<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Paulushofen</id>
	<title>Paulushofen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Paulushofen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paulushofen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T23:13:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paulushofen&amp;diff=1806120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paulushofen&amp;diff=1806120&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-09T06:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil               = Paulushofen&lt;br /&gt;
|Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename           = Beilngries&lt;br /&gt;
|Ortswappen             = &lt;br /&gt;
|Breitengrad            = 49/0/39/N&lt;br /&gt;
|Längengrad             = 11/30/8/E&lt;br /&gt;
|Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhe                   = 506 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe-von               = 495&lt;br /&gt;
|Höhe-bis               = 517&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
|Fläche                 = &lt;br /&gt;
|Einwohner              = 597&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Paulushofen-bleibt-das-groesste-Dorf;art601,4037731 |titel=Beilngries: Paulushofen bleibt das größte Dorf – Ein Blick in die Ortsteile: Starkes Bevölkerungswachstum in Aschbuch, Wolfsbuch, Kevenhüll und Wiesenhofen |zugriff=2019-01-05 |datum=2019-01-04 |werk=Donaukurier}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1          = 92339&lt;br /&gt;
|Vorwahl1               = 08461&lt;br /&gt;
|Lagekarte              = &lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
|Bild                   = Paulushofen im Landkreis Eichstätt, Pfarrkirche Pauli Bekehrung.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung      = Die Pfarrkirche von Paulushofen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paulushofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Beilngries]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt südlich des [[Altmühl]]tals auf der Hochfläche der Südlichen [[Frankenalb]] im [[Naturpark Altmühltal]] an der [[Bundesstraße 299]] und der &lt;br /&gt;
[[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2229|Staatsstraße 2229]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Flur &amp;#039;&amp;#039;Haar&amp;#039;&amp;#039; im Mantlacher [[Forst]] und in der Flur &amp;#039;&amp;#039;Birklach&amp;#039;&amp;#039; wurden [[Hügelgrab|Grabhügel]] der [[Bronzezeit]] und der [[Hallstattzeit]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Paulshouen“ wurde erstmals 1301 urkundlich erwähnt und kam im Zuge der Hirschberger Erbschaft nach dem Aussterben der [[Grafen von Grögling-Hirschberg|Hirschberger]] Grafen mit Gebhard VII. 1305 an das [[Hochstift Eichstätt]]. Es lassen sich verschiedene [[Grundherrschaft|Grundherren]] ausmachen; so gab 1313 Dietrich von Wildenstein einen Hof an das [[Kloster Plankstetten]] ab. Auch das [[Kloster Kastl]], das [[Kloster Schamhaupten]] und der Ortsadel von [[Töging (Dietfurt an der Altmühl)|Töging]] hatten im Dorf Grundbesitz. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erlitt der Ort Schäden. Um 1800 gehörten von den 28 Höfen in Paulushofen ein „Gütlein“ dem [[Kloster Sankt Walburg Eichstätt]]. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] lag zu dieser Zeit beim [[Kastenamt]] Beilngries-Hirschberg, die [[Niedere Gerichtsbarkeit|Nieder-]] und [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] beim Oberamt Beilngries-Hirschberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1803 kam Paulushofen an den Erzherzog Großherzog Ferdinand von [[Herzogtum Toskana|Toskana]] und 1806 an das [[Königreich Bayern]]. Dort gehörte das Dorf zum [[Landgericht Beilngries]], das zunächst dem [[Altmühlkreis]], ab 1810 dem [[Oberdonaukreis]], ab 1817 dem [[Regenkreis]] und ab 1838 dem Kreis [[Mittelfranken]] zugeordnet war. 1923 wurde eine [[Flurbereinigung]] durchgeführt. Schäden erlitt das Dorf am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945. Ein 1924 eingeweihtes „Deutsches Mahnmal“ für „deutsche besetzte Lande“ wurde im September 1945 von den Amerikanern gesprengt. 1983 gab es im Dorf bei 366 Einwohnern 29 landwirtschaftliche Betriebe. Die seit der Säkularisation selbständige Gemeinde ging erst durch die [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] zum 1. Januar 1972 in der Stadt Beilngries auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=433}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katholische Pfarrkirche „Pauli Bekehrung“ ==&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche wurde an der Stelle einer [[Romanik|romanischen]] Kirche als [[Filialkirche]] von [[Kottingwörth]] 1723 unter Benutzung eines [[Gotik|gotischen]], 1904 erhöhten und [[Barock|barockisierten]] Westturms für die damals knapp 200 Dorfbewohner durch den [[Polier|Palier]] Johann [[Johann Rigalia der Jüngere|Rigalia]] dem Jüngeren als seinem ersten Bau im Hochstift Eichstätt nach Plänen des Eichstätter fürstbischöflichen „Bau Directore“ [[Gabriel de Gabrieli]] errichtet, der hierbei auch als Unternehmer auftrat; Rigalia unterstanden dabei 21 Maurer und Handlanger. Der quadratische [[Chor (Architektur)|Chor]] im Westturm hat ein [[Kreuzgewölbe]], das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] ist flachgedeckt. Im Innern der Kirche findet sich barocker [[Stuck]] von [[Jakob Eck]] (Egg) aus der Erbauungszeit der Kirche. Auch der viersäulige [[Hochaltar]] ist um 1723 aufgeführt worden, 1726 die beiden zweisäuligen Seitenaltäre; das Hochaltarbild „Pauli Bekehrung“ ist von [[Franz Hartmann]] aus München im [[Nazarener (Kunst)|Nazarenerstil]] gemalt, die Seitenfiguren des Hochaltars stammen aus der Kirche von [[Amtmannsdorf]] und stellen die Heiligen [[Augustinus]] und [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rokoko]]-[[Kanzel]] ist am Korpus 1723 von Jakob Eck (Egg) unter anderem mit kleinen Tierdarstellungen stuckiert worden. Die bemalten Holzfiguren des rechten Seitenaltars stammen aus dem 16. Jahrhundert und stellen die beiden Kirchenpatrone dar. Der linke Seitenaltar zeigt ebenfalls kein Altarbild, sondern eine – ursprünglich am [[Chorbogen]] befindliche – [[Rosenkranz]]madonna (um 1700). Die Gesamtkosten des Baues betrugen nach einer Rechnung Gabrielis 1825 [[Gulden]] und 18 [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]], die [[Konsekration]] fand am 17. August 1723 statt. 1917 wurde von Franz Hartmann das Deckengemälde angebracht, das Paulus bei seiner [[Areopag]]-Rede zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liste der Baudenkmäler in Beilngries#D-1-76-114-151|Pfarrkirche in der Denkmalliste]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1790 blieb Paulushofen eine [[Filialkirche]]. Ab 1805 durfte der Paulushofener Kurat (die [[Quasipfarrei|Kuratie]] wurde 1792 errichtet) den Titel „Pfarrer“ führen. Zur katholischen [[Pfarrei]] Paulushofen gehören als Filialen Amtmannsdorf mit der Kirche St. Nikolaus, [[Eglofsdorf]] mit der Kirche St. Martin und die Einöde [[Viehstall (Beilngries)|Viehstall]]. 1996 wurde im Pfarrort der [[Kindergarten]] St. [[Christophorus]] eingeweiht. Am 9. November 2008 beschädigte ein Brand die Kirchenorgel. Anfang 2011 wurde die Innenrenovierung beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Paulushofen-Gotteshaus-ist-wieder-ein-Juwel;art601,2380503 |titel=Paulushofen: Gotteshaus ist wieder ein Juwel |abruf=2020-01-26 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama von Paulushofen.JPG|1024|Panorama von Paulushofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Heimatverein Paulushofen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Paulushofen&lt;br /&gt;
* FC Paulushofen&lt;br /&gt;
* Katholische Landjugend Paulushofen&lt;br /&gt;
* KDFB-Zweigverein Paulushofen&lt;br /&gt;
* Swingolf-Club Paulushofen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gabriel de Gabrieli]]: &amp;#039;&amp;#039;Bau Rechnung über das lobwürdige Gottshauß Paulushoffen …&amp;#039;&amp;#039;. 1723. In: Bischöfliches Ordinariatsarchiv Eichstätt&lt;br /&gt;
* [[Felix Mader]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Oberpfalz Regensburg. XII Bezirksamt Beilngries. I Amtsgericht Beilngries.&amp;#039;&amp;#039; 1908 (Nachdruck 1982, ISBN 3-486-50442-8.) S. 113&lt;br /&gt;
* Felix Mader: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schlosses und Oberamtes Hirschberg&amp;#039;&amp;#039;. Eichstätt: Brönner &amp;amp; Daentler 1940, insbes. S.&amp;amp;nbsp;219–222&lt;br /&gt;
* Fritz Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der Flurbereinigung Paulushofen, Ldkr. Beilngries, Opf.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Technische Hochschule München 1951&lt;br /&gt;
* [[Hermann Müller-Karpe]]: &amp;#039;&amp;#039;Figürlich verzierte Gefäße der oberpfälzischen Hallstattkultur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberpfalz&amp;#039;&amp;#039; 39 (1951), S.&amp;amp;nbsp;86–88&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paulushofen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt&amp;#039;&amp;#039; 61 (1965/66), S. 61f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Sparkasse Eichstätt, Eichstätt 1984, S.&amp;amp;nbsp;211–259&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Paulushofen.&amp;#039;&amp;#039; Paulushofen 1984&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Erstes Deutsches Mahnmal“ sorgte bayernweit für Schlagzeilen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Donaukurier]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. November 1998&lt;br /&gt;
* Konrad Held: &amp;#039;&amp;#039;Mini-Zoo an der Stuckkanzel. Die Gabrieli-Fassade der Paulushofener Pfarrkirche beherrscht das Ortsbild.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 49 vom 8. Dezember 2002, S. 20&lt;br /&gt;
* Klaus Kreitmeir: &amp;#039;&amp;#039;Dank des Geistlichen Rats. Vor 200 Jahren wurde Paulushofen eine selbständige Pfarrei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 31 vom 31. Juli 2005, S. 12&lt;br /&gt;
* Heimatverein Paulushofen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Pfarrei Paulushofen.&amp;#039;&amp;#039; Eichstätt: Brönner &amp;amp; Daentler 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.glockenklaenge.de/orte/ei/paulushofen.html Geläute und Fotos der Kirche]&lt;br /&gt;
* {{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Paulushofen|val=5388|zugriff=2020-09-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Beilngries}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4695493-4|VIAF=245422640}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Beilngries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1301]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>