<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pawel_Pawlowitsch_Pinigin</id>
	<title>Pawel Pawlowitsch Pinigin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pawel_Pawlowitsch_Pinigin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pawel_Pawlowitsch_Pinigin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T18:15:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pawel_Pawlowitsch_Pinigin&amp;diff=1156432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pawel_Pawlowitsch_Pinigin&amp;diff=1156432&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-05T15:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pavel Pinigin, November 2016.jpg|mini|Pawel Pinigin (November 2016)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pawel Pawlowitsch Pinigin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Павел Павлович Пинигин}}; * [[12. März]] [[1953]] in [[Dirin]], [[Rajon Tschuraptscha]], [[Sacha|Jakutische ASSR]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geroi Monreala&amp;#039;&amp;#039;, Tageszeitung &amp;quot;Jakutija&amp;quot;, 19. Mai 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein ehemaliger [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Ringen|Ringer]]. 1976 wurde er [[Olympiasieger]] im freien Stil im Leichtgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawel Pinigin, ein [[Jakuten|Jakute]], begann bereits als Kind mit dem [[Ringen]], das damals in [[Sacha|Jakutien]] sehr populär war. Ab 1966 besuchte er eine Ringerschule in der Siedlung [[Tschuraptscha]], die von dem in der Nähe wohnenden Russischlehrer Dmitri Petrowitsch Korkin gegründet worden war. Das Training fand anfangs unter sehr einfachen Bedingungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Čempion iz Čurapči&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift &amp;quot;Voin Rossii&amp;quot;, 24. März 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde Pinigin von Talentsuchern entdeckt und zum zentralen Sportklub der Armee in [[Kiew]] (ZSKA Minsk) delegiert. Dort entwickelte er sich bei den Trainern Dimitri Gorkin und Georgi Barakow zu einem Weltklasseringer im freien Stil. Im Juniorenbereich trat er noch nicht besonders in Erscheinung. Im Jahre 1975 gewann er dann bei großen Freistil-Turnier in [[Tiflis]] im Leichtgewicht vor der versammelten sowjetischen und Teilen der internationalen Elite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawel Pinigin wurde daraufhin bei der Europameisterschaft 1975 in [[Ludwigshafen am Rhein]], allerdings im Weltergewicht, eingesetzt. Als weitgehend unbekannter Ringer feierte er dort insgesamt sieben Siege und besiegte u.&amp;amp;nbsp;a. die Weltklasseathleten [[Jan Karlsson (Ringer)|Jan Karlsson]] aus [[Schweden]], [[Fred Hempel]] aus der [[DDR]], [[Dan Karabín]] aus der [[Tschechoslowakei]] und [[Adolf Seger]] aus der [[BRD]]. Der Gewinn des EM-Titels war ihm deshalb nicht zu nehmen. Auch bei der Weltmeisterschaft des gleichen Jahres in [[Minsk]] gelangen Pawel Pinigin sieben Siege in Folge, dieses Mal allerdings im Leichtgewicht, seiner angestammten Gewichtsklasse. Er besiegte dort u.&amp;amp;nbsp;a. [[Ismail Juszeinow]] aus [[Bulgarien]], [[Tsedendambyn Natsagdordsch]] aus der [[Mongolei]] und [[Lloyd Keaser]] aus den Vereinigten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gewinn dieses WM-Titels galt Pawel Pinigin bei den Olympischen Spielen 1976 in [[Montreal]] als hoher Favorit. Er wurde in Montreal mit fünf Siegen auch [[Olympiasieger]], hatte jedoch diesen Sieg dem US-Amerikaner Lloyd Keaser zu verdanken, der den Japaner [[Yasaburo Sugawara]] besiegte, der vorher sensationell gegen Pawel Pinigin gewonnen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Glück des Tüchtigen hatte Pawel Pinigin auch bei der Weltmeisterschaft 1977 in [[Lausanne]]. Er gewann dort zwar sechs Kämpfe, wurde aber im Kampf gegen [[Dsewegiin Oidow]] aus der Mongolei gemeinsam mit diesem wegen Passivität disqualifiziert. Während Oidow deshalb vorzeitig ausscheiden musste, blieb Pinigin trotz der 4 Fehlpunkte, mit denen er durch die Disqualifikation belastet wurde, im Wettbewerb und wurde durch einen Sieg im Finale über [[Šaban Sejdi]] aus [[Jugoslawien]] zum zweiten Male Weltmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Weltmeistertitel im Leichtgewicht verteidigte Pawel Pinigin bei der Weltmeisterschaft 1978 in [[Mexiko-Stadt]] erfolgreich. Er gewann dort alle sechs Kämpfe, die er zu bestreiten hatte. Er siegte dabei u.&amp;amp;nbsp;a. gegen den deutschen Meister [[Gerhard Sattel]], gegen [[James Humphrey (Ringer)|James Humphrey]] aus den [[USA]] und gegen [[Iwan Jankow]] aus Bulgarien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawel Pinigin musste 1978 und 1979 in der Sowjetunion erleben, dass er nicht unschlagbar ist. Bei der UdSSR-Meisterschaft 1978 verlor er nämlich im Leichtgewicht gegen Jussupow und belegte nur den 2. Platz und auch bei der [[Völker-Spartakiade]] 1979 musste er eine Niederlage einstecken, diesmal von [[Michail Tscharatschura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem erhielt Pawel Pinigin vom sowjetischen Ringerverband bei den Olympischen Spielen 1980 in [[Moskau]] die Chance seinen zweiten Olympiasieg im Weltergewicht einzufahren. Es kam aber nicht dazu, denn er wurde zunächst im Kampf gegen den Mongolen [[Dschamtsyn Dawaadschaw]] gemeinsam mit diesem wegen Passivität disqualifiziert und unterlag dann sogar noch dem Bulgaren [[Walentin Rajtschew]], womit er nur auf dem 4. Platz landete und ohne Medaille blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach startete Pawel Pinigin bei keinen internationalen Meisterschaften mehr. Er arbeitet heute als Trainer in Kiew und veranstaltet dort, oft gemeinsam mit [[Sergej Beloglasow]], Ringerseminare für Anfänger und Fortgeschrittene. Für seine Verdienste um den Ringersport wurde er im September 2014 in die [[FILA International Wrestling Hall of Fame]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nwhof.org/blog/fila-announces-class-of-2014-hall-of-famers-sixteen-individuals-to-be-inducted-in-tashkent-uzbekistan-on-september-6/ FILA Announces Class of 2014 Hall of Famers: Sixteen Individuals to be Inducted in Tashkent, Uzbekistan, on September 6], abgerufen am 16. April 2017 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Erfolge ==&lt;br /&gt;
(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, EM = Europameisterschaft, F = freier Stil, Le = Leichtgewicht, We = Weltergewicht, damals bis 68&amp;amp;nbsp;kg u.74&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1975, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Pokal von [[Georgien]] in [[Tiflis]], F, Le, vor [[Michail Tscharatschura]], [[Muslan Abdulmuslimow]] u. Badalow, alle [[UdSSR]] u. Naschew, [[Bulgarien]];&lt;br /&gt;
* 1975, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Ludwigshafen am Rhein]], F, We, mit Siegen über [[Jan Karlsson (Ringer)|Jan Karlsson]], [[Schweden]], Servet Aydemir, [[Türkei]], Giuseppe Spagnoli, [[Italien]], [[Fred Hempel]], [[DDR]], Nikifor Kuzmanow, Bulgarien, [[Dan Karabín]], [[Tschechoslowakei]] u. [[Adolf Seger]], [[Bundesrepublik Deutschland]];&lt;br /&gt;
* 1975, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Minsk]], F, Le, mit Siegen über Petrone Androne, [[Rumänien]], Joseph Gilligan, [[Vereinigtes Königreich]], [[Mehmet Sarı]], Türkei, [[Lloyd Keaser]], [[Vereinigte Staaten]], [[Tsedendambyn Natsagdordsch]], [[Mongolei]], [[Ismail Juszeinow]], Bulgarien u. [[Yasuburo Sugewara]], [[Japan]];&lt;br /&gt;
* 1976, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, World Cup in [[Toledo (Ohio)|Toledo]]/[[USA]], F, Le, vor Eugene Lee Davis, Vereinigte Staaten, Mohammed Khorami, [[Iran]] u. Clive Llewellyn, [[Kanada]];&lt;br /&gt;
* 1976, &amp;#039;&amp;#039;Goldmedaille&amp;#039;&amp;#039;, OS in [[Montreal]], F, Le, mit Siegen über [[Šaban Sejdi]], [[Jugoslawien]], Mehmet Sarı, Rami Miron, [[Israel]], Lloyd Keaser, Vereinigte Staaten u. Tsedendambyn Natsagdordsch, Mongolei u. trotz einer Niederlage gegen Yasaburo Sugewara;&lt;br /&gt;
* 1977, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, World Cup in Toledo/USA, Fe, Le, vor [[Chuck Yagla]], Vereinigte Staaten, Tsunehiro Takahashi, Japan u. Nat Berganti, Kanada;&lt;br /&gt;
* 1977, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Lausanne]], F, Le, mit Siegen über Ricardo Niccolini, [[Italien]], Ali Deghani, Iran, Hans Zbinden, [[Schweiz]], [[Lajos Sandor]], [[Ungarn]], Ko Jin Won, [[Nordkorea]] u. Šaban Sejdi; im Kampf Pinigin gegen [[Dsewegiin Oidow]], Mongolei, wurden beide Ringer wegen Passivität disqualifiziert;&lt;br /&gt;
* 1978, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Mexiko-Stadt]], F, Le, mit Siegen über Akira Miyahara, Japan, [[Gerhard Sattel]], Bundesrepublik Deutschland, [[José Ramos (Ringer)|José Ramos]], [[Kuba]], [[James Humphrey (Ringer)|James Humphrey]], Vereinigte Staaten, Lajos Sandor u. [[Iwan Jankow]], Bulgarien;&lt;br /&gt;
* 1979, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Großer Preis der [[Bundesrepublik Deutschland]] in [[Freiburg im Breisgau]], F, Le, vor [[Taram Magomedow]], UdSSR, Siegfried Otto u. Herbert Sutter, bde. Bundesrepublik Deutschland, Siegfried Lippke, DDR u. Stanislaw Chilinski, Polen;&lt;br /&gt;
* 1980, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Großer Preis der Bundesrepublik Deutschland in Freiburg, F, Le, vor [[Marc Mongeon]], Kanada, [[István Fehér (Ringer)|Istvan Feher]], Ungarn, [[Ryszard Ścigalski]], Polen u. [[Kiro Ristow]], Jugoslawien;&lt;br /&gt;
* 1980, &amp;#039;&amp;#039;4. Platz&amp;#039;&amp;#039;, OS in [[Moskau]], F, We, mit Siegen über [[Rudolf Marro]], Schweiz, Fitzlloyd Walker, Vereinigtes Königreich, Ryszard Ścigalski und Dan Karabín u. einer Niederlage gegen [[Walentin Rajtschew]], Bulgarien; im Kampf Pinigin gegen Dschamtsyn Dawaadschaw, Mongolei, wurden beide Ringer wegen Passivität disqualifiziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Documentation of International Wrestling Championships der FILA&amp;#039;&amp;#039;, 1976, Seiten W-131, E-108 u. O-105&lt;br /&gt;
* Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Ringer&amp;#039;&amp;#039;, Nummern: 11/1977, Seiten 6/7, 9/1978, Seite 9 u. 8/1980, Seiten 8/9&lt;br /&gt;
* Datenbank des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaften der [[Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IATRingerProfil|ID=279465C858ED42BDB267B97FAE0A4909|Name=Pawel Pinigin}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|60516|2=Pawel Pinigin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Olympiasieger im Freistilringen (Leichtgewicht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=n2014045241|VIAF=310519854|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-02-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pinigin, Pawel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmeister (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ringer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pinigin, Pawel Pawlowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Пинигин, Павел (russisch); Pinigin, Pavel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Ringer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dirin]], [[Rajon Tschuraptscha]], [[Sacha|Jakutische ASSR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
	</entry>
</feed>