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	<title>Pausa/Vogtl. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pausa/Vogtl.&amp;diff=2852947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Persönlichkeiten */ +2</title>
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		<updated>2026-04-05T21:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; +2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Pausa/Vogtl.&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Pausa-Mühltroff&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Pausa coat of arms new.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der Stadt Pausa/Vogtl., seit 2013 Pausa-Mühltroff&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.581124925634796&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.995571167328283&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.03&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;HH2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-pausa-muehltroff.de/mt-content/uploads/2025/12/entwurf_2026_verkleinert.pdf |seiten=Vorbericht 6&amp;amp;nbsp;ff |titel=Haushaltsentwurf 2026 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Pausa-Mühltroff |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2168&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;HH2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2013-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07952&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 037432&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Pausa-Vogtl. in V.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Stadt Pausa/Vogtl. bis zur Eingemeindung von Mühltroff&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pausa/Vogtl.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] und der Hauptort der Stadt [[Pausa-Mühltroff]] im [[Vogtlandkreis]] in [[Sachsen]]. Die frühere Stadt Pausa/Vogtl. (&amp;#039;&amp;#039;Pausa/Vogtland&amp;#039;&amp;#039;) benannte sich nach der Eingliederung des Nachbarstädtchens [[Mühltroff]] zum 1. Januar 2013 in &amp;#039;&amp;#039;Pausa-Mühltroff&amp;#039;&amp;#039; um. Pausa/Vogtl. wirbt touristisch damit, &amp;#039;&amp;#039;am Mittelpunkt der Erde&amp;#039;&amp;#039; zu liegen. Dies geht zurück auf einen Eintrag in der Stadtchronik, danach liegt Pausa im geografischen Mittelpunkt des alten [[Vogtland]]s. Am 1. März 2011 wurde der Ortsteil [[Oberreichenau]] als Gemeindeteil gestrichen. Er wird seitdem zum Hauptort Pausa/Vogtl. gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1952 und 1992 gehörte Pausa/Vogtl. wie seine späteren Ortsteile [[Ebersgrün]], [[Linda (Pausa-Mühltroff)|Linda]], [[Oberreichenau]], [[Ranspach (Pausa-Mühltroff)|Ranspach]], [[Unterreichenau]] und [[Wallengrün]] zum [[Kreis Zeulenroda]] im [[Bezirk Gera]] bzw. ab 1990 im Freistaat [[Thüringen]]. Durch einen Staatsvertrag kamen sie am 1. April 1992 zum sächsischen [[Kreis Plauen-Land|Landkreis Plauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage und Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pausa Rathaus 2025 Luftbild Toni Klemm.jpg|mini|Rathaus der Stadt Pausa-Mühltroff im Ortsteil Pausa, 2025|alternativtext=Luftbild eines klassizistischen, zweistöckigen Gebäudes mit einer großen, gläsernen Weltkugel auf dem Dach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pausa, town hall, earth globe, saxony.jpg|mini|Globus auf dem Rathaus in Pausa]]&lt;br /&gt;
Pausa, der Hauptort der Stadt Pausa-Mühltroff, befindet sich im östlichen Teil des Stadtgebiets. Die Stadt liegt auf einer Höhe von ungefähr 450 Meter über [[Normalnull|NN]] in einem Talkessel am Fluss [[Weida (Weiße Elster)|Weida]] am westlichen Rand des Freistaates Sachsen. Im Südwesten des Orts geht die Bebauung nahtlos in Oberreichenau über. Die südöstliche Gemarkungsgrenze von Pausa ist zugleich Landesgrenze zu [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pausa befindet sich nach Angaben in historischen Quellen der geographische Mittelpunkt des [[Vogtland]]s. Der Ort liegt heute im äußersten Nordwesten des Vogtlandkreises und im sächsischen Teil des historischen Vogtlands. Im Norden, Westen und im Osten grenzt das Stadtgebiet, eingemeindete Ortsteile mitgerechnet, an das [[Thüringen|thüringische]] Vogtland. Bezüglich des [[Naturraum]]s gehört Pausa zum Südost[[thüringer Schiefergebirge]] ([[Vogtland (Naturraum)|Naturraum Vogtland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen ab der S 200|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;316]] erschließt die Ortslage Pausa/Vogtl. verkehrsmäßig. Die Stadt wird im Nordosten von der [[Bahnstrecke Werdau–Mehltheuer]] tangiert. Die dort verkehrende [[Erfurter Bahn]], die ansonsten jede noch betriebene Station an der Strecke bedient, hält jedoch seit einigen Jahren nicht mehr am einstigen Pausaer Bahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiepresse.de/bahn-l-sst-pausa-weiter-au-en-vor-artikel10738435 &amp;#039;&amp;#039;Bahn lässt Pausa weiterhin außen vor&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Freie Presse.&amp;#039;&amp;#039; 28. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.erfurter-bahn.de/fileadmin/Erfurter_Bahn_GmbH/Liniennetze/Liniennetz_EB_ESB_STB_UFS.pdf |text=Liniennetz der Erfurter Bahn, gültig ab 13. Dezember 2020 |wayback=20211026215400}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pausa wird von den [[TaktBus]]-Linien 41 und 42 des [[Verkehrsverbund Vogtland|Verkehrsverbunds Vogtland]] bedient. Beide beginnen in Zeulenroda und bilden zusammen bis Pausa einen [[Stundentakt]]. Die Linie 41 verkehrt ab Pausa zweistündlich nach Mühltroff und über Schönberg nach Mehltheuer weiter, die Linie 42 direkt über Mehltheuer nach Plauen. Außerdem verbindet die [[Rufbus|RufBus]]-Linie 43 Pausa mit den umliegenden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Pausa/Vogtl. grenzt an vier weitere Ortsteile der Stadt Pausa-Mühltroff, den Ortsteil Unterpirk der Gemeinde [[Rosenbach/Vogtl.]] und einen Ortsteil der Stadt [[Zeulenroda-Triebes]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Greiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORD= &lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Ebersgrün]]&lt;br /&gt;
 | OST= &lt;br /&gt;
 | SUEDOST=  [[Bernsgrün]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Thüringen)&lt;br /&gt;
 | SUED=     [[Oberreichenau]], [[Unterpirk]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Linda (Pausa-Mühltroff)|Linda]]&lt;br /&gt;
 | WEST= &lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Unterreichenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Stadtkirche St. Michaelis Pausa (3).jpg|mini|[[St. Michaelis (Pausa)|Evangelische Stadtkirche St. Michaelis Pausa]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Pausa mit Springbrunnen.jpg|mini|Rathaus Pausa mit Springbrunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pausa Amtsgericht.jpg|mini|Amtsgericht Pausa]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Pausa.jpg|mini|Bahnhof Pausa, Empfangsgebäude (2018)]]&lt;br /&gt;
Vermutlich im 6./7. Jahrhundert siedelten sich [[Slawen#Nördliche Westslawen|slawische Stämme]] in der Umgebung an.&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes als &amp;#039;&amp;#039;Pussen&amp;#039;&amp;#039; datiert von 1263 in einer Urkunde über einen Kauf zwischen dem [[Deutscher Orden|Deutschherren]]-Ordenshaus [[Plauen]] und dem [[Kloster Mildenfurth]] bei [[Weida]] (heute Ortsteil von [[Wünschendorf/Elster]]). Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt war 1393, die ältesten Stadtstatuten stammen aus dem Jahr 1449. Der Rat der Stadt übte die [[Grundherrschaft]] über die Stadt aus. Nichts deutet mehr darauf hin, dass in Pausa kurz nach der Ersterwähnung der Stadt, eine [[Amtsmühle]] gestanden hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Steiniger: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen im Weidatal.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-934748-59-0, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1571 ist die [[Stadtmauer]] urkundlich nachweisbar. Die Entwicklung von einem reinen landwirtschaftlich geprägten Gebiet zu industriellem Gewerbe begann im 17. Jahrhundert. Vom 18. Jahrhundert an prägten [[Textilindustrie#Geschichte|Textilbetriebe]] (Stickerei, Weberei, Strumpfwirkerei) das Stadtbild. Eine Besonderheit in Pausa war im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts die Herstellung von Schiffsflaggen.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Schiffner: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen. Erste Lieferung, den Zwickauer Directionsbezirk enthaltend.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1839, S. 13 ([https://books.google.de/books?id=4YAAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA13 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pausa war Sitz des kleinen vogtländischen [[Amt Pausa|Amts Pausa]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;76&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; welches nach 1764 meist mit dem [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Plauen]] gemeinsam genannt wurde. Im Jahr 1856 wurde Pausa Sitz des [[Gerichtsamt Pausa|Gerichtsamts Pausa]], bis es 1875 der [[Amtshauptmannschaft Plauen]] angegliedert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Plauen im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-24 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241123062914/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm | archiv-datum=2024-11-23 | abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. November 1883 wurde der Abschnitt [[Bahnhof Mehltheuer|Mehltheuer]]–[[Weida]] der [[Bahnstrecke Werdau–Mehltheuer]] eröffnet, an der Pausa eine Bahnstation erhielt. In der Folge wurden etliche [[Fabrik]]en gebaut, die die Industrialisierung fortschreiten und Pausa zu einem prosperierenden Industriestädtchen werden ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kreisreformen in der DDR|zweite Kreisreform in der DDR]] wurde die bisher sächsische Stadt Pausa/Vogtl. gemeinsam mit seinen ebenfalls bisher sächsischen Nachbarorten [[Ebersgrün]], [[Linda (Pausa-Mühltroff)|Linda]], [[Oberreichenau]], [[Ranspach (Pausa-Mühltroff)|Ranspach]], [[Unterreichenau]] und [[Wallengrün]] im Jahr 1952 dem [[Kreis Zeulenroda]] im [[Bezirk Gera]] angegliedert. Die Eingemeindung von Oberreichenau erfolgte am 1. Juli 1961&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Oberreichenau |val=OBENAU_O6571 |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und von Linda am 1. Januar 1974.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Linda |val=BADNDAJO50XN |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gab es in Pausa eine ganze Reihe Betriebe von überregionaler Bedeutung, beispielsweise&lt;br /&gt;
* VEB Pametall (Alleinhersteller von Aluminiumgeschirr),&lt;br /&gt;
* VEB Miederwerk (Produzent von Miederwaren wie BHs, Hüfthalter; Export zu den Versandhäusern [[Neckermann (Versandhandel)|Neckermann]] und [[Quelle GmbH|Quelle]]),&lt;br /&gt;
* VEB Dekostoffe Mülsen, Werk Pausa (Stoffservietten),&lt;br /&gt;
* VEB Drahtweberei Pausa (Herstellung von [[Streckmetall]] für die [[Innerdeutsche Grenze|Grenzzäune der DDR]] und von grobmaschigen Industriesieben),&lt;br /&gt;
* VEB Wäscheunion Elsterberg Werk A Pausa (Bettwäsche; Export zu den Versandhäusern Neckermann und Quelle),&lt;br /&gt;
* VEB Rotpunkt Gummiwarenfabrik (Arbeits- und OP-Handschuhe aus Gummi) und&lt;br /&gt;
* VEB Elektroinstallation Pausa (Elektro-Sicherungen/Schmelzeinsätze aus Hartporzellan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gab es noch  zahlreiche kleinere Industriebetriebe. Alle zusammen machten Pausa zu einer Industriestadt mit einer weit höheren Bedeutung, als es die Größe der Stadt vermuten ließ. Im Gefolge der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] kam es zu einem weitgehenden Niedergang der Pausaer Industrie. Nur wenige Betriebe überlebten, wurden privatisiert und erfreuen sich einer positiven Entwicklung. Durch Abwanderung sank die Bevölkerungszahl erheblich, was nur durch Eingemeindungen ausgeglichen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pausa und seine 1952 ebenfalls dem Kreis Zeulenroda zugeordneten einst sächsischen Nachbarorte gehörten ab 1990 zunächst zum thüringischen Landkreis Zeulenroda. Auf Grundlage des Staatsvertrages zwischen Thüringen und Sachsen wechselten die Stadt Pausa/Vogtl. (mit Oberreichenau und Linda) und die Gemeinden Ebersgrün, Ranspach und Unterreichenau (mit Wallengrün) gemeinsam mit den Orten [[Mühltroff]], [[Langenbach (Pausa-Mühltroff)|Langenbach]] und [[Thierbach (Pausa-Mühltroff)|Thierbach]] (bisher [[Kreis Schleiz|Landkreis Schleiz]]) am 1. April 1992 zum sächsischen [[Kreis Plauen-Land|Landkreis Plauen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Entscheidung für Sachsen. Grenzkreise und -kommunen bei der Bildung des Freistaats Sachsen 1989–1994. Hannah-Arendt-Institut, S. 132 ([http://www.hait.tu-dresden.de/dok/bst/Heft_38_Richter.pdf hait.tu-dresden.de] PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Lediglich bezüglich der Postleitzahl gehören die Orte bis heute zum „thüringischen“ Postleitzahlengebiet „07“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem am 1. April 1993 Unterreichenau mit seinem Ortsteil Wallengrün nach Pausa eingemeindet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Unterreichenau |val=UNTNAU_O6571 |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; folgten am 1. Januar 1994 die Orte Ebersgrün,&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Ebersgrün |val=EBERU1JO60AO |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ranspach&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Ranspach |val=RANACH_O6571 |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Thierbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Thierbach |val=THIACHJO50XN |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Eingliederung der Nachbarorte wurde Pausa zu einem [[Unterzentrum]]. Am 1. März 2011 wurden Oberreichenau und Bad Linda als Gemeindeteile gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Januar 2000 wurde eine [[Verwaltungsgemeinschaft (Sachsen)|Verwaltungsgemeinschaft]] zwischen der Stadt Pausa und der sechs Kilometer westlich gelegenen Stadt [[Mühltroff]] mit dem Namen [[Verwaltungsgemeinschaft Pausa]] gebildet. Zum 1. Januar 2013 wurde die Verwaltungsgemeinschaft aufgelöst und die Stadt Mühltroff in die Stadt Pausa eingegliedert, welche sich dadurch in Pausa-Mühltroff umbenannte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vogtland-anzeiger.de/Vogtland_Anzeiger/cms-nachrichten/plauener-land/pausa-und-muehltroff-vereint.html |titel=Bericht zur Eingliederung Mühltroffs in die Stadt Pausa im Vogtland-Anzeiger vom 27. September 2012 |abruf=2012-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Der 1909 gegründete Ringerverein Pausa ist sehr erfolgreich. Von 1932 bis 1939 trug die Stadt den Titel „Ringerhochburg“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadt-pausa-muehltroff.de/geschichte.53,de.html |titel=Seite zur Geschichte der Stadt auf stadt-pausa.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180723152310/http://www.stadt-pausa-muehltroff.de/geschichte.53,de.html |archiv-datum=2018-07-23 |abruf=2015-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit dem Ringerverein ASV Plauen besteht seit mehreren Jahren eine Wettkampfgemeinschaft aus zwei Männermannschaften (Saison 2009/2010: Oberliga Sachsen und 2. Bundesliga Nord) sowie einer Jugendmannschaft in der Jugendliga Mitteldeutschland. Für seine Nachwuchsarbeit wurde der Verein 2008 mit dem [[Grünes Band für vorbildliche Talentförderung im Verein|Grünen Band]] des [[Deutscher Olympischer Sportbund|Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* Pausa hat ein gut ausgebautes [[Wanderweg]]enetz von etwa 85 Kilometer Länge.&lt;br /&gt;
* Freizeitanlage &amp;#039;&amp;#039;Freibad Pausa&amp;#039;&amp;#039; am Butterberg. In der Nacht vom 28. zum 29. Oktober 2007 brannte das Restaurant des Bades durch Brandstiftung bis auf die Grundmauern nieder. Es entstand ein Schaden von etwa 700.000 Euro. Mittlerweile ist das Gebäude wieder aufgebaut, die Gaststätte wieder geöffnet.&lt;br /&gt;
* Jedes Jahr findet in Pausa ein achtstündiges Trabantrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Pausa-Mühltroff}}&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger von Pausa ===&lt;br /&gt;
* 1933: [[Paul von Hindenburg]] (1849–1934), Reichspräsident und [[Adolf Hitler]] (1889–1945), Reichskanzler&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dresdner Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 17. März 1933, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Stadtteils Pausa/Vogtl. ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Fischer (Politiker, 1815)|Friedrich Fischer]] (1815–1874), Webermeister und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Hermann Frotscher]] (1816–1899), Lehrer, evangelisch-lutherischer Pfarrer und Autor&lt;br /&gt;
* [[Gustav Morgenstern]] (1867–1947), Skandinavist, Journalist und Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Albert Olzscha]] (1872–nach 1938), Architekt und Baumeister&lt;br /&gt;
* [[Arthur Köster]] (1890–1965), Architekturfotograf&lt;br /&gt;
* [[Arthur Dietzsch]] (1901–1974), Funktionshäftling und als Kapo verantwortlicher Häftlingspfleger im Block 46 des KZ Buchenwald&lt;br /&gt;
* [[Arthur Hugo Göpfert (Politiker)|Arthur Hugo Göpfert]] (1902–1986), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Rudi Högner]] (1907–1995), Industriedesigner, Medailleur und einer der Begründer des Technischen Designs&lt;br /&gt;
* [[Konrad Siebach]] (1912–1995), Kontrabassist und Kontrabass-Lehrer&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Matthes]] (1913–1999), Mineraloge und Petrologe&lt;br /&gt;
* [[Hannes Baldauf]] (1938–2015), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Joachim Posselt]] (* 1944), Fußballspieler, der in der DDR-Oberliga für den FC Karl-Marx-Stadt spielte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die mit Pausa in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Benjamin Dietrich]] (1791–1864), evangelischer Pfarrer und Chronist, war von 1824 bis 1832 Diakon in Pausa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
=== Mittelpunkt der Erde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Erdachse Pausa.jpg|mini|Die Erdachse in Pausa]]&lt;br /&gt;
Die Aussage, am Mittelpunkt der Erde zu liegen, entstand in Abwandlung der Tatsache, dass Pausa relativ genau in der Mitte des ursprünglichen [[Vogtland]]es liegt. Ende des 18. Jahrhunderts begann die „Vermarktung“ dieser Eigenschaft, nachdem aus Pausa ab 1850 für einige Jahrzehnte &amp;#039;&amp;#039;Bad Pausa&amp;#039;&amp;#039; wurde; die entsprechenden [[Mineralwasser]]&amp;amp;shy;quellen wurden bereits im 15. Jahrhundert nachgewiesen. Der genaue Ort des Mittelpunkts, und damit des &amp;#039;&amp;#039;Austrittpunktes der [[Erdachse]]&amp;#039;&amp;#039;, änderte sich im Laufe der Zeit: Ein auf dem Markt stehender Wasserkasten, ein Deckel und eine Messingkugel in der Diele im Boden von örtlichen Wirtshäusern. Heute ist die Erdachse im Keller des Rathauses gegen Entgelt zu besichtigen und kann dort auch geschmiert werden. Die Vermarktung erfolgt auch, indem „Erdachsenschmieröl“ (ein Kräuterlikör) verkauft wird und der Vorgang von der &amp;#039;&amp;#039;Erdachsendeckelscharnierschmiernippel-Kommission zu Pausa e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; überwacht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hahn-pausa.de/ERDACHSE/Informationen/informationen.html |titel=Webpräsenz der Erdachsendeckelscharnierschmiernippel-Kommission zu Pausa |abruf=2012-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wahrzeichen]] des Ortes symbolisiert – erstmals 1934 – auch eine auf dem Rathausdach montierte Weltkugel, heute mit einem Durchmesser von 3&amp;amp;nbsp;Metern und einem Gewicht von 1,2 Tonnen. Das Modell wird nachts beleuchtet und rotiert (allerdings gegen den Rotationssinn der Erdkugel, da sonst der Schriftzug „Pausa – Mittelpunkt der Erde“ nicht lesbar wäre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mittelpunkt der Erde&amp;#039;&amp;#039; reklamiert auch [[Bernstadt a. d. Eigen|Bernstadt auf dem Eigen]] bei [[Görlitz]] für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Pausa |Band=12 |Seite=136}}&lt;br /&gt;
* [[August Schumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungs-Lexikon von Sachsen, enthaltend eine richtige und ausführliche geographische, topographische und historische Darstellung aller Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Höfe, Gebirge, Wälder, Seen, Flüsse etc. gesammter Königl. und Fürstl. Sächsischer Lande mit Einschluß des Fürstenthums Schwarzburg, des Erfurtschen Gebietes, so wie der Reußischen und Schönburgischen Besitzungen.&amp;#039;&amp;#039; 8. Band, Schumann, Zwickau 1821, S. 136&amp;amp;nbsp;ff. ([https://books.google.de/books?id=T3wAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA136 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* {{BKD|11|48|55|Pausa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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