amp;diff=2009028&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:DC:EF2A:5001:9851:9BAC:38D4:A5ED: /* Verbreitung */</title>
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		<updated>2024-03-21T19:18:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verbreitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pazifischer Hering&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Clupea pallasii&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Achille Valenciennes|Valenciennes]], 1847&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Echte Heringe&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Clupea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Clupeinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie &lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Heringe&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Clupeidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Clupeoidei&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Heringsartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Clupeiformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Clupea pallasii pallasii.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pazifische Hering&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Clupea pallasii&amp;#039;&amp;#039;) galt die längste Zeit als Form oder Unterart des [[Atlantischer Hering|Atlantischen Herings]] (&amp;#039;&amp;#039;Clupea harengus&amp;#039;&amp;#039;), seit etwa 25 Jahren aber wird er zunehmend als eigene Art, benannt nach [[Peter Simon Pallas]], aufgefasst. Die Unterschiede sind fließend (er hat z.&amp;amp;nbsp;B. meist 52–55 Wirbel gegenüber 55–57), die Populationen aber geschieden – [[sympatrisch]] sind sie nur im nordosteuropäischen Eismeer ([[Weißes Meer]]). Trotz biologischer Ähnlichkeit verlief die Geschichte der Nutzung durch den Menschen sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Pazifische Hering kommt zwischen Korea ([[Gelbes Meer]]), Nordjapan (N-[[Honshū]], [[Hokkaidō]]), der Beringstraße, den [[Aleuten]] und Kalifornien (oder N-Mexiko) in küstennahen Gebieten vor (tiefste Fänge angeblich aus 475 m). Isolierte Populationen gibt es an der Nordküste Kanadas und (wie erwähnt) zwischen [[Murmansk|Murman]]-Küste und [[Ob]]-Mündung. Die Schwärme dringen mitunter in Flussmündungen vor, es gibt offenbar sogar vom Meer abgeschnittene Süßwasserpopulationen (einige Seen auf [[Sachalin]], Hokkaidō, Honshū).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Fisch wird (nachgewiesen) 46&amp;amp;nbsp;cm lang (meist etwa 35&amp;amp;nbsp;cm) und 19 Jahre alt. Geschlechtsreif ist er, je nach Wachstumsbedingungen, mit drei bis neun Jahren Alter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clupea pallasii by OpenCage.jpg|mini|Nicht geschlechtsreifer Fisch]]&lt;br /&gt;
Durch die geringe Wandertendenz konnten sich etliche „Lokalrassen“ herausbilden: Im Gegensatz zum Atlantischen Hering bildet er keine großen Wanderzüge, sondern wechselt nur zur Laichzeit in seichtere (ufernahe) Zonen. In kalten Meeren herrscht dort meist geringere [[Salinität]] (Regen, Flüsse), und gerade diese ist für die Ei- und Larvenentwicklung vorteilhaft (vgl. auch [[Totoaba]] und andere [[Sciaenidae]]). Die Laichzeit fällt zusammen mit der Saison hoher Planktonproduktion: von Februar (NW-Pazifik) fortschreitend bis Oktober ([[San Diego|San-Diego]]-Region), meist bei Temperaturen von 3–9&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischfang ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Atlantischen Hering, der sich in ganz Europa seit Jahrhunderten volkstümlicher Bekanntheit erfreut, ist der Pazifische Hering als [[Speisefisch]] nur lokal von Bedeutung, z. B. in [[Koreanische Küche|Korea]]. Dennoch gingen Ende des 20. Jahrhunderts die Fänge stark zurück, so dass Schutzbestimmungen erlassen werden mussten. Grund dafür war in erster Linie, dass die Eier (der „Rogen“) in Japan eine beliebte [[Delikatesse]] sind, um die man sich (nach Aufhebung eines Importverbotes ca. 1972) auch an der nordamerikanischen Westküste bemühte. In wichtigen Laichgebieten wurden großflächig [[Seetang]]-Matten (&amp;#039;&amp;#039;[[Macrocystis pyrifera]]&amp;#039;&amp;#039; u. a.) eingebracht und dann mit dem darauf abgesetzten Laich eingesalzen und verschifft. Oder man versandte die Rogner sozusagen als „[[Kaviar]]-Behälter“ eingesalzen nach Ostasien – die ausgestreiften Körper der Weibchen und die Männchen („Milchner“) dienten dann großteils der Produktion von [[Fischmehl]] und [[Fischöl]] oder als [[Dünger]]. 1964 fing man fast 800.000 Tonnen, seit den Achtzigern aber stets viel weniger, z. B. 1999 knapp 472.000 Tonnen. Schutzprogramme dürften die Bestände, die lokal auch durch Abwässer und Biotopzerstörungen gefährdet sein können, nunmehr sichern (einige Bestände haben sich noch nicht erholt). Zum Vergleich: Von der atlantischen Art werden meist drei- bis viermal mehr gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.fao.org/fishery/species/2078/en Clupea pallasii]&amp;#039;&amp;#039;, Artporträt bei der [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen]] (FAO)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.afsc.noaa.gov/ABL/Habitat/Archives/ablhab_herringoil.htm Habitat Assessment: Pacific Herring and Oil]&amp;#039;&amp;#039;, Alaska Fisheries Science Center (Schutz bedrohter Populationen vor Alaska, die u. a. der Ölverseuchung ausgesetzt waren)&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=Clupea|s=pallasii}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heringsartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisefisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:DC:EF2A:5001:9851:9BAC:38D4:A5ED</name></author>
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